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Darum spielt Tebow nicht...

nyjetsWie wir seit gestern wissen, wird Quarterback Greg McElroy die letzten zwei Saisonspiele der bereits eliminierten New York Jets starten.

Nicht etwa Mark Sanchez und schon gar nicht Tim Tebow. Das lässt tief blicken, wenn man bedenkt, mit wie viel Hype Tebow verpflichtet wurde. Head Coach Rex Ryan sendet mit seiner Entscheidung ein klares Signal.

Seit Tebow vor der Saison von den Denver Broncos nach New York geholt wurde, gab es immer wieder Gerüchte, nach denen Ryan den Spieler gar nicht hätte haben wollen. Vielmehr wurde diese Entscheidung über seinen Kopf hinweg gefällt. Ob nun von Besitzer Woody Johnson oder General Manager Mike Tannenbaum sei mal dahingestellt. Und die Einsatzzeit von Tebow spricht dafür, ebenso die jetzige Entscheidung.

Tebow kann nicht Quarterback spielen

Ryan weiß aus erster Hand, was offenbar alle denken: Tebow ist kein NFL-Quarterback. Jeff Darlington von „NFL.com“ zitierte dazu einen nicht identifizierten Verantwortlichen eines Teams: „Ich glaube, dass jeder Verantwortungsträger in der Liga weiß, dass er nicht Quarterback spielen kann.“ Und so lässt man den noch sehr unerfahrenen McElroy ran, der keineswegs mit so viel Tamtam daherkommt wie Tebow – er reibt niemandem seinen Glauben bei jeder erdenklichen Gelegenheit unter die Nase – aber eben grundsolides QB-Spiel beherrscht.

Tebow dagegen scheint sich seit seiner äußerst erfolgreichen College-Zeit nicht wirklich weiterentwickelt zu haben. Er kann immer noch keinen ordentlichen Pass werfen, eine Defense lesen oder auch nur souverän in der Pocket stehen. Sein kurzer Auftritt gegen Tennessee im Monday Night Game war so etwas wie ein Mikrokosmos seines Könnens. Was er beherrscht ist Improvisation, die es ihm erlaubt, selbst für ein First Down zu laufen. Das aber auch nur, wenn die Defense zu aggressiv wird und nicht geduldig wartet, wie er selbst in sein Verderben läuft. Hält man ihn dagegen in der Pocket, muss er werfen und das wird schwierig.

McElroy als Game-Manager

Nun könnten die Jets natürlich entscheiden, Tebow dennoch spielen zu lassen und sehen, was er drauf hat. Jedoch weiß man nicht erst seit Denver, dass Tebow nur dann funktioniert, wenn das System auf seine Talente umgestellt wird. Nun kann man argumentieren, dass die Offense der Jets ohnehin schon einen einzigen Anachronismus darstellt. Aber sie basiert nichtsdestotrotz immer noch auf einem Game-Manager als Quarterback. Das McElroy dieser Rolle gerecht werden kann, bewies er in Alabama, als man dort die erste Meisterschaft unter Nick Saban gewann.

Was also tun? Da die Jets um nichts mehr spielen, blicken sie nach vorn und wollen sehen, was das vorhandene Personal zu bieten hat. Folglich nutzt man McElroy, da man wohl mit dieser Art zu spielen weitergehen will. Ließe man Tebow spielen, müsste das System umgekrempelt werden, wozu wohl einfach keine Zeit ist in zwei Wochen. Gleichzeitig dürfte damit klar sein, dass Tebow nach der Saison abgegeben wird.

Tebow keine langfristige Lösung

Ein weiterer Grund für die Entscheidung gegen Tebow ist sicherlich die Befürchtung, dass er doch irgendwie Erfolg haben könnte. Und dann bringt man die Fans und Medien gegen sich auf, wenn man ihn dennoch zeitig abschiebt. Langfristig funktioniert das mit Tebow einfach nicht, wenn man wirklich Erfolg haben will.

Die Broncos hätten alles getan, um Tebow so schnell wie möglich loszuwerden nach der letzten Saison. Und wäre es nicht Peyton Manning geworden, hätte man schon einen anderen Weg gefunden. Denn gegen Ende der letzten Saison begannen Teams, sich auf die Spielweise einzustellen. Man sah dann sogar gegen Kansas City ganz alt aus und verlor.

Am Ende wird Tebow ein weiteres Beispiel dafür sein, warum sich Teamobere nicht in Personalplanungen der sportlichen Führung einmischen sollten. Letztlich geht so etwas meist nach hinten los.

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