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Moss: "Ich bin der Größte aller Zeiten!"

sb_47_smallAm Dienstag stand im Vorfeld von Super Bowl XLVII im Mercedes-Benz Superdome der alljährliche Medienwahnsinn – besser bekannt als „Media Day“ – an. Und auch dieses Mal fanden sich unter den sogenannten Journalisten einige eher fragwürdige Gestalten.

Ein Mann lief mit Maske und Cape durch die Gegend, ein anderer trug ohne ersichtlichen Grund eine Lederhose – und nein, es war kein ver(w)irrter Deutscher! Auch nicht fehlen durfte Katherine Webb, die durch Brent Musburgers Live-Begaffung während des BCS National Championship Games überhaupt erst so richtig bekannt wurde.

Doch all das war wie immer nur eine Randnotiz. Viel spannender waren die Aussagen der Protagonisten, denen wir uns jetzt widmen wollen. Den Anfang soll dabei Colin Kaepernick, Quarterback der 49ers, machen. Auf die Frage, was ihm Steve Young, seines Zeichens der letzte Niners-QB, der den Super Bowl gewann, mit auf den Weg gab, nannte er „zwei Worte: Bescheidenheit und Leidenschaft“ als Attribute, die Young mit einem Super Bowl verbinden würde.

Moss: „Ich bin der Größte aller Zeiten“

Der Star der ersten Stunde des Media Days war jedoch unzweifelhaft Wide Receiver Randy Moss! Wer Randy kennt, weiß, dass er nicht unbedingt mit Begeisterung den Medien gegenübertritt. Doch er war ziemlich gut aufgelegt. Er machte zunächst einmal deutlich, dass er nicht zu den Leadern des Teams zählt und das auch gar nicht sein wolle: „Ich bin hier hergekommen, um Football zu spielen, um ein Teil des Ganzen zu sein.“ Allerdings gefalle ihm seine Rolle als eine Art Köder nicht: „Ich verstehe meine Rolle, aber ich mag diese Rolle nicht.“ Das brachte er allerdings sehr sachlich rüber, so dass man daraus keinen Skandal kreieren sollte.

Auf seinen QB Kaepernick angesprochen, hatte er nur Gutes zu berichten. Darunter diese interessante Anekdote: „Kaepernick ist der erste Quarterback, der es geschafft hat, mir mit einem Pass einen Finger auszukugeln.“ Wohl auch ein Grund, warum Kaepernick so selten Interceptions wirft, oder?

Den Spruch des Tages lieferte Moss dann wenig später auf die Frage, wer denn nun der beste Wide Receiver überhaupt sei im Football: „Ich glaube, dass ich der größte Receiver bin, der jemals dieses Spiel gespielt hat.“ Er betonte dabei, dass es ihm nicht auf Zahlen ankomme, sondern auf das, was er auf dem Feld gemacht habe. Man sollte übrigens erwähnen, dass Jerry Rice auch im Gebäude war zu der Zeit…

Willis: „Lewis der Mufasa der NFL-Linebacker“

Linebacker Patrick Willis ließ es etwas lockerer angehen und sprach auch über die Bedeutung von Ray Lewis von den Ravens, der wie Willis die 52 trägt und Inside Linebacker spielt: „Er ist der Mufasa der NFL-Linebacker.“ Und somit also der König. Ob er sich allerdings als Simba sieht, ließ Willis offen.

Zudem hatte er auf eine der weniger wertvollen Fragen des Tages – nach seinem Lieblingsessen – eine geniale Antwort: „Ich liebe Eiscreme!“ Nun denn.

Das Schlusswort aus San Francisco bleibt Coach Jim Harbaugh vorbehalten, der eine recht interessante Lebensplanung offenbarte: „Ich erinnere mich, dass ich mir mit vier oder fünf Jahren in den Kopf gesetzt habe, solange ich kann, Football zu spielen. Und danach würde ich coachen… und dann sterben.“ Hoffen wir, dass Teil zwei noch lange anhält.

Dann waren die Ravens an der Reihe und völlig überraschend zog Ray Lewis das größte Interesse auf sich. Und er hatte auch kritische Fragen zu beantworten – scheinbar als einziger der gesamten Session. Es ging natürlich einmal mehr um seinen Mordprozess in Atlanta im Jahr 2000. Dazu hatte er eine klar durchdachte Antwort: „Ich lebe damit jeden Tag meines Lebens. Sie können das ausschalten, ich nicht. Allerdings möchte ich darüber heute nicht sprechen.“

Lewis: „Kameradschaft wird mir fehlen“

Bei der Frage, was er denn nach seinem Rücktritt am meisten vermissen werde, wurde Lewis emotional: „Die Kameradschaft mit meinem Teamkollegen.“ Er sagte, dass er mit vielen Ex-Kollegen vom Triumph in Super Bowl XXXV noch immer in regem Kontakt stünde und das nicht missen möchte.

Sein Ziel für Sonntag? „Wir sind nur hier, um das Konfetti nach dem Spiel zu fühlen.“ Und sein Motto? „Jeder hat eine Vergangenheit, doch was zählt ist das, was man mit seiner Zukunft macht.“

Doch Lewis war nicht der einzige Ravens-Spieler, der nachdenklich wirkte. Da war auch Wide Receiver Anquan Boldin, der sagte, dass er dieses Super Bowl mehr genießen könne als seinen ersten mit den Cardinals nach der Saison 2008 gegen die Steelers. Damals sei er mehr mit sich selbst und seiner unbefriedigenden Vertragssituation beschäftigt gewesen. Das jetzt solle die Krönung seiner Karriere werden.

„The Wire vs Full House“

Dass die Ravens aber auch locker sein können, bewiesen andere. So wurde QB Joe Flacco gefragt, welche Frage er sich selbst stellen würde. Seine Antwort: Ein entschiedenes „Hä?“. Und Linebacker Terrell Suggs wurde um eine Charakterisierung des Duells am Sonntag gebeten und fand einen durchaus bemerkenswerten Vergleich: „Dieser Super Bowl ist The Wire gegen Full House!“ Einwände?

Im Übrigen gibt es zwischen beiden Teams gravierende Unterschiede, was die Beurteilung der musikalischen Begleitung des diesjährigen Mega-Events angeht. Während für Randy Moss Beyoncés Musik nicht sein Fall ist, kann es Ravens-Running-Back Ray Rice kaum erwarten, dass der Sonntag endlich kommt: „Wenn Alicia Keys die Nationalhymne singt, falle ich vielleicht in Ohnmacht.“

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