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Der Fall Hernandez

Nun haben auch die New England Patriots einen möglicherweise schwerwiegenden Fall für die Justiz in ihren Reihen. Tight End Aaron Hernandez ist in einen Mordfall verwickelt (wir berichteten) – in welchem Umfang auch immer.

Ein von ihm gemieteter Pkw ist eines der Hauptbeweismittel im Mordfall Odin Lloyd, dessen Leiche Anfang der Woche wenige Meilen von Hernandez‘ Haus in Massachusetts entfernt gefunden wurde. Kurz nach dem Fund war klar, dass Hernandez als Mieter des Fahrzeugs, welches das Opfer womöglich gefahren hat, als Zeuge verhört werden würde.

Nicht etwa als Täter, zumal die Unschuldsvermutung auch in den USA bis zum Beweis der Tat bzw. der Schuld gilt. Problematisch wird es jedoch, wenn man hört, was Hernandez scheinbar kurze Zeit nach dem Fund der Leiche gemacht hat. Er zerstörte das Überwachungskamerasystem seines Hauses, ließ die Villa dann professionell reinigen und anschießend vernichtete er noch sein Mobiltelefon. Wäre dies ein TV-übliches Crime-Drama, wüsste man nun recht eindeutig, dass hier jemand etwas vertuschen wollte, dies jedoch recht amateurhaft umsetzte.

Und die Anstellung eines Anwalts – oder einer ganzen Firma – sollte dabei noch als harmlos und routinemäßig betrachtet werden. Denn bevor man sich wie auch immer verplappert, ist in solchen Fällen ein Rechtsbeistand sinnvoller. Was nun folgt ist höchst interessant.

Die Medien spielen schon einmal völlig verrückt, verfolgten den früheren Florida Gator sogar den ganzen Donnerstag über per Helikopter. Zudem vermeldeten mehrere Medien Donnerstag und Freitag Haftbefehle gegen Hernandez. Beide wurden jedoch zügig dementiert. Am Freitag war im Übrigen als Anklagepunkt Behinderung der Justiz im Umlauf. Weit hergeholt ist das nach der scheinbaren Vernichtung von potenziellen Beweismitteln jedenfalls nicht.

Wir reden hier über einen Spieler von dem bekannt ist, dass er mitunter einen recht problematischen Umgang pflegt. Das wiederum war Teams schon vorm Draft 2010 geläufig. Die Patriots wussten somit, worauf sie sich einlassen. Dennoch fiel der Spieler bislang eher positiv auf durch gute Leistungen auf dem Feld und neben dem Platz darf gern an seine großzügige Spende in Höhe von 50.000 Dollar erinnert werden, die er der Myra-Kraft-Stiftung zugutekommen ließ direkt nach seiner millionenschweren Vertragsverlängerung im letzten Sommer.

Jetzt wird für die Justiz zu klären sein, in welcher Weise Aaron Hernandez in den Mordfall Lloyd involviert ist, was er weiß und was er bislang warum verschwiegen hat. Schützt er vielleicht einen (falschen) Freund oder doch sich selbst? Die nächsten Tage und Wochen werden hoffentlich Antworten auf all diese Fragen bieten. Zweifelsfrei dürfte sein, dass der Sport für Hernandez vorerst nur eine untergeordnete Rolle spielen kann.

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