Folge uns

Neueste Kommentare

Crack download software KAPPA Workstation 5.12.04 Schlumberger vista v2017 Forsk Atoll v3.3.2 CADWor...
Woche 10 im TV in Joomla Artikel
Interessanter wird es bei der QB Position... Die können ja jetzt Cutlers Vertrag nach dieser Saison ...
Jared Allen wurde schon ganze Zeit falsch eingesetzt und war deshalb völlig fehl am Platz. Der Trade...
Mal eine vorsichtige Frage... die Bears haben die Saison doch jetzt schon aufgegeben, oder? Erst Jar...
Wo gibt es Football im TV ?

Neuer Insider

Tebow: Patriots zeigen Plan C

Tim Tebow hatte im Preseason-Spiel bei den Philadelphia Eagles seinen ersten offiziellen Auftritt für die New England Patriots. Und von den Zahlen her war es eine erwartet schwache Vorstellung. Nur vier seiner zwölf Passversuche fanden einen Abnehmer und alle dieser geglückten Zuspiele waren entweder Screens oder Checkdowns.

Bemerkenswert war jedoch, wie sich die Patriots, die seit Jahren Maßstäbe in offensivem Football setzen, mit Tebow auf dem Feld formierten. Mit Tom Brady sieht man in aller Regel entweder die klassische Aufstellung mit ihm unter Center oder in der Shotgun. Bei Tebow spielte man plötzlich eine Reihe von Snaps in der Pistol, teils sogar mit Wide Receiver Kamar Aiken als Deep Back.

Zum Verständnis: Die Pistol gehört nicht zum Standard-Package der Patriots, ebenso wenig QB-Draws, Read-Options und dergleichen. Dennoch spielten sie dies in Ansätzen in Philadelphia mit Tebow auf dem Feld. Mit Erfolg, denn Tebows erster Drive im dritten Viertel führte direkt zu einem Touchdown durch LaGarrette Blount.

Es mag nur Woche eins der Preseason sein und schon deshalb bedeutungslos. Es zeigt jedoch, wie die Patriots ticken und warum sie seit 2002 durchweg positive Bilanzen aufzuweisen haben. Sie werden nicht anfangen, Tebow in ihre Offense einzubauen oder ihn in einer Wildcat einzusetzen – ungeachtet der jeweiligen Situation kann man eine Offensive nicht besser machen, wenn man Brady aus dem Spiel nimmt, das ist Fakt.

Man hat vielmehr an diesem Freitag in „Philly“ angedeutet, dass man immer auf alles vorbereitet ist. Man hat für den Fall der Fälle einen Plan B oder in diesem Fall gar einen Plan C! Plan B wäre Ryan Mallett, der ebenfalls eine von Brady abgewandelte Offensive anführte, als er auf dem Platz stand.

Im Normalfall werden wir keinen der beiden Backup-Quarterbacks während der Saison auf dem Feld sehen, es sei denn es geht darum, eine hohe Führung am Ende zu verwalten. Aber es ist aus Sicht des Teams gut zu wissen, dass man eben nie ohne Konzept dasteht. Dies ist auch der Grund, warum man 2008 trotz Durchschnitts-QB Matt Cassel elf Spiele gewann und nur durch einen verlorenen Tie-Breaker die Playoffs verpasste.

Essentiell hat man sich damit abgefunden, dass Tebow nie ein klassischer Pocket-Passer werden wird. Das ist mit ihm einfach nicht drin. Stattdessen besinnen sich Josh McDaniels und Co. darauf, was Tebow kann. Und das sind eben Scrambles und unorthodoxe Draw-Plays, mit denen unglaublicherweise immer noch kaum eine Defense rechnet. Wie bei allen anderen Spielern wird auch Tebow in New England seinen Stärken entsprechend eingesetzt.

  • Keine Kommentare gefunden