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  • TERESF
    registriert am 08.11.2017

Frei Schnauze!

Nein, der Titel bezieht sich nicht auf ein TV-Format, das vor Jahren mal bei den Privaten rumgeisterte und den Unterhaltungswert eines Redskins-Heimspiels hatte. Der Titel bezieht sich auf die freie Interpretation von Regeln in der NFL.

Auch in Woche 14 sahen wir wieder Paradebeispiele, was alles schiefläuft in der besten Sportliga weltweit.

Replay for the Win

In der MLB ist man ganz stolz darauf, dass man mittlerweile Instant Replay für nahezu alles durchgeboxt hat. In der NFL gibt es das ja im Grunde schon länger. Doch am Sonntag sah man mal wieder, dass das Ganze eben kein Allheilmittel ist. Das Vorhandensein der Technik ist super, aber die Anwendung der selbigen scheint eben nicht jedermanns Sache zu sein.

Jeff Triplett und sein Team etwa, Offizielle im Spiel Colts @ Bengals, bewiesen, dass man mit Replay auch kompletten Unsinn treiben kann. BenJarvus Green-Ellis kämpfte sich Ende der ersten Halbzeit von der Eins in die Endzone. Er fiel dabei vor der Goal Line und robbte von dort über selbige zum Touchdown. Doch die Schiedsrichter erkannten auf dem Feld, dass die „Law Firm“ vor dem Sturz berührt wurde, folglich vor der Endzone gestoppt wurde.

Es war innerhalb der letzten zwei Minuten der Halbzeit, somit beantragte der Replay-Official den Videobeweis. Man schaute sich die Szene an, genauso taten dies Millionen von Zuschauern am TV, die sofort sahen, dass der Call auf dem Feld zur Abwechslung mal absolut korrekt war. Triplett kam vom Videostudium zurück und verkündete – zum Schock aller – Touchdown! Eine Erklärung gab’s dafür allerdings erst nach dem Spiel.

Sie lautete, dass man sich nur die Goal-Line-Szene ansah, nicht den – nicht ganz unwesentlichen – Teil davor. Und an der Goal Line wurde er natürlich nicht berührt. Da mag er Recht haben. Aber war es wirklich zu viel verlangt, sich den ganzen Spielzug anzugucken, wie das jeder halbwegs begabte Schiedsrichter in der NFL standardmäßig bei solchen Dingen tut? Wir reden hier nicht von einem Spielzug über 20, 30 Yards. Die Line of Scrimmage ist die Eins! Folglich hat man hier ca. fünf Yards zu überblicken. Noch dazu, wenn es die TV-Bilder doch so verdammt eindeutig zeigen.

Aber es ging ja „nur“ um Platz 3 der Setzliste in den Playoffs. Nichts Wildes also.

We’re cool now!

Jerome Boger samt Team leitete das Spiel der Patriots gegen die Browns und er war es auch, der die Partie New Englands bei den Jets vor ein paar Wochen übersah. Damals zwang sich die gestreifte Truppe ins Rampenlicht mit ihrem bis heute einmaligen Call des Pushs bei einem Field-Goal-Block. Wurde vorher nie gecallt – nicht mal im selben Spiel, als beide Teams es taten – und wurde seither nicht mehr gecallt. Entsprechend irritiert waren die Patriots damals.

Am Sonntag kam es zum Wiedersehen. Und es begann holprig: Im ersten Drive der Browns, der mit einem Field Goal endete, verlor Greg Little einen Fumble – eigentlich. Die Zebras annullierten den Fumble mit dem wohl schnellsten Pfiff, den ich jemals für „Forward Progress Stopped“ erlebt hatte. Rob NInkovich begann seinen Tackle gegen den Receiver und nahezu im Bruchteil einer Sekunde erklang die Pfeife.

Vergleicht man das mit dem Fumble von Victor Cruz der Giants gegen die Cowboys vor ein paar Wochen, ist das fast schockierend. Damals erlaubte man den Verteidigern eine gefühlte Ewigkeit am Sambatänzer herumzuzerren, bis endlich der Ball auf dem Boden war. Das war zu viel Zeit, die Aktion in Foxboro wurde jedoch viel zu früh beendet.

Aber da sind wir beim Blogtitel: Frei Schnauze! Wann man in solchen Fällen die Pfeife bläst, ist Ermessenssache des Schiedsrichters. Und somit kommt hier keine Konstanz rein. Der eine macht es so, der andere eben anders. Und ganz schlimm wird es, wenn man während des Spiels beginnt, genau das Gleiche unterschiedlich zu bewerten.

Aber weiter im Text: Die Patriots kamen bekannt ca. eine Minute vor Spielende durch Julian Edelmans Touchdown wieder heran. Bei dem Touchdown bekamen die Browns eine Strafe für übertriebene Härte aufgebrummt, da man nach Ansicht des Back Judges Edelman beim Catch zu hart attackiert hatte. Doch an sich war das ein normaler Hit, sogar ohne Helm-Kontakt. Und das war natürlich eine wegweisende Strafe, denn so wurde der anschließende Onside-Kick von der 50 ausgeführt und schließlich an der 40 erobert.

Kurzes Feld für Tom Brady also zum entscheidenden Touchdown. Doch die Bogers waren noch nicht fertig: Es folgte ja noch die Pass Interference gegen die Browns, weil Leon McFadden Josh Boyce geringfügig beim tiefen Pass Richtung Endzone berührt hatte. Und die Berührung begann zu allem Überfluss auch noch vor der und nicht in der Endzone.

Um es deutlich zu sagen: Diese Pass Interference war so lächerlich, man könnte meinen, Peyton Manning hätte den Pass geworfen…

Aber nun sollten Boger und die Patriots quitt sein.

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Magerer College-Saison-Abschluss bei Sport1 US

Vor nicht allzu langer Zeit wusste man am Montagnachmittag, spätestes am Dienstag, was denn am Wochenende auf US-Sport-Kanal laufen wird in Sachen Football. Das waren noch Zeiten! Jetzt ist es reines Glück, wenn solche Informationen irgendwann am Freitag auf der (Behilfs-)Webpage zu finden sind.

Abhilfe schafft „Sky“ auf seiner Unternehmensseite! Dort finden wir die fraglichen Ansetzungen und sogar das korrekte Sunday Night Game, das bekanntlich per Flex-Schedule neu terminiert wurde.

Was das College-Angebot betrifft – Insider werden wissen, dass die Conference Championships anstehen – zeigt man zum Jahresausklang ein Spiel! Und zwar Oklahoma zu Gast bei Oklahoma State, was natürlich gar kein Championship Game ist.

Gegen 2 Uhr könnte man das Pac-12 oder das ACC Championship Game zeigen, aber dann läuft ja schon wieder die NBA. Um 21:30 Uhr hat „ESPN“ kein Spiel, folglich kann unser hochverehrter Sportkanal hier auch nichts zeigen. Und da man Stand jetzt die Bowl-Season bis in den Januar ignoriert, wird besagtes Spiel auch das letzte aus der NCAA für 2013 sein, das im deutschen TV läuft.

NFL

  • 05.12.13 02:25 Uhr (Nacht auf Fr.): Texans @ Jaguars
  • 08.12.13 19:00 Uhr: Lions @ Eagles
  • 08.12.13 19:00 Uhr: Colts @ Bengals*
  • 08.12.13 22:25 Uhr: Seahawks @ 49ers
  • 08.12.13 22:25 Uhr: Rams @ Cardinals*
  • 08.12.13 02:25 Uhr (Nacht auf Mo.): Panthers @ Saints
  • 09.12.13 02:25 Uhr (Nacht auf Di.): Cowboys @ Bears

College

  • 06.12.13 02:00 Uhr (Nacht auf Sa.): Bowling Green vs. Northern Illinois
  • 07.12.13 18:00 Uhr: Oklahoma @ Oklahoma State

*) „Sport1 US HD 1“ exklusiv via „Sky“.

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Und wöchentlich grüßt das... gestreifte Tier

Keine Woche ohne Schiedsrichter-Kontroversen. Dieses Mal ergaben sich Kommunikationsprobleme im wohl belanglosesten Sunday Night Game seit „ESPN“ die Rechte daran nicht mehr hat. Der sportliche Schaden hält sich somit in Grenzen, peinlich für die Offiziellen ist es jedoch allemal.

Was war passiert? Die Redskins, zurückliegend mit sieben Punkten innerhalb der letzten zwei Minuten, hatten einen zweiten Versuch und 5. Robert Griffin III warf dann einen Pass auf Pierre Garcon, der ihn ein Yard vor dem Marker fing. Das erkannten die Zebras korrekt. Doch plötzlich bewegte die Chain Gang die Marker nach vorne, was für alle ein klarer Indikator ist, dass es offenbar doch für ein neues First Down gereicht haben muss.

Nach dem Spiel erklärte Mike Shanahan, dass er von einem der Schiedsrichter verlangt hätte, nachzumessen, bevor die Marker bewegt wurden. Doch der entgegnete: „Brauchen wir nicht, es ist ein First Down.“ Und mit dieser Info ging Washington in den nächsten Spielzug. Es folgte ein unvollständiger tiefer Pass zu Fred Davis und plötzlich hieß es vierter Versuch. Zur Überraschung von Shanahan, der seine Reaktion so beschrieb: „Nachdem ich gesehen hatte, dass es ein vierter Versuch ist, sagte ich zum Offiziellen: ‚Sie haben mir doch bereits gesagt, dass es ein erster Versuch ist.‘ Und er sagte nichts mehr.“

Der anschließende Pass kam zwar an zu Pierre Garcon, doch der schenkte ihn gleich wieder her und das Spiel war vorbei. Was allerdings auch eher nebensächlich war in dieser Geschichte.

Der Punkt ist einfach, dass der Referee keine klaren Angaben gemacht hat, was essentiell ist, besonders kurz vor Ende mit dem Ausgleich immer noch in Reichweite. Und wenn dann auch noch einer an der Seitenlinie dem Coach eines Teams persönlich das jeweilige Down inkorrekt mitteilt, wird es ganz kritisch.

UPDATE - Inzwischen hat die NFL offen zugegeben, dass die Schiedsrichter-Crew um Jeff Triplette hier mehrere Fehler gemacht hat. Den größten beschreibt Dean Blandino, der NFL Vice President of Officiating so: "Referee Jeff Triplette signalisierte Third Down, aber der Head Linesman - mit Washington in einer Hurry-Up-Situation - signalisierte der Chain Crew, die Chains vorwärts zu bewegen, was dazu führte, dass die Marker First Down angezeigt haben."

Zum Standardvorgehen in einer solchen Situation sagte er: "In dieser Situation, in der offensichtlich Konfusion über das Down herrschte, hätte das Spiel gestoppt werden und vor dem Third Down das korrekte Down an beide Teams kommuniziert werden sollen. Das hätte passieren müssen unabhängig davon, dass Washington keine Timeout mehr hatte und sich das Spiel in den letzten zwei Minuten befand."

Unabhängig von den Details ist es das nächste Beispiel in einer langen Liste von Vorkommnissen, in denen Schiedsrichter es nicht geschafft haben, die Situation erstens genau zu überblicken und zweitens, alle Beteiligten über selbige aufzuklären. Und sie haben Mikrofone, um selbiges zu tun und sind von der NFL genau dazu angehalten!

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Football satt an Thanksgiving

Thanksgiving steht vor der Tür und bringt uns Extra-Football aus der NFL! Aber eben auch nur aus selbiger, denn den College-Bereich behandelt man weiterhin auch mangels brauchbarer Rechte eher stiefmütterlich. Aber wenigstens Ohio State gegen Michigan lässt man uns!

Was die NFL angeht, stehen hochkarätige Begegnungen an. Bereits am Donnerstag empfangen die Lions die Packers und später dann die Ravens die Steelers. Am Sonntag klären wir die Verhältnisse in der AFC West (Broncos @ Chiefs) und Montagabend kommt es zum Duell der NFC-Topteams Saints und Seahawks draußen…

NFL

  • 28.11.13 18:25 Uhr: Packers @ Lions
  • 28.11.13 22:25 Uhr: Raiders @ Cowboys
  • 28.11.13 02:25 Uhr (Nacht auf Fr.): Steelers @ Ravens
  • 01.12.13 19:00 Uhr: Dolphins @ Jets
  • 01.12.13 19:00 Uhr: Cardinals @ Eagles*
  • 01.12.13 22:25 Uhr: Broncos @ Chiefs
  • 01.12.13 22:25 Uhr: Bengals @ Chargers*
  • 01.12.13 02:25 Uhr (Nacht auf Mo.): Giants @ Redskins
  • 02.12.13 02:25 Uhr (Nacht auf Di.): Saints @ Seahawks

College

  • 29.11.13 02:00 Uhr (Nacht auf Sa.): South Florida @ UCF
  • 30.11.13 18:00 Uhr: Ohio State @ Michigan
  • 30.11.13 21:30 Uhr: TBA

*) „Sport1 US HD 1“ exklusiv via „Sky“.

Ergänzung

Die richtig guten College-Spiele gibt es natürlich nicht bei der „Heimat des US-Sport“. So empfängt am Freitag (20:30 Uhr MEZ) LSU Arkansas (CBS), während es am Samstag (21:30 Uhr MEZ) zum Iron Bowl zwischen Alabama und Auburn kommt, ebenfalls auf „CBS“.

Was Spiele im Rechtepaket von „Sport1 US“ angeht, gäbe es da noch Florida State @ Florida parallel zu OSU-MICH sowie später Perlen wie Clemson @ South Carolina, Texas A&M @ Missouri oder auch UCLA @ USC. Aber zu der Zeit läuft ja ein zu dieser Zeit komplett belangloses NBA-Spiel.

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