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Neuer Insider

  • TERESF
    registriert am 08.11.2017

Von Challenges, fragwürdigen Regeln und Narrenfreiheit

Woche 12 ist nahezu vorüber und erneut gibt es einige Dinge, über die man reden muss. Gerade das Regelwerk sorgt einmal mehr für Aufsehen und Diskussionsstoff.

To challenge or not to challenge?

Es kann Taktik, aber es kann auch einfach nur durch Unwissenheit begründet gewesen sein, was Head Coachs Tom Coughlin (Giants) und Greg Schiano (Buccaneers) dazu veranlasste, die rote Flagge zu werfen. Letztlich war das Ergebnis zweimal das Gleiche: Eine Challenge war unzulässig, da beide Aktionen nicht überprüft werden können.

Schiano hatte versucht, einen Field-Goal-Versuch zu checken, der oberhalb der Uprights die Stange überquerte – oder eben daneben ging, wie die Schiedsrichter entschieden. Sobald der Ball den höchsten Punkt der Uprights überschreitet, müssen die Schiedsrichter entscheiden, ob der Versuch nun gut war oder nicht. Laut Regelwerk gibt es hierfür keinen Videobeweis.

Ob das nun so richtig ist oder nicht, sei dahingestellt. Es ist jedenfalls Fakt seit einiger Zeit. Folglich muss Schiano das wissen. Dennoch warf er die Flagge, hielt damit das Spiel auf und wurde nicht sanktioniert.

Ähnliches Bild in New Jersey: Die Giants wurden mit einer Strafe für Roughing the Passer belegt – ähnlich dem Brooks-Play von vor einer Woche – die schließlich einen Fumble der Cowboys nichtig machte. Coughlin warf danach trotzdem einfach mal die rote Flagge ohne ersichtlichen Grund. Alles, was er damit erreichte war eine Unterbrechung ohne eine Timeout zu nutzen. Und hier darf man durchaus fragen, ob das nicht auch die Intention war. In jedem Fall erscheint es unverständlich, dass in solchen Fällen einfach nichts passiert. Keine Strafe fürs fälschliche Werfen der Flagge, keine Sanktion fürs essentielle Ergaunern einer zusätzlichen Timeout. Darüber sollte man mal nachdenken als Regelkommission.

Kuechly…

Luke Kuechly genießt offensichtlich Narrenfreiheit in allem, was er in der Endzone tut. Am letzten Montag beging er eine klare Pass Interference gegen Rob Gronkowski, die Flagge flog und die Strafe wurde verweigert, weil… Ja, warum eigentlich? Die Schiedsrichter gaben keine Begründung und rannten einfach vom Spielfeld.

An diesem Wochenende verhinderte der Middle Linebacker dann erneut einen möglichen Touchdown in der Endzone. Dieses Mal nietete er Rishard Matthews von den Dolphins brutal mit einer klaren Helm-zu-Helm-Attacke um und die Flagge flog, da es sich hier um eine Attacke auf den Kopf gegen einen „defenseless Receiver“ handelte. Doch Überraschung: Wieder verkündete das Ober-Zebra, dass kein Foul vorlag. Wieder gab es keine Erklärung für diese erneut falsche Entscheidung! Und das obwohl die NFL die Schiedsrichter nach dem Ende des Monday Night Games dazu anhielt, solche Dinge doch bitte über die Mikrophone zu begründen…

Helmet-to-Helmet

Wenn ein Verteidiger den Helm des Ballführenden mit seinem Helm attackiert, ist dies in der Regel legal. Nur der Kopf des Quarterbacks sowie jeder schutzlose Spieler sind tabu. Hinzu kommt die neue Regelung für den Ballführenden außerhalb der Tackle-Box, der nun nicht mehr mit der Krone des Helms voran gehen darf. Aber ansonsten ist diese Art der Attacke erlaubt.

Und hier liegt das Problem. Die NFL hat sich auf die Fahne geschrieben, Gehirnerschütterungen vorzubeugen, sie schnell zu erkennen, sie effektiv zu behandeln etc. Warum also sind diese Kopf-Attacken immer noch gestattet? Wenn ein Ballführender von einem Verteidiger in vollem Tempo am Kopf getroffen wird, ist das fast schon eine automatische Gehirnerschütterung. Was genau soll da sonst passieren? Danny Amendola erlitt so vor ein paar Wochen eine solche, am Sonntag höchstwahrscheinlich auch LeGarrette Blount oder Stevan Ridley im letzten AFC Championship. Und immer waren die Hits laut Regelwerk sauber, obwohl alle drei kurzzeitig ausgeknockt wurden.

Warum genau ist das legal? Muss sich erst ein namhafter Spieler schwer verletzen, bevor wir diese Attacken verbieten? Braucht es erst eine schwere Wirbelverletzung oder sonst irgendwas Gravierenderes – Gehirnerschütterungen scheinen die NFL ja trotz der großen Verlautbarungen immer noch nicht sonderlich zu stören - eines Star-Spielers wie Adrian Peterson? Die tiefen Angriffe auf Quarterbacks in der Pocket wurden ja auch erst verboten, nachdem Kimo Von Oelhoffen damals in den Playoffs Carson Palmers Knie zerstörte. Oder die Strafen für Horse-Collar-Tackles. Die wurden erst implementiert, nachdem sich Donovan McNabb seinerzeit das Bein brach.

Anstatt diese latente Verletzungsgefahr zu minimieren, bestraft man lieber Spieler, die mit farbigen Schnürsenkeln eine Charity unterstützen, die nicht von der NFL abgesegnet ist…

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Gutes Vorprogramm zu Manning vs. Brady

Neue Woche, neues Glück, was Football im TV angeht. Alles schaut natürlich auf die Nacht zum Montag, wenn Tom Brady Peyton Manning zum nun mehr 14. Mal zum Tanz bittet. Davor haben wir Divisionsduelle en Masse und zusätzlich Ed Reeds zweite Rückkehr nach Baltimore sowie das Wiedersehen zwischen den Indianapolis Colts und ihrem Ex-Interims-Head-Coach Bruce Arians.

Was den College-Bereich angeht, nun ja, gibt es noch nichts zu vermelden. Es wäre auch vermessen zu erwarten, dass ein professionell geführter Fernsehsender zwei Tage vor dem Spieltag eine aktuelle Programmliste mit den kommenden Ansetzungen parat hätte…

Apropos College-Football: Schaut man aktuell in die Vorschau für Dezember (via „Sky“ versteht sich), fällt sofort auf, dass „Sport1 US“ keinen einzigen Bowl im Programm hat. Das kann sich zwar noch ändern, aber auf den ersten Blick schockiert das schon ein wenig, zumal einst mehr als die BCS-Bowls versprochen wurden. Aber wann soll man das alles zeigen inmitten der ganzen Billard-, Bullriding- oder Bass-Fishing-Konserven?

NFL

  • 21.11.13 02:25 Uhr (Nacht auf Fr.): Saints @ Falcon
  • 24.11.13 19:00 Uhr: Chargers @ Chiefs
  • 24.11.13 19:00 Uhr: Jets @ Ravens*
  • 24.11.13 22:05 Uhr: Colts @ Cardinals*
  • 24.11.13 22:25 Uhr: Cowboys @ Giants
  • 24.11.13 02:25 Uhr (Nacht auf Mo.): Broncos @ Patriots
  • 25.11.13 02:25 Uhr (Nacht auf Di.): 49ers @ Redskins

College

  • 22.11.13 03:30 Uhr (Nacht auf Sa.): Navy @ San Jose State
  • 23.11.13 18:00 Uhr: TBA
  • 23.11.13 01:00 Uhr (Nacht auf So.): TBA
  • 23.11.13 04:30 Uhr (Nacht auf So.): Washington @ Oregon State

*) „Sport1 US HD 1“ exklusiv via „Sky“.

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Attention: Zebras on the loose! (Videos)

Überall im Sport gilt: Spiele sollten von den Spielern entschieden werden. Darum heißen selbige auch so. Umso niederschmetternder ist es, wenn eben nicht die Spieler den Ausgang einer Partie bestimmen, sondern die Schiedsrichter, die eigentlich nur dazu da sind, die Regeln einzuhalten.

An diesem Wochenende, der elften Spielwoche der NFL-Saison 2013, durfte man sich mal wieder an die graue Vorzeit von vor einem Jahr mit den Aushilfs-Streikbrecher-Schiedsrichtern zurückerinnert fühlen. Wie schon im letzten Jahr, als Referees massiv ins Playoff-Rennen eingriffen mit ihrem Touchdown-Call für die Seahawks bei der Interception der Packers, gab es auch jetzt wieder massive Eingriffe in den Ausgang zweier Playoff-relevanter Partien.

Saints bleiben auf Kurs

Los ging es mit dem Spiel der 49ers bei den Saints. Die Saints hatten den Ball in der Mitte des Spielfelds und drei Punkten Rückstand mit ca. drei Minuten auf der Uhr. Was dann geschah, war wie im Mustervideo für saubere Attacken: Ahmad Brooks, Linebacker der Niners, kam zu Quarterback Drew Brees durch und traf ihn an den Schulterpads, was einen Sack samt Fumble verursachte. Die Niners eroberten den Ball und wähnten sich auf der Siegerstraße. Doch nein, denn plötzlich flog eine Flagge aufs Feld – Roughing the Passer war das Urteil, denn Brees wäre „im Halsbereich“ getroffen worden. Eine abenteuerliche Interpretation der Situation, zumal Brooks im Gegensatz zu vielen anderen weder Kopf noch Hals – absichtlich oder nicht – attackiert hatte.

Die Saints behielten somit den Ball, schafften wenig später den Ausgleich und gewannen letztlich das Spiel. Eine Niederlage hätte die Saints wohl jegliche Chance gekostet, den Nummer-1-Seed der NFC noch zu erreichen. Also das Recht auf ein Heimspiel und eben nicht der wohl unvermeidliche Auswärtstrip nach Seattle. Doch so sind sie weiter mitten im Rennen. Ein Rennen, das für San Francisco nun wohl verloren ist, da man selbst auch nur noch einmal gegen die Seahawks spielt bei nun 2 ½ Spielen Rückstand…

Panthers gleich zweimal im Glück

Der negative Höhepunkt war dann jedoch das, was am Ende des Monday NIght Games zwischen den Patriots und Panthers passierte. Und wir beginnen am Anfang, weil es durchaus Relevanz besitzt.

Vor dem am Ende entscheidenden Touchdown der Panthers hatten diese am Rande der Field-Goal-Reichweite (samt starkem Gegenwind) einen dritten Versuch und 15. Greg Olsen lief dann eine Straight Route genau in Safety Devin McCourty hinein, den er einige Yards mitschleifte. McCourty, der keine Strafe riskieren wollte, streckte dabei demonstrativ beide Arme vom Körper weg, um zu zeigen, dass er eben nicht versucht, den Gegner zu halten. Aber natürlich gab es eine Flagge – fürs Halten! Dazu ein neuer erster Versuch und letztlich der Touchdown für die Hausherren.

Damit aber nicht genug, denn ganz am Ende des Spiels, als Tom Brady seinen letzten Pass der Partie warf – er wurde abgefangen – entschloss sich Luke Kuechly in der Endzone mit Ball im Anflug, Tight End Rob Gronkowski mit einem glasklaren Klammergriff festzuhalten. Eine Aktion, die den Refs natürlich nicht entging – sie warfen richtigerweise eine Flagge. Pass Interference, wie sie im Buche steht, schließlich wurde ein Receiver deutlich am Fangen des Balls gehindert, oder? Falsch, so Referee Clete Blakeman, der letztlich erklärte, dass der Ball ja gar nicht fangbar war.

Womit er natürlich Recht hat, schließlich hätte niemand den Ball fangen können, wenn er von einem der stärksten Linebacker der NFL so gehalten worden wäre, wie Gronkowski nun mal gehalten wurde! Die Panthers gewannen also, weil den Patriots die Chance verwehrt wurde, noch einen ersten Versuch an der Eins zum Sieg zu bekommen, der ihnen laut Regeln nun mal zustand nach der glasklaren Pass Interference.

Patriots abermals gestraft

Doch die Patriots dürften mittlerweile Routine haben mit „interessanten“ Entscheidungen der Schiedsrichter. Beim Gastspiel bei den Jets vor ein paar Wochen etwa, als die Schiedsrichtercrew in der Verlängerung beschloss, eine Strafe auszusprechen, die niemals zuvor in der NFL verhängt wurde und bis zum heutigen Tage auch nicht mehr verhängt worden ist. Ganz abgesehen davon, dass ich bis heute keine Zeitlupe gefunden habe, die mir zeigt, wo genau Chris Jones seinen Mitspieler beim erfolglosen Field-Goal-Versuch der Jets anschiebt, hatte schon dieser Call einen faden Beigeschmack: Es gab im selben Spiel eine weitere Aktion dieser Art von Jones, die eben nicht geahndet wurde. Mehr noch: Auch die Jets haben in Person von Quinton Coples selbst diesen Regelverstoß begangen, ebenfalls straffrei.

Unter dem Strich haben die Patriots somit schon zwei Spiele aufgrund von Schiedsrichter-(Fehl-)Entscheidungen verloren. Ohne diese Situationen wäre man vielleicht trotz der eklatanten Personalprobleme 9-1 und damit auf Kurs Platz 1 der AFC. So muss man gar um Platz 2 bangen.

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Prestigeduelle en masse in dieser Woche

Aus zeitlichen Gründen heute nur eine Kurzausgabe des TV-Programms. In dieser Woche gibt es eigentlich nicht viel auszusetzen. Besonders die NFL-Partien sind durchweg interessant.

NFL

  • 14.11.13 02:25 Uhr (Nacht auf Fr.): Colts @ Titans
  • 17.11.13 19:00 Uhr: Jets @ Bills
  • 17.11.13 19:00 Uhr: Browns @ Bengals*
  • 17.11.13 22:25 Uhr: 49ers @ Saints
  • 17.11.13 22:25 Uhr: Packers @ Giants*
  • 17.11.13 02:25 Uhr (Nacht auf Mo.): Chiefs @ Broncos
  • 18.11.13 02:25 Uhr (Nacht auf Di.): Patriots @ Panthers

College

  • 15.11.13 03:00 Uhr: Washington @ UCLA
  • 16.11.13 18:00 Uhr: Indiana @ Wisconsin
  • 16.11.13 21:30 Uhr: Syracuse @ Florida State
  • 16.11.13 01:00 Uhr (Nacht auf So.): Florida @ South Carolina

*) „Sport1 US HD 1“ exklusiv via „Sky“.

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