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Jared Allen wurde schon ganze Zeit falsch eingesetzt und war deshalb völlig fehl am Platz. Der Trade...
Mal eine vorsichtige Frage... die Bears haben die Saison doch jetzt schon aufgegeben, oder? Erst Jar...
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Bradys Knie treibt Ratten aus den Löchern

So ziemlich jeder engagierte Patriots-Fan dürfte am Mittwochnachmittag von gutgelaunt auf mindestens DEFCON-2-Stimmung gerauscht sein. Der Grund: Tom Brady wurde im Training von einem Mitspieler am linken (2008 operierten) Knie getroffen und ging zu Boden.

Er stand zügig wieder auf und nahm danach noch kurzfristig an weiteren Plays teil, bis er schließlich die Session ganz abbrach und sich zur Untersuchung verabschiedete. Zu dem Zeitpunkt ging einem als Patriots-Fan ziemlich die Düse. Folglich spielte auch Twitter verrückt mit allerhand (Pseudo-)Updates.

Der Höhepunkt dabei dürfte gewesen sein, dass ein Reporter auf Twitter vermeldete, „ESPN“ berichtete, dass Teampräsident Jonathan Kraft einem örtlichen Radiosender gegenüber wissen ließ, dass er nicht an eine schwere Verletzung glaube, dies jedoch nicht abschließend wüsste. Hier war dann auch der Tiefpunkt erreicht. Oder doch nicht?

Nein! Denn wofür Twitter auch bekannt ist, ist die ungefilterte Äußerung der eigenen Meinung. Traurig war hierbei, wie viele selbsternannte Sportfans hier jeglichen Sinn von Sport oder Sportlichkeit, Fairplay, Respekt und dergleichen für sich selbst zu Grabe trugen. Und damit seien nicht die zahlreichen Witze zur Situation gemeint oder der unvermeidliche Twitter-Account von Tom Bradys Knie…

Es tauchte leider eine ganze Reihe von Twitter-Usern wie Ratten aus ihren Löchern auf, die ihre Freude nur schwerlich verbergen konnten, dass Brady eventuell schwer verletzt wurde. Teilweise wurde schon gefeiert oder die sehnliche Hoffnung geäußert, dass sich der Quarterback doch bitte das Kreuzband erneut gerissen habe. Das sei der bestmögliche Start in die Saison, ließ einer wissen.

Sicherlich kann man persönliche Abneigungen gegen bestimmte Sportler haben. Kein Problem. Nur, Menschen schwere Verletzungen zu wünschen oder sich über solche zu freuen, das geht eindeutig zu weit und hat mit Sportsgeist nichts zu tun! Es ist vielmehr eine Schande, dass Leute zu solch abscheulichen Gedanken überhaupt kommen.

So ein Verhalten lässt sich auch mit sportlicher Rivalität nicht entschuldigen. Will man nicht, dass die eigene Mannschaft einen großen Rivalen in Topbesetzung gegenübertritt? Was ist ein Sieg wert, wenn besagter Rivale ohne seinen wichtigsten Spieler antritt? Ist die Freude über einen Sieg dann nicht nur noch halb so groß?

Fernab dessen muss man jedoch auch die Frage stellen, ob Sport das richtige für jemanden ist, der anderen Verletzungen wünscht. Sport hat nun mal universell gewisse Werte, die vermittelt werden. Dazu gehören auch Respekt und Fairness. Durch solch eine Einstellung werden diese Werte jedoch konterkariert.

Wer wirklich am Sport interessiert ist – und Patriots-Fans sowieso – wird mit Erleichterung aufgenommen haben, dass alles halb so wild war und der Spieler voraussichtlich nicht mal Trainingseinheiten verpassen werde. Aufatmen ist angesagt und bis auf weiteres eine Rückkehr zu DEFCON 4.

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Tebow: Patriots zeigen Plan C

Tim Tebow hatte im Preseason-Spiel bei den Philadelphia Eagles seinen ersten offiziellen Auftritt für die New England Patriots. Und von den Zahlen her war es eine erwartet schwache Vorstellung. Nur vier seiner zwölf Passversuche fanden einen Abnehmer und alle dieser geglückten Zuspiele waren entweder Screens oder Checkdowns.

Bemerkenswert war jedoch, wie sich die Patriots, die seit Jahren Maßstäbe in offensivem Football setzen, mit Tebow auf dem Feld formierten. Mit Tom Brady sieht man in aller Regel entweder die klassische Aufstellung mit ihm unter Center oder in der Shotgun. Bei Tebow spielte man plötzlich eine Reihe von Snaps in der Pistol, teils sogar mit Wide Receiver Kamar Aiken als Deep Back.

Zum Verständnis: Die Pistol gehört nicht zum Standard-Package der Patriots, ebenso wenig QB-Draws, Read-Options und dergleichen. Dennoch spielten sie dies in Ansätzen in Philadelphia mit Tebow auf dem Feld. Mit Erfolg, denn Tebows erster Drive im dritten Viertel führte direkt zu einem Touchdown durch LaGarrette Blount.

Es mag nur Woche eins der Preseason sein und schon deshalb bedeutungslos. Es zeigt jedoch, wie die Patriots ticken und warum sie seit 2002 durchweg positive Bilanzen aufzuweisen haben. Sie werden nicht anfangen, Tebow in ihre Offense einzubauen oder ihn in einer Wildcat einzusetzen – ungeachtet der jeweiligen Situation kann man eine Offensive nicht besser machen, wenn man Brady aus dem Spiel nimmt, das ist Fakt.

Man hat vielmehr an diesem Freitag in „Philly“ angedeutet, dass man immer auf alles vorbereitet ist. Man hat für den Fall der Fälle einen Plan B oder in diesem Fall gar einen Plan C! Plan B wäre Ryan Mallett, der ebenfalls eine von Brady abgewandelte Offensive anführte, als er auf dem Platz stand.

Im Normalfall werden wir keinen der beiden Backup-Quarterbacks während der Saison auf dem Feld sehen, es sei denn es geht darum, eine hohe Führung am Ende zu verwalten. Aber es ist aus Sicht des Teams gut zu wissen, dass man eben nie ohne Konzept dasteht. Dies ist auch der Grund, warum man 2008 trotz Durchschnitts-QB Matt Cassel elf Spiele gewann und nur durch einen verlorenen Tie-Breaker die Playoffs verpasste.

Essentiell hat man sich damit abgefunden, dass Tebow nie ein klassischer Pocket-Passer werden wird. Das ist mit ihm einfach nicht drin. Stattdessen besinnen sich Josh McDaniels und Co. darauf, was Tebow kann. Und das sind eben Scrambles und unorthodoxe Draw-Plays, mit denen unglaublicherweise immer noch kaum eine Defense rechnet. Wie bei allen anderen Spielern wird auch Tebow in New England seinen Stärken entsprechend eingesetzt.

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Preseason auf Sport1US

Da das offenbar gewünscht wird und in Ermangelung eines sendereigenen Programmguides, haben wir hier für euch alle Preseason-Live-Übertragungen auf Sport1US(HD) zusammengefasst.

  • 09.08. 02:00 Uhr: Bengals @ Falcons
  • 16.08. 02:00 Uhr: Chargers @ Bears
  • 17.08. 02:00 Uhr: Buccaneers @ Patriots
  • 19.08. 01:00 Uhr: Colts @ Giants
  • 20.08. 02:00 Uhr: Steelers @ Redskins
  • 23.08. 02:00 Uhr: Panthers @ Ravens
  • 24.08. 02;00 Uhr: Seahawks @ Packers
  • 25.08. 02:00 Uhr: Rams @ Broncos
  • 25.08. 22:00 Uhr: Saints @ Texans
  • 26.08. 02:00 Uhr: Vikings @ 49ers

Alle Preseason-Spiele der NFL live und on-demand gibt es darüber hinaus im NFL Gamepass.

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Der Fall Hernandez

Nun haben auch die New England Patriots einen möglicherweise schwerwiegenden Fall für die Justiz in ihren Reihen. Tight End Aaron Hernandez ist in einen Mordfall verwickelt (wir berichteten) – in welchem Umfang auch immer.

Ein von ihm gemieteter Pkw ist eines der Hauptbeweismittel im Mordfall Odin Lloyd, dessen Leiche Anfang der Woche wenige Meilen von Hernandez‘ Haus in Massachusetts entfernt gefunden wurde. Kurz nach dem Fund war klar, dass Hernandez als Mieter des Fahrzeugs, welches das Opfer womöglich gefahren hat, als Zeuge verhört werden würde.

Nicht etwa als Täter, zumal die Unschuldsvermutung auch in den USA bis zum Beweis der Tat bzw. der Schuld gilt. Problematisch wird es jedoch, wenn man hört, was Hernandez scheinbar kurze Zeit nach dem Fund der Leiche gemacht hat. Er zerstörte das Überwachungskamerasystem seines Hauses, ließ die Villa dann professionell reinigen und anschießend vernichtete er noch sein Mobiltelefon. Wäre dies ein TV-übliches Crime-Drama, wüsste man nun recht eindeutig, dass hier jemand etwas vertuschen wollte, dies jedoch recht amateurhaft umsetzte.

Und die Anstellung eines Anwalts – oder einer ganzen Firma – sollte dabei noch als harmlos und routinemäßig betrachtet werden. Denn bevor man sich wie auch immer verplappert, ist in solchen Fällen ein Rechtsbeistand sinnvoller. Was nun folgt ist höchst interessant.

Die Medien spielen schon einmal völlig verrückt, verfolgten den früheren Florida Gator sogar den ganzen Donnerstag über per Helikopter. Zudem vermeldeten mehrere Medien Donnerstag und Freitag Haftbefehle gegen Hernandez. Beide wurden jedoch zügig dementiert. Am Freitag war im Übrigen als Anklagepunkt Behinderung der Justiz im Umlauf. Weit hergeholt ist das nach der scheinbaren Vernichtung von potenziellen Beweismitteln jedenfalls nicht.

Wir reden hier über einen Spieler von dem bekannt ist, dass er mitunter einen recht problematischen Umgang pflegt. Das wiederum war Teams schon vorm Draft 2010 geläufig. Die Patriots wussten somit, worauf sie sich einlassen. Dennoch fiel der Spieler bislang eher positiv auf durch gute Leistungen auf dem Feld und neben dem Platz darf gern an seine großzügige Spende in Höhe von 50.000 Dollar erinnert werden, die er der Myra-Kraft-Stiftung zugutekommen ließ direkt nach seiner millionenschweren Vertragsverlängerung im letzten Sommer.

Jetzt wird für die Justiz zu klären sein, in welcher Weise Aaron Hernandez in den Mordfall Lloyd involviert ist, was er weiß und was er bislang warum verschwiegen hat. Schützt er vielleicht einen (falschen) Freund oder doch sich selbst? Die nächsten Tage und Wochen werden hoffentlich Antworten auf all diese Fragen bieten. Zweifelsfrei dürfte sein, dass der Sport für Hernandez vorerst nur eine untergeordnete Rolle spielen kann.

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