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    registriert am 08.11.2017

Draft Insider #4 - Die Defensive Tackles

2013_DraftIm schönen Wechselspiel zwischen Offensive und Defensive sind wir heute wieder auf Seiten der Defense angekommen. In der vierten Ausgabe des Draft Insiders betrachten wir die Defensive Tackles.

 

 

 

 

Zunächst einmal die Top 5 aus Sicht der beiden Experten:

Romans Top 5

Star Lotulelei, Utah

Sheldon Richardson, Missouri

Jesse Williams, Alabama

Sharrif Floyd, Florida

Johnathan Hankins, Ohio State

 

Christians Top 5

Star Lotulelei, Utah

Sharrif Floyd. Florida

Jesse Williams, Alabama

Sheldon Richardson, Missouri

Kawann Short, Purdue

 

Und jetzt die wichtigen Fragen:


Wer ist der beste Spieler auf dieser Position und wann sollte er gedrafted werden?

Roman: Star Lotulelei - Er ist ein sehr kräftiger Spieler, der an der Line of Scrimmage dominieren kann. Dazu ist er aber athletisch und beweglich genug, um regelmäßig ins Backfield der Offense einzudringen. Er bringt das komplette Paket mit. Mit seinen Fähigkeiten sollte er unter den ersten fünf Picks weggehen. Und da die Lions wohl nicht schon wieder einen Defensive Tackle hoch nehmen werden, unter den ersten vier.

Christian: Star Lotulelei - Er lebt im gegnerischen Backfield, ein Spieler mit Energie, Kraft und Schnelligkeit. Setzt seine Hände sehr gut ein und kann auch gegen den Lauf verteidigen. Lotulelei hat kaum ein Schwäche. Er könnte an Nummer Eins zu den Chiefs gehen. Ich denke, er sollte auf keinen Fall aus den Top Fünf fallen.

 

Welcher Spieler ist deiner Meinung nach am meisten Überschätzt? Und welcher unterschätzt?

Roman: Überschätzt: Sharrif Floyd - Ich habe Floyd in fünf Spielen gesehen. In zweien hat er absolut dominant gespielt - einfach nicht zu stoppen. In den anderen Spielen war er komplett untergetaucht und konnte nicht mal an einem Tight End vorbeikommen. Bei ihm bin ich mir einfach nicht sicher, wen man bekommt.

Unterschätzt: Kawann Short - Auch wenn athletisch etwas limitiert (im Vergleich zu den anderen Top-Spielern auf seiner Position), so spielt er technisch sehr gut. Er arbeitet stark mit den Händen und schafft es meistens den Spielzug der Offense schon im Backfield zu stören oder gleich zu stoppen.

Christian: Überschätzt: Sheldon Richardson - Mir geht bei ihm die letzte Explosivität total ab. Er ist wohl beschränkt als 4-3-Defensive-Tackle zu spielen. Zu wenig Masse für Nose Tackle und zu wenig Pass Rush für 3-4-End. Dennoch bringt er ein solides Programm an Fähigkeiten mit und wird einem Team helfen. Ich sehe ihn aber nicht als herausragenden Spieler auf seiner Position.

Unterschätzt: Kawann Short - Short ist das Gegenteil von Richardson. Er hat vom Körperbau her meiner Meinung nach alle Voraussetzungen, um in jedem System erfolgreich zu sein. Kommt gut zum Quarterback, hat ein gutes Auge und ein ordentliches Spielverständnis. Mich würde es nicht wundern, wenn er in der ersten Runde gewählt werden würde.

 

Wer ist in deinen Augen der sicherste Pick auf Dieser Position?

Roman: Star Lotulelei - Er besitzt eigentlich keine Schwäche. Bei ihm kann man relativ sicher sein, einen über Jahre starken Spieler zu bekommen.

Christian: Sharrif Floyd - Star steht hier nicht, weil er im Vorfeld des Drafts Probleme mit seiner Gesundheit hatte. Floyd ist nicht weit weg von Lotulelei. Auch er sollte am Besten in einer 4-3 spielen. Dennoch traue ich auch ihm zu, überall Erfolg zu haben. Er hat einen sehr schnellen ersten Schritt, auch ihn sehe ich in den Top 10.

 

Wer bringt das größte Potential mit? Welcher Spieler birgt das größte Risiko?

Roman: Größtes Potential: Jesse Williams - Er ist groß, er ist schwer, er ist kräftig - und er ist noch sehr unerfahren. Der Australier hat nach zwei Jahren am Junior College nochmals zwei Jahre für Alabama gespielt. Dabei dominerte er die Line mit seiner Kraft und seinem unermüdlichen Einsatz. Wenn ihm jetzt noch jemand eine bessere Technik beibringt, kann er ja nur besser werden.

Größtes Risiko: John Jenkins - Der wandelnde Klops in diesem Draft ist vermutlich nur ein All-you-can-eat-Buffet davon entfernt, die 200-Kilo-Marke zu sprengen. Okay, ganz so schlimm ist es (noch) nicht, aber bei so dicken Leuten, muss man immer aufpassen, dass sie nicht noch dicker werden. Sonst gehen schnell mal die Kondition oder schlimmstenfalls gleich noch die Knie mit flöten.

Christian: Größtes Potential: Jesse Williams - Der Australier spielt das Spiel nicht so lange, dennoch konnte er sich einen Job als Starter bei Alabama erobern. Er muss sich noch im Bereich der Technik verbessern. Er bringt aber alles mit, um auf lange Sicht erfolgreich zu sein.

Größtes Risiko: John Jenkins - Jenkins wird als potentieller Second Round Pick gehandelt. Er ist sicher einer der wenigen reinen Nose Tackles im Draft. Mein Problem mit Jenkins ist, dass er mir zu viel seinen Körper spielt. Allein seine Masse ist für gegnerische Spieler schwer zu kontrollieren. Mit seinen athletischen Fähigkeiten hätte er in der Defense der Bullogs einen größeren Effekt haben müssen.

 

Wer könnte ein Sleeper sein, der ein Team in Runde 3 oder später sehr glücklich macht?

Roman: Bennie Logan - Der Tackle von den LSU Tigers reißt niemanden vom Hocker. Bei der Combine hat er insgesamt mittelmäßig abgeschnitten und auf dem Spielfeld sieht man ihn nicht ein Play nach dem nächsten machen. Aber er spielt konstant gut. Kaum überragend, dafür aber auch nicht mit groben Aussetzern. Er wird nicht unbedingt ein regelmäßiger Pro Bowler, aber als produktiven Starter kann ich ihn mir durchaus vorstellen.

Christian: Brandon Williams - Klassischer Small School Prospect. Klar, dass man bei Georgia Southern nicht so im Blickfeld steht. Fakt ist, dass sein Spiel ihn eine Einladung für den Senior Bowl beschert hat. Auch dort hat er gezeigt, dass er mit den anderen Hochkarätern mithalten kann. Vielleicht reicht das, um sogar schon vor der dritten Runde ausgewählt zu werden.

 

Nenne uns eine Team/Spieler Kombination die du als perfekt erachten würdest.

Roman: Sheldon Richardson zu den Titans - Vergesst die ganzen "Guard-zu-den-Titans"-Geschichten. Die Defense ist das große Problemkind in Nashville. Seit Albert Haynesworth damals dem großen Geld gefolgt und damit von der Bildfläche verschwunden ist, hatten die Titans keinen wirklich dominanten Defensive-Line-Spieler mehr. Richardson könnte mit seiner starken Athletik und intelligenten Spielweise der lethargischen Defense wieder neues Leben einhauchen.

Christian: Star Lotulelei zu den Oakland Raiders - Die Raiders brauchen dringend Verstärkung in der Mitte der Line. Star würde das bewirken. Dazu schadet es nicht, in einer Division mit Manning, Rivers und Alex Smith mehr Druck auf den Quarterback zu bekommen.

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