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    registriert am 08.11.2017

Draft Insider #5 - Die Wide Receiver

2013_DraftIn Vorbereitung auf den Draft, beschäftigt sich der "Draft Insider" heute mit den Wide Receivern. Christian Schimmel und Roman John diskutieren, welchen Passempfänger man beim Draft im Auge behalten sollte.

 

 

 

 

Zunächst einmal die Top 5 aus Sicht der beiden Experten:

Romans Top 5

Cordarrelle Patterson, Tennessee

Tavon Austin, West Virginia

Keenan Allen, California

DeAndre Hopkins, Clemson

Ryan Swope, Texas A&M

 

Christians Top 5

Tavon Austin, West Virginia

Keenan Allen, California

Cordarrelle Patterson, Tennessee

DeAndre Hopkins, Clemson

Robert Woods, USC

 

Und jetzt die wichtigen Fragen:


Wer ist der beste Spieler auf dieser Position und wann sollte er gedrafted werden?

Roman: Cordarrelle Patterson - Nicht nur bei den Quarterbacks, auch bei den Receivern fehlt in diesem Draft die ganz große Klasse. Patterson ist schnell, groß gewachsen und mit dem Ball in der Hand eine absolute Waffe. Er müsste noch etwas an seinen Händen arbeiten und es fehlt ihm die physische Stärke, um immer dagegenzuhalten, doch in diesem Draft ist er trotzdem die Nummer Eins. Wäre ich ein General Manager, würde ich ihn nicht vor dem zwanzigsten Pick nehmen, wobei ich mir vorstellen kann, dass es ein Team trotzdem machen wird.

Christian: Tavon Austin - Explosivität in einer Person. Tavon Austin wird "nur" ein Slot Receiver werden, er kann mit seiner Geschwindigkeit aber viele Verteidigungen in Bedrängnis bringen. Austin hat sehr gute Hände und läuft flüssige Routen. Dazu findet er immer wieder Raum gegen die gegnerische Zonenverteidigung. Ich denke, er geht innerhalb der ersten 20 Picks weg.

 

Welcher Spieler ist deiner Meinung nach am meisten Überschätzt? Und welcher unterschätzt?

Roman: Überschätzt: Justin Hunter - Der ehemalige Teamkollege von Patterson bringt körperlich die vielleicht besten Voraussetzungen aller Receiver in diesem Draft mit. Er ist sehr groß, dazu nett schnell und besitzt eine wahnsinnige Sprungkraft. Deshalb wird er auch von einigen Experten und Laien als potentieller First Rounder gehandelt. Allerdings ist er ein absoluter Schlaks. Die Muckibude kennt er vermutlich nur von außen, wodurch er von physischen Cornerbacks leicht aus dem Spiel genommen werden kann. Dazu hat er wirklich schlechte Fanghände. So viele Bälle, wie er fallen gelassen hat, hat manch anderer Draftee in seinem Leben nicht gefangen.

Unterschätzt: Ryan Swope - Die Lieblingsanspielstation von "Johnny Football" gilt als die wandelnde Gehirnerschütterung. Bei den Aggies hat er insgesamt vier davon erlitten. Auf der positiven Seite ist er ein guter Route Runner, der immer tough spielt und sichere Fanghände mitbringt. Bei der Combine lief er die 40 Yards in 4,34 Sekunden, wobei, etwas überraschend, die Beschleunigung ein wenig sein Problem ist. Ebenso ist er mit seinen sechs Fuß nicht gerade groß gewachsen. Dennoch glaube ich, dass er eine gute Karriere haben wird.

Christian: Überschätzt: Beide Tennessee Receiver - Damit sind Patterson und Hunter gemeint. Patterson hat ohne Zweifel Schnelligkeit, schüttelt Tackles ab und kann auch in der Luft Duelle gewinnen. Nur er ist inkonstant und dropt zu viele Bälle. Wenn er das nicht ablegt, wird er nicht oft gesucht werden. Hunter hat dasselbe Problem. Auch er hätte deutlich mehr zeigen können. Hunter hat gute Grundlagen und wird sicher am zweiten Tag gepickt werden. Beide müssen konstanter und konzentrierter werden, wollen sie in der NFL Erfolg haben.

Unterschätzt: Marquise Goodwin - Goodwin ließ mit seiner schnellen 40-Zeit bei der Combine aufhorchen. Fakt ist, dass er weit mehr als das hat. Seine Hände sind gut, er läuft ordentliche Routen und lässt sich auch durch Kontakt nicht abschrecken. Goodwin sollte speziell für Teams interessant sein, die gerne mal tiefer werfen.

 

Wer ist in deinen Augen der sicherste Pick auf Dieser Position?

Roman: DeAndre Hopkins - Bei meinen ersten drei Kandidaten gibt es eine ganze Reihe von Fragezeichen. Bei Patterson ist es die Arbeitseinstellung, bei Austin die Größe und sein Durchhaltevermögen, bei Allen die Gesundheit und Schnelligkeit. Bei Hopkins weiß man, was man bekommt. Er ist nicht der Größte, der Schnellste, der Sprungstärkste oder der Kräftigste, aber er bringt von allem genug mit, um in der NFL erfolgreich zu sein. Dazu hat er absolut fantastische Fanghände und er läuft gute Routes. Außerdem hat er mit "Nuk" den coolsten Spitznamen aller Spieler im Draft.

Christian: Keenan Allen - Im schlechtesten Fall ist Keenan Allen ein Possession Receiver, der mehr über die Mitte und Breite arbeitet als in der Tiefe. Ja, er ist nicht besonders schnell, technisch ist er aber mit der beste Spieler auf dieser Position und zwar in allen Belangen.

 

Wer bringt das größte Potential mit? Welcher Spieler birgt das größte Risiko?

Roman: Größtes Potential: Justin Hunter - Auch wenn er für mich der überschätzteste Spieler im Draft ist, so muss ich trotzdem anerkennen, dass er körperlich die besten Voraussetzungen mitbringt. Wenn er seine Probleme mit der Kraft und seinen wackeligen Fanghänden in den Griff bekommt, kann er absolut dominant sein.

Größtes Risiko: Cordarrelle Patterson - Ich habe vor kurzem einen ehemaligen Scout sagen hören, dass Patterson ihn zu Tode verängstigt ("He scares me to death!"). Was dahinter steckt ist klar: Patterson ist vom Tape her der beste Receiver im Draft. Gleichzeitig gibt es Fragezeichen bezüglich seiner Arbeitseinstellung. Wenn man ihn hoch draftet und er dann nur faul in der Ecke rumhockt, dann hat man den Pick verschwendet. Wenn man ihn aber nicht nimmt und er hart arbeitet und ein Superstar wird, dann ist man (als Scout) womöglich seinen Job los.

Christian: Größtes Potential: Da'Rick Rogers - Rogers war auch bei Tennessee, bevor er wegen Drogenproblemen aus der Mannschaft geworfen wurde. Bei den Tennessee Tech Golden Eagles dominierte er allerdings und zeigte mehr als einmal sein Können. Rogers ist, was das Talent betrifft, auf einem ähnlichen Level wie seine ehemaligen Mannschaftskameraden. Wenn er im richtigen Umfeld landet, könnte er sehr, sehr gut werden.

Größtes Risiko: Terrance Williams - Mein Problem mit Williams ist vor allem, dass er zu oft mit dem Körper fängt. Seine Fangsicherheit ist nicht besonders hoch. Er ist wie ein klassischer Receiver gebaut, aber ich denke, er wird einiges an Zeit brauchen, um sich in der Liga zu etablieren.

 

Wer könnte ein Sleeper sein, der ein Team in Runde 3 oder später sehr glücklich macht?

Roman: Aaron Dobson - Christian wird meinen Spieler hier schon aus großer Entfernung gerochen haben, so oft haben wir uns über ihn unterhalten. Dobson ist ein großer, kräftiger Spieler, der bei seinem Pro Day (bei der Combine war er verletzt) die 40 Yards in 4,40 Sekunden gelaufen ist. Dazu bringt er fantastische Fanghände mit, die ihn selbst zu so etwas befähigen. Er muss noch lernen, vernünftige Routes zu laufen und sein Blocking aufpolieren, dann kann aus ihm was werden. Und er sollte versuchen, seine Konzentration immer hochzuhalten, denn das ein oder andere Mal habe ich ihn einfache Bälle nicht fangen sehen, weil er gedanklich vermutlich schon woanders war.

Christian: Coby Hamilton - Es gibt viele Spieler, die man hier nennen könnte. Hamilton kommt mir bei vielen Berichten viel zu schlecht weg. Wenn Tyler Wilson nicht wusste wohin mit dem Ball, landete er meist irgendwie in seinen Händen. Hamilton bringt ein gutes Paket mit, um einem Team als verlässlicher Receiver zu helfen.

 

Nenne uns eine Team/Spieler Kombination die du als perfekt erachten würdest.

Roman: Kenny Stills zu den St. Louis Rams - Eigentlich hatte ich hier schon "Tavon Austin zu den Minnesota Vikings" stehen, aber das war mir dann doch zu langweilig und einfallslos. Daher Kenny Stills zu den Rams. Stills wird vermutlich nicht vor der dritten Runde gezogen und ob er direkt zur Nummer Eins unter den Rams-Receivern aufsteigen würde, wage ich zu bezweifeln. Allerdings benötigen die Rams so dringend neue Receiver, dass auch Stills weiterhelfen würde. Der eigentliche Grund, aus dem ich ihn bei den Rams sehen möchte, ist aber ein anderer. Stills ist dafür bekannt, auf dem Platz gerne etwas rumzulabern - auch bekannt als Trash Talk. Und bei den Rams gibt es ja einen Cornerback namens Cortland Finnegan, für den das Gleiche gilt. Ich kann es kaum erwarten, die Fetzen fliegen zu sehen.

Christian: Robert Woods zu den New England Patriots - New England ist keine Mannschaft, die dauernd tiefe Bälle wirft. Viel Erfolg erzielen sie durch kurze und mittellange Pässe. Woods wäre für dieses System wie gemacht.

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