Folge uns

Neueste Kommentare

Interessanter wird es bei der QB Position... Die können ja jetzt Cutlers Vertrag nach dieser Saison ...
Jared Allen wurde schon ganze Zeit falsch eingesetzt und war deshalb völlig fehl am Platz. Der Trade...
Mal eine vorsichtige Frage... die Bears haben die Saison doch jetzt schon aufgegeben, oder? Erst Jar...
Wo gibt es Football im TV ?
Glaube, auch mit Brees werden sie nichts reißen. Gegen die Bucs war es eine sehr, sehr enttäuschende...
Drew Brees fällt aus in Joomla Artikel

Neuer Insider

  • TERESF
    registriert am 08.11.2017

Teams

oakland

1960-1969

Die Oakland Raiders starteten in der American Football League und rückten für die Minnesota Vikings nach, die in die National Football League wechselten, obwohl es in Oakland kein Football-Stadion gab, die Stadt Oakland nach einem Football-Team gefragt hatte und es keine Eigentumsgruppe gab. Außerdem gab es in der San Francisco Bay Area bereits ein erfolgreiches Football-Team: Die San Francisco 49ers. Trotzdem wurden die Oakland Raiders am 30. Januar 1960 als achtes Team in die AFL aufgenommen.

Politiker aus Oakland fanden Geschäftsleute, die bereit waren, in ein neues Team zu investieren. Es wurde eine Kommanditgesellschaft von den Komplementären Chet Soda, Ed McGah, Robert Osborne, Wayne Valley, Harvey Binns, Don Blessing, und Charles Harney sowie zahlreichen Kommanditären gegründet. Die Raiders hießen nach einem Namenswettbewerb einer Lokalzeitung zuerst Señors, wurden nach zahlreichen Witzen über das Team und seine Besitzer aber dann in Raiders umbenannt, die ursprünglichen Teamfarben waren schwarz, gold und weiß.

Die Universität von Kalifornien lehnte es ab, dass die Raiders ihre Heimspiele im Memorial Stadium in Berkeley austrugen und so suchten sie die Raiders das Kezar Stadium als ihr Heimstadion aus, in dem auch die 49ers ihre Heimspiele austrugen. Ihr erstes Spiel verloren die Raiders mit 37:22 gegen die Houston Oilers und beendeten ihre erste Saison mit einer Bilanz von 6-8.

Anfang 1961 kauften Valley und McGah die Anteile der anderen Komplementäre, Valley wurde der geschäftsführende Partner. Die Raiders zogen in den Candlestick Park um und beendeten die Saison mit 2-12. Valley drohte damit, mit den Raiders aus der Gegend zu ziehen, wenn in Oakland kein Stadion gebaut werden würde. Aber schon 1962 zogen sie in das Frank Youell Field in Oakland. Dieses Stadion war nur vorübergehend ihre Heimat, bis das Oakland-Alameda County Coliseum fertig gestellt sein würde. Die Raiders beendeten die Saison 1962 mit 1-13, sie verloren die ersten 13 Spiele der Saison und gewannen erst das Saisonfinale. In den ersten Jahren waren die Zuschauerzahlen niedrig.

Nach der Saison 1962 verpflichtete Valley Al Davis, einen ehemaligen Assistenztrainer der Sain Diego Chargers, als Head Coach und General Manager. Mit 33 Jahren war er der Jüngste, der je diese Positionen innehatte. Davis machte Silber und schwarz zu den Teamfarben der Raiders. Er begann damit, eine „vertikale Spielweise" einzusetzen, eine aggressive Offensivstrategie, die auf der West Coast Offense basiert.

Unter Davis verbesserten sich die Raiders 1963 auf eine Bilanz von 10-4 und Davis wurde zum AFL's Coach of the Year ernannt. 1964 beendeten die Raiders ihre Saison mit 5-7-2 und 1965 endete mit 8-5-1. Davis verließ die Raiders im April 1996 und wurde AFL Commissioner. Zwei Monate später verkündete die AFL ihre Fusion mit der NFL und der Posten des Commissioners wurde nicht länger gebraucht und Davis kehrte zu den Raiders zurück als verantwortlicher Partner für den Footballbetrieb.

Die Raiders verbesserten sich stetig. Mit John Rauch als Head Coach gewannen sie die AFL Championship, indem sie die Houston Oilers mit 40:7 besiegten. Dieser Sieg bescherte den Raiders die Teilnahme am Super Bowl II, in dem sie mit 14:33 gegen die Green Bay Packers verloren. In den folgenden zwei Jahren gewannen die Raiders die Western Division, verloren aber in beiden AFL-Championship-Spielen gegen die späteren Super-Bowl-Gewinner: die New York Jets (1968) und die Kansas City Chiefs (1969).


1970-1979

Im Jahr 1970 fand die Fusion von AFL und NFL statt und die Raiders wurden Teil der Western Division der American Football Conference (AFC). 1969 wurde John Madden der sechste Head Coach der Raiders und unter seiner Führung wurde die Raiders eins der erfolgreichsten Teams der NFL, sie gewannen sechs Divisionstitel in den 1970er Jahren. Dies wurde nur durch drei aufeinander folgende Niederlagen in den AFC-Championship-Spielen von 1973 - 1975, zwei davon gegen die Pittsburgh Steelers, getrübt. Nach einer Saisonbilanz von 13-1 im Jahr 1976 besiegten die Raiders die Steelers mit 24:7 im AFC-Championship-Spiel. Im Super Bowl XI besiegten die Raiders die Minnesota Vikings 32:14 und gewannen damit ihren ersten Super Bowl der Vereinsgeschichte.

Wayne Valley verließ 1972 das Land, um die Olympischen Spiele in München zu besuchen. Davis' Anwälte setzten einen neuen Gesellschaftsvertrag auf, der Davis die volle Kontrolle über die Raiders gab. McGah, der Davis unterstützte, unterschrieb den Vertrag. Aufgrund der Gesetzgebung reichte eine 2:1-Ergebnis, um den neuen Gesellschaftsvertrag zu ratifizieren und Valley somit aus dem Team zu drängen. Als er davon erfuhr, war er äußerst aufgebracht und strengte einen Prozess an, um den neuen Vertrag aufzuheben. Aber das Gericht entschied für Davis und McGah und Valley verkaufte im Januar 1976 seine Anteile des Teams.

Nach zehn aufeinander folgenden siegreichen Saisons und einem Gewinn des Super Bowls trat Madden als Head Coach der Raiders zurück, um eine Karriere als TV-Kommentator zu verfolgen.


1980-1989

John Maddens Nachfolger war der ehemalige Raiders-Quarterback Tom Flores, der erste hispanische Head Coach der NFL-Geschichte. In der fünften Woche der Saison 1980 brach sich Stamm-Quarterback Dan Pastorini ein Bein und wurde durch den ehemaligen Nummer-Eins-Draft-Pick Jim Plunkett ersetzt. Plunkett führte die Raiders zu einer Bilanz von 11-5 und in das Wild-Card-Spiel. Nach Siegen gegen die Houston Oilers, Cleveland Browns und San Diego Chargers gewannen das Team seine zweite NFL-Championship nach einem 27:10-Sieg über die Philadelphia Eagles im Super Bowl XV. Mit diesem Sieg wurden die Raiders das erste Wild-Card-Team, das einen Super Bowl gewinnen konnte.

Nachdem Al Davis vergeblich versuchte hatte, das Oakland Coliseum u. a. mit VIP-Plätzen modernisieren zu lassen, unterschrieb er Vertrag, um die Raiders von Oakland nach Los Angeles umzusiedeln. Der Versuch scheiterte zunächst, erst für die Saison 1982 konnte der Umzug nach Los Angeles vollzogen werden, wo die Raiders ihre Heimspiele im Los Angeles Coliseum austrugen.

Das Team beendete die durch Streik verkürzte Saison mit 8-1 als erster in der AFC. Allerdings verloren die Raiders in der zweiten Runde der Playoffs gegen die New York Jets. 1983 endete mit einer Saisonbilanz von 12-4 und die Raiders gewannen gegen die Pittsburgh Steelers und die Seattle Seahawks in den AFC-Playoffs. Im Super Bowl XVIII führten sie gegen die Washington Redskins zur Halbzeit mit 21:3 und gewannen es mit 38:9und somit ihren dritten Super Bowl.

In den beiden darauf folgenden Jahren schafften die Raiders es bis in die Playoffs, verloren aber immer in der Wild-Card-Runde bzw. Divisional-Runde. Von 1986 bis 1989 beendeten sie keine Saison besser als 8-8 verloren seit 1961/62 zwei Saisons hintereinander. Nachdem die Saison 1987 mit 5-10 endete, wechselte Tom Flores ins Front Office. Ihm folgte der Offensiv-Assistenztrainer der Denver Broncos: Mike Shanahan.

Als die Saison 1989 mit einer Bilanz von 1-3 begann, wurde Shanahan von Davis gefeuert, was zu einer langen Fehde zwischen den beiden führte. Art Shell, ein ehemaliger Offensive Lineman der Raiders, übernahm das Amt des Head Coachs. Er wurde kurz zuvor in die Pro Football Hall of Fame gewählt und war der erste afroamerikanische Head Coach in der modernen NFL-Ära.


1990-1999

Shell führte die Raiders 1990 zu einer Bilanz von 12-4, im AFC-Championship-Spiel verloren sei jedoch eine sehr einseitige Partie gegen die Buffalo Bills mit 51:3. Das Glück des Teams schwand nach dieser Niederlage. Sie schafften es in den 1990er Jahren nur zwei Mal in die Playoffs und schafften es nur drei Mal besser als auf Platz drei.

Diese Zeit war geprägt durch die Verletzung von Bo Jackson im Jahre 1990, die für ihn das Karriereende bedeutete, den Ausfall von Quarterback Todd Marinovich, die verbitterte Trennung von Marcus Allen in 1993 und den Rücktritt von Defenesive End Howie Long, einem Mitglied der Hall of Fame, nach der Saison 1993. Nach einer Saisonbilanz von 9-7 wurde Shell 1994 gefeuert.

Shells Amtszeit als Head Coach wurde besonders von einem bitteren Disput zwischen Star-Runningback Marcus Allen und Al Davis überschattet. Der genaue Grund dieser Reiberei ist unbekannt, aber Unstimmigkeiten bei Vertragsangelegenheiten veranlassten Davis dazu, Allen als „Krebsgeschwür in diesem Team" zu bezeichnen. 1992 warf Allen Davis vor, dieser wolle seine Karriere ruinieren. 1993 verließ Allen die Raiders und spielte fortan für deren Rivalen Kansas City Chiefs.

Schon 1987 hatte Davis damit begonnen, nach einem neuen und modernen Stadion zu suchen, das weit weg vom Coliseum und seiner damals gefährlichen Umgebung lag. Die Raiders mussten sich das Stadion mit den USC Trojans teilen, es war alt und es fehlten neben VIP-Boxen weitere Dinge, die Davis versprochen wurden, als er die Raiders von Oakland nach Los Angeles umsiedelte.

Viele verschiedene Stadien wurden als neuer Spielort für die Raiders in Erwägung gezogen, unter anderem auch eines in der Nähe des Hollywood Parks in Inglewood und eins in Carson. Im Jahr 1987 wurde bekannt, dass die Stadt Irwindale zehn Millionen US-Dollar an Davis als eine Art Anzahlung für einen möglichen Standort für ein neues Stadion zahlte. Als dies fehlschlug, behielt Davis das Geld.

Im Sommer 1988 kamen die ersten Gerüchte auf, die Raiders würden nach Oakland zurückkehren, als sie ein Preseason-Spiel gegen die Houston Oilers im Oakland Coliseum ansetzten. Im Januar 1989 begannen die Verhandlungen zwischen Davis und der Stadt Oakland und am 11. März 1991 kündigte Davis an, dass er beabsichtige, die Raiders zurück nach Oakland zu bringen. Am 11. September gab er einen neuen Deal bekannt, dass das Team in Los Angeles bleiben würde. Dies führte dazu, dass viele Fans in Oakland aus Wut Raiders-Fanartikel verbrannten.

Am 23. Juni 1995 unterschrieb Davis eine Absichtserklärung, die Raiders von Los Angeles zurück nach Oakland zu bringen. Dieser Umzug wurde einen Monat vom Verwaltungsrat des Alameda Counties und der NFL bestätigt. Der Umzug wurde mit viel Freude begrüßt und unter dem neuen Head Coach Mike White startete die Saison 1995 gut für die Raiders. Sie starteten mit 8-2, aber Quarterback Jeff Hostetlers Verletzungen führten zu einer Niederlagenserie von sechs Spielen und die Raiders schafften es nicht in die Playoffs. Nach drei erfolglosen Saisons unter White und seinem Nachfolger, Joe Bugel, wählte Davis erst zum zweiten Mal einen neuen Head Coach außerhalb der Raiders, als er John Gruden, Offensivkoordinator der Philadelphia Eagles, verpflichtete. Unter Gruden beendeten die Raiders die Saisons 1998 und 1999 mit 8-8.


2000-Heute

Die Saison 2000 beendeten die Raiders mit 12-4, das war die erfolgreichste Saison dieser Dekade. Angeführt von Veteran-Quarterback Rich Gannon gewannen die Raiders ihren ersten Divisisonstitel seit 1990 und erreichten das AFC-Championship-Spiel, das sie gegen die späteren Sieger des Super Bowls, die Baltimore Ravens, mit 16:3 verloren.

Die Raiders verpflichteten Wider Receiver Jerry Rice vor der Saison 2001 und beendeten sie mit 10-6 und gewannen ihren zweiten AFC-West-Titel in Folge. Sie verloren aber darauf gegen die New England Patriots, die später den Super Bowl gewinnen sollten, in einem umstrittenen Spiel, das als „The Tuck" bekannt wurde. Das Spiel fand während eines Schneesturms statt und im vierten Viertel gewann Raiders-Linebacker Greg Biekert ein offensichtliches Fumble von Tom Brady, Quarterback der New England Patriots, zurück. Dies hätte zu einem Sieg der Raiders geführt, der Spielzug wurde aber nachgeprüft und als unkompletter Pass gewertet (es wurde befunden, dass Brady einen Pump Fake durchführte und anschließend den Ball an seinen Körper drückte, was aufgrund der Regel nicht in einem Fumble resultieren kann). Die Patriots behielten den Ball und schafften es, ein Fiel Goal zu erzielen, das das Spiel ausglich. In der Verlängerung gelang ihnen schließlich der Sieg und das Spiel endete mit 16:13.

Kur nach der Saison trafen die Raiders eine ungewöhnliche Entscheidung: Sie entließen Gruden aus seinem Vertrag und erlaubten ihm, zu den Tampa Bay Buccaneers zu wechseln. Im Gegenzug erhielten die Raiders Geld und Draft Picks von den Buccaneers. Der Wechsel erfolgte nach Monate langer Spekulationen in den Medien, dass Davis und Gruden sich persönlich und beruflich verkracht hatten. Bill Callahan, der unter Gruden als Offensivkoordinator gearbeitet hatte, wurde neuer Head Coach.

Unter ihm beendeten die Raiders die Saison 2002 mit einer Bilanz von 11-5 und gewannen ihren dritten Divisionstitel in Folge. Rich Gannon wurde zum MVP der NFL gewählt, nachdem er 4.689 Passing Yards aufweisen konnte. Nachdem die Raiders die New York Jets und Tennessee Titans in den Playoffs geschlagen hatten, erreichen sie zum fünften mal den Super Bowl im Super Bowl XXXVII .Ihr Gegner waren die Tampa Bay Buccaneers, die von John Gruden trainiert wurden. Die Raiders hatten kaum bemerkenswerte Änderungen an ihrem Offensivspiel vorgenommen und mussten deshalb fünf Interceptions hinnehmen und verloren mit 48:21. Einige Spieler der Buccaneers behaupteten, Gruden hätte ihnen so viel Informationen über die Raiders-Offensive gegeben, dass sie genau wussten, welche Spielzüge von den Raiders angesagt wurden.

Callahans zweite Saison als Head Coach war weniger erfolgreich, mit einer Bilanz von 4-12 war sie die schlechteste seit 1997. Nach einer Niederlage gegen die Denver Broncos im späteren Verlauf der Saison rief ein sichtlich frustrierter Callahan. „Wir haben das dümmste Team Amerikas, was das spielen des Spiels angeht". Am Ende der Saison 2003 wurde er gefeuert und der ehemalige Head Coach der Washington Redskins, Norv Turner, trat seine Nachfolge an.

Das Team verbesserte sich in Turners erstem Jahr kaum und die Saison 2004 endete mit einer Bilanz von 5-11. Während des Siegs gegen die Buccaneers verletzte sich Rich Gannon am Nacken, diese Verletzung bedeutete für ihn das Saisonende. Er kam nicht mehr ins Team zurück und beendete seine Karriere vor der Saison 2005. Kerry Collins, der die New York Giants in den Super Bowl XXV führte und 2003 bei den Oakland Raiders unterschrieb, wurde der neue Starting Quarterback des Teams.

Um die Offensive zu verstärken, verpflichteten die Raiders den Pro Bowl Wide Receiver Randy Moss via Trade von den Minnesota Vikings und sie nahmen den Free Agent Running Back Lamont Jordan der New York Jets unter Vertrag. Nach einer Saisonbilanz von 4-12 wurde Turner gefeuert. Am 11. Februar 2006 gaben die Raiders bekannt, dass Art Shell als Head Coach zurückkehren werde.

Unter Shell verloren die Raiders 2006 ihre ersten fünf Auswärtsspiele und die Saison endete mit 2-14, der schlechtesten Bilanz seit 1962. Die Offensive erzielte nur 168 Punkte (die wenigsten in der Geschichte der Raiders) und ließ 72 Sacks zu. Wie Receiver Jerry Porter wurde von Shell für die meiste Zeit der Saison auf die Bank gesetzt, was eher an persönlichen Gründen und nicht an Porters Leistungen lag. Außerdem erhielten die Raiders den ersten Draft Pick für den NFL Draft 2007.

Shell wurde am 4. Januar 2007 gefeuert, am 22. Januar wurde der erst 31 Jahre alte USC-Offensivkoordinator Lane Kiffin als jüngster Head Coach der Vereins- und NFL-Geschichte verpflichtet.



Namen, Stadien, Erfolge, Awards

Team-Namen:
Oakland Raiders 1960-1981, 1995-heute
Los Angeles Raiders 1982-1994

Stadien:
Kezar Stadium 1960, für die ersten vier Spiele
Candlestick Park 1960-1961
Frank Youell Field 1962-1965
Oakland-Alameda County Coliseum 1966-1981
Los Angeles Memorial Coliseum 1982-1994
McAfee Coliseum 1995-heute
o a.k.a. Oakland-Alameda County Coliseum 1995-1998
o a.k.a. Network Associates Coliseum 1999-2004

Head Coaches:
Eddie Erdelatz 1960-1961 (Bilanz: 6-10-0)
Marty Feldman 1962 (2-15-0)
Red Conkright 1962 (1-18-0)
Al Davis 1963-1965 (23-16-3)
John Rauch 1966-1968 (33-8-1)
John Madden 1969-1978 (103-32-7)
Tom Flores 1979-1987 (83-53-0)
Mike Shanahan 1988-1989 (8-12-0)
Art Shell 1989-1994 (54-38-0)
Mike White 1995-1996 (15-17-0)
Joe Bugel 1997 (4-12-0)
Jon Gruden 1998-2001 (38-26-0)
Bill Callahan 2002-2003 (15-17-0)
Norv Turner 2004-2005 (9-23-0)
Art Shell 2005-2006 (2-14-0)
Lane Kiffin 2007-2008 (5-15-0)
Tom Cable seit 2008 (4-8-0)


Erfolge:
League Championships:
1967 (AFL), 1976 (Super Bowl XI), 1980 (Super Bowl XV), 1983 (Super Bowl XVIII)
Conference Championships:
AFC: 1976, 1980, 1983, 2002
Division Championships:
AFL West: 1967, 1968, 1969
AFC West: 1970, 1972, 1973, 1974, 1975, 1976, 1983, 1985, 1990, 2000, 2001, 2002

Retired Numbers:
Bis auf die Nummer 00, welche in der NFL nicht mehr erlaubt ist, wurden keine Nummern offiziell retired.

Awards:

Super Bowl MVP:
1976 Fred Biletnikoff WR (Super Bowl XI)
1980 Jim Plunkett QB (Super Bowl XV)
1983 Marcus Allen RB (Super Bowl XVIII)

MVP:
1963 Clem Daniels HB
1967 Daryle Lamonica QB
1969 Daryle Lamonica QB
1970 George Blanda QB/K
1974 Ken Stabler QB
1976 Ken Stabler QB
1985 Marcus Allen RB
2000 Rich Gannon QB
2002 Rich Gannon QB

Offensive Player of the Year:
1974 Ken Stabler QB
1985 Marcus Allen RB

Defensive Player of the Year:
1980 - Lester Hayes, CB

Rookie of the Year:
1970 Raymond Chester TE
1982 Marcus Allen RB
1987 Bo Jackson, RB

Offensive Rookie of the Year:
1982 Marcus Allen RB

Defensive Rookie of the Year:
1998 Charles Woodson, CB

Coach of the Year:
1963 Al Davis
1967 John Rauch
1982 Tom Flores
1990 Art Shell

Kommentar (0) Aufrufe: 6038

minnesota

1961-1980

Bereits in den Jahren von 1905 bis 1930 existierte in Minneapolis ein American Football Team, die Minneapolis Mariners (später Red Jackets). Allerdings sollte es bis 1959 dauern, bevor drei Geschäftsmänner, namentlich Bill Boyer, H. P. Skoglund und Max Winter, aus Minneapolis eine Lizenz für ein Football Team in der neu gegründeten American Football League erhielten. Jedoch verloren sie im Januar 1960 ihre Lizenz und erhielten stattdessen eine Zusage der NFL, um das 14. Team der National Football League zu werden. Als Namen wählte man Minnesota Vikings, um die skandinavische Herkunft der Bevölkerung zu repräsentieren. Der Spielbetrieb wurde 1961 unter General Manager Bert Rose aufgenommen. Durch ein hervorragendes Marketing ihres ersten Präsidenten, Bill Boyer, wurden bereits in der Debüt-Saison 85% des Ticketkontingents verkauft.

Der erste Trainerjob ging an Norm Van Brocklin, welcher das Eröffnungsspiel der Saison gegen die Chicago Bears mit 37:13 für sich entscheiden konnte. Jedoch wurden die folgenden sieben Spiele verloren, so dass man die Premieren-Saison mit 3-11 abschließen musste. General Manager Rose trat im Juni 1964 zurück, sein Nachfolger wurde der bisherige General Manager des Canadian Football Teams Calgary Stampeders, Jim Finks. Im selben Jahr konnten die Vikings mit acht Siegen, fünf Niederlagen und einem Unentschieden ihre erste positive Saisonbilanz aufweisen. Die Saison von 1964 hielt für die Vikings auch eines der kuriosesten Ereignisse im Profisport parat, als Jim Marshall gegen die San Francisco 49ers einen Fumble aus Versehen in die falsche Endzone trug.

Max Winter wurde 1965 zum Präsidenten ernannt und nachdem Norm Van Brocklin überraschend sein Amt als Headcoach niederlegte, wurde Bud Grant, damals Coach der Winnipeg Blue Bombers, zu seinem Nachfolger ernannt. Am 7. März 1967 wurde Minnesotas Quarterback Fran Tarkenton für einen Erst- und Zweitrunden-Draft-Pick 1967, einen Erstunden-Pick 1968 and und einen Zweitrunden-Pick 1969 zu den New York Giants getradet. Während der späten 60er Jahre bauten die Vikings kontinuierlich eine äußerst starke Defense auf, bekannt als die Purple People Eaters, angeführt von Alan Page, Carl Eller, Gary Larsen und Jim Marshall.

Im Jahre 1969 schloss man die reguläre Saison mit der besten Bilanz der NFL mit 12-2 ab und marschierte als erstes Expansion-Team bis zum Super Bowl, unterlag dort aber den Kansas City Chiefs mit 23:7.

In den Jahren 1971 und 1972 führten die Purple People Eaters ihr Team erneut in die Playoffs, konnten dort aber nicht an den Erfolg von 1969 anschließen. Allerdings erhielt Alan Page, als erst dritter Defensiv-Spieler überhaupt, die Trophäe zum Regular Season MVP 1971. Im Jahre 1972 tradeten die Vikings Norm Snead, Bob Grim, Vince Clements und einen Erstrunden-Draft-Pick für 1972 und 1973 nach New York, um Tarkenton zurück nach Minnesota zu holen. Im selben Jahr verstarb Teilhaber Bill Boyer und wurde durch Jack Steele ersetzt. Die Vikings beendeten die Saison mit enttäuschenden sieben Siegen und sieben Niederlagen, Problem war das schlechte Laufspiel, welches während des Drafts durch Chuck Foreman aufgewertet wurde.

Der Erfolg stellte sich 1973 schnell ein, man gewann die ersten neun Spiele und beendete die Saison mit zwölf Siegen und nur zwei Niederlagen. Bis zum Super Bowl kämpften sich die Minnesota Vikings vor, allerdings unterlagen sie hier den Miami Dolphins mit 24:7. Im Jahre 1974 wurde die reguläre Saison mit 10-4 beendet und in den Playoffs schlug man sowohl die St. Louis Cardianls, als auch die Los Angeles Rams im eiskalten Minnesota. Im Super Bowl unterlag man dieses mal den Pittsburgh Steelers mit 16:6.

Im Folgejahr startete man mit zehn Siegen, verlor allerdings später in den Playoffs gegen die Dallas Cowboys durch einen fragwürdigen Verzweiflungs-Pass, welcher heute als Hail Mary bekannt ist. Er erreichte sein Ziel und führte zum Touchdown. Fragwürdig in dem Sinne, weil der Passempfänger, Drew Pearson, den Defensive Back Nate Wright weggestoßen haben soll. Nachdem kein Foulspiel von Seiten der Offiziellen angesagt wurde, regnete es Gegenstände von den Rängen des Metropolitan Stadium. Ein Schiedsrichter wurde von einer Flasche am Kopf getroffen und fiel bewusstlos zu Boden. Im Jahr darauf erreichten die Vikings erneut den Super Bowl, unterlagen hier allerdings den Oakland Raiders mit 32:14. Eine wahre Pechsträhne. 1977 kämpften sich die Vikings mit einer 9-5 Bilanz bis zum NFC Championship Game vor, verloren allerdings gegen den späteren Super-Bowl-Gewinner, die Dallas Cowboys.

1981-1989

Am 20. Dezember 1981 spielten die Vikings ihr letztes Spiel im Metropolitan Stadium, welches sie mit 10:6 gegen die Kansas City Chiefs verloren. Fortan war die neue Spielstätte der Hubert H. Humphrey Metrodome. Am 27. Januar 1984 gab Headcoach Bud Grant nach 17 Jahren, 151 Siegen, 87 Niederlagen, fünf Unentschieden und vier Super-Bowl-Teilnahmen seinen Posten auf. Les Steckel, bisheriger Offensive Coach der Vikings, wurde als Nachfolger und dritter Head Coach der Vereinsgeschichte bekanntgegeben. Er hielt seinen Posten nur eine Saison, da die Vikings 13 Spiele der Saison verloren. Nachdem er gefeuert wurde, gewann das Management Bud Grant erneut für den Posten des Head Coaches.

Am 6. Januar 1986 begab sich Bud Grant als sechstbester NFL Coach aller Zeiten endgültig in den wohlverdienten Ruhestand. Mit Jerry Burns wurde ein langjähriger Offensive Coordinator der Vikings zum neuen Head Coach ernannt. Unter ihm erreichten die Vikings nach vier erfolglosen Jahren mit 9-7 erstmals wieder eine positive Saisonbilanz. Im selben Jahr wurde Fran Tarkenton in die Hall of Fame aufgenommen.

Im Jahre 1987 erreichten die 8-7 Vikings über die Wildcard die Playoffs und schlugen dort sowohl die New Orleans Saints, als auch die San Francisco 49ers, welche beide die besten Bilanzen der Saison vorweisen konnten. Im NFC Championship Game unterlag man allerdings den Washington Redskins mit 17:10. 1989 begangen die Vikings einen folgeschweren Fehler, indem sie einen Haufen Draft Picks und Spieler nach Dallas tradeten, um ein paar wenige Picks und den Running Back Herschel Walker zu bekommen. Die Cowboys gewannen mit diesen Draft Picks drei Super Bowls in den 90er Jahren. Herschel hingegen konnte die Erwartungen niemals erfüllen.

1990 - heute

Die frühen 90er Jahre verliefen für die Vikings weitgehend unspektakulär, da durch den schlechten Trade keine guten Draft Picks getätigt werden konnten. Zusätzlich gab Jerry Burns am 3. Dezember 1991 seinen Rücktritt bekannt. Ersetzt wurde er durch Dennis Green. Im Jahre 1998 stellte die Offensive der Vikings, der unter anderem Randy Moss angehörte, unter Quarterback Ranndall Cunningham einen Rekord auf, indem sie in keinem Spiel weniger als 24 Punkte erzielten. Die Vikings beendeten die Saison mit 15 Siegen und einer Niederlage. Die einzige Niederlage wurde durch drei Punkte Unterschied gegen die Tampa Bay Buccaneers entschieden. Im NFC Championship Game gegen die Atlanta Falcons unterlief Kicker Gary Anderson, welcher während der regulären Saison kein Field Goal oder Extra Point verfehlt hatte, ein schwerwiegender Fehler, als er ein 38-Yard-Field-Goal verfehlte. Atlanta erreichte somit die Verlängerung und gewann dort mit 30:27. Im Folgejahr erreichten die Vikings die Divisional Playoffs, unterlagen hier allerdings dem späteren Super Bowl Gewinner, den St. Louis Rams.

2000 erreichten die Vikings mit einer 11-5 Bilanz erneut die Playoffs, zum fünften Mal in Folge. Im NFC Championship Game unterlagen sie aber den New York Giants deutlich mit 41:0. Dies war die bis dato höchste Niederlage der Teamgeschichte. Nachdem man 2001 eine enttäuschende Bilanz von 5-11 erreichte, wurde Dennis Green durch Mike Tice ersetzt. Im Jahre 2004 erreichte Daunte Culpepper Rekordmarken mit 39 Touchdowns (Teaminterner Rekord) und 5123 Yards (NFL Rekord). Allerdings wurden die Vikings in den Divisional Playoffs von den Philadelphia Eagles besiegt. 2005 wurde Headcoach Mike Tice durch Brad Childress ersetzt.

In der ersten Runde des Drafts 2007 wählten die Vikings Running Back Adrian Peterson aus. Die Vikings hatten mit ihm eine gefährliche Waffe in petto, beendeten trotz allem die Saison mit nur mit einer 8-8 Bilanz. Peterson stellte während der Saison einige Rekorde auf und avancierte zum Rookie of the Year. Er wurde ausserdem in den Pro Bowl gewählt und dort zum MVP.

Namen, Stadien, Erfolge, Awards

Team-Namen:
Minnesota Vikings seit 1961

Stadien:
Metropolitan Stadium 1961-1981
Hubert H. Humphrey Metrodome seit 1982

Head Coaches:
Norm Van Brocklin 1961-1966 (Bilanz: 29-51-4)
Bud Grant 1967-1983, 1985 (158-96-5)
Les Steckel 1984 (3-13-0)
Jerry Burns 1986-1991 (52-43-0)
Dennis Green 1992-2001 (97-62-0)
Mike Tice 2001-2005 (32-33-0)
Brad Childress seit 2006 (14-18-0)

Erfolge:
League Championships: 1969
Conference Championships: 1969, 1973, 1974, 1976 (alle NFC)
Division Championships: 1968, 1969, 1970, 1971, 1973, 1974, 1975, 1976, 1977, 1978, 1980, 1989, 1992, 1994, 1998, 2000, 2008
Playoff-Teilnahmen: 1968, 1969, 1970, 1971, 1973, 1974, 1976, 1977, 1978, 1980, 1982, 1987, 1988, 1989, 1992, 1993, 1994, 1996, 1997, 1998, 1999, 2000, 2004

Retired Numbers:
10 Fran Tarkenton QB
53 Mick Tingelhoff Center
70 Jim Marshall DE
77 Korey Stringer OT
80 Cris Carter WR
88 Alan Page DT

Awards:

MVP:
1971 Alan Page DT
1975 Fran Tarkenton QB
1998 Randall Cunningham QB

Offensive Player of the Year:

1975 Fran Tarkenton QB

Defensive Player of the Year:

1971 Alan Page DT
1989 Keith Millard DT

Offensive Rookie of the Year:

1973 Chuck Foreman RB
1976 Sammy White WR
1998 Randy Moss WR
2007 Adrian Peterson RB

Coach of the Year:

1969 Bud Grant

Kommentar (0) Aufrufe: 5158

jax

1991-1994

Bereits seit 1946 zeichnete sich Jacksonville als hervorragender Austragungsort für Footballspiele aus, sowohl im College- als auch Profibereich. Berühmtheit erlangte hier insbesondere der sogenannte Gator Bowl, welcher als einer der ersten College Bowls gilt. Aufgrund der großen Bekanntheit im College Football versuchte man bereits in den 80er Jahren erfolglos die Baltimore Colts nach Jacksonville zu locken.

Nach diesem Rückschlag versuchte man zum Ende der Dekade die Houston Oilers nach Jacksonville umzusiedeln. Im Gegensatz zu den Colts konnte man hier bereits früh einige Erfolge verbuchen, inklusive eines Jacksonville-Oilers-Logos. Allerdings konnte man trotz aller Mühen am Ende keinen Zuschlag erhalten. Letztendlich sollten diese Misserfolge den Grundstein für die Bewerbung Jacksonvilles als Standort für eines von zwei neuen NFL Expansion Teams legen.

1991 war es endlich soweit, die National Football League entschloss sich für eine Erweiterung der Liga um zwei Teams. Insgesamt standen fünf Städte in der Endauswahl, neben Jacksonville erreichten Charlotte, St. Louis, Baltimore und Memphis die Endrunde (übrigens beherbergen mittlerweile drei dieser vier Städte ein umgesiedeltes NFL-Team). Unter dieser erdrückenden Konkurrenz galt Jacksonville - aufgrund der ebenfalls in Florida ansäßigen Tampa Bay Buccaneers und Miami Dolphins - von Anfang an als krasser Aussenseiter. Allerdings gab die bereits 1989 gegründete Investorengruppe Touchdown Jacksonville! um Schuhgigant Wayne Weaver, der unter anderem der zukünftige Gouverneur Jeb Bush angehörte, nicht so schnell auf.

Nachdem Charlotte einstimmig als Standort für das 29. Team der NFL bekannt gegeben wurde, ging man in der Bevölkerung allgemein davon aus, dass St. Louis das Rennen macht. Trotzdem wurde Jacksonville am 30. November um 14:12 Uhr offiziell als 31. Team der National Football League bekannt gegeben. Eigens für die Jacksonville Jaguars wurde das traditionsreiche Gators Stadium bis zum August 1995 komplett umgebaut und in Alltel Stadium umbenannt.

1995-1999

1995 debütierten die Jacksonville Jaguars gemeinsam mit den Carolina Panthers als erste Expansion Teams der NFL seit nahezu 20 Jahren mit einer Bilanz von vier Siegen und zwölf Niederlagen. In der folgenden Saison schafften die Jaguars das Unglaubliche. Sie erreichten mit einer Bilanz von neun Siegen und sieben Niederlagen das Conference Final der AFC. In den Divisional Playoffs wurden die Denver Broncos mit 30:27 besiegt. Dieser Moment wird heute von vielen Fans als der Höhepunkt der Franchise bezeichnet. Maßgebend für den großen Erfolg waren Quarterback Mark Brunell, Wide Receiver Jimmy Smith und Offensive Lineman Tony Bosell.

Leider verlor man die Conference Finals gegen die New England Patriots mit 20:6. In dieser Saison wurden die Grundsteine für ein Team gelegt, welches 1999 mit 14-2 erneut in die Conference Finals einzog. In den Divisional Playoffs schlug man bereits Dan Marino und seine Miami Dolphins mit 62:7. Sies war der zweithöchste Sieg in der Geschichte der Playoffs. Leider unterlag man zum dritten Mal in dieser Saison den Tennessee Titans mit 33:14. Somit verloren die Jacksonville Jaguars alle drei Spiele gegen die Titans, ein bis dato einsamer Rekord der NFL.

2000 - heute

Die Erwartungen waren 2006 sehr hoch, erreichte man doch im Vorjahr noch überraschend die Playoffs. Allerdings machten einige Verletzungen (Byron Leftwich, Reggie Hayward, Donovin Darius, Greg Jones, Mike Peterson, Marcous Stroud, Matt Jones und Fred Taylor) den Jaguars einen Strich durch die Rechnung. Jedoch hatte diese Saison auch viele gute Seiten - insbesondere für den Rookie Runningback Maurice Jones-Drew. Mit 5.7 Yards pro Versuch (Bestmarke der NFL in dieser Saison) und 16 Touchdowns war er eine der Überraschungen des Jahres und der beste Zweitrunden-Draft-Pick. Die Jaguars beendeten die Saison mit acht Siegen und acht Niederlagen.

Am 31. August 2007 gab Head Coach Jack Del Rio eine brisante Neuigkeit bekannt. Der langjährige Backup Quarterback David Garrard lief ab diesem Zeizpunkt als Starter aug und Byron Leftwich, welcher nie die Erwartungen des Managements erfüllen konnte, entlassen. Diese Entscheidung wurde von Fans und Presse mit sehr gemischten Gefühlen aufgenommen. Doch die Zweifler verstummten bereits früh in der Saison, denn Garrard mauserte sich zu einem der besten Quarterbacks der Liga. Er warf 18 Touchdowns und erzielte 2509 Yards, denen nur drei Interceptions gegenüber standen. Die Jaguars beendeten die Saison mit elf Siegen und fünf Niederlagen.

Der erkämpfte zweite Platz in der AFC South reichte für eine Wildcard. Man sah sich in der ersten Runde den Pittsburgh Steelers gegenüber, die mit 31:29 geschlagen werden konnten. Besondere Erwähnung verdient David Garrards 32-Yard-Lauf in den letzten Minuten, welcher die Jaguars zum entscheidenden Field Goal führte und jedweilige Zweifel über ihn verblassen ließ. In den Divisional Playoffs unterlag man erneut den bis dahin ungeschlagenen New England Patriots mit 31:20.

Das bittere Playoff-Aus im Hinterkopf, entschied sich das Management einen agressiven Zug im Draft 2008 zu machen, indem man sich weit nach oben auf Position acht tradete und Floridas Defensive End Derrick Harvey wählte. In der zweiten Runde tradete man sich erneut nach oben und wählte einen weiteren Defensive End, nämlich Quentin Groves. In der Free Agency holte man sich mit Oaklands Jerry Porter einen erfahrenen Wide Receiver nach Jacksonville, ergänze ihn mit Minnesotas ehemaligen First Round Draft Pick Wide Receiver Troy Williamson und erhoffte sich dadurch den lange erwarteten Durchbruch im Passspiel.

Namens, Stadien, Erfolge, Awards

Team-Namen:
Jacksonville Jaguars seit 1995

Stadien:
Jacksonville Municipal Stadium seit 1995*

*) Früherer Name:
ALLTELL Stadium 1997-2006

Head Coaches:
Tom Coughlin 1995-2002 (Bilanz: 128-60-0)
Jack Del Rio seit 2003 (50-46-0)

Erfolge:
Division Championships: 1998, 1999
Playoff-Teilnahmen: 1996, 1997, 1998, 1999, 2005, 2007

Kommentar (0) Aufrufe: 4264

greenbay

1919-1958

Am 11. August 1919 gründeten Curly Lambeau und George Whitney Calhoun die Green Bay Packers dank finanzieller Hilfe durch Lambeaus damaligen Arbeitgeber, der Indian Packing Company. Die einzige - bis heute nicht gebrochene - Auflage war die Namensgebung. Bis heute ist Green Bay Packers der älteste Teamname der NFL. Am 27. August 1921 nahmen die Packers den Spielbetrieb in der neu gegründeten American Professional Football Association auf. Aufgrund finanzieller Probleme wurde der Spielbetrieb nach nur einer Saison eingestellt und die Lizenz ging verloren. Jedoch fand Lambeau bereits im Folgejahr neue Investoren und erhielt die Lizenz für 250 Dollar zurück.

Die Probleme ließen allerdings nicht nach, man befürchtete einen erneuten Konkurs. Dies war die Geburtsstunde der "Hungry Five", eine Gruppe diverser lokaler Geschäftsmänner mit dem Ziel, die Packers ganz nach vorne zu bringen. Fortan gehörten die Packers der Bevölkerung von Green Bay und nicht wie üblich einem einzigen Investor bzw. einem Investorenzusammenschluss. Man darf davon ausgehen, dass dies einer der Gründe ist, durch den die Packers niemals die 100.000 Seelenstadt Green Bay verlassen haben und dank der seit Jahrzehnten ausverkauften Dauerkarten auch nicht werden.

Im Jahre 1923 musste die bisherige Spielstädte einer High School weichen, so dass die Packers fortan in einem alten Baseball-Stadion ihre Heimspiele austragen mussten. Obwohl diese Spielstätte für Football absolut ungeeignet war, blieben die Besucherzahlen stetig auf einem hohen Niveau. Man konnte in den folgenden Spielzeiten nennenswerte Heimerfolge feiern, jedoch wurden zuviele Auswärtsspiele verloren um sich den Titel zu sichern. Nach langwiedrigen Bauarbeiten stellten die Einwohner Green Bays 1925 hinter der Highschool ein neues - größtenteils provisorisch aus Holz bestehendes - Stadion fertig. Auch die folgenden Spielzeiten waren von konstanten Leistungen geprägt, allerdings konnten die Packers weiterhin nicht mit der absoluten Elite mithalten.

1929 heuerten die Packers Running Back Johnny "Blood" McNally, Offensive Tackle Cal Hubbard und Guard Mike Michalske an. Dies sollte sich als genialer Schachzug herausstellen, da man am Ende die Saison mit zwölf Siegen und nur einem Unentschieden beenden konnte und sich somit die erste NFL-Meisterschaft sicherte. In der folgenden Spielzeit konnte man die ersten acht Spiele gewinnen und war somit seit 23 Spielen ungeschlagen. Diese Serie riss allerdings in Chicago, als man sich gegen die Cardinals mit 13:6 geschlagen geben musste. Hindern konnte dieser kleine Rückschlag die Green Bay Packers allerdings nicht, man gewann erneut die Meisterschaft mit zehn Siegen, drei Niederlagen und einem Unentschieden. Die Saison von 1931 startete mit neun Siegen in Folge und führte zum wiederholten Triumph in der NFL, zum dritten Mal in Folge.

Im Jahre 1933 begann eine neue Ära in der NFL, als die Divisionen eingeführt wurden und die Packers zusammen mit ihren Erzrivalen, den Chicago Bears, in der Western Division landeten. Dies schien ihnen gar nicht zu bekommen, denn man verlor die ersten drei Spiele und stand zum Ende der Spielzeit mit dem ersten negativen Saisonabschluss (fünf Siege, sieben Niederlagen und ein Unentschieden) da.

1935 unterschrieb Don Hutson aus Alabama bei den Packers, einer der meistgefürchtetsten Passempfänger aller Zeiten. Die gesamte Western Conference war in dieser Spielzeit unheimlich stark (kein Team mit einem negativen Saisonabschluss), und die Packers beendeten die Saison als Zweiter. 1936 konnten die Packers trotz einer schmerzhaften 30:3 Niederlage gegen die Bears in das Finale der NFL gegen die Boston Redskins einziehen. In den letzten Minuten fing Don Hutson einen Touchdown-Pass zum 21:6 und sicherte den Packers somit die vierte NFL-Meisterschaft.

Nach einer Niederlage im Finale von 1938 gegen die New York Giants konnten die Packers sich bei einem Heimspiel und windiger Kälte im Folgejahr direkt revanchieren und gewannen ihre fünfte NFL Meisterschaft. Trotz konstanter Leistungen konnte man erst 1944 wieder in das Finale der NFL einziehen und sah sich hier erneut den New York Giants gegenüber. Bereits zum Ende des zweiten Viertel schien alles entschieden, als die Packers 14:0 führten. Ein furioses Comeback im letzten Viertel brachte die Jungs aus Green Bay jedoch ins Schwitzen. Am Ende ging man trotz allem als Sieger vom Platz und sicherte sich den sechsten Titel.

Die glorreiche Zeit des "Packs" schien vorbei zu sein, als man in den 40er Jahren mit sportlichem Misserfolg und finanziellen Problemen zu kämpfen hatte. Don Hutson und Curley Lambeau beendeten ihre Karrieren. 1950 wurde Gene Ronanzi als neuer Head Coach und Vizepräsident ernannt und Anteile des Teams für 118.000 Dollar an die Bewohner von Green Bay verkauft. Auch die frühen 50er Jahre waren erfolglos. 1954 wurde mit Lisle Blackbourn von der Marquette University ein neuer Headcoach verpflichtet und der ehemalige Packers-Spieler Verne Lewellen übernahm die Position des General Managers.

Am 29. September 1957 wurde nach 30 Jahren endlich das neue, größere City Stadium eröffnet. Im Jahre 1958 wurde dann der endgültige Tiefpunkt der Franchise erreicht, als der bisherige Assistant Coach Ray "Scooter" McLean zum neuen Head Coach ernannt wurde und man die Saison mit 1-10-1 beenden musste. Dies hatte die sofortige Aufgabe McLeans zur Folge und die erneute Suche nach einem geeigneten Head Coach. Nach einer langen und schwerwiegenden Suche wurde letztendlich der aufstrebende Assistant Coach der New York Giants, Vince Lombardi, verpflichtet.

1959-1990

Die Lombardi-Ära begann 1959 mit einem großen Knall, als die Bears am 27. September besiegt wurden. Auch die beiden folgenden Spiele konnten die Packers gewinnen. Allerdings geriet das junge Team aus Green Bay während dem Rest der Saison ein wenig ins Schleudern, so dass man aber immer noch mit 7-5 den besten Saisonabschluss seit zwölf Jahren feiern konnte. 1960 kehrte man mit dem Sieg der NFL West in das Meisterschaftsfinale zurück. In den letzten Sekunden setzte Fullback Jim Taylor zum spielentscheidenden Lauf an, wurde allerdings auf der 8-Yard-Linie vor der Endzone von Chuck Bednarik gestoppt. Das Spiel ging knapp verloren. Nach dem Spiel versprach Vince Lombardi seinem Team, dass sie unter seiner Führung kein einziges Meisterschaftsspiel mehr verlieren werden - bekanntermaßen sollte er recht behalten.

In der folgenden Saison kehrten die Packers ins Finale zurück und setzten sich hochverdient mit 37:0 gegen die New York Giants durch. Der siebte NFL Titel und der erste unter Vince Lombardi ging nach Green Bay. Mit einem überragenden Laufspiel legten die Packers 1962 mit zehn Siegen einen furiosen Start hin, bis sie letztendlich in Detrot gestoppt wurden. Man zog mit 13-1 erneut in die Playoffs und letztendlich in das Meisterschaftsspiel gegen die New York Giants ein. In einem defensivbetonten Spiel holten die Packers ihre achte Meisterschaft mit einem 16:7 Sieg.

Die beiden folgenden Spielzeiten waren eher von Mittelmäßigkeit geprägt. Diese kleine Krise fand mit dem Tod von Trainerlegende Curley Lambeau 1965 einen traurigen Höhepunkt. Ihm zu Ehren wurde das City Stadium in Lambeau Field umbenannt, ein bis heute prestigeträchtiger Name. Die Saison 1965 verlief allerdings um einiges erfreulicher, denn die Playoffs konnten durch einen Sieg über die Baltimore Colts erreicht werden. In den Divisional Playoffs traf man erneut auf die Baltimore Colts. Ein Spiel, das man bis heute als einen der größten Klassiker der Geschichte betrachtet. Nach zwei Verlängerungen konnte das Spiel letztendlich durch ein Field Goal von Don Chandler für Green Bay entschieden werden. Im Meisterschaftsspiel wurden die Cleveland Browns besiegt und die neunte Meisterschaft besiegelt.

1966 spielte Quarterback Bart Starr seine beste Saison und führte die Packers mit 12-2 nach 14 Spielen erneut ins Meisterschaftsspiel. Man traf dort auf die Dallas Cowboys, welche in einer spannenden Aufholjagd bis auf sieben Punkte an Green Bay herankamen. Letztendlich hieß der Sieger allerdings Green Bay Packers, und man sah sich einem neuen Ziel gegenüber, dem ersten Super Bowl der Geschichte. Hier traf man auf die Sieger der Konkurrenzliga AFL, die Kansas City Chiefs. Das Spiel wurde 35:10 gewonnen, und der erste Super Bowl ging nach Green Bay.

Der Erfolg hielt auch 1967 an, als die Packers in Vince Lombardis letzter Saison erneut in das Finale der NFL gegen die Dallas Cowboys einzogen. Das Spiel, genannt "Ice Bowl", gilt bis heute als eines der besten aller Zeiten. Bei -45°C Windtemperatur gelang Quarterback Bart Starr in den letzten Sekunden aus eigener Macht ein letzter entscheidender Laufversuch, der ihn in die Endzone trug und den Packers den rekordträchtigen dritten NFL-Championship-Titel in Folge einbrachte. Der Superbowl ging mit einem 33:14 Sieg gegen die Oakland Raiders ebenfalls erneut nach Green Bay.

Nach diesem grandiosen Erfolg zog sich Vince Lombardi als Headcoach zurück, um fortan als General Manager zu fungieren. Seinen Job übernahm Phil Bengston. Nach nur einem Jahr im Büro der Packers zog es Lombardi zurück an den Spielfeldrand, dieses mal zu den Washington Redskins. Nur kurze Zeit später verstarb Vince Lombardi im Jahrem 1970 unverhofft an Krebs. Unmittelbar danach wurde die Super Bowl Trophy in Vince Lombardi Trophy umbenannt. Die viel befahrene Straße, welche zum Lambeau Field führt, wurde Lombardi zu Ehren auf Lombardi Avenue umgetauft.

In den der Spielzeit zwischen 1968 und 1991 konnte man in Greenbay weder einen Titel feiern, noch andere nennenswerte Erfolge. Die insgesamt fünf verschiedenen Trainer brachten fünf positive Bilanzen in 23 Jahren hervor. Viele schlechte Draft Picks und Trades ließen die Dominanz der Lombardi-Ära im Nichts verpuffen.

1991 - heute

1991 wendete sich das Blatt endlich, als Ron Wolf als neuer General Manager eingestellt wurde. 1992 verpflichtete er den Offensive Coordinator der San Francisco 49ers, Mike Holmgren, als neuen Head Coach. Diesem Streich folgte ein zweiter, als Wolf einen First-Round-Draft-Pick nach Atlanta schickte und dafür den jungen Quarterback Brett Favre nach Wisconsin holte. Favre holte den ersten Sieg der neuen Saison nach Green Bay, als er für den verletzten Don Majkowski gegen die Cincinnati Bengals eingewechselt wurde und mit einem furiosen Comeback das Spiel zu Gunsten der Packers drehen konnte. Fortan war Favre der Quarterback und lief in 271 Spielen ununterbrochen auf. Einige Neuverpflichtungen (unter anderem Free Agent Reggie White) später, gelang es den Packers nach harter Arbeit endlich wieder, um einen Titel zu spielen, nämlic den der NFC. Allerdings unterlag man dort den Dallas Cowboys mit 38:27, nachdem man bereits den Titelverteidiger aus San Francisco ausschalten konnte.

Im Jahre 1996 war der Wiederaufbau der Packers perfekt, als man mit der Bestmarke von 13 Siegen und nur drei Niederlagen nach 29 Jahren wieder in den Super Bowl einzog. Der Gegner hieß New England Patriots und wurde mit 35:21 geschlagen. 2007 wurde jenes Team aus Green Bay zum sechstbesten Super Bowl Team aller Zeiten gekührt. 1997 kehrte man als überragender Favorit zurück in den Super Bowl, unterlag hier allerdings John Elway und seinen Denver Broncos mit 32:24. Auch 1998 kehrte man zurück in die Playoffs, allerdings musste man sich San Francisco (welche in den vorigen drei Spielzeiten jeweils in den Playoffs besiegt wurden) geschlagen geben.

Letztendlich wechselte Mike Holmgren auf den Posten des Vizepräsidenten, Headcoach und General Manager der Seattle Seahawks. Als wäre dies noch nicht genug gewesen, nahm er noch den Großteil seines Trainerstabes mit, und Reggie White beendete vorerst seine Karriere (er spielte 2000 noch einmal für die Carolina Panthers). Das Team konnte diese Abgänge nicht verkraften und versank in das Mittelfeld der NFL. Als 2001 Ron Wolf ebenfalls seinen Rücktritt bekannt gab, war es endgültig um die Packers geschehen. Seit 1933 hat man in Green Bay kein Heimspiel in den Playoffs verloren, doch auch diese Serie wurde gebrochen, als man 2002 Atlanta in den Wildcard-Playoffs unterlag.

2006 wurde der bisherige Headcoach, Mike Sherman, aufgrund einer miserablen Saison entlassen und durch den ehemaligen Quarterback-Coach Mike McCarthy ersetzt. Nachdem 2006 die Playoffs verpasst wurden, kündigte Brett Favre an, 2007 an alte Erfolge anzuknüpfen. Er sollte recht behalten, denn zehn der ersten elf Spiele konnten gewonnen werden. In den Playoffs erreichte man das Titelspiel der NFC, unterlag allerdings dem späteren Super Bowl Sieger, den New York Giants, in der Nachspielzeit mit 23:20. Kurz darauf kündigte Bret Favre seinen Rücktritt an, fortan übernahm Aaron Rodgers den Posten des Quarterbacks.

Namen, Stadien, Erfolge, Awards

Team-Namen:
Green Bay Packers seit 1919

Stadien:
Hagemeister Park 1919-1922
Bellevue Park 1923-1924
City Stadium 1925-1956
Lambeau Field seit 1957*

*) Früherer Name:
New City Stadium

Head Coaches:
Earl "Curly" Lambeau 1919-1949 (Bilanz: 231-108-21)
Gene Ronzani 1950-November 1953 (14-31-1)
Hugh Devore/Ray "Scooter" McLean November 1953 - 1953 (0-2-0)
Lisle Blackbourn 1954-1957 (17-31-0)
Ray "Scooter" McLean 1958 (1-10-1)
Vince Lombardi 1959-1967 (98-30-4)
Phil Bengston 1968-1970 (20-21-1)
Dan Devine 1971-1974 (25-28-4)
Bart Starr 1975-1983 (53-77-3)
Forrest Gregg 1984-1987 (25-37-1)
Lindy Infante 1988-1991 (24-40-0)
Mike Holmgren 1992-1998 (8-8-0)
Ray Rhodes 1999 (8-8)
Mike Sherman 2000-2005 (56-39-0)
Mike McCarthy seit 2006 (27-21-0)

Erfolge:
League Championships: 1929, 1930, 1931, 1936, 1939, 1944, 1961, 1962, 1965, 1967 (Super Bowl I), 1968 (Super Bowl II), 1997 (Super Bowl XXXI)
Conference Championships: 1960, 1961, 1962, 1965, 1966, 1967, 1996, 1997
Division Championships: 1936, 1938, 1939, 1944, 1967, 1972, 1995, 1996, 1997, 2002, 2003, 2004, 2007
Playoff Teilnahmen: 1936, 1938, 1939, 1941, 1944, 1960, 1961, 1962, 1965, 1966, 1967, 1972, 1982, 1993, 1994, 1995, 1996, 1997,1998, 2001, 2002, 2003, 2004, 2007

Retired Numbers:
3 Tony Canadeo RB
14 Don Hutson WR
15 Bart Starr QB
66 Ray Nitschke MLB
92 Reggie White DE

Awards:

Super Bowl MVP:
1967 Bart Starr QB
1968 Bart Starr QB
1997 Desmond Howard KR

MVP:
1941 Don Hutson WR
1942 Don Hutson WR
1961 Paul Hornung RB
1962 Jim Taylor RB
1966 Bart Starr QB
1995 Brett Favre QB
1996 Brett Favre QB
1997 Brett Favre QB

Offensive Player of the Year:
1995 Brett Favre QB

Defensive Player of the Year:

1998 Reggie White DE

Offensive Rookie of the Year:

1971 John Brockington RB

Defensive Rookie of the Year:

1972 Willie Buchanon CB

Coach of the Year:

1959 Vince Lombardi
1972 Dan Devine
1989 Lindy Infante

Kommentar (0) Aufrufe: 5099

stlouis

Die Rams wurden 1936 in Cleveland, Ohio gegründet und gelten laut NFL als Nachfolger der früheren Cleveland Rams, die ein Gründungsmitglied der zweiten American Football League waren. Das Team zog 1946 nach Los Angeles um und wurde in Los Angeles Rams umbenannt. Nach der Saison 1979 zogen die Rams in die Nähe von Orange County südlich von Los Angeles. Sie trugen ihre Heimspiele im Anaheim Stadium für 15 Saisons (1980 - 1994) aus, behielten aber ihren Namen. 1995 zog der Club nach St. Louis, Missouri.

1937 - 1945

Die Cleveland Rams wurden 1936 von Rechtsanwalt Homer Marshman gegründet. Ihr Name, die Rams, kommt vom Spitznamen der Fordham Universität. Der Name Rams wurde ausgewählt, um die harte Arbeit der Spieler, die von dieser Universität kamen, zu ehren. Sie waren Teil der neu formierten American Football League und beendeten die Saison 1936 auf dem zweiten Platz mit einer Bilanz von 5-2-2 hinter den Boston Shamrocks.

Im folgenden Jahr schlossen sich die Rams der NFL an und wurden der Western Divison zugeordnet, in der sie die St. Louis Gunners, die die Liga nach nur drei Spielen in der Saison 1934 verließen, ersetzten. Von Beginn an waren die Rams als ein Team mit mehreren Umzügen in insgesamt drei Stadien während mehrerer negativer Saisons bekannt.

Das Team stellte die Arbeit ein und setzte die Saison 1943 aufgrund eines Spielermangels während des Zweiten Weltkriegs aus und stieg zur Saison 1944 wieder ein. Das Team erreichte 1945, der letzten Saison in Cleveland, seinen ersten Erfolg. Die Saison endete mit einer Bilanz von 9-1, und die Rams gewannen das Spiel um die NFL Championship mit 15:14 gegen die Washington Redskins.

1946 - 1979

Der Besitzer der Rams, Dan Reeves, hatte 1946 die schlechten Zuschauerzahlen im Cleveland Stadium und den Konkurrenzkampf gegen die Cleveland Browns (damals Mitglieder der All-America Football League) satt und zog mit den Rams nach Los Angeles um. Somit wurden sie das erste Team an der Westküste der USA. Es gab zwar im Jahr 1926 ein Team namens Los Angeles Buccaneers, aber dies war ein reines Auswärtsteam, das ausschließlich Spieler aus Kalifornien einsetzte. Reeves holte mit Fred Levy, Ed Pauley, Harold Pauley und Hal Seley neue Partner mit ins Boot und pachtete von der Stadt Los Angeles das Los Angeles Memorial Coliseum, wo die Rams von 1946 bis 1979 spielten.

Zufällig startete 1946 noch ein weiteres Football-Team in Los Angeles. Die Los Angeles Dons waren Teil der neugegründeten All-America Football Conference und teilten sich das Los Angeles Memorial Coliseum mit den Rams von 1946 bis 1949. Dann fusionierten beide Teams 1950.

Reeves starb 1971 und wegen eines komplizierten Arrangements mit den Baltimore Colts wurde Bob Irsay der neue Besitzer der Colts und deren alter Besitzer, Carroll Rosenbloom, übernahm die Rams. Rosenbloom war der Meinung, dass VIP-Lounges unerlässlich für zukünftige Erfolge seien. Als diese im Memorial Coliseum nicht möglich waren, verhandelte er mit Walter O'Malley, dem Besitzer der Los Angeles Dodgers, um im Dodgers Stadium spielen zu dürfen. O'Malley war jedoch dagegen und so zog das Team ins Anaheim Stadium, in dem die California Angels spielten. Deren Besitzer Gene Autry konnte überzeugt werden, das Anaheim Stadium so umzubauen, dass es den Anforderungen der Rams entsprach. Dazu gehörten der Ausbau auf 68000 Sitzplätze und eine footballgerechte Sitzverteilung. Die Rams zogen 1980 von Los Angeles nach Anaheim, behielten ihren Namen aber bei.

1980 - 1994

Die Rams zogen 1980 von Los Angeles nach Anaheim, behielten ihren Namen aber bei. 1983 wurde John Robinson Head Coach der Rams, und mit ihm kam der Aufschwung. Der ehemalige USC-Coach führte die Rams in neun Spielzeiten sechs Mal in die Playoffs. Sie gelangten 1985 in das NFC-Championship-Spiel, verloren aber gegen den späteren Super-Bowl-Sieger Chicago Bears mit 0:24. Der bemerkenswerteste Spieler dieser Zeit was Running Back Eric Dickerson, der 1983 gedraftet wurde und den Titel Rookie of the Year gewann. Aufgrund von Vertragsunstimmigkeiten wurde er 1987 zu den Indianapolis Colts getradet.

Trotz dieses Trades blieben die Rams ernsthafte Anwärter auf den Super Bowl, was auch an Ernie Zampese, dem neuen Offensive Coordinator, lag. Er führte die komplexen Timing-Laufwege ein, mit denen er bereits bei den San Diego Chargers sehr erfolgreich war. In den späten 80er Jahren hatten die Rams in Jim Everett einen jungen und talentierten Quarterback in ihren Reihen. Im NFC-Championship-Spiel gegen den Erzrivalen aus San Francisco ging er nach einem „Phantom-Sack" zu Boden, ohne dass ihn die Verteidiger der 49ers berührten. Everett war nach diesem Vorfall nicht mehr der Alte.

Die Rams erholten sich nicht von dieser Blamage. Die erste Hälfte der 90er Jahre bestand aus negativen Saisonrekorden, die Rams nahmen an keinen Playoffs teil, und das Interesse der Fans nahm zusehends ab. Auch die Rückkehr von Head Coach Chuck Knox konnte dies nicht verhindern und die Black-Out-Regel der NFL, die besagt, dass nicht ausverkaufte Spiele nicht im Fernsehen übertragen werden, nahm den Rams die Chance, ihre Heimspiele live im Fernsehen übertragen zu lassen.

1995 - heute

Der Vertrag zwischen den Rams und Anaheim gestattete es den Rams, Grundstücke in der Nähe des Stadions zu erschließen. Als aus diesen Plänen nichts wurde und die Besucherzahlen sanken, bekam Georgia Frontiere, Rosenblooms Witwe und neue Besitzerin, die Erlaubnis, das Team umzusiedeln. Nach einem fehlgeschlagenen Versuch, das Team nach Baltimore zu verlegen, zogen die Rams 1995 von Los Angeles nach St. Louis um. Dort spielten sie die erste Hälfte der Saison 1995 im Busch Memorial Stadium, bis der Trans World Dome (heute Edward Jones Dome) fertig gestellt wurde. Die NFL erlaubte den Umzug zuerst nicht, erst als Frontiere einverstanden war, Dauerkartenerlöse mit der NFL zu teilen, bekam sie die Erlaubnis, das Team umzusiedeln. Im selben Jahr zogen die Los Angeles Raiders ebenfalls um, und zwar zurück nach Oakland. Los Angeles ist bis heute ohne Football-Team.

Rich Brooks war 1995 und 1996 der Head Coach der St. Louis Rams. 1997 ersetzte ihn Dick Vermeil. Er blieb Head Coach, bis die Rams im Jahr 2000 den Super Bowl XXXIV gegen die Tennessee Titans gewannen. Danach übernahm Mike Martz die Position und blieb bis szu einer Entlassung 2005 im Amt. Im Januar 2006 erklärten die Rams Scott Linehan als neuen Trainer in St.Louis. Während dieser Zeit waren Quarterback Kurt Warner, Running Back Marshall Faulk, Wide Receiver Torry Holt und Wide Receiver Isaac Bruce die wichtigsten Spieler. Sie waren Teil einer Offensive mit den Spitznamen „one of the fastest ever" und „The greatest show on turf". Diese Offensive wurde von Kurt Warner (1999 - 2001) und Marc Bulger (2002 bis heute) angeführt.

Georgia Frontiere verstarb am 18. Januar 2008. Ihr Sohn Dale „Chip" Rosenbloom und ihre Tochter Lucia Rodriguez wurden die neuen Besitzer. Chip Rosenbloom besitzt dabei die Mehrheit. Nach einem desolaten Start von vier Niederlagen wurde der Scott Linehan 2008 gefeuert. Defensive Coordinator Jim Haslett übernahm das Team, konnte aber am Ende nur zwei magere Siege feiern. Seit 2009 ist nun Steve Spagnuolo neuer Rams-Head-Coach.

Namen, Stadien, Erfolge, Awards

Team-Namen:
Cleveland
Rams (1936 - 1945)
Los Angeles
Rams (1946 - 1994)
St. Louis Rams (1995 - heute)

Stadien:
Cleveland Municipal Stadium (1936 - 1937, 1939 - 1941, 1945)
League
Park (1937, 1942, 1944 - 1945)
Shaw Stadium (1938)
Los Angeles
Memorial Coliseum (1946 - 1979)
Anaheim
Stadium (1980 - 1994)
Busch Memorial Stadium (First half of 1995 season)
Edward Jones Dome (Zweite Hälfte der Saison - heute)
Trans World Dome (1995 - 2000)
Dome at America's Center (2001)

Head Coaches:
Hugo Bezdek 1937 - 1938 (2-13-0)
Art Lewis 1938 (3-4-0)
Dutch Clark 1939 - 1942 (16-26-2)
Buff Donelli 1944 (4-11-0)
Adam Walsh 1945 - 1946 (15-5-1)
Bob Snyder 1947 (6-6-0)
Clark Shaughnessy 1948 - 1949 (14-7-3)
Joe Stydahar 1950 - 1951 (17-7-0)
Hamp Pool 1952 - 1954 (23-11-2)
Sid Gillman 1955 - 1959 (28-31-1)
Bob Waterfield 1960 - 1962 (9-24-1)
Harland Svare 1962 - 1965 (14-31-3)
George Allen 1966 - 1970 (49-17-4)
Tommy Prothro 1971 - 1972 (14-12-2)
Chuck Knox 1973 - 1977 (54-15-1)
Ray Malavasi 1978 - 1982 (40-33)
John Robinson 1983 - 1991 (75-68)
Chuck Knox 1992 - 1994 (15-33)
Rick Brooks 1995 - 1996 (13-19)
Dick Vermeil 1997 - 1999 (22-26)

Mike Martz 2000 - 2005 (51-29)
Joe Vitt 2005 (3-5)
Scott Linehan 2006 - 2008 (11-25)
Jim Haslett 2008-2008 (2-10) Interimscoach
Steve Spagnuolo seit 2009

Erfolge:

League Championships: 1945, 1951 (NFL Championships), 1999 (Super Bowl XXXIV)
Conference Championships: 1950, 1951 (NFL National), 1955 (NFL Western), 1979, 1999, 2001 (NFC)
Division Championships: 1945, 1949 (NFL West), 1967, 1969 (NFL Coastal), 1973, 1974, 1975, 1976, 1977, 1978, 1979, 1985, 1999, 2001, 2003 (NFC West)

Retired Numbers:
7 Bob Waterfield QB
28
Marshall Faulk RB
29
Eric Dickerson RB
74
Merlin Olsen DT
78
Jackie Slater OT
85
Jack Youngblood DE

Awards:

Super Bowl MVP:
2000 Warner Kurt Warner QB (Super Bowl XXXIV)

MVP:
1999 Kurt Warner QB
2000 Marshall Faulk RB
2001 Kurt Warner QB

Offensive Player of the Year:
1986 Eric Dickerson RB
1999 Marshall Faulk RB
2000 Marshall Faulk RB
2001 Marshall Faulk RB

Offensive Rookie of the Year:
1983 Eric Dickerson RB
1993 Jerome Bettis RB

Defensive Rookie of the Year:
1971 Isiah Robertson LB

Coach of the Year:
1967 George Allen
1973 Chuck Knox
1999 Dick Vermeil

Kommentar (0) Aufrufe: 5283