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1959 - 1971

Am 22. November 1959 wurde dem Bostoner Geschäftsmann Billy Sullivan Jr. eine Franchise der neu gegründeten American Football League (AFL) zugesagt. Diese wurde mit Bedacht auf die historischen Wurzeln Neu Englands von einer Gruppe Sportjournalisten im Rahmen eines Namensfindungswettbewerbs „Patriots" genannt.

Das Team spielte dann im Jahr 1960 das erste Pre-Season Spiel der AFL überhaupt und gewann dieses gegen die Buffalo Bills. Das war am 30. Juli, einige Wochen später am 9. September, verlor man dann das erste Regular Season Spiel dieser Liga gegen die Denver Broncos mit 13:10.

Die 60er Jahre waren für das noch junge Team aus Boston vor allem von einigen Umzügen geprägt, denn man tat sich schwer, eine geeignete Spielstätte zu finden und daher zog man diverse Male in ein anderes Stadion um. So spielte man in den Jahren 1960 und '61 im Boston University Field und im Stadion der Harvard University 1962, sowie noch einmal 1970. Von 1963 bis 1969 benutzte man den berühmten Fenway Park, das Baseballstadion der Boston Red Sox, für seine Heimspiele.

Doch erst 1971 fand man letztlich eine echte Heimstätte, die wirklich auf die Patriots zugeschnitten war. Es war das gerade erbaute, 60.764 Zuschauer fassende, Foxboro Stadium in Foxborough, MA. Gleichzeitig änderte man auch den Teamnamen von Boston Patriots in New England Patriots, um den Weggang aus Boston zu symbolisieren, aber dafür die ganze Region anzusprechen.

Sportlich waren die Patriots von der Stadionsuche aber nicht beeinträchtigt, so dass sie durchaus beachtliche Erfolge in dieser Zeit vorweisen konnten. Das Team gewann etwa 1963 die Eastern Division, doch verlor das anschließende AFL Championship Game deutlich gegen San Diego. Doch auch einige Spieler konnten auf sich aufmerksam machen, etwa Gino Cappelletti, der sowohl der Kicker, als auch der beste Wide Receiver seines Teams war und am Ende in die Geschichte einging als der Mann, der in der AFL die meisten Punkte überhaupt erzielte. Es waren insgesamt 1.100, wobei er 252 durch Touchdowns sammelte. Zudem konnte Running Back Jim Nance zweimal den Rushing Titel gewinnen, einmal mit 1.458 Yards (Allzeit Rekord der AFL) im Jahr 1966 und im darauffolgenden Jahr mit 1.216 Yards.

1972 - 1994

Die 70er Jahre, die mit dem Zusammenschloss der AFL und NFL eingeläutet wurden, begannen für die Patriots eher schwach. Sie hatten viele Jahre negative Bilanzen und kamen erst gegen Ende des Jahrzehnts wieder auf die Beine. So beendeten sie das Jahr 1976 mit 11-3, verloren aber in der ersten Playoff Runde gegen den späteren Super Bowl Gewinner Oakland Raiders.

1978 gewannen sie die AFC East, im Jahr 1979 wurden sie immerhin Zweiter. Richtig stark auf kamen sie aber erst nach der Verpflichtung von Coach Raymond Berry im Jahr 1984. Er blieb dort fünfeinhalb Jahre und führte das Team 1985 zu einer Bilanz von 11-5 und sicherte somit eine Wild Card für die Playoffs. Dort gelangen drei Auswärtssiege und der Gewinn der ersten Conference Championship. Im Super Bowl XX unterlag man dann allerdings Mike Ditkas Chicago Bears deutlich mit 46:10. Das Spiel war im Übrigen Guard John Hannahs letztes und er 1991 als erster Spieler der Patriots in die Pro Football Hall of Fame berufen.

Die Jahre nach dieser ersten Teilnahme am Super Bowl waren geprägt von einigen Wechseln an der Spitze der Franchise. Auf Besitzer Sullivan folgte zunächst Victor K. Kiam II im Jahr 1988, anschließend erwarb James B. Orthwein das Team 1992 und schließlich Robert Kraft 1994, dem die Franchise noch heute gehört.

1995 - heute

Zu dieser Zeit war schon Coach Bill Parcells zugegen und zusammen mit der Unterstützung von Kraft baute man ein neues, starkes Team auf. Mit diesem gewann man in der Saison 1996 zum zweiten Mal die AFC und erreichte einmal mehr den Super Bowl, doch dieses Mal unterlag man den Green Bay Packers knapp mit 35:21.

Parcells ging, auf ihn folgte für zwei Jahre der spätere Erfolgscoach der University of Southern California, Pete Carroll und letztlich Bill Belichick im Jahr 2000. Unter Belichick legte man 2001 einen 5-5 Start hin, der getrübt wurde durch den verletzungsbedingten Verlust von Star Quarterback Drew Bledsoe, der vom 198. Pick des 2000er Drafts, Tom Brady, ersetzt werden musste. Belichick und Brady führten das Team dann durch eine überraschende Saison bis in den Super Bowl XXXVI, den man völlig überraschend gegen den haushohen Favoriten St. Louis Rams mit 20-17 in letzter Sekunde durch ein Field Goal von Adam Vinatieri gewann.

Ein Jahr später wurde das aktuelle Stadion, das Gillette Stadium in Foxborough, MA eröffnet und war mit seinen 68.000 Zuschauern eines der modernsten Stadien der Liga. Sportlich verpasste man allerdings die Playoffs, doch 2003 und 2004 erzielte man jeweils eine 14-2 Bilanz und beendete beide Jahre mit weiteren Super Bowl Triumphen gegen die Carolina Panthers (2003) und die Philadelphia Eagles (2004). Geprägt waren beide Jahre durch spannende Duelle gegen die großen Rivalen, die Indiannapolis Colts, die man einmal knapp (2003) und einmal vernichtend (2004) aus den Playoffs werfen konnte.

2005 scheiterte man in den Divisional Playoffs an den Denver Broncos, 2006 im AFC Championship Game in letzer Sekunde an den Colts und 2007 verlor man den Super Bowl XLII gegen die New York Giants ebenfalls kurz vor Schluss mit 17:14. Und dies nach einer Saison der Rekorde, in der man eine perfekte Regular Season hinlegte und alle 16 Spiele gewann. Quarterback Tom Brady und Wide Receiver Randy Moss stellten dabei jeweils Touchdown Rekorde auf: Brady warf 50 Touchdown Pässe, womit er Peyton Mannings Rekord (49) aus dem Jahr 2004 brach, während Moss Jerry Rices Rekord (22) aus dem Jahr 1994 mit 23 um einen Touchdown übertraf.

Namen, Stadien, Erfolge, Awards

Team-Namen:
Boston Patriots 1960-1969
New England Patriots seit 1970

Stadien:
Boston University Field 1960-1961
Harvard University 1962, 1970
Fenway Park 1962-1969
Foxboro Stadium 1971-2001
Gillette Stadium seit 2002

Head Coaches:
Lou Saban 1960-1961 (Bilanz: 7-12-0)
Mike Holovak 1961-1968 (53-47-9)
Clive Rush 1969-1970 (5-16-0)
John Mazur 1970-1972 (9-21-0)
Phil Bengston 1972 (1-4-0)
Chuck Fairbanks 1973-1978 (46-41-0)
Hank Bullough / Ron Erhardt 1978 (0-1-0)
Ron Erhardt 1979-1981 (21-27-0)
Ron Meyer 1982-1984 (18-16-0)
Raymond Berry 1984-1989 (51-41-0)
Rod Rust 1990 (1-15-0)
Dick MacPherson 1991-1992 (8-24-0)
Bill Parcells 1993-1996 (34-34-0)
Pete Carroll 1997-1999 (28-23-0)
Bill Belichick 2000-heute (102-42-0)

Erfolge:
League Championships: 2001 (Super Bowl XXXVI), 2003 (Super Bowl XXXVIII), 2004 (Super Bowl XXXIX)
Conference Championships:
1985, 1996, 2001, 2003, 2004, 2007 (alle AFC)
Division Championships:
1963 (AFL East); 1978, 1986, 1996, 1997, 2001, 2003, 2004, 2005, 2006, 2007 (alle AFC East)
Playoffteilnahmen: 1963, 1976, 1978, 1982, 1985, 1986, 1994, 1996, 1997, 1998, 2001, 2003, 2004, 2005, 2006, 2007

Retired Numbers:
20 Gino Cappelletti K, WR
40 Mike Haynes CB
56 Andre Tippett LB
57 Steve Nelson LB
73 John Hannah OG
78 Bruce Armstrong OT
79 Jim Hunt DT
89 Bob Dee DE

Awards:

Super Bowl MVP:

2001 Tom Brady QB (Super Bowl XXXVI)
2003 Tom Brady QB (Super Bowl XXXVIII)
2004 Deion Branch WR (Super Bowl XXXIX)

MVP:
2007 Tom Brady QB

Offensive Player of the Year:
2007 Tom Brady QB

Defensive Player of the Year:
1976 Mike Haynes CB

Offensive Rookie of the Year:
1988 John Stephens RB
1991 Leonard Russell RB
1995 Curtis Martin RB

Defensive Rookie of the Year:
2008 Jerod Mayo, LB

Coach of the Year:
1994 Bill Parcells
2003 Bill Belichick
2007 Bill Belichick

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