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    registriert am 08.11.2017

Teams

miami

1965 - 1969

Im Jahre 1965 wurde im Zuge einer Teamerweiterung wurde der Stadt Miami eine Football Franchise zugewiesen und die ersten Besitzer waren der Anwalt Joseph Robbie und der Schauspieler Danny Thomas. Später verkaufte letzterer dann seine Anteile komplett an Robbie. Im gleichen Jahr startete man dann einen Wettbewerb für die Namensgebung des Teams und der Gewinner waren am Ende die Dolphins.

Sportlich gesehen, brauchte das Team einige Jahre, bis es wirklich konkurrenzfähig wurde. So gewann man in den ersten vier Jahren des Teams unter Head Coach George Wilson gerade einmal 15 Spiele. Allerdings nutzte man diese Zeit auch, um viel Talent anzusammeln, das sich später auszahlen sollte. Die namhaftesten Neuzugänge waren hierbei Quarterback Bob Griese 1967, Running Back Larry Csonka 1968 und Guard Larry Little im Jahr 1969.

1970 - 1979

Im Jahr 1970 begann dann die erfolgreichste Ära in der Geschichte der Franchise mit der Verpflichtung von Head Coach Don Shula. Er führte das Team prompt über die Wild Card in die Playorffs und gewann in der Saison 1971 sogar die AFC - anschließend unterlag man aber im Super Bowl VI den Dallas Cowboys mit 24:3.

Die Saison 1972 sollte dann in die Geschichte eingehen als einzige „Perfect Season" in der Geschichte der National Football League. Die Dolphins gewann zunächst alle 14 Spiele der Regular Season und somit die AFC East. Anschließend auch noch die das AFC Championship Game und letztlich Super Bowl VII mit 14:7 gegen die Washington Redskins, wodurch sie die Saison mit makellosen Bilanz von 17-0 beendeten. Es war die erste Meisterschaft für das Team aus dem Süden Floridas und die zweite folgte im Jahr darauf, als man dieses Mal mit zwei Niederlagen den Super Bowl VIII gegen die Minnesota Vikings mit 24:7 gewann. Und überhaupt konnte sich die Gesamtbilanz von 1970 bis 1974 sehen lassen: 65 Siegen standen nur 15 Niederlagen und einem Unentschieden gegenüber!

Doch nach 1974 kam der große Bruch, denn die Dolphins verloren drei ihrer wichtigsten Spieler, nämlich Larry Csonka, Kim Klick und Paul Warfield, die sich allesamt der rivalisierenden World Football League anschlossen. Danach erreichte das Team von Don Shula nie mehr dieses Niveau, blieb aber dennoch immer im vorderen Bereich der AFC.

1980 - 1986

Die 80er Jahre begannen mit dem Wechsel von Quarterback Bob Griese zu David Woodley, nachdem sich Griese in einem Spiel gegen die Baltimore Colts schwer an der Schulter verletzte und nicht mehr zurückkam. Die Saison 1980 wurde schließlich mit einer Bilanz von 8-8 beendet.

Ein Jahr später gewann man erneut die AFC East und erreichte die Divisional Playoffs, wo man sich den San Diego Chargers gegenüber sah. Das Spiel sollte in die Geschichte eingehen als „The Epic in Miami". Die Dolphins lagen nach dem ersten Viertel mit 24:0 hinten. Dann kam Backup Quarterback Don Strock in die Partie und initiierte eine grandiose Aufholjagd, in der man die erste Halbzeit mit dem berühmten „Hook and Lateral" Play zum 24:17 Anschluss beendete. Dabei fing Wide Receiver Duriel Harris einen Pass und gab ihn direkt weiter an Running Back Tony Nathan zum Touchdown.

Im weiteren Verlauf des Spiels vergaben die beide Kicker große Chancen zum Sieg, so dass das Spiel 38:38 in die Verlängerung ging, wo ebenfalls einige Field Goals nicht verwandelt wurden, bis dann letztendlich Rolf Benirschke den entscheidenden Kick für die Chargers versenkte und das Spiel beenden konnte.

Ein Jahr später dominierte man in einer durch Streik verkürzten Saison mit einer starken Defensive, die von den „Killer B's" angeführt wurde (Bob Baumhowser, Bill Barnett, Lyle Blackwood, Kim Bokamper, Glenn Blackwood, Doug Betters, Bob Brudzinski). Man ließ in fünf der neun Spiele jeweils 14 oder weniger Punkte der Gegner zu und setzte sich im AFC Championship Game mit 14:0 gegen die New York Jets durch. Super Bowl XVII verlor man allerdings mit 27:17 gegen die Washington Redskins.

1983 gab dann Quarterback Dan Marino sein Debüt und führte sein Team im Jahr 1984 mit einer herausragenden Saison in den Super Bowl. Dabei stellte er Rekorde in folgenden Statistiken auf: Die meisten Passing Yards (5.084), die meisten Touchdown Pässe (48) und die meisten vollständigen Pässe (362) in einer Saison. Im Anschluss wurde er zum MVP gewählt und ist bis heute der einzige Miami Dolphin, dem diese Ehre zu Teil wurde. Den Super Bowl jedoch gewannen wieder die anderen, dieses Mal die San Francisco 49ers um Quarterback Joe Montana (Endergebnis: 38:16). Dies war im Übrigen das letzte Mal, dass Miami einen Super Bowl erreichte.

1987 - 2007

Das Jahr 1987 ist insofern ein wichtiges Jahr in der Geschichte der Dolphins, weil sich Besitzer Joseph Robbie damals endlich seinen Traum von einem eigenen Stadion erfüllte und in Miami Gardens das Dolphin Stadium fertiggestellt werden konnte. Zu Ehren seiner wurde es prompt in Joe Robbie Stadium umbenannt. Im Januar 1990 verstarb dann der langjährige Besitzer und es dauerte bis 1994, bis die NFL dem Kauf der Franchise durch H. Wayne Huizenge zustimmte, der bis heute an der Spitze steht.

Eine weitere große Ära endete schließlich 1995, als Head Coach Don Shula mit den meisten Siegen aller Zeiten seine Karriere beendete. Auf ihn folgte Erfolgstrainer Jimmy Johnson, der aber ebenso wie seine Nachfolger keine nennenswerten Erfolge mehr feiern konnte. Das letzte „Zählbare" war sein Divisionssieg unter Dave Wannstedt im Jahr 2000. Doch auch ihn hielt es nur fünf Jahre und seit seinem Abgang hatte das Team pro Saison einen neuen Trainer. Es bleibt also abzuwarten, ob die Verpflichtung von Bill Parcells als Team Präsident neue Konstanz in die Organisation bringt.

Namen, Stadien, Erfolge, Awards

Team-Namen:
Miami Dolphins seit 1966

Stadien:
Orange Bowl 1966-1986
Dolphin Stadium seit 1987*

*) Frühere Namen:
Dolphin Stadium 1987
Joe Robbie Stadium 1987-1996
Pro Player Park 1996
Pro Player Stadium 1996-2005
Dolphins Stadium 2005-2006

Head Coaches:
George Wilson 1966-1969 (Bilanz: 15-39-2)
Don Shula 1970-1995 (274-147-2)
Jimmy Johnson 1996-1999 (38-31-0)
Dave Wannstedt 2000-2004 (43-32-0)
Jim Bates 2004 (3-4-0)
Nick Saban 2005 (9-7-0)
Cam Cameron 2007 (1-15-0)
Tony Sparano seit 2008 (11-5)

Erfolge:
League Championships: 1972 (Super Bowl VII), 1973 (Super Bowl VIII)
Conference Championships: 1971, 1972, 1973, 1982, 1984 (alle AFC)
Division Championships: 1971, 1972, 1973, 1974, 1979, 1981, 1983, 1984, 1985, 1992, 1994, 2000, 2008 (alle AFC East)
Playoffteilnahmen: 1970, 1971, 1972, 1973, 1974, 1978, 1979, 1981, 1982, 1983, 1984, 1985, 1990, 1992, 1994, 1995, 1997, 1998, 1999, 2000

Retired Numbers:
12 Bob Giese QB
13 Dan Marino QB
39 Larry Csonka RB

Awards:

Super Bowl MVP:
1972 Jake Scott S (Super Bowl VII)
1973 Larry Csonka RB (Super Bowl VIII)

MVP:
1984 Dan Marino QB

Offensive Player of the Year:
1984 Dan Marino QB

Defensive Player of the Year:
1973 Dick Anderson S
1983 Doug Betters DE
2006 Jason Taylor DE

Offensive Rookie of the Year:
1987 Troy Stradford RB

Defensive Rookie of the Year:
1977 A.J. Duhe DE
1994 Tim Bowens DT

Coach of the Year:
1972 Don Shula

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