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1976 - 1979

Am dritten Januar 1976 ernannten die Seattle Seahawks Jack Patera, der bis dato Assistant Coach in Minnesota war, als ihren ersten Head Coach und beendeten ihre erste Saison mit einer Bilanz von 2-12. Mit dem Wechsel in die AFC ging es aufwärts, die Saison 1977 beendeten die Seahawks mit 5-9. Aber bereits 1978 und 1979 konnten die Seahawks die jeweiligen Spielzeiten mit mehr Siegen als Niederlagen beenden (beide 9-5).

1980 - 1989

Die Seahawks wollten 1980 an die positiven Bilanzen der beiden vorangegangen Spielzeiten anknüpfen, verloren aber alle acht Heimspiele und beendeten die Saison mit neun Niederlagen in Folge 4-12. Auch 1981 lief nicht besser, die Seahawks verloren sechs der ersten sieben Spiele und beendeten die Saison 6-10.

Im Streikjahr 1982 folgte in Seattle der große Umbruch. Jack Patera wurde durch den Interimscoach Mike McCormack, der bei den Philadelphia Eagles und den Baltimore Colts als Head Coach tätig war, ersetzt. Die verkürzte Saison 1982 endete 4-5 und McCormack wechselte ins Management der Seahawks. Ersetzt wurde er durch Chuck Knox, der die Seahawks in neun Saisons bis 1991 zu einem 83-67-0 Rekord führte. Den Mittelpunkt seiner Offensive bildeten Rookie Running Back Curt Warner, Steve Largent und Quarterback Dave Krieg, der allmählich Jim Zorn ersetzte.

Für die Seahawks hatte sich der Wechsel gelohnt, sie qualifizierten sich 1983 zum ersten Mal für die Playoffs. Sie schlugen die Denver Broncos mit 31:7 und die Miami Dolphins mit 27:20. Das AFC-Championship-Spiel verloren „The Hawks", wie das Team auch von seinen Fans genannt wird, gegen den späteren Super-Bowl-Gewinner Los Angeles Raiders mit 14:30.

Auch 1984 führte Knox die Seahawks in die Playoffs mit einer 12-4 Saison. Dies geschah allerdings ohne Running Back Curt Warner, der sich bereits im ersten Spiel der Saison gegen die Cleveland Browns verletzte und für den Rest der Saison ausfiel. Das Wild Card Game gegen den Titelverteidiger Los Angeles Raiders gewann Seattle mit 13:7, kam aber nicht an Marinos Dolphins in der nächsten Runde vorbei.

In den Jahren 1985 und 1986 verpassten die Seahawks die Teilnahme an den Playoffs mit Bilanzen von 8-8 und 10-6. 1987 starteten die Seahawks mit großen Erwartungen in die Saison, ihnen wurde sogar die erste Teilnahme am Super Bowl vorhergesagt. Die Mannschaft, unter ihnen der hochgelobte Linebacker Brian Bosworth, konnte die Erwartungen jedoch nicht erfüllen. Die Saison begann mit einem weiteren Spielerstreik. Trotzdem schafften es die Seahawks mit einer Bilanz von 9-6 in die Playoffs, mussten sich in der ersten Runde aber den Houston Oilers mit 20:23 nach Verlängerung geschlagen geben.

Die Seahawks gewannen 1988 zum ersten Mal den AFC-West-Divisions-Titel, verloren aber im ersten Playoff-Spiel gleich gegen den späteren Super-Bowl-Teilnehmer Cincinnati Bengals mit 13:21. Ken Bering kaufte 1988 den Club von der Nordstrom-Familie, den ursprünglichen Besitzern, und entließ ein Jahr später General Manager Mike McCormack und ersetzte ihn durch den ehemaligen Head Coach der Raiders, Tom Flores.

1990 - 1999

Die Seahawks schafften 1990 ihre letzte positive Bilanz für lange Zeit mit 9-7, qualifizierten sich aber nicht für die Playoffs. Die Mannschaft zerfiel langsam. Steve Largent war in Rente gegangen, Kenny Easley musste wegen Verletzungen aufhören, Curt Warner wurde an die Los Angeles Rams verkauft, und auch Dave Krieg und Chuck Knox verließen Seattle 1991. 1992 wurde Flores zum neuen Head Coach der Seahawks ernannt. Diese Saison ging als die schlechteste in die Geschichte des Clubs ein. Es fehlte ein guter Quarterback und die Saison endete 2-14. 1994 mussten die Seahawks für die ersten drei Spiele der Saison wegen herunterfallender Dachteile im Kingdome ins Husky Stadium auf dem Campus der University of Washington umziehen. Die Saison verlief enttäuschend mit einer Bilanz von 6-10 und Flores wurde wieder als General Manager eingesetzt. Die Seahawks verpflichteten 1995 Dennis Erickson, den erfolgreichen Head Coach der Universität von Miami, als Head Coach. Aber auch Erickson konnte in keiner Spielzeit mehr Siege als Niederlagen feiern.

Als 1996 Behrings Versuche scheiterten, die Seahawks nach Los Angeles umzuziehen, verkaufte er den Club 1997 an den Microsoft-Mitbegründer Paul Ellen. Der Verkauf war allerdings an die Bedingung geknüpft, den Seahawks in Seattle ein neues Stadion zu bauen. Ellen verpflichtete im Jahr 1999 Head Coach Mike Holmgren von den Green Bay Packers. Holmgren füllte gleichzeitig die Rolle des General Managers und des Head Coaches aus. 1999 legten die Seahawks einen Start nach Maß hin, sie gewannen acht der zehn ersten Spiele. Gegen Ende der Saison schwächelten die Seahawks, beendeten sie aber mit 9-7, gewannen die AFC West und zogen erstmals seit 1988 wieder in die Playoffs ein. Sie verloren das erste Spiel allerdings gegen die Miami Dolphins mit 17:20.

2000 - 2007

Für die Spielzeiten 2000 und 2001 zogen die Seahawks ins Husky-Stadion um, da der Kingdome abgerissen wurde und an seiner Stelle das Seahawks-Stadion (heute Qwest Field) gebaut wurde. Um das Team weiter nach vorn zu bringen, draftete Holmgren Running Back Shaun Alexander und verpflichtete Quarterback Matt Hasselback von den Green Bay Packers.

2002 war das Jahr der Veränderungen bei den Seahawks. Sie zogen nicht nur in ihr neues Stadion, das Seahawks Stadium (heute Qwest Field) ein, sondern bekamen gleichzeitig ein neues Logo, frischere Farben und ein neues Trikot. Die größte Veränderung war aber der Wechsel der Seahawks in eine andere Division, denn sie waren nun Bestandteil der NFC West zusammen mit den St. Louis Rams, den San Francisco 49ers und den Arizona Cardinals. Doch es half alles nichts, die Seahawks verpassten zum dritten Mal in Folge die Playoffs und Holmgren, von vielen Kritikern dazu gedrängt, legte vor der Saison 2003 sein Amt als General Manager nieder, um sich voll und ganz seiner Aufgabe als Head Coach zu widmen.

Die Seahawks gewannen in der Saison 2003 alle ihrer acht Heimspiele und zogen mit einer Bilanz von 10-6 in die Playoffs ein, wo sie auf die Green Bay Packers trafen. Die Seahawks hatten die Chance, das Spiel in der regulären Spielzeit zu gewinnen, aber Wide Receiver Koren Robinson ließ unter aderem einen Touchdown-Pass von Hasselbeck in der Endzone fallen. Es ging in die Verlängerung, und Matt Hasselbeck ließ sich zu einem Kommentar hinreißen, der über die nicht abgeschalteten Schiedsrichtermikrofone durch das ganze Stadion schallte: „We want the ball and we're going to score" (Wir wollen den Ball und wir werden punkten). Ein paar Minuten später warf Hasselbeck eine Interception zu Packers-Cornerback Al Harris, der den Ball zu einem Touchdown zurücktrug, und so waren die Playoffs der Seahawks beendet.

Vor der Saison 2004 waren die Erwartungen an die Seattle Seahawks groß, die Medien prognostizierten ihnen sogar eine Teilnahme am Super Bowl. Die Seahawks gewannen die ersten drei Spiele, bevor sie im Heimspiel gegen den Divisionsrivalen St. Louis Rams ein schon sicher geglaubtes Spiel, in dem sie gegen Ende des letzten Viertels 27:10 führten, noch aus der Hand gaben und am Ende mit 33:27 nach Verlängerung verloren. Von dieser Niederlage erholten sich die Seahawks nur langsam und gewannen sechs ihrer restlichen zwölf Spiele. Sie verloren aber unter anderem das Rückspiel gegen die St. Louis Rams. Am Ende reichte es mit einer Bilanz von 9-7 für den Sieg der NFC West und den Einzug in die Playoffs. Die Freude darüber wurde aber durch einen unzufriedenen Shaun Alexander getrübt, der sich über Mike Holmgrens Entscheidung, ihn in der zweiten Halbzeit des letzten Spiels gegen die Atlanta Falcons für die Playoffs zu schonen, öffentlich aufregte. Alexander verpasste dadurch den NFL-Rushing-Titel um ein Yard und musste Curtis Martin von den New York Jets den Vortritt lassen. Die Seahawks trafen in den Playoffs auf ihren Angstgegner, die St. Louis Rams. Und auch beim dritten Aufeinandertreffen der beiden Teams behielten die Rams die Oberhand und schlugen die Seahawks mit 27:20. Die Seahawks verloren zum ersten Mal in ihrer Geschichte drei Mal in einer Saison gegen den gleichen Gegner.

Tim Ruskell ersetzte Bob Whitsitt als General Manager im Jahr 2005 und legte den Grundstein für die beste Saison der Clubgeschichte, die mit einer Bilanz von 13-3 und der Teilnahme am Super Bowl endete. Auf dem Weg zum Super Bowl bezwangen sie die Denver Broncos mit 31:7 und die Miami Dolphins mit 27:20. Im Super Bowl XL trafen die Seahawks auf die Pittsburgh Steelers. Die Seahawks konnten zwar mehr Yards als die Steelers erzielen, aber sie schafften es nicht, ihre Überlegenheit in genügend Punkte umzusetzen. Entweder wurden sie von den Schiedsrichtern zurückgepfiffen oder sie machten Fehler in den entscheidenden Situationen. Die Steelers dagegen brauchten lediglich drei Big Plays, um das Spiel für sich zu entscheiden. Ben Roethlisberger von den Steelers hatte das schlechteste Quarterback-Rating, das je zu einem Super-Bowl-Sieg reichte.

In der Saison 2006 verletzte sich Running Back Shaun Alexander, nachdem er auf dem Cover des Videospiels Madden 07 zu sehen war und dem so genannten „Madden-Fluch" zum Opfer fiel. Er fiel fast die gesamte Saison aus. Auch Quarterback Matt Hasselbeck musste einige Spiele verletzungsbedingt pausieren, und die Seahawks retteten sich mit einer Bilanz von 9-7 in die Playoffs und gewannen zum dritten Mal in Folge den Divisions-Titel der NFC West. Im ersten Spiel der Playoffs schlugen die Seahawks die Dallas Cowboys mit 21:20. In der nächsten Runde war allerdings gegen die Chicago Bears Schluss, gegen die „The Hawks" in der Verlängerung 24:27 verloren.

Vor der Saison 2007 wurden einige altgediente Größen der Mannschaft wie Grant Wistrom, Darell Jackson, Ken Hamlin, und Jerramy Stevens aussortiert und durch Spieler wie Patrick Kerney, Brian Russell, Deon Grant und Marcus Pollard ersetzt, auch Strong Safety Michael Boulware musste vor der Saison gehen. Trotz der Aussagen einiger Experten, die den Seahawks das Ende ihrer Dominanz in der NFC West vorhersagten, schafften sie es mit zehn Siegen und sechs Niederlagen in die Playoffs. Sie gewannen zu Hause gegen die Washington Redskins mit 35:14. Das Divisional-Playoff-Spiel fand in Green Bays Lambeau Field statt und die Seahawks gingen schnell mit 14:0 in Führung, doch dann fing es an zu schneien, und Green Bays Quarterback Brett Favre war zusammen mit Runningback Ryan Grant in seinem Element. Favre warf in seinem vorletzten Spiel für die Packers drei Touchdown-Pässe, und Grant erreichte 201 Laufyards und drei Touchdowns, um den Seahawks eine 42:20 Niederlage im Schneetreiben von Wisconsin beizubringen.

Namen, Stadien, Erfolge, Awards

Stadien:
The Kingdome (1976-1999)
Qwest Field (2002-heute)

Head Coaches:
Jack Patera 1976 - 1982 (35-59-0)
Mike McCormack 1982 (4-3-0)
Chuck Knox 1983 - 1991 (80-63-0)
Tom Flores 1992 - 1994 (14-34-0)
Dennis Erickson 1995 - 1998 (31-33-0)
Mike Holmgren 1999 - 2008 (86-74-0)
Jim L. Mora seit 2009

Erfolge:

Conference-Championships: 2005 (NFC)

Divisional-Championships: 1988, 1999 (AFC West), 2004, 2005, 2006, 2007 (NFC West)

Retired Numbers:
#12 - „The Fans"
#80 - Steve Largent

Awards:

Seahawks Ring of Honour:
Steve Largent, Wide Receiver, 1976-89
Jim Zorn, Quarterback, 1976-84
Dave
Brown, Cornerback, 1976-86
Pete Gross, Radiokommentator, 1976-92
Curt Warner, Runningback, 1983-89
Jacob Green, Defensive End, 1980-91
Kenny Easley, Safety, 1981-87
Dave
Krieg, Quarterback, 1980-91
Chuck Knox, Head Coach, 1983-91
Cortez Kennedy, Defensive Tackle, 1990-2000

League MVP
2005 Shaun Alexander (Runningback)

Defensive Player of the Year
1984 Kenny Easley (Safety)
1992 Cortez Kennedy (Defensive Tackle)

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