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1959 - 1964

In den ersten Jahren ihrer Existenz, spielten die New York Titans in den Polo Grounds, der vormaligen Heimstätte der New York Giants, dem Baseballteam, das später nach San Francisco umgezogen ist. Doch man hatte große Probleme, Zuschauer zu gewinnen, obwohl man die ersten beiden Jahre in der AFL jeweils mit ausgeglichener Bilanz (7-7) abschloss. Und nach der Saison 1962 (5-9) stand man sogar kurz vorm Bankrott. Aber dank der Übernahme durch eine Gruppe um Leon Hess, die letztlich 1964 vollendet wurde, schaffte man so langsam die Wende.

Man nannte das Team um in New York Jets und zog ebenfalls 1964 ins neugebaute Shea Stadium um, wo die New York Mets (Baseball) ihre Heimspiele austrugen. Dazu passte auch die Namensänderung, denn dank der Nähe zum Flughfafen LaGuardia hörte man dort alle paar Minuten Flugzeuge an- und abfliegen. Um auch sportlich auf die Beine zu bekommen, wurde wurde Weeb Ewbanks als Head Coach verpflichtet und dieser galt als Koryphäe, zumal er mit den Baltimore Colts Ende der 50er Jahre zweimal die NFL gewinnen konnte.

1965 - 1979

Mit dem neuen Trainer kamen auch neue junge Spiele, die das Team voranbringen sollten. Die namhafteste Verpflichtung war dabei sicherlich Quarterback Joe Namath von der University of Alabama. Dieser Transfer zeigte gleich Wirkung und in der Saison 1967 eine Bilanz von 8-5-1, der besten, die sie bisher jemals erreichten. Und „Broadway Joe" warf dabei für 4.007 Yards, womit er der erste professionelle Quarterback überhaupt wurde, der in einer 14-Spiele-Saison die 4.000 Yard Grenze durchbrach.

Im Jahr darauf steigerte man die eigene Bestmarke auf 11-3 und gewann somit erstmals die AFL East. Im Championship schlug man anschließend die Oakland Raiders und erreichte Super Bowl III, den man völlig überraschend gegen den klaren Favoriten, die Baltimore Colts, mit 16-7 gewann.

Im Jahr darauf wiederholte man seinen Divisionserfolg, scheiterte aber in der ersten Runde der Playoffs an den Kansas City Chiefs. Doch dieses Jahr bedeutete auch schon das Ende des Höhenfluges der Jets, denn die nächsten zwölf Spielzeiten verliefen eher ernüchternd und ohne größere Erfolge. Einer der Gründe dafür waren sicherlich die vielen Verletzungen von Namath, der den Großteil der Jahre 1970, 1971 und 1973 verpasste und aufgrund seiner kaputten Knie nur noch selten überzeugen konnte. Er wurde schließlich 1976 entlassen, absolvierte noch vier Spiele für die Los Angeles Rams und trat dann zurück.

1980 - 1996

In den 80er Jahren steigerte man sich wieder und erreichte insgesamt viermal die Playoffs - 1982 schaffte man es sogar bis in das AFC Championship Game, unterlag dort aber den Miami Dolphins. Zwei Jahre später zog man vom Shea Stadium in das neue Stadion in East Rutherford, NJ, das offziell „Giants Stadium at the Meadowlands" heißt und bei Jets spielen nur den Part mit den Meadowlands trägt, denn Giants bezieht sich auf das andere NFL Team in der Stadt.

Zuschauertechnisch hatte man übrigens seit dem ersten Spiel im Shea Stadium im Jahr 1964 nie weniger als 54.051 Zuschauer im Schnitt pro Saison und seit man in New Jersey spielte (seit 1984), konnte man jedes einzelne Heimspiel als ausverkauft vermelden.

In der ersten Hälfte der 90er Jahre mussten sich die Jets vor allem mit Misserfolgen und Problemen herumärgern. Denn nachdem man 1991 mit einer 8-8 Bilanz die Playoffs erreichte und dort von den Houston Oilers geschlagen wurde, ging der Weg zunächst wieder nach unten. Erster Schritt dahin war die Ernennung des jungen Quarterbacks Browning Nagle zum Starter. Die Saison endete dann 4-12.

1992 verpflichtete man Quarterback Boomer Esiason von den Cincinnati Bengals, doch auch er konnte das Team nach einer 8-8 Saison nicht in die Playoffs führen. Ein Jahr später entließ man Head Coach Bruce Coslet und übergab an Pete Carroll, der nach einer 6-10 Saison 1994 ebenfalls gehen musste. Es übernahm Rich Kotite und man gewann genau vier Spiele in den zwei Jahren unter seiner Führung. Danach zog man abermals die Reißleine und ersetzte diesen 1996 durch Bill Parcells, der den New England Patriots gerade zu ihrer zweiten Teilnahme am Super Bowl verhalf.

1997 - heute

Parcells übernahm die volle Kontrolle über die sportlichen Belange und wählte im Draft als ersten Pick insgesamt Wide Receiver Keyshawn Johnson. Quarterback Neil O'Donnell warf 17 Touchdowns, Running Back Adrian Murrell hatte eine 1.000 Yard Saison und das Team beendete das Jahr mit neun Siegen und sieben Niederlage, verpasste damit die Playoffs. Für die Saison 1998 kamen dann noch Running Back Curtis Martin (Patriots) und Quarterback Vinny Testaverde (Baltimore) dazu.

Martin lief für 1.287 Yards und acht Touchdowns, Testaverde warf 29 Touchdown Pässe und sowohl Keyshawn Johnson, als auch Wayne Chrebet hatten 1.000 Yard Saisons. Das alles führte zu einer 12-4 Bilanz und dem Sieg in der AFC East. In der ersten Playoffrunde hatte man ein Freilos und besiegte dann die Jacksonvill Jaguars in den Divisional Playoffs mit 34:24, musste sich dann aber dem späteren Super Bowl Champion Denver Broncos mit John Elway und Terrell Davis mit 23:10 geschlagen geben.

1999 sollte dann „das" Jahr werden, doch schon im ersten Spiel riss sich Testaverde die Achillessehne und das Team erholte sich davon nicht mehr. Das Ergebnis war eine 8-8 Saison. Trauriger Höhepunkt des Jahres war aber der Verlust von Besitzer Leon Hess, der im Alter von 85 Jahren verstarb. Letztlich führte dies auch dazu, dass das Team verkauft wurde. Neuer Besitzer ist seither Robert Wood „Woody" Johnson IV. Am Ende der Saison trat Bill Parcells dann als Head Coach zurück.

Als seinen Nachfolger erwählte Parcells, der dem Team als Chief of Football Operations treu blieb, Bill Belichick aus, doch der trat schon nach seinem ersten Arbeitstag zurück und ging schließlich zu den New England Patriots, die für Belichick einen Erstrundenpick an die Jets schicken mussten. Neuer Coach wurde Linebacker Coach Al Groh, der aber nur eine Saison überstand.

Danach übernahm Herman Edwards 2001, der das Team gleich mit einer Wild Card in die Playoffs führte. Im Wild Card Game unterlag man dann den Oakland Raiders, die man nur eine Woche zuvor mit einem späten Field Goal geschlagen hatte, um überhaupt in die Postseason zu kommen.

2002 gewann man nach hartem Kampf die AFC East wohl auch durch einen Wechsel des Quarterbacks. Textaverde muss nach vier Niederlagen in den ersten fünf Spielen auf die Bank und es kam Chad Pennington, der das Team zum Erfolg führte. In den Playoffs schlug man in Runde eins die Indianapolis Colts deutlich mit 41:0, verlor aber dann abermals gegen die Oakland Raiders, dem späteren Sieger der AFC.

Im Jahr 2003 wurde man durch einige Abgänge geschwächt, verlor zudem Pennington für einige Spiele aufgrund einer Verletzung aus der Preseason und beendete das Jahr mit 6-10. Im Jahr darauf erreichte das Team dann das letzte Mal bis heute die Playoffs und schlug die hochfavorisierten San Diego Chargers in der Verlängerung durch ein Field Goal von Doug Brien. Anschließend unterlag man den Pittsburgh Steelers. In den Folgejahren waren es dann vor allem Verletzungen, die das Team immer wieder aus der Bahn warfen. Immer wieder traf es Chad Pennington, später dann auch Curtis Martin und so zog sich das wie ein roter Faden durch die Jahre 2005 - 2007.

Namen, Stadien, Erfolge, Awards

Team-Namen:
New York Titans 1960-1962
New York Jets seit 1963

Stadien:
Polo Grounds 1960-1963
Shea Stadium 1964-1983
Giants Stadium ("The Meadowlands") seit 1984

Head Coaches:
Sammy Baugh 1960-1961 (Bilanz: 14-14-0)
Clyde "Bulldog" Turner 1962 (5-9-0)
Weeb Ewbank 1963-1973 (73-78-6)
Charlie Winner 1974-1975 (9-14)
Lou Holtz 1976 (3-10-0)
Mike Holovak 1976 (0-1-0)
Walt Michaels 1977-1982 (41-49-1)
Joe Walton 1983-1989 (54-59-1)
Bruce Coslet 1990-1993 (26-39-0)
Pete Carroll 1994 (6-10-0)
Rich Kotite 1995-1996 (4-28-0)
Bill Parcells 1997-1999 (30-20-0)
Al Groh 2000 (9-7-0)
Herman Edwards 2001-2005 (39-41-0)
Eric Mangini 2006-2008 (23-25-0)
Rex Ryan seit 2009

Erfolge:
League Championships: 1968 (Super Bowl III)
Conference Championships: 1968 (AFL)
Division Championships: 1968, 1969 (beide AFL East); 1998, 2002 (beide AFC East)
Playoffteilnahmen: 1968, 1969, 1981, 1982, 1985, 1986, 1991, 1998, 2001, 2002, 2004, 2006

Retired Numbers:
12 Joe Namath QB
13 Don Maynard WR

Awards:

Super Bowl MVP:
1968 Joe Namath QB (Super Bowl III)

Defensive Rookie of the Year:

1988 Erik McMillan S
1995 Hugh Douglas DE
2004 Jonathan Vilma LB

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