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    registriert am 08.11.2017

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washington

Die Anfangsjahre 1932-1939


Als eines der ältesten Teams in der NFL können die Washington Redskins auf eine mittlerweile 71-jährige Tradition zurück blicken. George Preston Marshall, der die Franchise 1932 in Boston gründete, zieht am 13. Februar 1937 mit dem Team nach Washington. Aus den Boston Redskins, die sich vorher noch Boston Braves nannten, wurden die Washington Redskins.

Im Sommer des gleichen Jahres besiegten die 'Skins vor fast 25000 Fans in ihrem ersten Spiel in Washington die New York Giants 13:3. Zu dieser Zeit formte sich auch die berühmte Redskins Band, sowie ihr legendärer Fight-Song „Hail to the Redskins“.

Im Dezember 1937 holten sich die Redskins sodann den Eastern Conference Titel und eine Woche später gegen die Chicago Bears bei klirrender Kälte auch noch den World Championship. Star des Spiels war Quarterback Sammy Baugh, der für 355 Yards und drei Touchdowns passte.

1940 – 1949


Nach einer erfolgreichen Saison und dem erneuten Gewinn der Eastern Championship Trophäe, folgte 1940 einer der miserabelsten Tage der Redskins Geschichte. Die Chicago Bears schlugen die 'Skins 73:0 im Endspiel um den World Championship.

Zwei Jahre später revanchierte sich das Team aus Washington und holte sich zum zweiten Mal nach 1937 den World Championship mit einem 14:6 Sieg gegen die Bears.

Sammy Baugh zeigte ein ums andere Mal über welche Klasse er verfügte. Die 40er Jahre waren geprägt von seinem revolutionären Passspiel, aber auch von seinen Fähigkeiten als Punter und Defensive Back. Nach vier NFL East Titeln (1940, 1942, 1943, 1945) und zwei World Championships konnten die Redskins schließlich auf eine erfolgreiche Dekade zurückblicken.

1950 – 1959


Als erstes professionelles Football-Team erhielten die Redskins 1950 einen TV-Vertrag, der alle ihre Saisonspiele live im Fernsehen übertrug. Trotz Quarterback Sammy Baugh und die Verpflichtung der Trainerlegende Earl „Curly“ Lambeau waren die Fünfziger Jahre sportlich gesehen für die Washington Redskins weit weniger erfolgreich. Die einzige Saison mit einer positiven Bilanz 1955 – und damit die beste in zehn Jahren - endete mit acht Siegen bei vier Niederlagen und einem 28:17 Sieg gegen die Pittsburgh Steelers.

1960 – 1969


Auch die Sechziger Jahre konnten sportlich gesehen nicht als Erfolg verbucht werden. Die erste positive Saison nach 1955 erreichten die Redskins erst 1969. Allerdings gibt es eine Reihe erwähnenswerter Ereignisse in dieser Zeitspanne:

Zum einen zogen die Redskins 1961 in das neu gebaute D.C. Stadium um und konnten darüber hinaus 1964 die beiden zukünftigen Hall-of-Famer Sam Huff und Sonny Jurgensen für das Team gewinnen.

Jurgensen führte die Redskins 1966 zu einem 72:41 Sieg gegen die New York Giants und damit zu einem Rekord für die meisten Punkte in einem NFL Spiel.

Kurz nach der Verpflichtung von Trainerlegende Vince Lombardi verstarb Gründer und Eigentümer George Preston Marshall 1969.

1970 – 1979


Kurze Zeit später, am Ende der Saison 1970, verstarb auch Vince Lombardi. Sein Tod versetzte die gesamte Sportwelt in tiefe Trauer.

Trotz dieser Rückschläge schien sich allerdings auch ein Lichtblick zu entwickeln. Der ehemalige Coach der Los Angeles Rams George Allen übernahm im Januar 1971 das Team und führte die Mannschaft zu einer Saison mit neun Siegen - und damit zum besten Saisonergebnis seit 29 Jahren. Der Bann als Punktelieferant schien mit Allen endlich gebrochen zu sein. Sein Wahlspruch „The future is now“ wurde zum Inbegriff einer neuen Ära. Allen beschloß fast ausschließlich ältere Spieler in den Kader aufzunehmen, was dem Team den Spitznamen „Over-the-Hill Gang“ einbrachte.

Allens Abneigung zu den Dallas Cowboys schlug sich alsbald auch in den Köpfen der Spieler und Fans nieder und wurde zu einer der größten Rivalitäten in der Sportwelt. Das NFC Championship Spiel 1972 gegen die Cowboys gewannen die Redskins ungefährdet mit 26:3 und zogen somit das erste Mal in ihrer Vereinsgeschichte in den Super Bowl ein. Trotz der darauf folgenden Niederlage im Superbowl VII gegen die ungeschlagenen Miami Dolphins, waren die Redskins nun endlich eine Macht in der NFL, und George Allen wurde zum zweiten Mal hintereinander zum besten Coach der Liga gewählt.

Allen blieb bis 1979 Head Coach der Washington Redskins und erreichte mit dem Team in sieben Jahren fünf Mal die Playoffs.

1980 – 1989


Mit der Verpflichtung von Joe Gibbs als Coach der Skins 1981 sollte sich nun auch endlich der langersehnte erste Titelgewinn einstellen.

Die gefürchtete Offensive Line der Redskins, auch „Hogs“ genannt, verhalfen Running Back John Riggins 1983 zu einem 185 Rushing Yards Spiel in den Divisional Playoffs gegen Minnesota und damit zu einer erneuten NFC Championship Begegnung mit den verhassten Cowboys. Während des Spiels gegen Minnesota skandierten die Fans dabei ununterbrochen „We want Dallas“. Eine Woche später wurden die Cowboys mit 31:17 nach Hause geschickt und Washington stand zum zweiten Mal in einem Superbowl, erneut gegen Miami.

Doch dieses Mal gingen die Skins als Sieger vom Platz. John Riggins’ 43-Yard-Touchdown-Lauf – bis heute einer der besten Spielzüge in der Super Bowl Geschichte - bedeutete den Sieg und den ersten Super Bowl Titel für Washington. Die Redskins lagen 17:13 im vierten Viertel zurück und hatten 4th und 1 an der 43-Yard-Linie der Dolphins, als Riggins eigentlich versuchen sollte, durch die Mitte das eine Yard zu erzielen. Riggins änderte allerdings den Spielzug auf eigene Faust, machte einen Sidestep nach links und stieß den ansprintenden Verteidiger einfach mit der Hand weg. Danach hatte er freie Bahn in die Endzone.

Ein Jahr später dominierten die Redskins die Liga und verloren nur zwei ihrer 16 Spiele in der regulären Saison. Im Super Bowl XVIII gegen den Außenseiter aus Oakland gab es dann aber eine böse Klatsche. Die Raiders gewannen 38:9.

In der Saison 1987 konnten sich die Redskins wieder behaupten und zogen erneut in den Super Bowl ein, diesmal gegen die Denver Broncos. Für den Quarterback der Redskins Doug Williams sollte dies ein ganz besonderer Tag werden. Nachdem die Broncos mit 10:0 im ersten Viertel in Führung gegangen waren, führte Williams seine Mannschaft noch zu einem unangefochtenen 41:10 Sieg. Doug Williams, der vier Touchdowns warf, wurde nicht nur MVP des Spiels, sondern auch der erste schwarze Quarterback, der den Super Bowl für sein Team gewinnen konnte.

1990 – 1999


Die Neunziger Jahre begannen für die Washington Redskins mit einem Paukenschlag. Nach einer erneuten Playoff Teilnahme 1990, regierten die 'Skins 1991 die Liga und zogen problemlos in den Super Bowl XXVI gegen die Buffalo Bills ein. Beim 37:24 Sieg erschien das Ergebnis für die Bills noch geschmeichelt, da Buffalo erst im letzten Viertel, als das Spiel schon entschieden war, noch zwei Touchdowns erzielen konnte.

Ein Jahr später trat Joe Gibbs als Coach der Redskins zurück. Nach drei Super Bowl Titeln war er einer der erfolgreichsten Trainer der NFL Geschichte.

Nach Gibbs’ Rücktritt wurde es sportlich still um die Redskins. Erst 1999 konnte ein erneuter Playoff Einzug gefeiert werden.

1997 verstarb der Eigentümer der Redskins Jack Kent Cooke am Eröffnungstag des neuen Stadions in Landover, Maryland. Daniel Snyder kaufte daraufhin das Team für 800 Millionen US-Dollar. Das Jack Kent Cooke Stadion wurde kurze Zeit später in FedExField umbenannt. Bis dato war das nicht die einzigste kontroverse Entscheidung die Snyder fiel.

2000 – heute


In der Folgezeit versuchten einige namhafte Trainer erfolglos das Team aus der Bedeutungslosigkeit heraus zu holen, u.a. Marty Schottenheimer, Steve Spurrier und Norv Turner.

Im Jahr 2004 schaffte Snyder das Unmögliche und holte Joe Gibbs zurück an Bord. Gibbs erreichte mit dem Team zweimal die Playoffs, 2005 und 2007. Doch beide Male konnten sich die Redskins nicht gegen die Seattle Seahawks durchsetzen.

2007 war die Saison voller Höhen und Tiefen für die Washington Redskins. Nach gutem Start, konnte das Team im Verlauf keine Kontinuität beweisen. Quarterback Jason Campbell machte sehr gute, aber auch schwache Spiele, behielt aber stets das Vertrauen des Trainers. Trotzdem erreichten die Redskins die Playoffs als Wildcard Team. Eine Tragödie anderer Art ereignete sich am 27. November 2007, als Redskins' Safety Sean Taylor in seinem Haus in Miami von Einbrechern überrascht und angeschossen wurde. Er verstarb kurze Zeit später. Die Redskins starteten in ihrem darauf folgenden Saisonspiel gegen Buffalo mit nur zehn Mann in der Defense, im festen Glauben, dass Nummer 21 auf dem Platz stand. Taylor wurde Wochen später als erster professioneller Footballspieler postum in den Pro Bowl gewählt.

Nach vier Jahren im Team beendete Joe Gibbs im Januar 2008, aus persönlichen und familiären Gründen, endgültig seine Karriere als NFL Coach. Snyder akquirierte den als Head Coach noch unerfahrenen ehemaligen Seahawks Quarterback Jim Zorn, der das Team offiziell im März 2008 übernahm und seine erste Spielzeit mit acht Siegen bei acht Niederlagen abschloss.

Namen, Stadien, Erfolge, Awards


Team-Namen:

Boston Braves 1932-1933
Boston Redskins 1933-1937
Washington Redskins seit 1937

Stadien:
Braves Field (1932)
Fenway Park (1933-1936)
Griffith Stadium (1937-1960)
Robert F. Kennedy Memorial Stadium ehemals D.C. Stadium (1961-1996)
FedExField ehemals Jack Kent Cooke Stadium (seit 1997)

Head Coaches:
Lud Wray 1932 (Bilanz 4-4-2) Boston Braves
William Dietz 1933-1934 (11-11-2) Boston Redskins
Eddie Casey 1935 (2-8-1) Boston Redskins
Ray Flaherty 1936-1942 (54-21-3)
Dutch Bergman 1943 (6-3-1)
Dudley DeGroot 1944-1945 (14-5-1)
Turk Edwards 1946-1948 (16-18-1)
John Whelchel 1949 (3-3-1)
Herman Ball 1949-1951 (4-16-0)
Dick Todd 1951 (5-4-0)
Curly Lambeau 1952-1953 (10-13-1)
Joe Kuharich 1954-1958 (26-32-2)
Mike Nixon 1959-1960 (4-18-2)
Bill McPeak 1961-1965 (21-46-3)
Otto Graham 1966-1968 (17-22-3)
Vince Lombardi 1969 (7-5-2)
Bill Austin 1970 (6-8-0)
George Allen 1971-1977 (67-30-1)
Jack Pardee 1978-1980 (24-24-0)
Joe Gibbs 1981-1992 (124-60-0)
Richie Petitbon 1993 (4-12-0)
Norv Turner 1994-2000 (49-59-1)
Terry Robiskie 2000 (1-2-0)
Marty Schottenheimer 2001 (8-8-0)
Steve Spurrier 2002-2003 (12-20-0)
Joe Gibbs 2004-2007 (30-34-0)
Jim Zorn seit 2008 (8-8-0)

Erfolge:
NFL Championships: 1937, 1942
Super Bowl Championships: 1982 (XVII), 1987 (XXII), 1991 (XXVI)
Conference Championships NFC: 1972, 1982, 1983, 1987, 1991
Division Championships: NFL East: 1936, 1937, 1940, 1942, 1943, 1945
NFC East: 1972, 1983, 1984, 1987, 1991, 1999

Retired Number:
33 Sammy Baugh, QB, S, P

Inoffizielle Retired Numbers:
7 Joe Theismann, QB
9 Sonny Jurgensen, QB
28 Darrell Green, CB
42 Charley Taylor, WR
43 Larry Brown, RB
44 John Riggins, RB
49 Bobby Mitchell RB
51 Monte Coleman, LB
65 Dave Butz, DT
70 Sam Huff, LB (1993 von Leonard Marshall getragen)
81 Art Monk, WR

Awards:

MVP:
1972 Larry Brown, RB
1982 Mark Moseley, K
1983 Joe Theisman, QB

Offensive Player of the year:
1972 Larry Brown, RB
1983 Joe Theisman, QB

Coach of the year:
1971 George Allen
1979 Jack Pardee
1982 Joe Gibbs
1983 Joe Gibbs

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