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    registriert am 08.11.2017

Teams

carolina

Die Gründungsphase 1987-1995


Im Jahre 1987 traf sich der ehemalige Spieler der Baltimore Colts, Jerry Richardson, mit einer Gruppe potentieller Interessenten und sprach mit ihnen über die Möglichkeit, ein NFL Expansion Team in die Region Carolina zu holen. Zugleich beschloss er, bei einer Zusage der NFL, einen aus privaten Geldern finanzierten Stadionbau.

Richardsons Vorschlag löste eine Welle der Begeisterung in Carolina und Umgebung aus, so dass sich Politiker, Geschäftsleute und Bürger nachhaltig für eine Footballmannschaft in der Region einsetzten. Pre-Season-Spiele, die daraufhin in den Jahren 1989, 1990 und 1991 in Carolina abgehalten wurden, waren allesamt ausverkauft und bewiesen damit deutlich ein enormes Faninteresse.

1992 veröffentlichte die NFL eine Liste fünf potentieller Regionen in Amerika, die für ein neues NFL Team in Frage kämen, darunter fielen Baltimore, St.Louis, Memphis, Jacksonville und auch Carolina.

Richardson erklärte im darauffolgenden Jahr, dass die einzelnen Sitze und Logen im möglichen Stadion, durch Lizenzen erworben werden sollten, die dem Eigentümer bzw. Käufer ein permanentes Nutzungsrecht manifestierten. Innerhalb des ersten Tages wurden alle Lizenzen verkauft.

Die Voraussetzungen waren also geschaffen und die öffentliche Unterstützung unbeschreiblich groß, so dass es nun an der NFL lag, alles weitere in die Wege zu leiten und für ein NFL Team in Carolina zuzustimmen. Am 26. Oktober 1993 beschloss die NFL schließlich die Liga um zwei weitere Teams zu erweitern, Carolina und Jacksonville. Die Nachricht wurde in Carolina mit Begeisterung aufgenommen und überschwenglich gefeiert. Der Stadionbau wurde eingeleitet.

1995 - 1999


Im Expansion Draft 1995, schrieb Rod Smith Geschichte, als erster von den Panthers gedrafteter Spieler. Bill Goldberg, der erste Spieler, der von den Panthers aus dem Kader gestrichen wurde, sollte im übrigen kurze Zeit später als professioneller Wrestler ebenso Geschichte schreiben.

In ihrer ersten Saison 1995 waren die Panthers ohne Frage krasser Außenseiter, konnten allerdings die reguläre Spielzeit mit sieben Siegen bei neun Niederlagen abschließen. Head Coach Dom Capers führte die Panthers damit zur besten Bilanz eines Expansion Teams im ersten Jahr.

Die nächste Saison schlossen die Panthers überraschenderweise schon mit zwölf Siegen und vier Niederlagen ab, was ihnen den NFC West Titel und einen Playoff Platz einbrachte. In ihrem allerersten Postseason Spiel überhaupt, schlugen die Panthers die Dallas Cowboys 26:17 und marschierten somit in das NFC Championship Match gegen Green Bay, indem sie mit 30:13 den Kürzeren ziehen mussten. Die Jahre 1997-1999 verliefen sportlich eher durchschnittlich, ohne Playoff-Teilnahme, was 1999 zur Entlassung Capers und zur Einstellung von George Seifert führte. Seifert, der mit San Francisco zwei Super Bowls holte, konnte allerdings die hochgesteckten Erwartungen nicht erfüllen.

2000 – heute


Nach einer ausgeglichenen Saison mit acht Siegen und acht Niederlagen 1999, folgte in 2000 nur noch eine 7-9 Saison. 2001 wurde dann zum Desaster für Seifert und die Panthers, als man nach einem Sieg im ersten Spiel, alle 15 weiteren Saisonspiele verlor. Seiferts Entlassung war die logische Konsequenz.

Der ehemalige Defensive Coordinator der New York Giants, John Fox, übernahm das Team schließlich 2002 und legte sein Hauptaugenmerk vor allem auf eine starke Defense. Nach einem durchschnittlichen ersten Jahr, konnte Fox die Panthers 2003 zum Titelgewinn in der NFC South führen. Die Playoffs waren zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte erreicht. Nach einer soliden Leistung im Wild Card Match gegen Dallas (29:10), folgte ein Divisional-Playoff-Spiel bei den St.Louis Rams, das so schnell nicht vergessen werden sollte.

Im fünftlängsten Spiel der NFL Geschichte – und einem waren Thriller - schockte Carolina die haushohen Favoriten aus St.Louis in doppelter Overtime und gewann schließlich mit 29:23 nach viereinhalb Stunden. Carolina führte drei Minuten vor Schluss mit elf Punkten, als ein Touchdown von Marshall Faulk, eine erfolgreiche 2-Point-Conversion und ein erfolgreicher Onside Kick, der das ausgleichende Field Goal einbrachte, die Rams zurück ins Spiel katapultierte. Beim Stand von 23:23 ging es in die Verlängerung. Sowohl Jeff Wilkins bei den Rams, als auch John Kasay bei den Panthers, verfehlten jeweils ein Field-Goal-Versuch im ersten Viertel der Verlängerung. Im ersten Spielzug der zweiten Verlängerung jedoch, nachdem Manning einen Pass von Bulger an der eigenen 35-Yard-Linie abfing, passte Jake Delhomme auf den völlig freien Steve Smith, der unberührt zu einem 69-Yard-Touchdown läuft.

2003 schien das Jahr der Überraschungsmannschaft aus Carolina zu sein. Nach dem überragenden Sieg gegen die Rams, überzeugte erneut die Defense der Panthers im NFC Championship Spiel gegen Philadelphia. Eagles’ Quarterback Donovan McNabb konnte nur zehn seiner 22 Passversuche komplettieren und die Panthers gingen schließlich mit 14:3 als Sieger vom Platz. Damit standen sie zum ersten Mal in ihrer jungen Vereinsgeschichte im Endspiel der National Football League.

Dort war allerdings für die Panthers Endstation. Der Super Bowl XXXVIII in Houston, Texas, gegen die New England Patriots, war trotzdem an Spannung kaum zu überbieten. Nach einer schwachen Anfangsphase, in einem von beiden Verteidigungsreihen dominierten Spiel, punktete New England kurz vor der Pause zuerst. Danach entwickelte sich endlich die gewünschte Offensivschlacht. Zur Halbzeit führten die Pats 14:10 und konnten aber ihre Führung nie richtig ausbauen, so dass kurz vor Schluss die Panthers beim Stand von 29:22 ausgleichen konnten. Mit weniger als zwei Minuten zu spielen, bediente Jake Delhomme seinen Wide Receiver Ricky Proehl in der Endzone zum Touchdown. Mit der Gewissheit damit die Verlängerung erreicht zu haben, hatten die Panthers die Rechnung ohne Tom Brady gemacht. Brady feuerte einen Ball auf Branch, der ihn an der gegnerischen 23 Yard Linie fing. Adam Vinatieris Field Goal aus 41 Yards bedeutete dann die 32:29 Führung und den Super Bowl Sieg für New England, vier Sekunden vor dem Ende der Partie.

Zwei Jahre später schienen sich die Ereignisse von 2004 zu wiederholen. Erneut qualifizierten sich die Panthers, mit elf Siegen und dem Titel in der NFC South, für die Playoffs. Im Wild Card Spiel blamierten sie die Giants 23:0. Eine Woche später überzeugten sie auch gegen die Chicago Bears 29:23, bevor sie im NFC Conference Championship Spiel von den Seattle Seahawks mit 34:14 auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt wurden.

Die beiden Jahre darauf verschwanden die Panthers im Mittelfeld der Liga und konnten sowohl in 2006, als auch in 2007 nicht an die erfolgreichen Spielzeiten davor anknüpfen.

Namen, Stadien, Erfolge, Awards


Team-Namen:
Carolina Panthers seit 1995

Stadien:
Memorial Stadium Clemson 1995
Bank of America Stadium seit 1996

Head Coaches:
Dom Capers 1995-1998 (Bilanz: 30-34-0)
George Seifert 1999-2001 (16-32-0)
John Fox seit 2002 (63-49-0)

Erfolge:
Conference Championship NFC: 2003
Division Championships: NFC West: 1996
NFC South: 2003, 2008

Retired Number:
51 Sam Mills, LB

Awards:

Coach of the year:
1996 Dom Capers

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