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    registriert am 08.11.2017

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philly

1933 - 1939


Als im Jahre 1931 die Frankford Yellow Jackets Konkurs anmelden mussten und den Spielbetrieb einstellten, suchte die NFL nach einem passenden Ersatz und fand diesen in Philadelphia. Die beiden ehemaligen College Footballspieler aus Pennsylvania, Bert Bell und Lud Wray, erwarben die Franchise 1933 für eine Gebühr von 2500,- US-Dollar und nannten sie – inspiriert von Präsident Roosevelts "New-Deal-Wappen" – die Philadelphia Eagles. Sowohl die Eagles, als auch die NFL, betrachteten die beiden Franchises aus Frankford und Philadelphia nicht als ein und dieselbe. Dies lag nicht zuletzt daran, dass kaum Spieler der Yellow Jackets im ersten Kader der Eagles standen.

Der Spielbetrieb wurde in Philadelphia offiziell im Jahre 1933 eröffnet. Einer der Mitbegründer, Lud Wray, übernahm sodann als Coach die Mannschaft. In den ersten Jahren konnte das Team allerdings keine nennenswerten Erfolge verbuchen. Die beste Saison schlossen die Eagles 1938, mit fünf Siegen bei sechs Niederlagen und einem vierten Platz in der NFL East, ab.

1940 – 1949


Die Vierziger Jahre begannen desaströs und die Eagles fuhren in drei Spielzeiten bis 1942 gerade einmal fünf Siege ein. Aufgrund der durch den Zweiten Weltkrieg verursachten nicht ausreichenden Anzahl Spieler im Kader, vereinten sich die Philadelphia Eagles vorübergehend für eine Saison mit den Pittsburgh Steelers. Die aus einer Not heraus geborenen Philadelphia-Pittsburgh Steagles belegten 1943 Rang drei in der NFL East.

In den Jahren 1944 bis 1946 waren die Eagles wieder eigenständig und landeten jeweils auf dem zweiten Platz in ihrer Division, bevor sie im Jahre 1947 zum ersten Mal die NFL East gewinnen konnten und somit in die Playoffs einzogen. Nach einem Sieg gegen die Steelers, verloren die Eagles allerdings das Endspiel um den NFL Championship gegen die Chicago Cardinals.

In den beiden darauf folgenden Spielzeiten 1948 und 1949, erreichten die Eagles erneut das Endspiel und konnten diesmal beide Spiele gewinnen und zwar zu Null. (7:0 gegen Chicago Cardinals und 14:0 gegen die L.A. Rams). Das brachte den Eagles die ersten beiden Titel der Vereinsgeschichte ein. Zu dieser Zeit hatte vor allem Running Back Steve Van Buren einen erheblichen Anteil am Erfolg der Eagles.

1950 - 1959


Die 50er Jahre verliefen für das Team aus Philadelphia mittelmäßig bis miserabel. Einzig die Spielzeiten 1952-1954 und 1959 konnten mit einer positiven Sieg-Niederlagen-Bilanz abgeschlossen werden. Ein Playoff-Platz blieb den Eagles allerdings verwehrt.

1960 - 1979


1960 gewannen die Philadelphia Eagles ihre dritte World Championship. Quarterback Norm Van Brocklin und Linebacker Chuck Bednarik, waren dabei die herausragenden Spieler, die die Green Bay Packers mit 17:13 niederringen konnten. Der Sieg bedeutete zugleich Vince Lombardis einzige Playoff-Niederlage mit den Packers.

In den Jahren 1961 bis 1977 waren die Eagles im Titelrennen der NFL bedeutungslos. Einzig die Spielzeiten 1961, 1966 und 1967 seien hier erwähnt, als Philadelphia den zweiten Platz in ihrer Division erreichte. In 17 Jahren kamen die Eagles auf nur 83 Siege bei 146 Niederlagen und 11 Unentschieden.

Das änderte sich letztlich 1978. Das erste Mal nach ihrem Titelgewinn vor 18 Jahren erreichten die Philadelphia Eagles die Playoffs, scheiterten aber im Wildcard Spiel gegen Atlanta knapp mit 14:13.

1979 konnten die Eagles abermals in die Playoffs einziehen, kamen auch, mit einem Sieg gegen die Bears (27:17), über die Wildcards hinaus ins Divisional Playoff Match. Im Spiel gegen die Überraschungsmannschaft aus Tampa Bay, wurde Philly von der Bucs' Defense allerdings auf gerade einmal 48 Rushing Yards gehalten und verlor verdient mit 24:17.

1980 - 1989


In der Saison 1980 zogen die Eagles zum ersten Mal in den Super Bowl ein. Der damalige Coach, Dick Vermeil, dirigierte eine von Quarterback Ron Jaworski und Running Back Wilbert Montgomery angeführte Offense. Trotz allem war es vor allem die Defense der Eagles, die großen Anteil an der Endspielteilnahme hatte. Im Spiel selbst erholte sich Philly nicht von einer frühen 14:0 Führung der Oakland Raiders und verlor relativ klar mit 27:14.

Nach einer weiteren Playoff-Teilnahme 1981, konnte Philadelphia in der Folgezeit nicht mehr an die positiven Ergebnisse in den Vorjahren anknüpfen. Bis 1988 gab es in den jeweiligen Spielzeiten mehr Niederlagen als Siege, was die Fans vor allem Coach Marion Campbell, der das Team 1983 übernommen hatte, zuschrieben. Am 16. Dezember 1985 hatten die Offiziellen die Nase voll von Campbells „Fehlerregiment“ und entließen den 15. Head Coach der Eagles, einen Spieltag vor Ablauf der regulären Saison.

Buddy Ryan übernahm daraufhin die Mannschaft und verpasste ihr besonders in puncto Disziplin und Härte eine Auffrischungskur. Nicht zuletzt konnte er aber auch auf solch starke Spieler wie Randall Cunningham, Reggie White und Keith Jackson zurückgreifen. In seiner sechsjährigen Amtszeit erreichten die Eagles dreimal die Playoffs, verloren aber stets das erste Spiel der Postseason.

1990 – 1999


Die Ära „Buddyball“ endete schließlich 1991 und Rich Kotite übernahm das Team bis 1994. Aber auch er konnte die Eagles, bis auf eine Playoff-Teilnahme 1992, nicht zu einer Kontinuität verhelfen, so dass ab 1995 Ray Rhodes das Team leitete. Gleich in seinem ersten Jahr kamen die Eagles ins Divisional Playoff Match gegen die Cowboys, nachdem sie im Wildcard Spiel eine Woche zuvor die Detroit Lions mit 58:37 abfertigten, verloren in Dallas allerdings klar und deutlich mit 30:11.

1996 kämpften sich die Eagles abermals in die Playoffs, gingen aber sang- und klanglos gegen die 49ers mit 14:0 unter.

Mit der Anstellung von Andy Reid 1999, schien sich auch endlich die lang geforderte Kontinuität in den Saisonergebnissen der Eagles positiv zu entwickeln.

2000 – heute


Reids erste Amtshandlung, die Verpflichtung von Quarterback Donovan McNabb im Draft 1999, wurde nicht von jedem Kritiker begrüßt. Manche Eagles-Fans, die dem Draft Day beiwohnten, buhten sogar nach der Verkündung, da sie lieber Running Back Ricky Williams im Kader gesehen hätten. Die Wahl von McNabb sollte sich aber bald auszahlen.

Mit Reid als Wegbereiter und McNabb als Spielmacher, gewann Philly in 2001 den ersten Divisionstitel seit 1988. Dieses Kunststück wiederholten sie in den darauf folgenden drei Jahren.

In den Jahren 2001 bis 2003 standen die Eagles stets im NFC Championship Spiel, verloren aber alle drei Partien (29:24 gegen die Rams, 27:10 gegen die Buccaneers und 14:3 gegen die Panthers). Im vierten Anlauf in 2004 klappte es dann endlich und die Eagles konnten nach einem 27:10 über die Falcons, den ersten Super Bowl Einzug in 24 Jahren feiern.

Im Super Bowl XXXIX dominierten die New England Patriots, allerdings sorgten die Eagles fast noch für ein spätes Comeback. Beim Stand von 24:14 für die Pats im letzten Quarter, führte McNabb seine Angriffsreihen zu einem 79-Yard Touchdown Drive in 13 Spielzügen, welcher das Ergebnis auf 24:21 verkürzte. Die Eagles verfehlten es aber den direkten Onside Kick für sich zu behaupten. Folglich musste Reid im nächsten Drive der Patriots alle Timeouts verbrauchen und Philly bekam den Ball, nach einem perfekten Punt, an der eigenen 4-Yard-Linie zurück. Die verbleibenden 46 Sekunden reichten den Eagles dann nicht mehr.

Nach der Super Bowl Teilnahme 2004, qualifizierten sich die Eagles nur noch einmal für die Playoffs (2006), verloren aber nach einem 23:20 Wildcard-Erfolg gegen die Giants, 27:24 gegen die New Orleans Saints in den Divisional Playoffs. Trotz fünf NFC East Titeln in den letzten acht Jahren, warten die Eagles’ Fans bis heute vergeblich auf ihren ersten großen Titelgewinn im Super Bowl Zeitalter.

Namen, Stadien, Erfolge, Awards


Team-Namen:
Philadelphia Eagles (1933-1942)
Philadelphia-Pittsburgh „Steagles“ (1943)
Philadelphia Eagles (seit 1944)

Stadien:
Baker Bowl (1933-1935)
Philadelphia Municipal Stadium (1936-1939, 1941)
Connie Mack Stadium ehemals Shibe Park (1940, 1942-1957)
Franklin Field (1958-1970)
Veterans Stadium (1971-2002)
Lincoln Financial Field (seit 2003)

Head Coaches:
Lud Wray 1933-1935 (Bilanz: 9-21-1)
Bert Bell 1936-1940 (10-44-2)
Earle "Greasy" Neale 1941-1950 (66-44-5)
Bo McMillin 1951 (2-0-0)
Wayne Millner 1951 (2-8-0)
Jim Trimble 1952-1955 (25-20-3)
Hugh Devore 1956-1957 (7-16-1)
Buck Shaw 1958-1960 (19-16-1)
Nick Skorich 1961-1963 (15-24-3)
Joe Kuharich 1964-1968 (28-42-1)
Jerry Williams 1969-1971 (7-22-2)
Ed Khayat 1971-1972 (8-15-2)
Mike McCormack 1973-1975 (16-25-1)
Dick Vermeil 1976-1982 (57-51-0)
Marion Campbell 1983-16. Dezember 1985 (17-29-1)
Fred Bruney 16. Dezember 1985 für ein Spiel (1-0-0)
Buddy Ryan 1986-1991 (43-35-1)
Rich Kotite 1991-1994 (36-28-0)
Ray Rhodes 1995-1998 (29-34-1)
Andy Reid seit 1999 (97-62-1)

Erfolge:
NFL Championships: 1948, 1949, 1960
Conference Championship NFL Eastern: 1960
NFC: 1980, 2004
Division Championships: NFL East: 1947, 1948, 1949, 1960
NFC East: 1980, 1988, 2001, 2002, 2003, 2004, 2006

Retired Numbers:
15 Steve Van Buren, RB, S
40 Tom Brookshier, DB
44 Pete Petzlaff, RB, WR, TE
60 Chuck Bednarik, C, LB
70 Al Wistert, OT
92 Reggie White, DE
99 Jerome Brown, DT

Awards:

MVP:
1960 Norm Van Brocklin, QB

Defensive Player of the year:
1987 Reggie White, DE

Coach of the year:
1960 Buck Shaw
1995 Ray Rhodes
2002 Andy Reid

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