Folge uns

Neueste Kommentare

Interessanter wird es bei der QB Position... Die können ja jetzt Cutlers Vertrag nach dieser Saison ...
Jared Allen wurde schon ganze Zeit falsch eingesetzt und war deshalb völlig fehl am Platz. Der Trade...
Mal eine vorsichtige Frage... die Bears haben die Saison doch jetzt schon aufgegeben, oder? Erst Jar...
Wo gibt es Football im TV ?
Glaube, auch mit Brees werden sie nichts reißen. Gegen die Bucs war es eine sehr, sehr enttäuschende...
Drew Brees fällt aus in Joomla Artikel

Neuer Insider

  • TERESF
    registriert am 08.11.2017

Teams

cincy

1968 - 1969


Ein in Cincinnati angesiedeltes Eigentümerkonsortium, angeführt von Paul Brown, bekam 1967 eine Franchise in der American Football League zugesprochen. Brown, der ehemalige Gründer und Head Coach der Cleveland Browns, sah dies als perfekte Gelegenheit, endlich wieder im professionellen Footballgeschäft mitreden zu können. Nachdem er 1961 seine Anteile an den Browns, dem Geschäftsmann Art Modell verkaufte, feuerte der ihn kurzerhand zwei Jahre später, so dass der keinen Einfluss mehr auf seine ehemals eigene Franchise hatte.

Brown nannte das neue Team in Cincinnati die Bengals, zum einen als Tribut zu einer in Cincinnati früher existierenden Footballmannschaft (1937-1942). Zum anderen wählte er den Spitznamen aus Respekt zum neueröffneten Zoo in Cincinnati, in dem ein seltener weißer bengalischer Tiger beheimatet war. Als Teamfarben wählte Brown exakt die selben Farben der Cleveland Browns, wahrscheinlich um Art Modell damit eins auszuwischen.

Brown war bekannt für seine Abneigung zur AFL und übernahm die Franchise nur aus dem Grund, dass bei einer Fusion der beiden Ligen 1970, seinem Team eine Genehmigung für die NFL garantiert wurde.

1970 - 1979


Nach dem Zusammenschluss der beiden Ligen NFL und AFL 1970, wurden sowohl die Cleveland Browns, als auch die Cincinnati Bengals in die AFC Central aufgenommen, was die Geburt einer sofortigen Rivalität zur Folge hatte. Natürlich wurde diese Feindschaft durch die gegenseitige Abneigung der beiden Teambesitzer Brown und Modell noch verstärkt.

Sportlich gesehen konnten die Bengals in den ersten beiden Spielzeiten (zu diesem Zeitpunkt noch in der AFL) nicht überzeugen. Das änderte sich mit dem Ligazusammenschluss und dem Umzug ins nagelneue Riverfront Stadium, in dem auch die Baseballspiele der Cincinnati Reds abgehalten wurden. 1970 gewannen die Bengals, mit Paul Brown als Head Coach, die AFC Central, verloren aber das darauffolgende Playoff-Spiel gegen die Baltimore Colts 17:0.

Brown coachte die Bengals noch bis 1975, erreichte mit ihnen insgesamt dreimal die Playoffs, kam allerdings nie über die erste Runde hinaus. Nach zwei erfolglosen Trainerzeiten mit Bill Johnson und Homer Rice, sorgten die Bengals erst unter Forrest Gregg für Furore.

1980 - 1989


Gregg übernahm das Team 1980 und führte es bereits ein Jahr später zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte in den Super Bowl. Das Endspiel gegen San Francisco war geprägt von zwei Ausnahme-Quarterbacks: Joe Montana auf der Seite der 49ers und Ken Anderson auf der Seite der Bengals. Andersons Lieblingsziel war Chris Collinsworth, der in der regulären Saison für mehr als 1000 Receiving Yards sorgte. Hinter einer starken Offensive Line rund um den zukünftigen Hall of Famer Anthony Munoz, dirigierte Anderson ein ums andere Spiel seine Offense und führte sie zu zwölf Siegen und dem AFC Titelgewinn.

Die 49ers gingen schnell in Führung und konnten diese, nach einem 92-Yard-Drive, den Montana mit einem 10-Yard-Touchdown-Pass auf Earl Cooper abschloss, auf 14:0 ausbauen. Noch vor der Pause erhöhten die 49ers den Vorsprung auf 20:0, eine Führung, die uneinholbar schien. Doch der „Comeback Player of the Year 1981“, Ken Anderson, ging zur Aufholjagd über und verkürzte mit einem Touchdown Lauf und einem Pass zu Tight End Dan Ross den Vorsprung auf 20:14. Doch die 49ers antworteten mit zwei weiteren Field Goals. Mit noch zwei Minuten Spielzeit, versuchte Anderson die drohende Niederlage abzuwehren. Anderson fand auch erneut Dan Ross in der Endzone, aber zu spät für einen weiteren Schlag.

Nach der 26:21 Niederlage gegen San Francisco im Super Bowl XVI, machten die Bengals erst 1988 wieder von sich reden. Zu dieser Zeit hatte Sam Wyche das Sagen in Cincy und verließ sich auf die starken Leistungen seines Quarterbacks Boomer Esiason, auch wenn die Beziehung zwischen beiden von starken Meinungsverschiedenheiten geprägt war. Mit zwölf Siegen in der regulären Saison und Playoff Siegen gegen Seattle (21:13) und Buffalo (21:10), zog Cincinnati zum zweiten Mal in einen Super Bowl ein, erneut gegen die 49ers mit Joe Montana. Auch dieses Mal war es bis zum Ende spannend. Nachdem in der ersten Hälfte beide Teams je ein Field Goal erzielten, waren es diesmal die Bengals, die als erste die Endzone fanden. Bengals’ Kick Returner Stanford Jennings lief nach einem Kick Return 92 Yards zum Touchdown und zur 13:6 Führung der Bengals. Aber Joe Montana wäre nicht Joe Montana, könnte er ein Spiel nicht noch drehen. Und so fand er beim Stand von 16:13 für Cincy, in einem 92-Yard-Drive, John Taylor in der Endzone, mit 39 Sekunden auf der Uhr und die 49ers gewannen erneut, diesmal 20:16.

1990 - 1999


Die 90er Jahre starteten für Cincinnati mit einem Playoff-Einzug, doch dem jähen Aus im Divisional-Spiel gegen die Raiders. Danach folgten nur Pleiten. Die einzige .500-Spielzeit, konnten die Bengals 1995 verbuchen. In Erinnerung bleibt wohl sonst nur der „Ickey Shuffle“, ein Touchdown Tanz von Fullback Ickey Woods. Woods’ Karriere endete jedoch schon 1991, nach nur vier Jahren als Profi, als Folge einer Knieverletzung.

2000 - heute


Im neuen Jahrtausend konnten die Bengals ebenfalls nicht an die glanzvollen Achtziger anknüpfen. Einzig die Saison 2005 schien mit elf Siegen in der regulären Saison und dem Titelgewinn in der AFC North (in diese wurde Cincinnati 2002 verschoben) erfolgversprechend, nahm aber mit einer Wildcard-Niederlage gegen die Steelers ein schnelles Ende. Vor kurzem machte nur Bengals’ Wide Receiver Chad Johnson von sich reden, als er einen frühzeitigen Wechsel in ein anderes Team sogar im Fernsehen forcieren wollte. Die Bengals gaben Johnson allerdings keine Freigabe, und so musste er weiter für das Team spielen. In Erinnerung an ihren 1990 verstorbenen Gründer, nannten die Bengals schließlich ihr neues Stadion im Jahre 2000 Paul Brown Stadium.

Namen, Stadien, Erfolge, Awards


Team-Namen:
Cincinnati Bengals (seit 1968)

Stadien:
Nippert Stadium (1968-1969)
Cinergy Field (1996-1999) ehemals Riverfront Stadium (1970-1995)
Paul Brown Stadium (seit 2000)

Head Coaches:
Paul Brown 1968-1975 (Bilanz: 55-59-1)
Bill „Tiger“ Johnson 1976-1978 (18-15-0)
Homer Rice 1978-1979 (8-19-0)
Forrest Gregg 1980-1983 (34-27-0)
Sam Wyche 1984-1991 (64-68-0)
Dave Shula 1992-1996 (19-52-0)
Bruce Coslet 1996-2000 (21-39-0)
Dick LeBeau 2000-2002 (12-33-0)
Marvin Lewis seit 2003 (46-49-1)

Erfolge:
Conference Championship AFC: 1981, 1988
Division Championships: AFC Central: 1970, 1973, 1981, 1988, 1990
AFC North: 2005

Retired Number:
54 Bob Johnson, OL

Awards:

MVP:
1981 Ken Anderson, QB
1988 Boomer Esiason, QB

Offensive Player of the Year:
1981 Ken Anderson, QB

  • Keine Kommentare gefunden