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1960 - 1969


Nach ihrer Gründung im Jahre 1960, waren die Denver Broncos lange Zeit nur als Punktelieferant bekannt und ihr Trainerverschleiß (fünf verschiedene Trainer in sieben Jahren) zeugte auch nicht gerade von Kontinuität. Als eines von acht Teams in der neu gegründeten AFL, war bis 1969 eine .500er Saison das beste Ergebnis.

1970 - 1979


In den Siebzigern, mit dem Zusammenschluss der beiden Ligen AFL und NFL, drehte sich das Trainerkarussell in Denver unaufhörlich weiter. Nach Lou Saban, folgten Jerry Smith und John Ralston. Erst mit der Verpflichtung von Ralston erlebten die Broncos einen Auftrieb und belegten drei zweite Plätze in der AFC West in Folge (1974-1976). Durch die erkennbaren Verbesserungen erlebte Denver einen Run auf Eintrittskarten für die Spiele der Broncos. Das Fassungsvermögen des Mile High Stadiums wurde daraufhin auf 70000 Plätze erhöht.

Der erste Playoffeinzug in der Geschichte wurde allerdings erst ein Jahr später, mit dem neuem Coach Red Miller, erreicht. Miller war, als er 1977 das Amt übernahm, bereits der achte Trainer in Denver. In dieser Saison feierten die Broncos in der regulären Saison 12 Siege, was vor allem an der überaus harten Defense, der „Orange Crush“, lag. Nach dem Erfolg gegen Pittsburgh in den Divisional Playoffs (34:21) und dem darauf folgenden Gewinn der AFC Championship Trophäe gegen die Oakland Raiders (20:17), zogen die „Wildpferde“ gleich im ersten Anlauf in ihren ersten Super Bowl ein.

Im Super Bowl XII gegen Tom Landrys Cowboys bestand für die Broncos nicht der Hauch einer Chance. Unter Quarterback Roger Staubach führte Dallas die Broncos vor und gewann nach Startschwierigkeiten noch problemlos mit 27:10. Denvers Quarterback Craig Morton komplettierte nur vier seiner 15 Passversuche für gerade mal 39 Yards und vier Interceptions. Insgesamt konnten die Broncos im gesamten Spiel nur für 61 Yards passen.

In den beiden Jahren danach (1978 und 1979) schafften die Broncos erneut den Sprung in die Post-Season, scheiterten jedoch beide Male im ersten Spiel.

1980 - 1989


Die ehemals gefürchtete Verteidigung der Broncos ließ in der Spielzeit 1980 323 gegnerische Punkte zu, was nur zu einer acht Siege - acht Niederlagen - Bilanz und zur Entlassung Red Millers führte. Mit Dan Reeves als neuen Head Coach im Sattel und der Akquirierung von John Elway 1983, gewannen die Broncos 1984, das erste Mal nach 1978 wieder die AFC West und das, mit einer beeindruckenden 13-3 Bilanz. Trotz einer schmerzlichen 24:17 Niederlage gegen die Steelers im Divisional Playoff Match, deutete sich mit Elway als Quarterback eine neue Ära in Denver an.

Nachdem Elway 1985 für fast 4000 Yards passte, die Broncos aber trotz elf Siegen nicht in die Playoffs führen konnte, holte er ein Jahr später den AFC Championsip Titel nach Denver. Vor fast 80000 frenetischen Fans im Cleveland Stadium, steuerte Elway kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit einen Angriff über 98 Yards zum ausgleichenden Touchdown. Dieser legendäre Drive, kurz auch „The Drive“ genannt, gab den Broncos soviel Momentum, dass sie das Spiel in der Verlängerung mit 23:20 für sich entscheiden konnten und zum zweiten Mal in den Super Bowl einzogen. Ironie der Geschichte: Elway war nicht nur am „The Drive“ 1986 beteiligt, sondern auch – indirekt - am legendären „The Play“ im „Big Game“ 1982 zwischen Stanford und California, dem wohl unglaublichsten, kuriosesten und dramatischsten Spielzug der Football-Geschichte.

Im Super Bowl XXI in Pasadena, gaben die Broncos das Spiel nach einer 10:9 Halbzeitführung gegen die New York Giants noch aus der Hand und verloren kläglich mit 39:20.

Das AFC Championship Spiel 1987 erreichten die Broncos nach einer soliden Saisonleistung und einem Playoff-Sieg gegen die Houston Oilers. Wiederum spielten sie gegen die Cleveland Browns und erneut sorgte ein Spiel entscheidender Vorfall für Gesprächsstoff: Browns’ Running Back Ernest Byner verlor den Ball an der Drei-Yard-Linie der Broncos 65 Sekunden vor dem Ende der Partie und verschenkte mit „The Fumble“ einen sicher geglaubten Touchdown und den Sieg. Denver gewann damit 38:33.

Auch im Super Bowl XXII gingen die Denver Broncos in Führung, verfehlten es aber, in drei Vierteln, auch nur einen einzigen Punkt zu erzielen. Die Washington Redskins überrollten die Broncos am Ende mit 42:10.

Nach einem mittelmäßigem Jahr 1988, zogen die Broncos 1989 abermals in den Super Bowl ein, doch es schien so, als sollte Elway nie der ganz große Wurf gelingen. Die 49ers zerlegten die Broncos im Super Bowl XXIV nach allen Regeln der Kunst mit 55:10.

1990 - 1999


Von 1990 bis 1996 mischten die Broncos immer mal wieder oben mit und standen 1991 auch im AFC Conference Finale, das gegen die Bills mit 10:7 verloren ging. Zwei weitere Playoff-Teilnahmen endeten mit dem sofortigen Ausscheiden (1993 gegen die Raiders und 1996 gegen die Jaguars).

Erst in den Jahren 1997 und 1998 – unter neuem Coach Mike Shanahan und mit neuen Outfits und Logos - sorgten die Broncos wieder für Furore und das in beeindruckender Weise, in Gestalt von John Elway. 14 Jahre nach seinem Einstieg ins Profigeschäft, zeigte Elway allen Kritikern, dass er zwar gealtert war, aber nicht im Geringsten zum alten Eisen gehörte. Zusammen mit Running Back Terrell Davis, Tight End Shannon Sharpe und den Wide Receivern Rod Smith und Ed McCaffrey, erzielte Elway 5872 Offensive Yards und einen Platz im Super Bowl XXXII. Nach einem spannenden Spiel, das stets für beide Mannschaften auf der Kippe stand, hatten die Broncos den längeren Atem und gewannen ihren ersten Super Bowl mit 31:24.

Es schien so, als wollte John Elway im Herbst seiner Karriere das nachholen, was er 14 Jahre zuvor nicht geschafft hat und so leutete er ein Jahr später, mit 14 Siegen in der Regular Season, zwei Playoff-Siegen gegen Miami und den New York Jets, einen triumphalen 34:19 Erfolg im Super Bowl XXXIII gegen die Atlanta Falcons ein. Elway passte für 336 Yards und bekam die Auszeichnung des wertvollsten Spielers des Super Bowls. Nach 15 Jahren Regentschaft als Quarterback der Denver Broncos dankte John Elway nach dem zweiten Titelgewinn 1998 schließlich ab.

2000 - heute


Ohne Elway am Ruder vertrauten die Broncos zunächst auf die Arme von Quarterback Brian Griese, der aber nur durch kontinuierliche Inkonstanz auffiel. Nach drei Playoff-Erstrundenpleiten (2000, 2003, 2004), konnte Coach Shanahan erst 2005 seinen ersten Playoff-Sieg seit dem Super Bowl Gewinn 1998 feiern (27:13 gegen die New England Patriots). Jake Plummer, der seit 2003 als Quarterback eingesetzt war, warf im darauf folgenden AFC Finale vier Interceptions und der AFC Titel ging verdient an die Steelers.

Danach setzte Shanahan auf Jay Cutler als Quarterback. Die Spielzeiten 2006 und 2007 endeten mit einer 9-7 beziehungsweise 7-9 Bilanz.

Namen, Stadien, Erfolge, Awards


Team-Namen:
Denver Broncos (seit 1960)

Stadien:
Mile High Stadium (1967-2000) ehemals Bears Stadium (1960-1966)
Invesco Field at Mile High (seit 2001)

Head Coaches:
Frank Filchock 1960-1961 (Bilanz: 7-20-1)
Jack Faulkner 1962-1964 (10-21-1)
Mac Speedie 1964-1966 (6-19-1)
Ray Malavasi 1966 (4-8-0)
Lou Saban 1967-1971 (20-43-3)
Jerry Smith 1971 (2-2-0)
John Ralston 1972-1976 (34-33-3)
Red Miller 1977-1980 (40-22-0)
Dan Reeves 1981-1992 (110-73-1)
Wade Phillips 1993-1994 (16-17-0)
Mike Shanahan 1995-2008 (138-86-0)
Josh McDaniels seit 2009

Erfolge:
Super Bowl Championships: 1997 (XXXII), 1998 (XXXIII)
Conference Championships AFC: 1977, 1986, 1989, 1997, 1998
Division Championships: AFC West: 1977, 1978, 1984, 1986, 1987, 1989, 1991, 1996, 1998, 2005

Retired Numbers:
7 John Elway, QB
18 Frank Tripucka, QB
44 Floyd Little, RB

Awards:

MVP:
1987 John Elway, QB
1998 Terrell Davis, RB

Offensive Player of the Year:
1996 Terrell Davis, RB
1998 Terrell Davis, RB

Defensive Player of the Year:
1978 Randy Gradishar, LB

Coach of the Year:
1977 Red Miller

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