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    registriert am 08.11.2017

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1959 - 1969

Als eines der Gründungsmitglieder starteten die Houston Oilers unter Besitzer K.S. „Bud" Adams in die neue American Football League, nachdem es Adams mehrmals nicht gelang, eine NFL-Franchise zu bekommen. Die Oilers sorgten gleich am Anfang für Schlagzeilen mit der Verpflichtung von LSU Running Back Billy Cannon, dem Heisman Trophy Gewinner von 1959. Dies war der erste große Transfercoup der AFL.

Sportlich traten die Oilers gleich dominant auf und setzten sich in ihrer ersten Saison nicht nur in der AFL East durch, sondern gewannen auch das erste AFL Championship Game gegen die Los Angeles Chargers im Jahr 1960. Im Jahr darauf wiederholten sie ihren Triumph ebenfalls gegen die Chargers, die aber mittlerweile nach San Diego umgezogen waren. Und da aller guten Dinge drei war, erreichten sie auch 1962 das Endspiel um die Krone der AFL, doch dieses Mal mussten sie sich den Dallas Texans in einem Krimi nach zweimaliger Verlängerung geschlagen geben. Dieses Spiel war zu der Zeit mit genau 77 Minuten und 54 Sekunden das längste Endspiel im Football aller Zeiten.

In den ersten Jahren ihrer Existenz spielten die Oilers im Jeppesen Stadium, das aber nur 33.000 Zuschauer fasste. 1965 zog man dann in das 70.000 Zuschauer fassende Stadion der Rice University um, bis man dann 1967 in den damals hoch modernen Astrodome umzog. Dem ersten komplett überdachten Stadion der Footballgeschichte, wodurch die Oilers auch das erste professionelle Team überhaupt wurde, das nicht mehr in einem Freiluftstadion spielte und das auch noch auf künstlichem Geläuf, genannt „AstroTurf".

1970 - 1996

Nach dem Zusammenschluss von AFL und NFL ging es sportlich bergab für die Oilers, die sich plötzlich am Ende der AFC Central wiederfand. Und erst die Verpflichtung von Head Coach Bum Phillips und der Draft 1978 brachten das Team wieder in ein besseres Licht. Man verpflichtete den Star der Texas Longhorns, Running Back Earl Campbell, der prompt zum besten offensiven Rookie und dreimal in Serie zum besten Offensivspieler der Saison gewählt wurde. Und 1979 wählte man ihn sogar zum MVP. Die Oilers erreichten dreimal nacheinander die Playoffs, darunter einmal das AFC Championship Game, doch zum großen Wurf reichte es nie. Danach wurde dann Phillips auch wieder entlassen.

Mit dem erfolgreichen Trainer ging dann auch wieder der Erfolg der Oiler, die von 1981 an einen Allzeitrekord für Auswärtsniederlagen in Serie (23) aufstellten, der erst im Jahr 2003 von den Detroit Lions übertroffen wurde. Mitte der 80er Jahre verpflichtete man Star Quarterback Warren Moon auf der Canadian Football League und mit seiner Hilfe wurde man von 1987-1993 zu einem der besten Teams der AFC und gewann 1991 den ersten Divisionstitel (AFC Central) seit 1967 (damals AFL East), doch auch in dieser Zeitspanne, konnte man nie den Super Bowl erreichen.

Sinnbildlich für die Playoffleistungen des Teams war dabei sicher die denkwürdige Niederlage im Wild Card Game der Saison 1992. Man führte zwischenzeitlich 35:3 gegen die Buffalo, doch am Ende verlor man das Spiel 41:38 in der Verlängerung. Diese Partie ging als „The Comeback" in die Geschichte ein und löste eine Kettenreaktion aus, die den Besitzer „Bud" Adams letztlich dazu trieb, u. a. Warren Moon nach Minnesota abzugeben und das Team auseinanderzunehmen. Allerdings zog man im Draft 1995 auch den geeigneten Nachfolger, Quarterback Steve McNair.

Ebenfalls 1995 forderte Adams dann ein neues modernes Stadion, das deutlich mehr Geld einbringen würde, als der Astrodome, den man auf Verlangen des Besitzers der Oilers erst 1987 mit massiven Steuererhöhungen modernisierte. Vor allem diese Tatsache führte dann wohl auch zu einer klaren Ablehnung dieses Gesuchs, so dass Adams nichts anderes übrig blieb, als sich nach Alternativstandorten umzusehen. Es dauerte nicht lange und man fand in Nashville einen Interessenten, der bereit war, auch ein neues Stadion zu bauen.

Also gab Adams bekannt, dass die Oilers zur Saison 1998 nach Tennessee umziehen werden. Dies führte allerdings zu großem Unmut unter den Fans in Houston, die ihr Team fortan fast komplett ignorierten und die Oilers teilweise vor nur noch 20.000 Zuschauern spielten. Um die Lage nicht noch weiter zu verschlimmern, entschloss man sich daraufhin auf Seiten der Stadt Houston, den bis 1998 laufenden Pachtvertrag der Franchise schon ein Jahr früher aufzulösen und die Oilers ziehen zu lassen.

1997 - heute

Erstes Hindernis in Tennessee war dann das Stadion, denn das versprochene neue wurde erst 1999 bezugsbereit, so dass man eine Übergangslösung suchen musste. Die von der Stadt bevorzugte Alternative wäre das Stadion der Vanderbild University gewesen, doch dieses fasste nur 41.000 Zuschauer, was Adams viel zu wenig war, so dass er sich letztlich für das Liberty Bowl Memorial Stadium im 200 Meilen entfernten Memphis steht. Und natürlich sorgte er damit für großen Unmut an mehreren Fronten. Die Fans in Nashville hatten wenig Lust, für die Heimspiele „ihres" Teams 200 Meilen zu fahren und die Fans in Memphis waren schon deshalb nicht begeistert, weil man das Team nach zwei Jahren sowieso wieder verlieren würde. Aber auch vor dem Hintergrund, dass die NFL in der Vergangenheit schon mehrmals eine Franchise in Memphis ablehnte - und dann wäre da noch die Rivalität der Städte Nashville und Memphis!

Das Ergebnis war, dass man wieder entweder vor leeren Rängen spielte oder der Großteil der Zuschauer zum Gegner hielt. Letztlich gab Adams dann doch klein bei und ließ das Team 1998 nun doch im Vanderbilt Stadium spielen. In beiden Jahren verpasste man die Playoffs, einmal deutlich (!997) und einmal knapp (1998).

Ende 1998 beschloss man dann eine Namensänderung, da der Name Oilers einfach nicht nach Tennessee passte. Gleichzeitig wurde ebenfalls bekannt gegeben, dass Adams alle Rechte an der Geschichte (inkl. Namen) der OIlers behalten würde, was zur Folge hat, dass Houston keine neuen Oilers ins Rennen schicken konnte. Am Ende entschied man sich für die Tennessee Titans als Anspielung auf den Spitznamen von Nashville „The Athens of the South" (Das Athen des Südens).

Zudem eröffnete das neue Stadion, das heute als LP Field bekannt ist und man feierte die sportlich beste Saison seit den frühen 60er Jahren. Man legte eine 13-3 Bilanz hin und erreichte die Playoffs. In der ersten Runde traf man auf die Buffalo Bills und lag 16 Sekunden vor Schluss mit einem Punkt zurück. Es gab einen Bills Kick Off, den Tight End Frank Wycheck fing, dann per Lateral an Wide Receiver Kevin Dyson weitergab. Dyson trug den Ball dann über 75 Yards in die Endzone zum entscheidenden Touchdown. Dieses Play ging in die Geschichte ein als „Music City Miracle".

Da noch der gefeierte Held, wurde Dyson dann einige Wochen später zur tragischen Figur. Denn das Team erreichte zum ersten Mal den Super Bowl (XXXIV) und lag kurz vor Schluss 23:16 zurück. Der letzte Spielzug des Abends endete damit, dass Dyson ein Yard vor der Endzone durch „The Tackle" zu Boden gebracht wurde und das Spiel zu Ende war.

Im Jahr 2000 gewannen sie ihren ersten Divisionstitel als Titans, 2002 erreichten sie erneut das AFC Championship, verloren aber gegen die Oakland Raiders, die dann in Super Bowl XXXVII den Tampa Bay Buccaneers unterlagen. Ein Jahr später wurde Steve McNair zum MVP gewählt und man erreichte die zweite Playoffrunde, wo man sich dem späteren Super Bowl Sieger New England Patriots geschlagen geben musste. 2004 und 2005 kann man dann als Durchgangsjahre abtun.

2006 zog man im Draft Vince Young und dieser wurde auch gleich zum „Offensive Rookie of the Year" und führte das Team zu sechs Siegen in Serie. Das Jahr beendete man mit 9-7 und verpasste die Playoffs nur knapp. 2007 kehrte man schließlich in die Postseason zurück und unterlag dort den San Diego Chargers in einem spannenden und hart umkämpften Spiel.

Namen, Stadien, Erfolge, Awards

Team-Namen:
Houston Oilers 1960-1996
Tennessee Oilers 1997-1998
Tennessee Titans seit 1999

Stadien:
Jeppesen Stadium 1960-1964
Rice Stadium 1965-1967
Astrodome 1968-1996
Liberty Bowl Memorial Stadium 1997
Vanderbilt Stadium 1998
LP Field seit 1999*

*) Weitere Namen:
Adelphia Coliseum 1999-2002
The Coliseum 2002-2006

Head Coaches:
Lou Rymkus 1960-1961 (Bilanz: 12-7-1)
Wally Lemm 1961 (10-0-0)
Frank "Pop" Ivy 1962-1963 (17-12-0)
Sammy Baugh 1964 (4-10-0)
Hugh Taylor 1965 (4-10-0)
Wally Lemm 1966-1970 (28-40-4)
Ed Hughes 1971 (4-9-1)
Bill Peterson 1972-1973 (1-18-0)
Sid Gillman 1973-1974 (8-15-0)
O. A. "Bum" Phillips 1975-1980 (59-38-0)
Ed Biles 1981-1983 (8-23-0)
Chuck Studley 1983 (2-8-0)
Hugh Campbell 1984-1985 (8-22-0)
Jerry Glanville 1985-1989 (35-25-0)
Jack Pardee 1990-1994 (44-35-0)
Jeff Fisher seit 1994 (128-102-0)

Erfolge:
League Championships: 1960, 1961 (beide AFL)
Conference Championships: 1999 (AFC)
Division Championships: 1960, 1961, 1962, 1967 (alle AFL East); 1991, 1993, 2000 (alle AFC Central); 2002, 2008 (AFC South)
Playoffteilnahmen: 1960, 1961, 1962, 19671969, 1978, 1979, 1980, 1987, 1988, 1989, 1990, 1991, 1992, 1993, 1999, 2000, 2002, 2003, 2007

Retired Numbers:
34 Earl Campbell RB
43 Jim Norton S, P
63 Mike Munchak OG
65 Elvin Bethea DE

Awards:

MVP:
1979 Earl Campbell RB
2003 Steve McNair QB (Co-MVP)

Offensive Player of the Year:
1978 Earl Campbell RB
1979 Earl Campbell RB
1980 Earl Campbell RB
1990 Warren Moon QB

Offensive Rookie of the Year:
1978 Earl Campbell RB
1996 Eddie George RB
2006 Vince Young QB

Defensive Rookie of the Year:
1975 Robert Brazile LB
1999 Jevon Kearse DE

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