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    registriert am 08.11.2017

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indy

1953 - 1964

Im Jahr 1953 bekam die Stadt Baltimore eine neue NFL Franchise zugesprochen. Die Rechte gingen an ein Konsortium um Carroll Rosenbloom. Das Team bekam den Namen Colts, den 1947 schon einmal ein professionelles Footballteam inne trug. Dabei handelte es sich um ein Team der All-America Football Conference (AAFC), das später Mitglied der NFL wurde. Jedoch scheiterte dieses Unterfangen, so dass diese Colts 1950 aufgelöst wurden.

Die „neuen" Baltimore Colts entstanden 1953 nachdem die NFL die Dallas Texans auflöste und Baltimore eine zweite Chance einräumte. Die Auflage war, innerhalb von sechs Wochen, 15.000 Dauerkarten zu verkaufen - diese Marke wurde schon nach vier Wochen erreicht und so wurde Carroll Rosenbloom der neue Besitzer der Baltimore Colts, die allerdings offiziell nichts mit den Texans zu tun hatten!

Nach einer schwachen ersten Saison (3-9-0), engagierte man Weeb Ewbank als neuen Coach. Dieser bekam die Zeit und das Vertrauen, ein starkes Team aufzubauen. Erste Früchte trug dieser Prozess im Jahr 1957, in dem man erstmals eine ausgeglichene Bilanz aufwies und in den folgenden 14 Jahren keine Saison mehr mit einer negativen Bilanz beendete. Herzstück des Aufschwungs war natürlich der später legendäre Quarterback Johnny Unitas, mit dessen Hilfe die Colts 1958 und 1959 ihre ersten NFL Meisterschaften gewinnen konnten.

Im Endspiel um die Meisterschaft 1958 setzte man sogar einen neuen Maßstab, was die Einschaltquoten im nationalen Fernsehen angeht. Das Spiel gegen die New York Giants sahen mehr Zuschauer als jemals zuvor und die langen Drives, die Unitas inszenierte, führten nicht nur zum ausgleichenden Field Goal und später zum Sieg bringenden Touchdown. Nein, sie sorgten auch dafür, dass der Football in Amerika einen großen Aufschwung erlebte und von da an noch beliebter wurde. Das Spiel endete im Übrigen 23:17 nach Verlängerung und es war das erste Mal überhaupt, dass ein Championship Game in eine Verlängerung ging.

Ein Jahr später traf man abermals auf die Giants im Finale und gewann erneut. Dieses Mal ungleich deutlicher mit 31:16. Das nächste Championship Game erreichte man im Jahr 1964, doch dieses Mal musste man sich den Cleveland Browns deutlich mit 27:0 geschlagen geben.

1965 - 1983

Das Team blieb auch in den Folgejahren erfolgreich und machte 1968 einmal mehr Schlagzeilen. Man beendete die Saison mit einer Bilanz von 13-1 und nahm im NFL Championship späte Revanche an den Browns für die 1964 erlittene Schlappe. Diese Neuauflage entschieden die Colts mit 34:0 für sich und wurden danach von den Medien zum größten professionellen Footballteam aller Zeiten ernannt.

Als NFL Champion trat man anschließend in Super Bowl III an, dem ersten, der offiziell den Namen „Super Bowl" trug. Der Gegner waren die Champions der AFL, die New York Jets. Diese waren der krasse Außenseiter und bei Buchmachern mit einem +17 Punkte Spread ausgestattet. Doch entgegen aller Voraussagen, dominierten die Jets unter Führung von Quarterback Joe Namath die Partie und gewannen letztlich mit 16:7. Passenderweise hieß der Coach des Siegers Weeb Ewbank, der zuvor die Colts zu ihren ersten beiden Meisterschaften geführt hatte.

Kurz vor dem Zusammenschluss von NFL und AFL im Jahr 1970, einigte sich Besitzer Rosenbloom mit den Besitzern der Cleveland Browns (Art Modell) und Pittsburgh Steelers (Art Rooney) darauf, zu den zehn AFL Teams in die neu gegründete American Football Conference (AFC) zu stoßen. Und gleich im ersten Jahr gewannen die Colts unter Coach Don McCafferty die neue AFC East Division mit einer Bilanz von 11-3 und wurden später auch der erste Sieger der AFC. Im Conference Championship Game besiegte man die Oakland Raiders mit 27:17 und erreichte Super Bowl V. Diesen gewann man schließlich mit 16:13 gegen die Dallas Cowboys durch ein Field Goal von Jim O'Brien fünf Sekunden vor Schluss.

In der Saison 1971 erreichte man erneut das AFC Championship Game, unterlag dort aber den Miami Dolphins 21:0. Im Juli 1972 kam es dann zu einem Franchise Trade, den es so auch nicht gegeben hatte. Carroll Rosenbloom bekam im Zuge dessen die Rechte an den Los Angeles und deren vormaliger Besitzer, Robert Irsay, übernahm die Colts. Die Spieler, Trainer und sämtliches Personal blieben aber bei ihren jeweiligen Franchises.

In den Jahren nach dem Teamtausch, blieb man relativ erfolgreich und gewann diverse Divisionstitel und erreicht noch einige Male als Wild Card Team die Playoffs. Ende der 70er und Anfang der 80er Jahre ging diese Erfolgsgeschichte dann aber zu Ende. Zunächst wies die Defensive immer größere Lücken auf und später dann auch die Offensive. Im November 1982 schaffte es das Team in einem Spiel gegen die Buffalo Bills nicht einmal, die Mittellinie zu überqueren, was bis zum Jahr 2000 keinem anderen Team mehr passierte!

Das Ergebnis dieser durch einen Streik verkürzten Saison war, dass man mit einer Bilanz von 0-8-1 den ersten Pick im anschließenden Draft bekam. Mit diesem wählte man Stanfords Quarterback John Elway aus, der aber nicht in Baltimore spielen wollte und daher drohte, einfach Baseball zu spielen, denn er wurde im MLB Draft von den New York Yankees gezogen. Die Colts gaben nach und schickten ihn nach Denver zu den Broncos, wo Elway letztlich zur Legende wurde...

1983 erzielte man eine 7-9 Bilanz mit einer verbesserten Defense, doch wie sich später herausstellte, sollte es die letzte Saison in Baltimore werden.

1984 - 1997

Zu Beginn des Jahres 1984 lief der Pachtvertrag der Colts für das Memorial Stadium aus und Besitzer Robert Irsay nutzte diese Gelegenheit, um die Stadt aufzufordern, Verbesserungen vorzunehmen oder am besten gleich ein neues Stadion zu bauen. Doch aufgrund zurückgehender Zuschauerzahlen und der eher schlechten sportlichen Leistungen in jener Zeit, lehnten die Stadtoberen diese Forderungen ab. So verschlechterten sich die Beziehungen zwischen Irsay und Baltimore, so dass der Besitzer anfing, mit anderen Städten zu verhandeln.

Schließlich ergaben sich zwei ernsthafte Anwärter, nämlich Phonix, AZ und Indianapolis, IN. Indianapolis lag dabei vorne, zumal man dort schon den Hoosier Dome (später RCA Dome) bezugsbereit erbaut hatte. Etwa zur gleichen Zeit drohten die Gesetzgeber des Bundesstaates Maryland damit, der Stadt Baltimore das Recht einzuräumen, den Besitz des Teams durch Enteignung zu übernehmen. Dies resultierte in sofortigen ernsthaften Verhandlungen zwischen Irsay und Indianapolis, um den Gesetzgebern zuvor zu kommen. Indianapolis sicherte Irsay eine Anleihe in Höhe von 12,5 Mio. $ und einen 4 Mio. $ teuren Trainingskomplex zu. Und nach Schließung des Vertrags rollten am 29. März 1984 um 2:00 Uhr morgens die Umzugstrucks im Trainingskomplex in Baltimore an und brachen nur eine Stunde später um 3:00 Uhr nach Indianapolis auf.

Die rechtlichen Streitigkeiten sollten noch bis zum Jahr 1986 andauern und letztlich ohne Konsequenzen eingestellt werden. Doch viele der Größen der Baltimore Colts wie etwa Quarterback Johnny Unitas, beendeten den Kontakt zum Team und akzeptieren den abrupten Abgang nie wirklich. Die Stadt Baltimore sollte aber schließlich wieder in den Genuss von Profifootball kommen, denn Ende der 90er Jahre schlugen ja die Baltimore Ravens ihre Zelte in Maryland auf.

Sportlich brachte der Umzug aber zunächst keinen Erfolg und man hatte weiterhin eine negative Saisonbilanz nach der anderen. Bis zum Jahr 1987, denn in dem Jahr gewann man die AFC East und erreichte zum ersten Mal seit zehn Jahren wieder die Playoffs. Danach ging es aber gleich wieder bergab und 1991 markierte dabei den Tiefpunkt mit einer 1-15 Saison und nur 143 Punkte - den wenigstens, die je ein Team nach Einführung der 16-Spiele-Saison erzielte.

Die nächste Playoffteilnahme erlebten die Colts erst im Jahr 1995 mit Quarterback Jim Harbaugh und Running Back Marshall Faulk. Man erreichte das AFC Championship Game, unterlag aber den Pittsburgh Steelers. Im folgenden Jahr erreichte man erneut die Playoffs, doch die Saison 1997 wurde mit einer 3-13 Bilanz zum Desaster, durch welches man den ersten Pick im Draft 1998 sicherte.

1998 - heute

Die Saison 1998 wurde mit einem Wechsel an der Spitze eingeläutet. Jim Irsay, Sohn von Robert Irsay, übernahm das Operative Geschäft und entließ als erstes Coach Lindy Infante. Als nächstes verpflichtete er Bill Polian als General Manager. Dieser wiederum engagiert Jim Mora als neuen Head Coach und wählte im Draft Quarterback Peyton Manning von der University of Tennessee, den Sohn von New Orleans Saints Legende, Archie Manning.

Die Saison war mit 3-13 wenig erfolgreich, so dass man 1999 den vierten Pick im Draft dazu verwendete, Running Back Edgerrin James zu verpflichten, der direkt „Offensive Rookie of the Year" wurde. Das Team schaffte eine 13-3 Saison und verlor im Wild Card Game in der Verlängerung gegen die Miami Dolphins. Im Jahr 2000 erreichte man erneut die Playoffs, doch 2001 endete nach einer Knieverletzung von James mit 6-10 und man verpasste die Playoffs. Zudem hatte man die schlechteste Defensive seit 1981. Anschließend wurde Jim Mora aufgrund von Differenzen mit GM Polian entlassen.

Sein Nachfolger wurde Tony Dungy, der zuvor mit den Tampa Bay Buccaneers in sechs Jahren viermal die Playoffs erreichte. Mit den Colts schaffte er es direkt in die Playoffs, schied aber direkt in Runde eins nach einem 41:0 gegen die Jets aus. Im Jahr 2003 gewannen die Colts erneut die AFC South und Peyton Manning wurde zum Co-MVP gewählt (zusammen mit Steve McNair von den Titans). Im Wild Card Game überrollte man die Denver Broncos 41:10. Als nächstes setzte man sich 38:31 gegen die Kansas City Chiefs durch, verlor aber am Ende das AFC Championship Game beim späteren Super Bowl Champion New England Patriots. Peyton Manning warf in diesem Spiel vier Interceptions.

2004 war dann das Jahr des Peyton Manning, denn er legte eine grandiose Saison hin, die mit einem neuen Rekord für Touchdown Pässe in einer Saison endete. Er warf 49 Touchdown Pässe und übertraf damit den seit 1984 bestehenden Rekord von Dan Marino (48). Dafür bekam er zum zweiten Mal den MVP Award und die Colts gewannen erneut die AFC South. In den Willd Card Playoffs traf man erneut auf die Denver Broncos und gewann abermals deutlich (49:24). Im Divisional Game eine Woche später war dann allerdings wieder Endstation in Foxborough bei den New England Patriots, die den Colts als einziges Team in der Saison keinen Touchdown erlaubten (Endstand: 20:3).

2005 schien man prädestiniert, die lange Durststrecke zu beenden und erstmals seit 1970 wieder in den Super Bowl einzuziehen. Die Colts gewannen ihre ersten 13 Spiele und sicherten Sicht Heimrecht für die gesamten AFC Playoffs. Doch schon im Divisional Game musste man sich dem späteren Super Bowl Champion Pittsburgh Steelers geschlagen geben. Kicker Mike Vanderjagt vergab dabei das Field Goal zum möglichen Ausgleich kurz vor Schluss bei der 21:18 Niederlage - es sollte sein letztes Spiel für die Colts sein.

Die Saison 2006 begann ähnlich stark wie die vorherige. Man gewann die ersten neun Spiele, verlor dann aber drei der nächsten vier und gerade die Defensive war ein Grund zur Besorgnis. Die Wende zum Besseren war dann wohl ein Sieg im Monday Night Game in Woche 15 gegen die Cincinnati Bengals. Das Spiel war geprägt von einer überragenden Vorstellung der Defensive, die von da an das Prunkstück des Teams werden sollte.

Nach dem erneuten Divisionstitel und einer 12-4 Bilanz hatten sie den dritten Platz in der AFC inne. Und im Wild Card Game gegen Kansas City wurde deutlich, wie wichtig die Defensive auf dem weiteren Weg noch sein würde, denn man schlug die Chiefs 23:8, obwohl Peyton Manning mit drei Interceptions nicht gerade glänzte. Die Defense ließ aber nur 46 Yards in der ersten Hälfte zu und das erste First Down im Spiel gelang Kansas City erst kurz vor Ende des dritten Viertels.

In der nächsten Runde besiegte man die Baltimore Ravens ohne einen einzigen Touchdown zu erzielen. Gefeierter Held war an diesem Abend neben der wieder starken Defense, Kicker Mike Vanderjagt, der alle seiner fünf Field Goal Versuche verwandelte. Danach kam es zum erneuten Duell mit den New England Patriots, dieses Mal allerdings im heimischen RCA Dome.

Der Start verlief für die Colts verheerend und man lag früh mit 21:3 hinten, konnte aber am Ende doch mit 38:34 gewinnen. Dabei überkam man einen Rückstand von 18 Punkten, wodurch man das größte Comeback jemals in einem Conference Championship Game hinlegte. Somit erreichte man erstmals nach 36 Jahren wieder den Super Bowl und erstmals als Indianapolis Colts.

In Super Bowl XLI traf man auf die Chicago Bears, die zwar eine gute Defensive, aber eben auch eine schwache Offensive präsentierten. Sie gingen aber schon mit dem ersten Spielzug im Spiel, einem 92 Yard Kickoff Return Touchdown (Super Bowl Rekord) von Devin Hester in Führung. Die Colts kamen im strömenden Regen, den es erstmals in einem Super Bowl gab (und das in Miami!), zurück und gewannen schließlich klar mit 29:17. Peyton Manning wurde zum MVP gewählt und beide Colts Running Backs (Joseph Addai und Dominic Rhodes) liefen zusammen für 190 Yards.

Die Colts wurden der erste Super Bowl Sieger, der seine Heimspiele in einem Dome austrug und Tony Dungy wurde der erste afroamerikanische Head Coach, der die Lombardi Trophy gen Himmel recken durfte. Außerdem sind die Colts der erste Super Bowl Champion aus der AFC South.

Die Saison 2007 endete für die Colts erneut mit einer 13:3 Saison und einem Divisionstitel. Die Hoffnungen auf eine Wiederholung des großen Erfolges fanden aber schon in den Divisional Playoffs ein jähes Ende, denn man verlor man gegen die San Diego Chargers 28:24, die im Laufe des Spiels unter anderem ihren Quarterback Philip Rivers und Running Back LaDainian Tomlinson verloren. Dies war zudem das letzte Spiel im RCA Dome, ab 2008 spielt man im neuen Lucas Oil Stadium. Nach dem Ende der Saison 2008 beendete Head Coach Tony Dungy seine erfolgreiche Trainerkarriere bei den Colts, Jim Caldwell übernahm.

Namen, Stadien, Erfolge, Awards

Team-Namen:
Baltimore Colts 1953-1983
Indianapolis Colts seit 1984

Stadien:
Memorial Stadium 1953-1983
RCA Dome 1984-2007 (Hoosier Dome 1984-1993)
Lucas Oil Stadium seit 2008

Head Coaches:
Keith Molesworth 1953 (Bilanz: 3-9-0)
Weeb Ewbank 1954-1962 (61-52-1)
Don Shula 1963-1969 (73-26-4)
Don McCafferly 1970-1972 (26-11-1)
John Sandusky 1972 (4-5-0)
Howard Schnellenberger 1973-1974 (4-13-0)
Joe Thomas 1974 (2-9-0)
Ted Marchibroda 1975-1979 (41-36-0)
Mike McCormack 1980-1981 (9-23-0)
Frank Kush 1982-1984 (11-26-0)
Rod Dowhower 1985-1986 (5-24-0)
Ron Meyer 1986-1991 (36-36-0)
Rick Venturi 1991 (1-10-0)
Ted Marchibroda 1992-1995 (1-10-0)
Lindy Infante 1996-1997 (12-21-0)
Jim Mora 1998-2001 (32-34-0)
Tony Dungy 2002-2008 (85-27-0)
Jim Caldwell seit 2009

Erfolge:
League Championships: 1958, 1959, 1968 (alle NFL); 1970 (Super Bowl V), 2006 (Super Bowl XLI)
Conference Championships: 1958, 1959, 1964, 1968 (alle WFC); 1970, 2006 (beide AFC)
Division Championships: 1968 (NFL Coastal); 1970, 1975, 1976, 1977, 1987, 1999 (alle AFC East); 2003, 2004, 2005, 2006, 2007 (alle AFC South)
Playoffteilnahmen: 1958, 1959, 1964, 1965, 1968, 1970, 1971, 1975, 1976, 1977, 1987, 1995, 1996, 1999, 2000, 2002, 2003, 2004, 2005, 2006, 2007, 2008

Retired Numbers:
19 Johnny Unitas QB
22 Claude "Buddy" Young RB
24 Lenny Moore RB
70 Art Donovan DT
77 Jim Parker OG, OT
82 Raymond Berry WR
89 Gino Marchetti DE

Awards:

Super Bowl MVP:
2006 Peyton Manning QB (Super Bowl XLI)

MVP:
1959 Johnny Unitas QB
1964 Johnny Unitas QB
1967 Johnny Unitas QB
1968 Earl Morrall QB
1976 Bert Jones QB
2003 Peyton Manning QB (Co-MVP)
2004 Peyton Manning QB
2008 Peyton Manning QB

Offensive Player of the Year:
1976 Bert Jones QB
2004 Peyton Manning QB

Defensive Player of the Year:
2007 Bob Sanders S

Offensive Rookie of the Year:
1994 Marshall Faulk RB
1999 Edgerrin James RB

Defensive Rookie of the Year:
1983 Vernon Leroy Maxwell LB
1985 Duane Bickett LB

Coach of the Year:
1958 Weeb Ewbank
1964 Don Shula
1967 Don Shula (geteilt)
1968 Don Shula
1975 Ted Marchibroda

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