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    registriert am 08.11.2017

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1960 - 1965

Die ersten Bemühungen eine NFL-Franchise in Dallas anzusiedeln trafen auf großen Widerstand von George Preston Marshall, seines Zeichens Besitzer der Washington Redskins. Die Hauptstädter repräsentierten zu dieser Zeit als einziges Team die Südstaaten Amerikas und genossen daher in dieser Region eine Art Monopolstellung. Die angehenden Teambesitzer der Dallas Cowboys, Clint Murchison, Jr. und Bedford Wynne, sicherten sich daraufhin die Rechte des Redskins Fightsongs „Hail to the Redskins" und drohten Marshall das Abspielen des Liedes an Spieltagen nicht mehr zu gestatten. Dieser lenkte schließlich ein, und so wurden die Dallas Cowboys am 28. Jänner 1960 im Zuge des jährlichen Ligatreffens in Miami Beach, Florida hochoffiziell in die NFL aufgenommen. Bereits am 27. Dezember des Vorjahres hatten sich Murchison und Wynne die Dienste des Defensive Coordinators der New York Giants. Tom Landry. gesichert, welcher fortan als Head Coach der jungen Franchise fungierte.

In ihrer ersten Saison reüssierten die Cowboys mit insgesamt elf Niederlagen und nur einem Unentschieden. Der erste Sieg gelang den Cowboys beim Eröffnungsspiel 1961 im heimischen Cotton Bowl gegen die Pittsburgh Steelers. Bis zur ersten Saison mit einer positiven Sieg-Niederlagen-Bilanz musste das Team jedoch fünf weitere Jahre warten.

1966-1985

Die Saison 1966 bescherte den Cowboys eine 10-3-1 Bilanz und sollte der Startschuss für eine unglaubliche Serie sein, denn in den 19 darauffolgenden Saisonen vollbrachte das Team das Kunststück diese ebenfalls allesamt mit einem positiven Sieg-Niederlagen-Verhältnis zu beenden. Während dieser 20 glorreichen Saisons verbuchten die Cowboys 18 Einzüge in die Playoffs, 13 Division-Titel, fünf Super Bowl-Auftritte und nicht zu vergessen, zwei Super Bowl-Erfolge in Super Bowl VI und Super Bowl XII.

In den Anfangsjahren der Franchise trugen die Cowboys ihre Heimspiele im legendären Cotton Bowl aus, welchen man sich jedoch mit dem AFL-Team der Stadt, den Dallas Texans, sowie dem College-Team der SMU Mustangs teilen musste. Daher verlautbarte Mehrheitsbesitzer Murchison bereits 1967 den Bau eines eigenen Stadions im 20 Kilometer nördlich von Dallas gelegenen Irving. Am 24. Oktober 1971 wurde das 65.024-Zuschauer fassende Texas Stadium schließlich mit einem 44:21-Erfolg der Cowboys über die Patriots eröffnet.

Auf die ersten beiden Divisions-Titel der Dallas Cowboys in den Saisonen 1966 und 1967 folgten im NFL Championship Game jeweils Niederlagen gegen Vince Lombardis Green Bay Packers. Den ersten Super Bowl-Auftritt verbuchten die Mannen von Head Coach Tom Landry am 17. Jänner 1971 als man in Super Bowl V den Baltimore Colts 16:13 unterlag. Nach dieser Niederlage wurde man bereits als konstant gutes Team, welches jedoch nicht in der Lage wäre die großen Spiele zu gewinnen verschrien. Die Dallas Cowboys ihrerseits gaben die Antwort auf dem Feld und straften mit einem souveränen 24:3-Erfolg über die Miami Dolphins in Super Bowl VI alle Kritiker Lügen. Auch im weiteren Verlauf der 1970er Jahre blieben die Cowboys ein Erfolgsgarant und verbuchten drei weitere Super Bowl-Auftritte. Während man in Super Bowl X und XII den Pittsburgh Steelers in hochklassigen Aufeinandertreffen 21:17 bzw. 35:31 unterlag, sicherte man sich in Super Bowl XII mit einem 27:10-Erfolg gegen die Denver Broncos den zweiten Super Bowl-Titel in der Geschichte der Franchise. Die Eckpfeiler des Cowboys-Erfolgsteams der 1970er-Jahre waren spätere Pro Football Hall of Fame-Mitglieder wie Quarterback Roger Staubach, Offensive Tackle Rayfield Wright, Defensive Tackles Bob Lilly und Randy White, Defensive Back Mel Renfro sowie Running Back Tony Dorsett.

Aufgrund der anhaltenden Erfolge und der großen Popularität der Dallas Cowboys erhielt das Cowboys Team der 1970er- und frühen 1980-Jahre den Beinamen „America's Team". Diese Bezeichnung geht auf den Vizepräsidenten und Chefredakteur von NFL Films Bob Ryan zurück, welcher dem Cowboys-Highlight-Film der 1978er Saison diesen Titel verpasste.

1986 - 1991

Nach Jahren des großen Erfolges und zwanzig aufeinanderfolgenden Saisonen mit einer positiven Sieg-Niederlagen-Bilanz beendete man 1986 die Saison mit 7-9. Auch in der darauffolgenden Saison konnten die Cowboys das Ruder nicht herumreißen und 1988 endete schließlich die Trainerkarriere von Hall of Fame Coach Tom Landry, der das Team seit Anbeginn der Cowboys-Franchise als Head Coach betreut hatte, mit einer niederschmetternden 3-13-Saison. Diese negative Statistik wurde 1989, nachdem Jimmy Johnson das Amt des Cheftrainers übernommen hatte, mit einer 1-15-Bilanz sogar noch getoppt.

In der Zwischenzeit hatte die Franchise auch einen neuen Besitzer bekommen. Nachdem Verkauf der Cowboys an H. R. „Bum" Bright durch Clint Murchison, Jr. im Jahre 1984 verkaufte Bright das Team aufgrund von Finanznöten 1989 an Jerry Jones weiter. Dieser zeigte gleich nach seinem Kauf, dass er nicht davor zurückschreckte „heiße Eisen" anzufassen und zeichnete hauptverantwortlich dafür, dass Tom Landy durch Jimmy Johnson ersetzt wurde.

Eine erfolgreiche Transferpolitik und ein glückliches Händchen beim jährlich stattfindenden NFL Draft sorgten jedoch dafür, dass die erfolglosen Tage bald wieder dem Ende angehören sollten.

1991 - heute

Nach einer 11-5-Saison 1991 kehrte man 1992 endgültig zurück in die Erfolgsspur und sicherte sich nach 15-jähriger Durststrecke den insgesamt dritten Super Bowl-Titel in der Franchise-Geschichte. Dank eines 30:13-Erfolges über die Buffalo Bills in Super Bowl XXVIII gelang es sogar diesen Titel erfolgreich zu verteidigen. Trotz dieser beiden Super Bowl-Erfolge verließ Head Coach Jimmy Johnson die Cowboys im Frühjahr 1994 aufgrund von Konflikten mit Besitzer Jerry Jones, der sich gegen den Willen Johnsons immer wieder in die sportlichen Agenden des Teams eingemischt hatte. Neuer Head Coach wurde Barry Switzer, der zunächst an die Erfolge der Johnson-Ära anschließen konnte und bereits in seiner zweiten Saison in Super Bowl XXX den Ligatitel einfuhr.

Nachdem man 1996 in den Divisional Playoffs den Carolina Panthers unterlegen war, endete 1997 die Saison zum ersten Mal seit sieben Jahren wieder nach dem Grunddurchgang. Gerüchte bezüglich interner Machtkämpfe zwischen Quarterback Troy Aikman und Head Coach Barry Switzer hielten sich während der ganzen Saison über hartnäckig und letzterer musste schließlich mit Beendigung der Saison 1997 den Hut nehmen. Nachfolger Chan Gailey führte die Cowboys 1998 zurück an die Spitzer der NFC East und zweimal in die Playoffs, wo jedoch jeweils bereits im ersten Spiel Endstation war.

Von 2000 bis 2002 hatte schließlich Dave Campo den Posten des Head Coaches inne. In den drei Saisonen unter Campo verpasste das Team immer die Playoffs und kam nie über einen vierten Platz innerhalb der NFC East hinaus. Campo ist bis heute der einzige Head Coach der Dallas Cowboys mit einer negativen Sieg-Niederlagen-Statistik (15-33-0).

Unter Bill Parcells (2003-2006) schafften die Cowboys zweimal den Einzug in die Wild Card Playoffs, wo man jedoch beide Male als Verlierer das Feld verließ.

Head Coach Wade Phillips holte 2007 den Divisions-Titel zurück nach Dallas. Allerdings gelang es auch ihm nicht die Niederlagenserie der Cowboys in den Playoffs zu durchbrechen (21-17-Niederlage gegen die New York Giants in den Divisional Playoffs) und so warten die Dallas Cowboys bereits seit der Saison 1996 auf einen Erfolg in den Playoffs.

Nach Abschluss der Saison 2008 werden die Cowboys voraussichtlich ihre Heimstädte zum zweiten Mal wechseln, denn bis zum Beginn der Saison 2009 soll das derzeit in Bau befindliche Stadion in Arlington, Texas fertiggestellt sein.

Namen, Stadien, Erfolge, Awards:

Team-Namen:
Dallas Steelers 1960
Dallas Rangers 1960
Dallas Cowboys seit 1960

Stadien:
Cotton Bowl 1960-1971
Texas Stadium 1971-2008
Cowboys Stadium in Arlington, Texas ab 2009

Head Coaches:

Tom Landry 1960-1988 (Bilanz: 270-178-6)
Jimmy Johnson 1989-1993 (51-37-0)
Barry Switzer 1994-1997 (45-26-0)
Chan Gailey 1998-1999 (18-16-0)
Dave Campo 2000-2002 (15-33-0)
Bill Parcells 2003-2006 (34-30-0)
Wade Phillips 2007-heute (22-10-0)

Erfolge:
League Championships: 1971 (Super Bowl VI), 1977 (Super Bowl XII), 1992 (Super Bowl XXVII), 1993 (Super Bowl XXVIII), 1995 (Super Bowl XXX)
Conference Championships: 1966 (EFC), 1967 (EFC), 1970 (NFC), 1971 (NFC), 1975 (NFC), 1977 (NFC), 1978 (NFC), 1992 (NFC), 1993 (NFC), 1995 (NFC)
Division Championships: 1967 (NFL Capitol), 1968 (NFL Capitol), 1969 (NFL Capitol), 1970 (NFC East), 1971 (NFC East), 1973 (NFC East), 1976 (NFC East), 1977 (NFC East), 1978 (NFC East), 1979 (NFC East), 1981 (NFC East), 1985 (NFC East), 1992 (NFC East), 1993 (NFC East), 1994 (NFC East), 1996 (NFC East), 1998 (NFC East)
Playoffteilnahmen: 1966, 1967, 1968, 1969, 1970, 1971, 1972, 1973, 1975, 1976, 1977, 1978, 1979, 1980, 1981, 1982, 1983, 1985, 1991, 1992, 1993, 1994, 1995, 1996, 1998, 1999, 2003, 2006, 2007

Retired Numbers/Ring of Honor:
Im Gegensatz zu den meisten anderen NFL-Teams sperren die Dallas Cowboys keine Rückennummern besonderer Spieler nach deren Karrieren. In Dallas können hingegen besonders verdiente Spieler, Trainer und Offizielle in den „Ring of Honor" aufgenommen werden, welcher derzeit 17 Personen umfasst.
Troy Aikman
Tony Dorsett
Cliff Harris
Bob Hayes
Chuck Howley
Michael Irvin
Lee Roy Jordan
Tom Landry
Bob Lilly
Don Meredith
Don Perkins
Mel Renfro
Tex Schramm
Emmitt Smith
Roger Staubach
Randy White
Rayfield Wright


Awards:

Super Bowl MVP:
1970 LB Chuck Howley (Super Bowl V)
1971 QB Roger Staubach (Super Bowl VI)
1977 (Tie) DT Randy White & DE Harvey Martin (Super Bowl XII)
1992 QB Troy Aikman (Super Bowl XXVII)
1993 RB Emmitt Smith (Super Bowl XXVIII)
1995 CB Larry Brown (Super Bowl XXX)

MVP:
1966 QB Don Meredith
1971 QB Roger Staubach
1993 RB Emmitt Smith

Offensive Player of the Year:
-

Defensive Player of the Year:
1977 DE Harvey Martin

Offensive Rookie of the Year:

1969 RB Calvin Hill
1977 RB Tony Dorsett
1990 Emmitt Smith

Defensive Rookie of the Year:
-

Coach of the Year:

1966 Tom Landry
1990 Jimmy Johnson

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