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    registriert am 08.11.2017

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kc

1960 - 1962


Lamar Hunt, Sohn eines Ölmagnaten, traf sich 1959 mit anderen Geschäftsleuten, um den Aufbau einer zur NFL konkurrierenden Football-Liga voranzutreiben. Hintergrund dieser Unternehmung waren mehrere verzweifelte Versuche, die von Erfolglosigkeit geplagten Chicago Cardinals zu übernehmen und in Dallas anzusiedeln. Nach der Gründung der American Football League 1960, erfüllte Hunt sogleich seinen Traum und die Dallas Texans waren geboren. In den ersten beiden Spielzeiten konnten die Texans allerdings nicht aus dem Schatten des großen NFL-Rivalen, der Dallas Cowboys, heraustreten. In der dritten Saison jedoch erreichten die Texans das AFL Championship Match gegen die Houston Oilers. Dieses Spiel wurde live im Fernsehen übertragen und erregte eine bis dato für die AFL nicht gekannte Aufmerksamkeit in der amerikanischen Sportwelt. Nicht nur weil das Spiel erst nach doppelter Overtime entschieden wurde, sondern auch, da die Zuschauer die Gleichwertigkeit der AFL zur NFL sehen konnten.

1963-1969


Trotz des 20:17 Sieges der Texans, stand für Hunt fest, die Franchise in einer anderen Stadt anzusiedeln. Das lag nicht zuletzt daran, dass beide Teams aus Dallas im selben Stadion spielen mussten und die Kapazitäten einfach nicht mehr ausreichten. Roe Bartle, der damalige Bürgermeister von Kansas City, bekam von Hunt schließlich den Zuschlag, nachdem er versprach den Saisonticketverkauf der Texans zu verdreifachen. Der Spitzname „Chiefs“ wurde daraufhin in einem Fanwettbewerb bestimmt und ehrte damit zugleich Bürgermeister Bartle, dessen Spitzname ebenfalls „The Chief“ war. Nach dem Gewinn der AFL Championship Trophäe 1966, wurden die Kansas City Chiefs ins erste AFL-NFL World Championship Spiel gegen die Green Bay Packers eingeladen. Trotz der 35:10 Niederlage, hatten sich die Chiefs in der Liga etabliert.

1970 - 1979


Nach dem Gewinn der AFC West 1971 schieden die Chiefs in den Playoffs gegen die Miami Dolphins, im mit 82 Minuten längsten Footballspiel der Geschichte, allerdings aus. Danach folgte eine sportliche Durststrecke, die auch durch den Umzug ins neu gebaute Arrowhead Stadium nicht aufzuhalten war. Hank Stram, der das Team 13 Jahre trainierte, wurde schließlich 1974 gefeuert. Auch die Jahre 1975 bis 1979 waren alles andere als vom Erfolg gekrönt.

1980 - 1989


Marv Levy übernahm die Chiefs 1977, konnte sie aber erst zu Beginn der Achtziger wieder auf die Erfolgsspur zurückführen. Vor allem Quarterback Bill Kenney und Rookie Running Back Joe Delaney sorgten für eine .500er Bilanz 1980 und einem Saisonabschluss von neun Siegen 1981. Der Optimismus für die Saison ’82 wurde allerdings durch den Streik der Spielervereinigung jäh zerstört. Zudem ertrank Joe Delaney im selben Jahr, nachdem er drei Kinder aus einem See rettete. Es schien überhaupt so, als wären die Kansas City Chiefs nur vom Pech verfolgt. Im Draft 1983 wählte man Quarterback Todd Blackledge anstelle von Jim Kelly und Dan Marino. Coach Levy musste schließlich auch noch seinen Trainerstuhl räumen und John Mackovic übernahm das Team. Trotz einer starken Defensive erreichten die Chiefs in den Achtziger Jahren nur einmal die Playoffs (1986), das abrupte Ende folgte jedoch schon im Wild Card Spiel gegen die New York Jets.

1990 - 1999


Bereits zum Jahresende 1988 stellte Lamar Hunt Carl Peterson als neuen Präsidenten des Vereins ein. Peterson zögerte nicht lange und führte im Team gravierende Veränderungen durch. So heuerte er Marty Schottenheimer als Head Coach an, zerlegte den Kader und griff in den Drafts 1989 und 1990 nach den Top Picks in Defensive End Neil Smith und Linebacker Derrick Thomas. Sofort ging es für Kansas City konstant bergauf. Von 1990 bis 1995 schafften die Chiefs jedes Jahr den Sprung in die Play Offs. Mit einem starken Laufspiel rund um Marcus Allen sowie der Akquirierung der Quarterbacklegende Joe Montana erzielte Kansas City 1993 die erfolgreichste Saison nach 22 Jahren und konnte1993 den Einzug in das AFC Conference Finale feiern. Hier gewannen allerdings die Buffalo Bills mit 30:13. Nach Montanas Rücktritt aus dem aktiven Profigeschäft taten sich die Chiefs schwer einen neuen starken Quarterback zu finden. Steve Bono, Rich Gannon und Elvis Grbac konnte nicht aus der weiterhin starken Defense Profit schlagen. Trotz mitunter herausragender Bilanzen in den regulären Saisons (13-3 1995; 13-3 1997) gab es für die Chiefs jeweils im ersten Postseason Spiel schon kein Weiterkommen mehr. Schottenheimers „Marty Ball“-Offensivtaktik fand schließlich 1998 mit seinem Rücktritt ein Ende.

2000 – heute


Tragisch startete das neue Jahrtausend für das Team aus dem Mittleren Westen. Linebacker Derrick Thomas verletzte sich bei einem Autounfall so sehr, dass er querschnittsgelähmt blieb und einige Wochen später starb. Die Jahre darauf dümpelten die Kansas City Chiefs schließlich nur noch im Mittelfeld der Liga herum. Erst in 2003, mit Dick Vermeil als Head Coach und Priest Holmes als Running Back, schafften die Chiefs wieder den Sprung in die Play Offs. Aber wie schon in den Jahren zuvor trug eine herausragende Saisonleistung (13-3) nicht dazu bei, das Momentum mit in die KO-Runden zu übertragen. Dieses Mal waren die Colts die Spielverderber (38:31). Zuletzt fand K.C. 2006 mit dem derzeitigen Trainer Herman Edwards den Weg in die Postseason, verlor aber erneut bereits das erste Spiel (23:8 gegen die Colts). Im gleichen Jahr starb der Gründer der Chiefs Lamar Hunt. Die Spielzeit 2007 kann eigentlich nur mit dem Wort miserabel bezeichnet werden. Vier Siege bei zwölf Niederlagen waren für die Chiefs das schlechteste Saisonergebnis seit 25 Jahren. Aber K.C. setzte noch einen drauf! 2008 toppte die Leistung des Vorjahres nochmals. Nur zwei Siege konnten die Chiefs am Ende verbuchen. Grund genug um Herm Edwards vor die Tür zu setzen. Seit 2009 hat nun Todd Haley das Sagen in Kansas City.

Namen, Stadien, Erfolge, Awards


Team-Namen:
Dallas Texans (1960-1962)
Kansas City Chiefs (seit 1963)

Stadien:
Cotton Bowl (1960-1962) Dallas Texans
Municipal Stadium (1963-1971)
Arrowhead Stadium (seit 1972)
Das Arrowhead Stadium zählt im übrigen zum lautesten Stadion der NFL, da alle Sitzplätze direkt auf den Spielfeldmittelpunkt ausgerichtet sind.

Head Coaches:
Hank Stram 1959-1974 (Bilanz: 124-76-10)
Paul Wiggin 1975-1977 (11-24-0)
Tom Bettis 1977 (1-6-0)
Marv Levy 1977-1982 (31-42-0)
John Mackovic 1983-1986 (30-34-0)
Frank Gansz 1987-1989 (8-22-1)
Marty Schottenheimer 1989-1998 (103-58-1)
Gunther Cunningham 1999-2000 (16-16-0)
Dick Vermeil 2001-2005 (44-36-0)
Herman Edwards 2006-2008 (15-33-0)
Todd Haley seit 2009

Erfolge:
Super Bowl Championship: 1969 (IV)
AFL Championships: 1962, 1966, 1969
Conference Championships AFC: -
Division Championships: AFL West:1962, 1966
AFC West: 1971, 1993, 1995, 1997, 2003

Retired Numbers:
16 Len Dawson, QB
28 Abner Haynes, RB
33 Stone Johnson, RB
36 Mack Lee Hill, RB
63 Willie Lanier, LB
78 Bobby Bell, LB
86 Buck Buchanan, DT

Awards:

Offensive Player of the Year:
2002 Priest Holmes, RB

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