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    registriert am 08.11.2017

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tb

1976 - 1979


Zusammen mit den Seattle Seahawks erklärte die NFL 1976 auch die Tampa Bay Buccaneers zum neuesten Expansion Team. Hugh Culverhouse, ein wohlhabender Anwalt aus Jacksonville, erhielt den Zuschlag, nachdem der eigentlich vorgesehene Franchisenehmer Tom McCloskey, mit finanziellen Problemen zu kämpfen hatte. Was als optimistische Unternehmung begann, wandelte sich rasch in ein Desaster: Die Bucs, die in der NFC Central spielten, blieben fast zwei Spielzeiten lang ohne Sieg und bekamen sogleich den Status als Punktelieferant. Fakt war, dass man das Team aus Florida nicht wirklich ernst nahm, was auch an den lustig anmutenden Farben der Outfits lag, die mehr an Zirkus, als an Football erinnerten. Nach 26 Niederlagen in Folge, gab es erst zum Ende der Saison 1977 die ersten beiden Siege, gegen New Orleans und St.Louis. Nun verbesserte sich die Situation und auch das Ansehen deutlich. In der Spielzeit 1978 waren die Buccaneers schon bei fünf Siegen und erlangten einen Durchbruch im Folgejahr. Mit Quarterback Doug Williams, Star-Running-Back Ricky Bell und einer herausragenden Defense um Lee Roy Selmon, erreichten die belächelten Bucs nicht nur die Play Offs, sondern zeigten der Liga, das mehr in ihnen steckt, als nur ein Zirkusverein. Im Divisional Play Off Spiel musssten das auch die haushohen Favoriten aus Philadelphia erfahren. Mit einem 24:17 Überraschungserfolg, qualifizierten sich die Bucs schließlich für das NFC Championship Spiel gegen die Rams, welches allerdings mit 9:0 verloren ging.

1980-1995


1981 waren die Buccaneers erneut erfolgreich und gewannen die NFC Central. Die Dallas Cowboys hatten allerdings mit den „Freibeutern“ keine Gnade und schickten sie mit 38:0 nach Hause. Auch in der folgenden Saison – die durch den Spielerstreik deutlich kürzer war – erreichten die Tampa Bay Buccaneers gerade so die Play Offs, nachdem sie fünf der letzten sechs Spiele für sich entscheiden konnten. Doch die „Cardiac Kids“, wie sie nach den „Kurz-vor-Knapp-Siegen“ genannt wurden, scheiterten erneut an den Cowboys. Dieses Spiel sollte den letzten Postseason Auftritt für die nächsten 15 Jahre darstellen. Zudem verloren die Bucs nicht nur Quarterback Doug Williams, sondern auch Running Back Ricky Bell, der 1984 an einem Herzfehler starb. Eigentümer Hugh Culverhouse erlebte nur noch eine Zeit, die sportlich gesehen von Erfolglosigkeit und Pech geprägt war und verstarb schließlich 1994.

1996 - 1999


Mit Culverhouses Tod, schien auch die Zukunft des Teams in Tampa Bay fraglich. Gerüchte kursierten um einen Verkauf der Franchise und einen Umzug nach Baltimore. Letztlich kam Malcom Glazer, in einer Last-Minute-Aktion, allen anderen Bietern zuvor und kaufte die Bucaneers für 192 Millionen US-Dollar. Sofort übertrug er seinen Söhnen die finanzielle Verantwortung, mit dem Ziel, das Team wieder auf Erfolgskurs zu bringen. Mit dem Start der 96er Saison waren die Bucs nicht nur von innen, mit neuen Eigentümern, Managern und Trainern, umgekrempelt, auch äußerlich änderte die Franchise ihr Aussehen. Neue Logos, Farben und Outfits, sowie der Umzug in das nagelneue Raymond James Stadium, sollten die Vergangenheit vergessen machen. Head Coach Tony Dungy konnte in seiner ersten Saison zwar noch nicht überzeugen, führte die Bucs aber bereits ein Jahr später in die Playoffs. Nach einem Sieg über Detroit, folgte jedoch eine klare 21:7 Niederlage gegen Green Bay. Zwei Jahre später standen die Buccaneers schon im NFC Conference Finale gegen St.Louis. Trotz der knappen 11:6 Pleite, hatten die Buccaneers nun endlich den geforderten Respekt in der Liga und wurden nicht länger unterschätzt.

2000 - heute


Die Buccaneers starteten mit zwei aufeinanderfolgenden Playoff-Teilnahmen ins neue Jahrzehnt. Trotz der gezeigten Konstanz, kam Tampa Bay nicht über die erste Runde hinaus, worauf 2001 Tony Dungy seine Koffer packen musste. Mit der Einstellung von Jon Gruden als neuen Head Coach in Tampa, folgte 2002 endlich der langersehnte Titelgewinn. Nach zwölf Siegen in der regulären Saison und dem Gewinn der neu gegründeten NFC South, spielten die Bucs auch in der Post-Season ihre Gegner an die Wand. San Francisco (31:6), Philadelphia (27:10) und schließlich die Oakland Raiders im Super Bowl XXXVII (48:21) wurden regelrecht abgefertigt. Die letzten Jahre bis heute, erreichten die Tampa Bay Buccaneers noch zweimal die Playoffs, zuletzt 2007. Dort war aber jeweils in Runde eins bereits Schluss.

Namen, Stadien, Erfolge, Awards


Team-Namen:
Tampa Bay Buccaneers (seit 1976)

Stadien:
Houlihan's Stadium (1996-1997) ehemals Tampa Stadium (1976-1995)
Raymond James Stadium (seit 1998)

Head Coaches:
John McKay 1976-1984 (Bilanz: 45-91-1)
Leeman Bennett 1985-1986 (4-28-0)
Ray Perkins 1987-1990 (19-41-0)
Richard Williamson 1990-1991 (4-15-0)
Sam Wyche 1992-1995 (23-41-0)
Tony Dungy 1996-2001 (56-46-0)
Jon Gruden 2002-2008 (57-55-0)
Raheem Morris seit 2009

Erfolge:
Super Bowl Championships: 2002 (XXXVII)
Conference Championships NFC: 2002
Division Championships NFC Central: 1979, 1981, 1999
NFC South: 2002, 2005, 2007

Retired Numbers:
63 Lee Roy Selmon, DE

Awards:

Defensive Player of the Year:
1979 Lee Roy Selmon, DE
1999 Warren Sapp, DT
2002 Derrick Brooks, LB

Rookie of the Year:
1997 Warrick Dunn, RB
2005 Carnell "Cadillac" Williams, RB

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