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sandiego

1959 – 1969

1959 wurden die San Diego Chargers unter Besitzer Barron Hilton gegründet, ihre erste Saison spielten sie 1960 noch in Los Angeles. Schon damals war der berühmte blau-gelbe Blitz auf der Uniform abgebildet, und 1961 kamen sie nach San Diego. Sie verloren knapp das Championship-Spiel unter Head Coach Sid Gillman, der bis 1971 die Zügel in der Hand behielt und in die Hall Of Fame kam. In diesem Spiel konnte die Defense 49 Interceptions erlangen, zum ersten Mal wurde daraufhin der Begriff „Fearsome Foursome“ für die Defesive Line gebraucht.

Die Saison 1962 lief aufgrund verschiedenster Verletzungen sehr schlecht, doch schon 1963 konnten die Chargers AFL-Meister werden, als sie die Boston Patriots 51-10 schlugen. Auch die nächsten beiden Jahre waren von Erfolgen gezeichnet, auch wenn sie ihren Erfolg aus 63 nicht wiederholen konnten, da sie beide Meisterschaftsspiele gegen die Bills verloren. In den Jahren 65 bis 69 schaffte San Diego es nicht mehr bis zum Finale, schloss aber jede Saison mit mehr Siegen als Niederlagen ab. 1967 zogen die Chargers in das San Diego Stadium ein, in dem sie bis heute spielen (unter dem Namen Qualcomm Stadium). Die Erfolge und der Ruhm der Chargers war mit dafür verantwortlich, dass 1970 die AFL und die NFL fusionierten.

1970 – 1982

Die San Diego Chargers spielten ab 1970 in der AFC West der NFL. Doch die Erfolge der 60er Jahre konnten sich nicht wiederholen. Coach Gillman trat 1971 zurück, und die meisten berühmten Spieler verließen das Team. Die Chargers versuchten sich NFL-Veteranen wie Johnny Unitas zu holen, doch diesehatten den Höhepunkt ihrer Karrieren schon hinter sich gelassen und brachten kaum Leistung. 1973 und 1975 hatten sie zwei der drei schlechtesten Saison-Ergebnisse in der gesamten Teamgeschichte und konnten nur zwei Siege erreichen.

1978 sollte endlich die Wende kommen: Die Chargers verpflichteten den späteren Hall-Of-Famer Coach Don Coryell. Dieser und Quarterback Dan Fouts, welcher von den Chargers 1973 gedraftet wurde, konnten das Team wieder an die Spitze der AFC West bringen. 1979 bis 1981 gewannen sie die Division, doch scheiterten in den Playoffs. Den Super Bowl sollten sie noch bis 1994 nicht erreichen können. Ein denkwürdiges Ereignis war das Playoff-Spiel gegen die Miami Dolphins in der Saison 1981: im Nachhinein wird es als „The Epic in Miami“ bezeichnet. Das Spiel endete 41:38 für die Chargers mit einem Field Goal kurz vor Ende der Verlängerung. Nachdem dieses Spiel in größter Hitze gewonnen wurde, verloren sie nur eine Woche später gegen die Cincinnati Bengals in einem der kältesten Spiele in der NFL Geschichte.

Auch in der durch einen Spielerstreik verkürzten Saison 1982 schafften es die Chargers in die Playoffs; als sechstbestes Team der AFC. Die erste Runde gegen die Steelers konnten sie gewinnen, doch dieses Jahr scheiterten sie an den Dolphins. So endete die zweite Hochphase der Chargers ohne Superbowl-Einzug.

1983 – 1995

Ab 1983 fiel die Leistung der Chargers rapide ab – sie kamen bis 1992 nicht mehr in die Playoffs. 1986 zog sich Coach Coryell aus der NFL zurück, zwei Jahre später folgte ihm Quarterback Fouts. Bis 1992 erlebte San Deigo zwei Head Coaches, die keinerlei erwähnenswerte Leistungen brachten. Doch dann kam die Wende mit Bobby Ross und Quarterback Stan Humphries. Die Chargers verloren zwar die ersten vier Spiele der Saison 1992, nur um dann elf der zwölf folgenden Spiele zu gewinnen und dadurch den AFC-West-Titel zu erreichen. Ross wurde aufgrund dieser überragenden Leistung zum Coach des Jahres gewählt. Diie Chargers konnten dann in der ersten Runde die Chiefs mit 17:0 bezwingen, wurden aber von den Dolphins mit 31:0 vorgeführt.

Die kommende Saison sollte den Chargers trotz acht Siegen nur den vierten Platz in ihrer Division einbringen. Die AFC West war stark wie selten zuvor: die Broncos, Chiefs und Raiders zogen in die Playoffs ein, und selbst die Seahawks hatten als letztes Team sechs Siege zu vermelden.

1994 sollte es endlich soweit sein – die Chargers spielten im Super Bowl. Die Offensive führte Quarterback Humphries an, die Defensive Linebacker Junior Seau, dem bis heute trotz außergewöhnlichen Leistungen in seiner Karriere der Sieg im wichtigstem Spiel der NFL verwehrt blieb. Die 49ers mit Quarterback Steve Young waren nicht zu überwältigen, und so verloren die Chargers ihren bislang einzigen Super Bowl Auftritt. 1995 kamen sie zwar bis in die Playoffs, mussten sich jedoch den Colts geschlagen geben.

1996 – 2003

Ab nun ging es wieder bergab mit den Chargers. 1997 zerstritt sich Coach Ross mit dem General Manager, was zur Folge hatte, dass Ross seine Sachen packen musste. Seine Nachfolger waren alles andere als erfolgreich. 2000 lieferten dieChargers , die bis dato schlechteste Leistung ihrer Geschichte mit nur einem einzigen Sieg ab. Es wurde klar das Änderungen her mussten. Als erstes wurde 2001 Norv Turner als Offensive Coordinator eingestellt. Er begann damit die Offensive umzugestalten, und das Team verpflichtete Running Back LaDainian Tomlinson und Quarterback Drew Brees.

2002 wurde Marty Schottenheimer Head Coach der Chargers und erreichte vier Siege in den ersten vier Spielen. Diese Serie sollte jedoch bald abbrechen, und San Diego beendete die Saison mit 8-8, was nur zu einem dritten Platz in der Division reichte. Katastrophaler war das Jahr 2003, das mit einer 4-12 Bilanz beendet wurde. Trotz des schlechten Ergebnisses hatte Tomlinson insgesamt mehr als 2000 Yards erreicht. Er war der erste Spieler der Chargers, der dies über mehrere Jahre hinweg schaffen konnte.

2004 – heute

Die Chargers hatten aufgrund der miserablen Leistungen den ersten Draft Pick 2004 und schnappten sich Eli Manning. Dieser hatte zuvor angekündigt den Vertrag mit den Chargers nicht unterschreiben zu wollen, da er das Gefühl hatte, San Diego würde seine Zukunft als Top-Quarterback gefährden. Die Giants, welche im Draft Phillip Rivers auswählten, boten den Chargers Rivers und drei weitere Draft Picks (unter anderem einen Erstrunden-Draft-Pick 2005) für Manning an, was San Diego akzeptierte. Rivers trainierte während des Training Camps wegen Vertragsstreitigkeiten nicht ,und so wurde Drew Brees ein weiteres Jahr zum Nummer-Eins-Quarterback für San Diego. Das Team schnitt 12-4 ab und kehrte das Ergebnis des Vorjahres um. Brees wurde zum Comeback Player of the Year gewählt und Schottenheimer zum Coach of the Year. Sie verloren jedoch das erste Spiel der Playoffs gegen die Jets.

2005 holten sich die Chargers den kommenden Pro-Bowler Linebacker Shawne Merriman mit einem Draft Pick aus dem Manning-Rivers Trade. Die Saison lief nicht schlecht, sie besiegten die seit 21 Spielen ungeschlagenen Patriots und die 13-0 Colts, doch schlossen insgesamt mit 9-7 ab und erreichten die Playoffs nicht. 2006 war dann das Jahr des Phillip Rivers, der nach einer Verletzung von Brees zum ersten Quarterback wurde. Sie beendeten die bis dato beste Saison der Teamgeschichte mit 14-2, aber mussten sich in den Playoffs den Patriots geschlagen geben.

Schottenheimer wurde nach der Saison gefeuert, und Norv Turner übernahm den Head-Coach-Job. Die Saison startete enttäuschend mit drei Niederlagen und einem Sieg. In den nächsten Spielen konnte sich San Diego erholen, und die Saison wurde mit 11-5 beendet. Die Playoffs waren spektakulär. Die Chargers besiegten erst die schwächeren Titans und danach die starken Colts, die als Favoriten antraten. Gegen die ungeschlagenen Patriots hatten sie aber keine Chance. Die Defense aus New England hielt die Chargers in der Red Zone erfolgreich auf, und so konnten sie im gesamten Spiel keinen Touchdown erzielen. Sie verloren mit vier Field Goals gegen drei Touchdows 12:21 und zogen trotz herausragenden Spielen in den Playoffs wieder nicht in den Super Bowl ein.

Namen, Stadien, Erfolge, Awards

Team Namen:
Los Angeles Chargers 1960
San Diego Charger seit 1961

Stadien:
Los Angeles Memorial Coliseum (1960)
Balboa Stadium (1961-1966)
Qualcomm Stadium (ab 1967)

Head Coaches:
Sid Gillman 1960-1969 (Bilanz: 82-47-6)
Charlie Waller 1969-1970 (9-7-3)
Sid Gillman 1971 (4-6)
Harland Svare 1971-1973 (7-17-2)
Ron Waller 1973 (1-5)
Tommy Protho 1974-1978 (21-39)
Don Coryell 1978-1986 (69-56)
Al Saunders 1986-1988 (17-22)
Dan Henning 1989-1991 (16-32)
Bobby Ross 1992-1996 (47-33)
Kevin Gilbride 1997-1998 (6-16)
June Jones 1998 (3-7)
Mike Riley 1999-2001 (14-34)
Marty Schottenheimer 2002-2007 (24-24)
Norv Turner seit 2007 (19-13)

Erfolge:
League Championships: 1963 (AFL-Meister; vor Fusion der NFL mit der AFL)
Conference Championships: 1994 (AFC)
Division Championships: 1960, 1961, 1963, 1964, 1965 (alle ALF West); 1979, 1980, 1981, 1992, 1994, 2004, 2006, 2007, 2008 (alle AFC West)
Playoffteilnahmen: 1960, 1961, 1963, 1964, 1965, 1979, 1980, 1981, 1982, 1992, 1994, 1995, 2004, 2006, 2007

Retired Numbers:
14 Dan Fouts QB
19 Lance Alworth WR

Awards:

MVP:
1963 Lance Alworth WR
1982 Dan Fouts QB
2006 LaDainian Tomlinson RB

Offensive Player of the Year:
1982 Dan Fouts QB
2006 LaDainian Tomlinso RB

Offensive Rookie of the Year:
1974 Don Woods RB
2001 LaDainian Tomlinson RB

Defensive Rookie of the Year:
1986 Leslie O'Neal DE
2005 Shawne Merriman OLB

Coach of the Year:
1992 Bobby Ross
2004 Marty Schottenheimer

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