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1925 - 1963

Die Geschichte der New York Giants nahm im Jahre 1925 ihren Anfang als der Buchmacher Tim Mara kolportierte und 500 US-Dollar in die Gründung der Franchise investierte. Da zu dieser Zeit jedoch der professionelle Football-Sport noch im Schatten von Baseball, Boxen und sogar College-Football stand, musste Teambesitzer Mara immer wieder selbst in die Tasche greifen um die über Jahre finanziell angeschlagene Franchise im ersten Jahrzehnt ihres Bestehens am Leben zu erhalten. Nichtsdestotrotz hielt man auf Liga- und Teamseite an der Überzeugung fest, dass eine Franchise in der größten Stadt der USA genau die richtige Initialzündung für den noch in den Kinderschuhen steckenden professionellen Football-Sport wäre. Obwohl sich beispielsweise 73.000 Zuschauer das Aufeinandertreffen im Jahre 1925 zwischen den Chicago Bears und den „New York Football Giants" (wie das Team am Anfang zur besseren Unterscheidung gegenüber dem gleichnamigen Baseballteam auch genannt wurde) nicht entgehen lassen wollten und das Team gleich von Anbeginn sportliche Erfolge einfahren konnte (bereits 1927 gelang es den Giants ihre erste NFL Championship einzufahren), musste Tim Mara aufgrund der Großen Depression der 1930er Jahre schwere finanzielle Einbußen hinnehmen und legte das Schicksal der Giants daraufhin in die Hände seiner beiden Söhne Jack und Wellington Mara. Im Jahre 1926 sahen sich die Giants außerdem mit der Gründung der New York Yankees, dem Aushängeschild der neugegründeten Konkurrenzliga AFL, konfrontiert. Allerdings gelang es den Giants in weiterer Folge den Markt New York für sich zu beanspruchen und die AFL verschwand nach nur einjährigem Bestehen wieder in der Versenkung.

Im Jahr 1930 übernahm der vormalige Defensive Tackle des Teams Steve Owen das Amt des Trainerpostens. Seine 23 Jahre andauernde Trainerkarriere mit den Giants bescherte der Franchise einige ihrer größten Erfolge und Owen letztlich die Aufnahme in die Pro Football Hall of Fame. Angeführt von den Eckpfeilern der Giants der 1930er und 1940er Jahre, Halfback und Placekicker Ken Strong sowie Linebacker Mel Hein, welcher in 15 Saisonen nicht ein einziges Spiel verpasste, verbuchte die Franchise aus dem „Big Apple" acht Divisionstitel zwischen 1933 und 1946 sowie zwei NFL Championships (1934 und 1938). Das Championship Game 1934 ging auch unter dem Namen „Sneakers Game" in die NFL-Geschichte ein, da Steve Owen seine Mannen in der zweiten Halbzeit des Spiels mit geborgten Turnschuhen des Manhattan College Basketballteams auflaufen ließ, welche auf dem gefrorenem Terrain besseren Halt garantierten. Trotz sechs weiterer Playoff-Auftritte in den Jahren zwischen 1939 und 1950 dauerte es letztlich bis zur Saison 1956 bis sich die Giants erneut Ligachampion nennen durften. Jim Lee Howell (der 1954 den Posten des Head Coaches von Steve Owen übernommen hatte) und Allie Sherman standen bis zum Ende der 1950er Jahre übrigens die späteren Hall of Fame Coaches Vince Lombardi (als Offense Coordinator) und Tom Landry (als Defense Coordinator) zur Seite. Wenig verwunderlich also, dass die Giants im zweiten Teil der Ära Howell sowie zu Beginn der Ära von Head Coach Allie Sherman in den acht Saisonen zwischen 1956 und 1963 insgesamt sechs NFL Eastern Championships einheimsten konnten.

1964 - 1980

Mit dem Gewinn der NFL Eastern Championship 1963 verabschiedeten sich die Giants beinahe für zwei Jahrzehnte in die niederen Gefilde der NFL und verbuchten in 17 Saisonen nur zwei Saisonen mit einer positiven Sieg-Niederlagen-Bilanz, ohne dabei ein einziges Mal die Playoffs zu erreichen. In dieser Zeitspanne „verbrauchte" die Franchise nicht nur fünf Head Coaches, sondern durfte auch vier verschiedene Stadien als ihre Heimstätte bezeichnen. Aufgrund der Umbauarbeiten im Yankee Stadium, welches die Polo Grounds 1956 als Austragungsort der Giants-Heimspiele abgelöst hatte, waren die Giants gezwungen in den Jahren 1973 bis 1975 in den Yale Bowl beziehungsweise in das Shea Stadium auszuweichen. 1976 bekam das Team schließlich mit dem Giants Stadium in East Rutherford, New Jersey seine eigene Heimstätte.

1980 - 1990

Eine erfolgreiche Transferpolitik, die Übernahme des Posten des Head Coaches durch Bill Parcells (1983) und ein glückliches Händchen im NFL Draft, welcher dem Team Quarterback Phil Simms (1979) und Linebacker Lawrence Taylor (1981) bescherte, sorgten jedoch dafür, dass die erfolglosen Tage der Franchise im weiteren Verlauf der 1980er Jahre dem Ende angehören sollten. Nach bereits vielversprechenden Playoff-Auftritten 1984 und 1985 passte in der darauffolgenden Saison endgültig alles zusammen und somit sicherten sich die Giants in Super Bowl XXI angeführt von einem furiosen Phil Simms (seine Completion Percentage von 88% markiert nach wie vor einen Super Bowl Rekord) ihren ersten Super-Bowl-Titel. Schließlich dauerte es nur vier Jahre und die Giants durften erneut über einen Triumph in der Super Bowl jubeln.

1990 - heute

Nach diesem Erfolg beendete Bill Parcells sein Engagement und wurde durch Offense Coordinator Ray Handley, welcher sich jedoch aufgrund des ausbleibenden Erfolges für nur zwei Saisonen am Ruder halten konnte, ersetzt. Handley selbst wurde wiederum durch den vormaligen Head Coach der Denver Broncos Dan Reeves ausgetauscht, mit welchem 1993 der Erfolg in Gestalt eines Playoff-Auftritts zurückkehrte. Aufgrund des Rücktritts von Phil Simms und Lawrence Taylor konnten die Giants ihren Ansprüchen in den weiteren Saisonen jedoch nicht gerecht werden und deshalb wurde Reeves nach der Saison 1996 durch Jim Fassel ersetzt. Diesem gelang es das Team schließlich im Jahr 2000 erneut in die Super Bowl zu führen, wo man jedoch dieses Mal den Baltimore Ravens klar mir 34:7 unterlag. In den darauffolgenden drei Saisonen konnte man nur noch einmal die Playoffs erreichen und so musste Fassel nach einer enttäuschenden Saison 2003 den Hut nehmen. Neu zur Franchise stieß 2004 nicht nur der neue Head Coach Tom Coughlin, sondern auch der neue Franchise-Quarterback der Giants Eli Manning, dessen Agenden man sich im Zuge eines Draft Trades mit den San Diego Chargers sichern konnte. Der Stern Mannings ging schließlich endgültig in der Saison 2007 auf, als man in Super Bowl XLII die bis dahin unbesiegten New England Patriots in die Knie zwingen konnte.

Namen, Stadien, Erfolge, Awards

Team-Namen:
New York Giants 1925-heute

Stadien:
Polo Grounds 1925-1955
Yankee Stadium 1956-1973
Yale Bowl 1973-1974
Shea Stadium 1975
Giants Stadium 1976-heute

Head Coaches:
Bob Folwell 1925 (Bilanz: 8-4-0)
Joe Alexander 1926 (8-4-1)
Earl Potteiger 1927-1928 (15-8-3)
LeRoy Andrews 1929-1930 (24-5-1)
Benny Friedman and Steve Owen 1930 (2-0-0)
Steve Owen 1931-1953 (153-108-17)
Jim Lee Howell 1954-1960 (55-29-4)
Allie Sherman 1961-1968 (57-54-4)
Alex Webster 1969-1973 (29-40-1)
Bill Arnsparger 1974-1976 (7-28-0)
John McVay 1976-1978 (14-23-0)
Ray Perkins 1979-1982 (24-35-0)
Bill Parcells 1983-1990 (85-52-1)
Ray Handley 1991-1992 (14-18-0)
Dan Reeves 1993-1996 (32-34-0)
Jim Fassel 1997-2003 (60-55-1)
Tom Coughlin 2004-heute (47-33-0)

Erfolge:
League Championships: 1927 (NFL), 1934 (NFL), 1938 (NFL), 1956 (NFL), 1986 (Super Bowl XXI), 1990 (Super Bowl XXV), 2007 (Super Bowl XLII)
Conference Championships: 1956 (EFC), 1958 (EFC), 1959 (EFC), 1961 (EFC), 1962 (EFC), 1963 (EFC), 1986 (NFC), 1990 (NFC), 2000 (NFC), 2007 (NFC)
Division Championships: 1933 (NFL East), 1934 (NFL East), 1935 (NFL East), 1938 (NFL East), 1939 (NFL East), 1941 (NFL East), 1944 (NFL East), 1946 (NFL East), 1986 (NFC East), 1989 (NFC East), 1990 (NFC East), 1997 (NFC East), 2000 (NFC East), 2005 (NFC East), 2008 (NFC East)
Playoffteilnahmen: 1933, 1934, 1935, 1938, 1939, 1941, 1943, 1944, 1946, 1950, 1956, 1958, 1959, 1961, 1962, 1963, 1981, 1984, 1985, 1986, 1989, 1990, 1993, 1997, 2000, 2002, 2005, 2006, 2007, 2008

Retired Numbers:
1 Ray Flaherty
4 Tuffy Leemans
7 Mel Hein
11 Phil Simms
14 Y.A. Tittle
16 Frank Gifford
32 Al Blozis
40 Joe Morrison
42 Charlie Conerly
50 Ken Strong
56 Lawrence Taylor

Awards:

Super Bowl MVP:
1986 QB Phil Simms (Super Bowl XXI)
1990 RB Ottis Anderson (Super Bowl XXV)
2007 QB Eli Manning (Super Bowl XLII)

MVP:
1938 C Mel Hein
1956 HB Frank Gifford
1959 QB Charley Conerly
1961 QB Y.A. Tittle
1962 QB Y.A. Tittle
1962 DE Andy Robustelli
1963 QB Y.A. Tittle
1986 LB Lawrence Taylor
1986 QB Phil Simms

Defensive Player of the Year:
1981 LB Lawrence Taylor
1982 LB Lawrence Taylor
1986 LB Lawrence Taylor
2001 DE Michael Strahan

Defensive Rookie of the Year:
1981 LB Lawrence Taylor


Coach of the Year:
1950 Steve Owen
1956 Jim Lee Howell
1961 Allie Sherman
1962 Allie Sherman
1970 Alex Webster
1986 Bill Parcells
1993 Dan Reeves
1997 Jim Fassel

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