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    registriert am 08.11.2017

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pittsburgh

1933-1939

Die Pittsburgh Steelers wurden am 8. Juli 1933 von Art Joseph Rooney, damals unter dem Namen Pittsburgh Pirates, gegründet, was sie zum fünftältesten Team der National Football League (NFL) macht. Von den damals zehn Mannschaften in der NFL existieren neben den Steelers heute noch vier weitere - Arizona Cardinals (damals Chicago), Chicago Bears, Green Bay Packers und den amtierenden New York Giants. Art Rooney war damals schon ein Visionär einer starken Profifootballliga, so dass er sich auch nicht scheute, 1938 mit Byron „Wizzer“ White den ersten mit 15.800 $ hoch dotierten Profivertrag einzugehen.

Die ersten Jahre sind meistens die schwersten Jahre. So war es zumindest bei den Pittsburgh Steelers, welche in den ersten sieben Jahren des Bestehens fünf verschiedene Trainer beschäftigten. Mit diesen fünf Head Coaches kam das Team von 1933 bis 1940 auf keine positive Bilanz und insgesamt nur auf 22 Siege. Für die Heimspiele stand dem Team das Forbes Field mit 35.000 Plätzen, was 1909 für die Major League Baseball errichtetet wurde, zur Verfügung, welches sie für exakt 30 Jahre bis 1963 nutzten.

1940-1949

1940 kam dann die Umbenennung zu dem auch heute noch verwendeten Namen Steelers. Mit diesem Namen wollte Art Rooney die Verbundenheit zur Stadt Pittsburgh und dessen weltweit bekannten Stahlindustrie zeigen. Mit Walt Kiesling kam 1939 ein neuer Trainer und letztendlich im Jahre1942 die erste positive Bilanz in der Teamgeschichte. Die Steelers stellten in diesem Jahr auch den besten Running Back mit dem Rookie Bill Dudley, welcher es jedoch im folgenden Jahr vielen NFL-Spielern gleichtat und sich freiwillig bei der Armee meldete, um im zweiten Weltkrieg mitzukämpfen.

Auf Grund der verdünnten Spielerkader fusionierte Art Rooney 1943 mit den Philadelphia Eagles zu den Phil-Pitt „Steagles“ und 1944 mit den Chicago Cardinals zu den Card-Pitt. In dieser Zeit musste sich Walt Kiesling seinen Trainerjob, zum einen mit Greasy Neale von den Eagles und zum anderen mit Phil Handler von den Cardinals, teilen, bevor er 1945 von Jim Leonard abgelöst wurde.

Nachdem der Krieg in Europa beendet war, kehrte Bill Dudley (Aufnahme in die Pro Football Hall of Fame 1966) zurück, um die Liga in Rushing Yards, Interceptions und Punt Returns zu dominieren. Er wurde von Jock Sutherland trainiert, welcher 1946 Walt Kiesling ablöste. In seinem zweiten Jahr brachte Jock Sutherland die Steelers mit einer 8:4 Bilanz zum ersten Mal in der Geschichte des Teams in die Post-Season, wo sie 0:21 gegen Philadelphia verloren. Jock Sutherland verstarb im folgenden Frühling bei einem Scouting Trip. John Michelosen übernahm den Posten des Head Coaches.

1950-1959

John Michelosen erreicht eine Gesamtbilanz von 20-26-2 Siegen in seiner Zeit als Head Coach der Pittsburgh Steelers von 1948 bis 1951. Für die Saison von 1952 kehrte Joe Bach auf den Trainerposten zurück nach Pittsburgh, nachdem er bereits von 1935-1936 diesen Job inne hatte. Mit ihm wurde auch der Wechsel von der Single-Wing-Formation zur moderneren T-Formation bei den Steelers eingeläutet. Sie waren das letzte Team, welche diese von Georg Halas in Chicago eingeführte Formation, übernahm.

Als Joe Bach aus gesundheitlichen Gründen am Ende der Saison von 1954 seinen Posten abgeben musste, kam Walt Kiesling zurück. Walt Kiesling hatte bereits für die Steelers in den Jahren 1939-1940 und 1941 bis 1944 als Head Coach gearbeitet und sollte nun, nachdem er als Assistant Coach an der Seite von Joe Bach gearbeitet hatte, für den Zeitraum von 1954 bis 1956 dies erneut tun. Mit Buddy Parker als Nachfolger sollte ein neues Gesicht auf dem Posten des Head Coaches zu sehen sein. In seiner achtjährigen Tätigkeit von 1957 bis 1964 führte er die Mannschaft zu fünf Saisons mit einer positiven Bilanz.

1960-1969

Mit seinem Hall-of-Fame-Quarterback Babby Layne, der die Mannschaft in drei von diesen fünf positiven Saisons anführte, erreicht Bobby Parker eine Gesamtbilanz von 51-48-6 und steht damit an dritter Stelle der erfolgreichsten Head Coaches der Pittsburgh Steelers.

Am 25 Oktober 1964 wurde das Trikot mit der Nummer 70 retired und somit zu Ehren von Defensive Tackel Ernie Stauner, der mit dieser Nummer 13 Jahre für die Steelers spielte, nie mehr vergeben. Es ist bis heute das einzige Trikot des Teams, welches retired wurde.

1969 wurde Ernie Stauner auch noch seitens der Liga, mit seiner Aufnahme in die Pro Football Hall of Fame, geehrt.

Nach dem Mike Nixon nur einen Kurzauftritt als Head Coach der Steelers 1965 hatte, bekam sein Nachfolger auch nur für zwei Jahre von 1966 bis 1968 den Posten als Cheftrainer. Am 27. Januar 1969 bekam der junge Trainer Chuck Noll mit 37 Jahren diese Stelle und sollte für zwei Jahrzehnte das Gesicht für den Erfolg der Mannschaft in dieser Zeit sein. Er baute das ganze Team neu auf und wählte im ersten Draft als Head Coach, den 1987 in die Pro Football Hall of Fame aufgenommen Defensive Tackle, Joe Green. Er bekam den Spitznamen „Mean“ und wurde zum Aushängeschild des „Steel Curtain“, wie die übermächtige Defensive Line der Steelers in den 70er Jahren genannt wurde. Neben seiner Auszeichnung zum Defensive Rookie of the Year 1969, bekam er 1972 und 1974 den Titel des Defensive Player of the Year. Doch trotz seiner Spitzenleistung als Rookie konnte auch er in dieser Saison nur einen Sieg feiern.

1970-1979

Die schlechte Bilanz von 1-13 und das Glück beim Münzwurf mit Chicago brachte den Steelers den Nummer 1 Pick vom Draft 1970, bei dem Chuck Noll sich der Offensive widmete und Quarterback Terry Bradshaw wählte. In der dritten Runde des gleichen Drafts wählte er den Cornerback Mel Bount, der 1975 zum Defensive Player of Year gewählt wurde. Beide Spieler wurden 1989 in die Pro Football Hall of Fame aufgenommen. Chuck Noll sollte auch in den folgenden Jahren einen guten Riecher haben, indem er unter anderem 1971 Jack Ham (Aufnahme in die Pro Football Hall of Fame 1988), 1972 Franco Harris und 1974 Jack Lambert (beide wurden 1990 in die Pro Football Hall of Fame aufgenommen) wählte. Zum Offensive Rookie of the Year wurde Franco Harris 1972 gewählt, während Jack Lambert zum Defensive Rookie of the Year 1974 gewählt wurde.

Doch der Wandel und Neuaufbau sollte sich nicht nur auf die Mannschaft, welche vom jungen Trainer neu zusammengestellt wurde, begrenzen. Mit dem Zusammenschluss der American Football League (AFL) und der National Football League (NFL), wechselten die Pittsburgh Steelers von der NFL Centruy Division zur AFC Central. Das Team bekam auch ein neues „Zuhause“ mit dem Three River Stadium, nachdem es vorübergehend in den 60er Jahren vom Forbes Field (1933-1963) zum Pitt Stadium (1964-1969) wechselte. Als die ersten Jahre des Wandels überstanden waren und die Spieler Erfahrung sammeln konnten, brachte das Jahr 1972 den erhofften Erfolg. Mit einer Bilanz von 11-3 konnte der erste Divisionstitel geholt werden. Auch der erste Sieg in den Playoffs konnte gegen die Oakland Raiders mit einem Fang von Franco Harris in letzter Minute zum 13:7 Endstand gefeiert werden. Trotz der Niederlage gegen die ungeschlagenen Miami Dolphins mit 17:21 konnte vom Beginn einer Ära gesprochen werden. Chuck Noll sollte, nachdem bereits einigen Spieler geehrt wurden, mit dem Titel des Coach of the Year Anerkennung für seine Arbeit erfahren.

Die zuvor geschlagenen Raiders konnten sich zwar in den Playoffs von 1973 bei den Steelers, die sich mit einer Bilanz von 10-4 einen Wild Card Platz sicherten, mit einem Sieg von 33:14 revanchieren, mussten jedoch 1974 wieder das Nachsehen haben. 1974 holte sich die Mannschaft von Chuck Noll den ersten von sechs in Folge geholten AFC Central Titeln. In den Playoffs holten sie sich die Teilnahme am Super Bowl IX gegen Minnesota mit Siegen gegen Buffalo (32:14) und Oakland (24:13). Mit Franco Harris als Super Bowl MVP sicherte sich Pittsburgh den 16:6 Sieg und somit die Vince Lombardi Trophy, welche Art Rooney als Teambesitzer zum ersten Mal in der Vereingeschichte in Empfang nehmen durfte.

Die Saison 1975 nach dem Sieg des Super Bowls begann wie im Rausch mit elf Siegen in Folge, um dann mit einer Bilanz von 12-2 die Division zu gewinnen. In den Playoffs besiegten sie zunächst Baltimore 28:10, bevor wieder die Oakland Raiders 16:10 unterlegen waren. Im Super Bowl X schlugen die Steelers, mit einer starken MVP-Leistung von Lynn Swann, die Dallas Cowboys 21:17 und konnten somit als drittes Team zweimal hintereinander den Titel holen.

Auch wenn der Start im folgenden Jahr mit einem Sieg gegenüber vier Niederlagen nicht so berauschend war, konnte sich das Team fangen und mit neun aufeinanderfolgenden Siegen den Divisiontitel erneut holen. Doch auch wenn die Steelers in der ersten Runde noch Baltimore schlagen konnten, hatten sie dieses Mal gegen die Raiders aus Oakland mit 7:24 das Nachsehen. In den folgenden Playoffs, die sie mit einer Bilanz von 9-5 in der regulären Saison erreichten, mussten die Steelers bereits in der ersten Runde die 34:21 Niederlage gegen die Denver Broncos hinnehmen.

1978 sollte wieder der alte Glanz und die alte Stärke zum Vorschein kommen. Mit einem sehr stark spielenden Terry Bradshaw, der in der Saison zum MVP gewählt wurde, erzielten die Steelers 14-2 Siege. In den Playoffs schlugen sie als kleine Revanche die Denver Broncos 33:10, bevor sie auch die Houston Oilers mit 34:5 nach Hause schickten. Im Super Bowl XIII hatten sie erneut die Dallas Cowboys als Gegner. Doch mit Terry Bradshaw (Super Bowl MVP), der seine Stärke aus der regulären Saison in den Playoffs beibehielt, gewannen sie das Spiel mit 35:31. Mit diesem Sieg waren die Pittsburgh Steelers das erste Team mit drei Vince Lombardi Trophäen. Es sollte für Chuck Noll und seine Mannschaft aber nicht die letzte sein, da sie im folgenden Jahr 1979 mit 12-4 Siegen wieder stark spielten und ins Finalspiel einzogen. Im Super Bowl XIV gewannen sie, erneut mit Terry Bradshaw als MVP, mit 31:19 gegen die Los Angeles Rams. Dieser vierte Titel, den zuvor noch kein Team erreicht hatte, sowie die acht aufeinanderfolgenden Playoff-Teilnahmen und die sechs aufeinanderfolgenden AFC Central Titel, machten die Pittsburgh Steelers zum „Team of the Decade“.

1980-1989

Auch wenn die 70er sehr erfolgreich verliefen und eben so erfolgreich zu Ende gingen, konnten die Mannschaft von Chuck Noll dies nicht in die ersten Jahre der 80er retten. 1980 und 1981 verpassten die Steelers jeweils die Playoff-Teilnahme mit Bilanzen von 9-7 und 8-8.

Das Jahr von 1982 stand im Namen des 50jährigen Bestehens des Teams. Rund um die Spiele und die Saison wurden unzählige Aktivitäten und Feierlichkeiten für die Fans angeboten. Und auch das Team machte der Stadt und den Fans ein Geschenk mit der Teilnahme an den Playoffs, welche es mit einer Bilanz von 6-3, in der wegen einem Streik verkürzten Saison, erreichte. Doch mit der 31:28 Niederlage gegen die San Diego Chargers im heimischen Three River Stadium war auch dies schnell vorbei. Es sollte bis 1992 das letzte Post-Season-Spiel daheim gewesen sein.

Mit dem achten Divisiontitel 1983 ging es in den Playoffs mal wieder gegen die Raiders, welche nun in Los Angeles beheimatet waren, wobei dieses Mal das Team aus Kalifornien die Nase deutlich mit 38:10 vorn hatte. Den Gewinn der Division wiederholte das Team aus Pittsburgh im folgenden Jahr. Mit einem 24:17 Sieg in Denver gegen die Broncos zogen die Steelers in das Conference Finale gegen die Miami Dolphins ein, welche sich aber als zu stark erwiesen und deutlich mit 48:10 gewannen. 1985 begann die Zeit, in der die Steelers mehr Niederlagen als Siege zu verbuchen hatten. Nach der Bilanz von 7-9 sollten 1986 nur noch sechs Siege auf der „Haben - Seite“ zu finden sein. Selbst in der folgenden Saison, als es noch Chancen auf den Einzug in die Playoffs gab, wurden diese mit zwei Niederlagen am Ende des Jahres 1987 verspielt. Im nächsten Jahr sah es nicht besser, sondern beinahe noch schlimmer aus. Man erreichte die schlechteste Bilanz seit 19 Jahren mit 5-11. Zu Beginn der Saison von 1989 sah es aus, als ob die negative Serie sich fortführen sollte. Grund hierfür war, dass das Team aus Pittsburgh mit zwei sehr hohen Niederlagen (0:51 und 10:41) startete, bevor es sich fing und mit einer Bilanz von 9:7 einen Wild-Card-Platz erkämpfte. In den Playoffs konnte die Mannschaft aus Pittsburgh einen aufregenden 26:23 Sieg nach Verlängerung gegen die Houson Oilers feiern. In der darauffolgenden Partie der Playoffs verloren die Steelers in einem eben so spannenden Spiel in Denver, bei dem sie zwar in den letzten Minuten führten, doch mit einer 23:24 Niederlage heimfahren mussten.

1990-1999

In der Saison von 1990 hatten die Steelers das Glück nicht auf ihrer Seite. Mit einer Bilanz von 9-7 standen sie gleich mit zwei anderen Teams an der Spitze ihrer Division, mussten aber jede Hoffnung auf die Playoffs wegen einer 2-4 Bilanz innerhalb der AFC Central begraben. Im folgenden Jahr beendeten sie an zweiter Stelle ihre Division mit 7-9 Siegen. Chuck Noll konnte noch zwei Heimsiege gegen den Erzrivalen Cleveland Browns und den Cincinnati Bengals feiern, bevor er am 26. Dezember 1991 seinen Rücktritt bekannt gab. Mit 23 Saisons hintereinander als Head Coach von ein und demselben Team steht er ebenso in den Rekordbüchern, wie auch mit seiner Bilanz von 209-156-1. Er steht damit an fünfter Stelle der siegreichsten Head Coaches in der Geschichte der NFL. Mit seinen vier Super-Bowl-Siegen steht er jedoch allein an der Spitze, was ihn 1993 letztendlich die Ehrung durch die Aufnahme in die Pro Football Hall of Fame einbrachte. Doch mit dem Ende der Ära Noll sollte im folgenden Jahr 1992 eine neue große Ära beginnen. Mit 34 Jahren trat Bill Cowher den Trainerposten, als bis dato jüngster Trainer der National Football League, an. Seinen Einstand feierte er mit dem ersten Sieg der Division seit 1984 durch die Bilanz von 11-5, sowie der Ehrung zum Coach of the Year. Mit sechs Nominierung zum Pro Bowl konnten seine 92er Steelers ebenfalls einen kleinen Rekord feiern.

Seit dem Zusammenschluss und somit dem Wechsel der Steelers in die AFC erreichte das Team unter Head Coach Bill Cowher als erste Mannschaft den zehnten Divisionstitel. Und dank der guten Bilanz in diesem Jahr, erreichen die Pittsburgh Steelers Platz eins der AFC und hatten somit Heimvorteil in den Playoffs. Zum ersten Mal seit zehn Jahren gab es wieder ein Playoff-Spiel im Three River Stadium. Leider verloren sie gegen den späteren AFC Champion, die Buffalo Bills, mit 3:24.

Sie konnten zwar ihren Einzug in die Playoffs 1993 mit dem zweiten Platz in der Division und einer Bilanz von 9-7 wiederholen, mussten sich aber mit einer Overtime-Niederlage gegen die Kansas City Chiefs im AFC Wild Card Spiel aus den Playoffs verabschieden. Mit sieben Siegen aus den letzten acht Spielen legte das Team von Coach Cowher ein starkes Finish im Jahre 1994 hin. Die erzielte Bilanz von 12-4 war erneut die beste in der AFC, was zudem der Mannschaft den nächsten Divisionstitel einbrachte. Nach einem deutlichen 29:9 Sieg gegen den Erzrivalen aus Cleveland standen die Steelers zum ersten Mal seit 1979 wieder im AFC Championship-Spiel. Die Steelers verloren das Spiel mit 13:17 gegen die San Diego Chargers.

Im Jahr danach wurde Bill Cowher mit 38 Jahren der jüngste Head Coach, der sein Team in den Super Bowl führte. Nach Siegen gegen die Buffalo Bills mit 40:21 und gegen die Indianapolis Colts mit 20:16 konnten die Steelers den AFC Championship-Titel empor halten. Doch im Super Bowl XXX mussten sie die 17:27 Niederlage gegen die Dallas Cowboys hinnehmen. In der Saison von 1996 wurden zwar die Playoffs mit einer Bilanz von 10-5 erreicht, jedoch schied man direkt aus. Im folgenden Jahr gewannen die Steelers erneut ihre AFC Central Division mit 11-5 Siegen, doch wurde ihnen die wiederholte Teilnahme an einem Super Bowl durch die 21:24 Niederlage gegen die Denver Broncos im AFC Championship-Spiel verwehrt.

1998 beendete das Team aus Pittsburgh die Saison zum ersten Mal unter Head Coach Bill Cowher mit einer negativen 7-9 Bilanz und damit ohne Teilnahme an den Playoffs. Auch 1999 gab es keine Playoff Spiele für das Team, welches das Jahrtausend mit nur sechs Siegen gegenüber zehn Niederlagen denkbar schlecht beendete.

2000-Heute

Mit drei Niederlagen starteten die Steelers in die Saison 2000, welche im Zeichen des Abschieds vom Three River Stadium stand. Das Stadion brachte dem Team wohl noch etwas extra Siegeswillen, da es vier von den sechs letzten Heimspielen gewannen und die Saison mit einer positiven 9:7 Bilanz, aber ohne Playoff-Teilnahme, beendete. Am 16. Dezember wurde, mit einem deutlichen 24:3 Sieg über die Washington Redskins, das Three River Stadium nach 31 Saisons (1970-2000) in Rente geschickt. Die Steelers konnten dort 182 Siege feiern und mussten nur 73 Niederlagen hinnehmen.

Das neue Zuhause in Pittsburgh wurde das Heinz Field, welches 2001 eingeweiht wurde. Das Eröffnungsspiel im neuen Heinz Field sollte landesweit im Sunday Night Game am 16. September übertragen werden, was sich aufgrund des Attentats vom 11. September und der generellen Vertagung aller Spiele auf den 7. Oktober verschob.

Ungeachtet von den Ereignissen machte es dem Team wohl viel Spass dort zu spielen, da sie nur ein Heimspiel in dieser Saison verloren. Die Heimbilanz von 7-1 Siegen machte sich auch in der Gesamtbilanz von 13-3 deutlich bemerkbar und brachte ihnen den Sieg der AFC Central Division ein. In den Playoffs schlugen sie den amtierenden Super Bowl Champion, die Baltimore Ravens, deutlich mit 27:10, bevor sie im AFC Championship-Spiel eine 17:24 Niederlage gegen den späteren Champion aus New England hinnehmen mussten. Den schlechten Start mit zwei Niederlagen in die Saison 2002 konnte Bill Cowher in eine positive Bilanz umwandeln, welche ihm und seinem Team die Teilnahme an den Playoffs einbrachte. Doch dort ging die Saison mit einer 31:34 Niederlage nach Verlängerung bei den Tennessee Titans zu Ende.

Aufgrund der schlechten Saison 2003, bei der das Team aus Pittsburgh auf nur sechs Siege kam, bekamen die Steelers einen hohen Pick im Draft von 2004. Dort wählten sie Ben Roethlisberger, der das Team als Rookie-Quarterback zu 15 Siegen führen sollte. Die Steelers waren damit das erste Team in der AFC, das 15 Mal in der regulären Saison gewinnen konnte. Ben Roethlisberger bekam mit seiner Leistung die Ehrung als Offensive Rookie of the Year, was ihn nur geringfügig über die 27:41 Niederlage im AFC Championship-Spiel gegen die New England Patriots hinweg trösten konnte. Mit der Wahl von neun Spielern, welche im Pro Bowl für die Steelers teilnehmen durften, stellten sie seit 1979 die höchste Anzahl an Spielern.

Im Jahre 2004 legten die Steelers eine Serie von vier Siegen am Ende der Saison hin, um damit den sechsten Platz und somit die Teilnahme an den Playoffs zu schaffen. Dort gewannen sie drei Auswärtsspiele und damit den AFC Championship-Titel. Im Super Bowl XL gegen die Seattle Seahawks holten sich die Steelers zum fünften Mal die Vince Lombardi Trophy mit einem 21:10 Sieg nach Pittsburgh. Zum Super Bowl MVP wurde Hines Ward gewählt, der mit einem 46-Yard-Touchdown und 123 Yards dem Spiel seinen Stempel aufsetzte.

Die Ära Bill Cowher, der als Head Coach der Steelers mit 161-99-1 die zweitbeste Bilanz in der Teamgeschichte nach Chuck Noll aufweisen konnte, endete nach der Saison 2006. Die Steelers kamen in diesem Jahr zu einer ausgeglichenen 8-8 Bilanz, aber verpassten trotz sechs Siegen aus den letzten achten Spielen die Playoffs.

Die Steelers entschieden sich erneut für einen sehr jungen Trainer, in Person des 34jährigen Mike Tomlin, der seit 2007 als jüngster Trainer der Geschichte das Team anführen sollte. Mit einer 10-6 Bilanz erreichten die Steelers die Playoffs, wo sie jedoch gegen die Jacksonville Jaguars 29:31 verloren.

Namen, Stadien, Erfolge, Awards

Team Namen:
Pittsburgh Pirates (1933–1939)
Pittsburgh Steelers (1940–1942)
Philadelphia-Pittsburgh "Steagles" (1943)
Card-Pitt (1944)
Pittsburgh Steelers (1945–heute)

Stadien:
Forbes Field (1933–1963)
Pitt Stadium (1964–1969)
Three Rivers Stadium (1970–2000)
Heinz Field (2001–heute)

Head Coaches:
Forrest Douds 1933 (Bilanz 3-6-2)
Luby DiMelio 1934 (2-10-0)
Joe Bach 1935-1936, 1952-1953 (21-27-0)
Johnny McNally 1937-1939 (7-25-1)
Walt Kiesling 1939-1940, 1941-1942,
*mit Greasy Neale zusammen 1943,
**mit Phil Handler zusammen 1944,
1954-1956 (30-55-5)
Bert Bell 1941 (0-2-0)
Buff Donelli 1941 (0-5-0)
Jim Leonard 1945 (2-8-0)
Jock Sutherland 1946-1947 (13-10-1)
Johnny Michelson 1948-1951 (20-26-2)
Buddy Parker 1957-1964 (51-48-6)
Mike Nixon 1965 (2-12-0)
Bill Austin1966-1968 (11-28-3)
Chuck Noll1969-1991 (209-156-1)
Bill Cowher 1992-2007 (161-99-1)
Mike Tomlin seit 2007 (22-10-0)
* Wegen Spielermangel Zusammenschluss mit den Philadelphia Eagles
**Wegen Spielermangel Zusammenschluss mit den Chicago Cardinals


Erfolge:
League Championships:
1974 (Super Bowl IX), 1975 (Super Bowl X), 1978 (Super Bowl XIII), 1979 (Super Bowl XIV), 2005 (Super Bowl XL), 2008 (Super Bowl XLIII)
Conference Championships:
AFC: 1974, 1975, 1978, 1979, 1995, 2005, 2008
Division Championships:
AFC Central: 1972, 1974, 1975, 1976, 1977, 1978, 1979, 1983, 1984, 1992, 1994, 1995, 1996, 1997, 2001
AFC North: 2002, 2004, 2007, 2008

Retired Numbers:
70 - Ernie Stautner, 1950 - 1963

Awards:

Super Bowl MVP:
1974 Franco Harris (Super Bowl IX)
1975 Lynn Swann (Super Bowl X)
1978 Terry Bradshaw (Super Bowl XIII)
1979 Terry Bradshaw (Super Bowl XIV)
2006 Hines Ward (Super Bowl XL)
2009 Santonio Holmes (Super Bowl XLIII)

MVP:
1946 (NFL) Bill Dudley, HB
1978 Terry Bradshaw, QB (Associated Press, Maxwell Club of Philadelphia)

Defensive Player of the Year:
1972 “Mean” Joe Greene, DT
1974 “Mean” Joe Greene, DT
1975 Mel Blount, CB
1976 Jack Lambert, LB
1993 Rod Woodson, CB
2008 James Harrison, LB

Offensive Rookie of the Year:
1958 Jimmy Orr, OE
1972 Franco Harris, RB
1984 Louis Lipps, WR
2004 Ben Roethlisberger

Defensive Rookie of the Year:
1969 „Mean“ Joe Greene
1974 Jack Lambert
2001 Kendrell Bell

Coach of the Year:
1972 Chuck Noll
1992 Bill Cowher

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