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304

1965 - 1978

Die Atlanta Falcons wurden am 30. Juni 1965 unter dem Besitzer Rankin Smith Sr. gegründet. In der Western Conference der NFL sollten die ersten drei Jahre allerdings nur fünf Siege hervorbringen. Ihren ersten errangen sie in Woche zehn der Saison 1966 gegen die Giants und als man 1968 nach drei Wochen noch nicht gewinnen konnte, wurde Head Coach Norb Hecker gegen Norm Van Brocklin ersetzt. Doch auch diese Saison sollte mit nur zwei Siegen zu Ende gehen. Eine Besserung kam 1969 in Sicht. Die Falcons gewannen das Auftaktspiel gegen die San Francisco 49ers und beendeten die Saison 6-8, ein starke Verbesserung gegenüber den Vorjahren.

1970 wurde Atlanta in die NFC West verlegt. Dieses Jahre gab es zwar wieder einen kleinen Durchhänger mit 4-8 und zwei Unentschieden, 1971 hatten die Falcons dann endlich ihre erste erfolgreiche Saison mit sieben Siegen, einem Gleichstand und sechs Niederlagen. Das erste Spiel in der Saison 1972 sollte auf einen Schlag 35 teaminterne Rekorde brechen, sie bezwangen New Orleans mit 62:7 in einem erdrutschartigen Spiel. Die nächsten drei Spiele wurden mit insgesamt 15 erreichten Punkten alle verloren, dafür sollten die darauffolgenden sieben Spiele alle gewonnen werden, unter anderem gegen die bisher ungeschlagenen Vikings. Trotz der 9-5 Saison verpassten sie knapp die Playoffs.

Die nächsten drei Jahre waren wieder von Mittelmäßigkeit gezeichnet. Deshalb wurde 1976 Head Coach Leeman Bennett engagiert, der das Team zu einer 7-7 Bilanz führen konnte mit einer hervorragenden Defense, die nur 129 Punkte zuließ, ein NFL-Rekord. In der folgenden Saison erreichten die Falcons endlich die Playoffs, in dessen ersten Runde sie gegen die Eagles nach einem 13-Punkte-Rückstand noch mit zwei Touchdowns in den letzten fünf Minuten 14:13 gewinnen konnten. Die Offensive der Eagles schlug zwar zurück und kam bis zur 16-Yard-Linie, doch verfehlten sie ein 34-Yard-Field-Goal-Versuch. Trotz dieses spektakulären Sieges verlor Atlanta das nächste Spiel gegen die Cowboys 20-27.

1979 - 1995

Die Saison 1979 endete enttäuschend mit 6-10, und die Falcons konnten den Erfolg des Vorjahres nicht wiederholen. Doch schon ein Jahr später hatten sie mit 12-4 die zweitbeste Saison ihrer Geschichte. Zum ersten Mal gewannen sie die NFC West, verloren aber wieder gegen die Cowboys in der ersten Runde der Playoffs. Dallas erzielte drei Touchdowns im vierten Viertel, um einen 14-Punkte-Rückstand aufzuholen und einen weiteren siegbringenden Touchdown mit weniger als einer Minute Spielzeit. Atlanta verlor das Spiel 27-30.

Als sich 1984 Running Back William Andrews im Training Camp schwer am Knie verletzte, war dies ein schwerer Schlag für die Falcons. Doch sein Ersatz Gerald Riggs konnte sich bald beweisen, er spielte dreimal im Pro Bowl und 1985 erreichte er über 1700 Yards. Trotzdem konnten die Falcons nicht besser als 4-12 abschließen. 1986 sollte sich das Blatt scheinbar wenden, denn die ersten vier Spiele wurden gewonnen, doch ab Woche sieben erzielten sie nur noch zwei weitere Siege. Nach einem starken Beginn mussten sie sich insgesamt acht Mal geschlagen geben, ein Einzug in die Playoffs war nicht möglich.

Marion Campbell, der schon in den 70er Jahren für die Falcons als Head Coach arbeitete, kehrte wieder zurück, um das Team auf den rechten Weg zu führen. Doch wie damals sollte er mehr als doppelt so viele Niederlagen wie Siege einstecken müssen. Bis 1990 konnte es dem Team mit verschiedenen Coaches nicht gelingen über fünf Siege in einer Saison zu erzielen. Nach einer solchen Durststrecke kam mit Jerry Glanville 1990 dann ein Mann, der das Team wieder bis in die Playoffs bringen sollte.

Doch aller Anfang ist schwer, vor allem bei den Falcons, und die Saison 1990 selbst wurde mit einem katastrophalem 5-11 abgeschlossen. 1991 wurde dieses Ergebnis mit 10-6 beinahe umgekehrt. Seit neun Jahren hatte das Team wieder eine siegreiche Saison und kam bis in die Playoffs. Im ersten Spiel gegen die Saints waren sich die Teams lange Zeit gleich auf, Ende des vierten Viertels stand es noch 20:20 als Quarterback Miller mit 2:41 auf der Spieluhr einen 61-Yard-Touchdown erzielte und das Spiel gewann. Eine Woche später schied Atlanta jedoch in einem Regenmatch gegen die Redskins aus. 1995 kam schon der nächste Playoff-Einzug, hier verloren sie aber schon das erste Spiel gegen die Packers.

1996 - 2006

Die Saison 1996 ging wieder gründlich daneben. Mit nur drei Siegen endete das Team auf dem letzten Platz ihrer Division, Coach Jones musste seinen Hut nehmen und wurde durch Dan Reeves ersetzt. Mit ihm erholten sich die Falcons wieder. 1997 erreichten sie ein Ergebnis von 7-9, und 1998 hatten sie die beste Saison der Teamgeschichte. Sie verloren nur zwei Spiele, eines gegen die 49ers, das andere gegen die Jets. Doch gegen Ende der Saison musste sich Reeves einer komplizierten Herzoperation unterziehen, Rich Brooks übernahm für zwei Spiele den Posten des Head Coaches. Die Falcons waren aber auch ohne Reeves nicht zu stoppen und gewannen die NFC West erstmals seit 1980 mit 14-2.

Zum ersten Playoff-Spiel der Falcons war Coach Reeves wieder zurück, und das Team besiegte die 49ers knapp mit 20:18, vor allem aufgrund der starken Defense, die drei Interceptions gegen Steve Young hatte. Nun sollte es im NFC Championship Game gegen die favorisierten 15-1 Vikings gehen. Das Spiel, welches wohl eines der spannendsten der NFL-Geschichte war, zog sich bis weit in die Verlängerung, in der Atlanta mit einem Field Goal 30:27 gewann. Die Falcons erreichten zum ersten und bislang letzten Mal den Super Bowl, in welchem sie gegen die Broncos antraten. Es war John Elways letztes Spiel, und er konnte es von Beginn an im Sinne Denvers kontrollieren. Auch die Defensive der Broncos war hervorragend, so dass die Falcons konnten erst im letzten Viertel einen Touchdown erzielen konnten. So endete das Spiel 19:34, was ein trauriges Ende für die ansonsten makellose Saison bedeutete.

In den kommenden Jahren sollten die Falcons ihren Erfolg von 1998 nicht wiederholen können. Sie erreichten die Playoffs noch zweimal, einmal 2002, der Saison in welcher sie in die NFC South wechselten, und ein weiteres Mal 2004. In diesem Jahr waren sie mit 11-5 wieder Sieger ihrer Division, doch mussten sich wie 2002 den Eagles geschlagen geben. 2005 und 2006 waren zwar nur mittelmäßige Jahre, doch man bereitete sich mit Quarterback Michael Vick auf ein neues Hoch vor. Zumindest dachte man dies in Atlanta.

2007 - heute

Nach dem letzten Spiel 2006 wurde Head Coach Jim Mora entlassen, da er in einer Radio Show sagte, er nähme ein Angebot als Coach der University of Washington an (ein Posten der fest besetzt war), wenn es denn käme, selbst wenn die Falcons in diesem Moment in den Playoffs wären. Obwohl er dies nur scherzhaft sagte, besiegelte dies das Ende seiner Karriere in Atlanta. Sein Ersatz war College Coach Bobby Petrino. Dieser wollte Vick zur alten Bestform bringen und die Falcons zu einem Super Bowl. Doch als bei einer Razzia 2007 Vicks Beteiligung an einem Hundekampfring ans Licht kam, musste Petrino improvisieren.

Der Anfang vom Ende kam wohl in Woche fünf, als Petrino den bisher schwachen Quarterback Harrington aus einem knappen Spiel nahm und gegen den Veteranen Byron Leftwich ersetzte, der den Sieg bringen sollte. Doch Leftwich war erst seit kurzem ein Falcon und kannte das System noch nicht. Er war komplett verloren, eine Interception beendete das Spiel, und die Falcons verloren. Tight End Crumpler beschwerte sich nach dem Spiel über die schlechte Leistung des Teams, doch Petrino, der unterwürfige College-Spieler gewohnt war, konnte mit der Kritik nicht umgehen. Nach 13 Spielen unterschrieb er einen Vertrag bei den Arkansas Razorbacks und verschwand beinahe wortlos aus Atlanta, das Team beendete eine katastrophale Saison mit 4-12. Seit 2008 trainiert Mike Smith die Falcons.

Namen, Stadien, Erfolge, Awards

Team-Namen:
Atlanta Falcons seit 1966

Stadien:
Atlanta-Fulton County Stadium 1966-1991
Georgia Dome seit 1992

Head Coaches:
Norb Hecker 1966-1968 (Bilanz: 4-26-1)
Norm Van Brocklin 1968-1974 (37-39-3)
Marion Campbell 1974-1976 (6-19)
Pat Peppler 1976 (3-6)
Leeman Bennett 1977-1982 (46-41)
Dan Henning 1983-1986 (22-41)
Marion Campbell 1987-1989 (11-32)
Jim Hanifan 1989 (0-4)
Jerry Glanville 1990-1993 (27-37)
June Jones 1994-1996 (19-29)
Dan Reeves 1997-2003 (49-59-1)
Wade Phillips 2003 (2-1)
Jim Mora Jr. 2004-2006 (26-22)
Bobby Petrino 2007 (3-10)
Emmitt Thomas 2007 (1-2)
Mike Smith seit 2008 (11-5)

Erfolge:
Conference Championships: 1998 (NFC)
Division Championships: 1980, 1998 (beide NFC West); 2004 (NFC South)
Playoffteilnahzmen: 1978, 1980, 1991, 1995, 1998, 2002, 2004, 2008

Retired Numbers:
10 Steve Bartkowski QB
31 William Andrews RB
57 Jeff Van Note C
58 Jessie Tuggle LB
60 Tommy Nobis LB

Offensive Rookie of the Year:
2008 Matt Ryan, QB

Coach of the Year:
2008 Mike Smith

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