Folge uns

Neueste Kommentare

Interessanter wird es bei der QB Position... Die können ja jetzt Cutlers Vertrag nach dieser Saison ...
Jared Allen wurde schon ganze Zeit falsch eingesetzt und war deshalb völlig fehl am Platz. Der Trade...
Mal eine vorsichtige Frage... die Bears haben die Saison doch jetzt schon aufgegeben, oder? Erst Jar...
Wo gibt es Football im TV ?
Glaube, auch mit Brees werden sie nichts reißen. Gegen die Bucs war es eine sehr, sehr enttäuschende...
Drew Brees fällt aus in Joomla Artikel

Neuer Insider

  • TERESF
    registriert am 08.11.2017

Teams

no

1967 - 1969


Ende 1966 bekam die Stadt New Orleans von der NFL den Zuspruch, eine Franchise zu beheimaten. John W. Mecom Jr. übernahm sodann als Hauptanteilseigner und Präsident den Verein und ernannte Tom Fears zum ersten Head Coach. Das Team erhielt den Spitznamen „Saints“, zum einen weil der Gründungstag auf den All Saints Day fiel, zum anderen passte er gut in eine Stadt, in der die meisten Menschen der katholischen Konfession angehörten. Die Saints starteten in der Capitol Division der Eastern Conference zusammen mit den Redskins, Cowboys und Eagles und spielten im 80000 Zuschauer fassenden Tulane Stadium. In ihrer ersten Football Saison kamen die New Orleans allerdings nicht über drei Siege hinaus. Nach einem kurzen Aufenthalt in der Century Division 1968, spielten die Saints noch eine Saison in der Capitol, bevor sie in die neu gegründete NFC West umzogen. Die Jahre 1968 und 1969 waren allerdings nicht vom sportlichen Erfolg gekrönt.

1970 - 1979


Die Siebziger Jahre hindurch zeigten die “Heiligen” eine gewisse Konstanz, allerdings eher im negativen Sinne. Erst 1979 erreichten sie wenigstens eine ausgeglichene Sieg-Niederlagen-Bilanz. Der zweite Platz in diesem Jahr, war auch die beste Saisonplatzierung im gesamten Jahrzehnt. Von einer Playoff-Teilnahme konnten die Fans der Saints weiterhin nur träumen. Im Draft 1971 wählten die Saints Quarterback Archie Manning von Ole Miss, den Vater von Peyton und Eli, der das Team bis 1982 als Spielmacher führte. 1975 zogen die Saints in den Louisiana Superdome um. Diese Spielstätte sollten sie bis heute behalten. Die schwachen Leistungen in den Saisonspielen hatte ihren Höhepunkt 1977, als man gegen die bis dato sieglosen Tampa Bay Buccaneers verlor. Diese Niederlage war doppelt erniedrigend, da die Bucs damit ihren ersten NFL-Sieg überhaupt, nach 26 aufeinanderfolgenden Niederlagen feiern konnten.

1980 - 1989


Auch zu Beginn der 80er Jahre kamen die Saints nicht in Fahrt. In der Saison 1980 sollte sich endlich ein sportlicher Erfolg einstellen, jedoch starteten die Saints mit zwölf Niederlagen, was den Rauswurf des damaligen Head Coaches Dick Nolan zur Folge hatte. New Orleans schloss die Saison schließlich mit einer Bilanz von 1-15 ab, das miserabelste Ergebnis in der Geschichte der Franchise. Während dieser Spielzeit trugen viele Saints Fans als Zeichen der Scham Papiertüten über dem Gesicht und das Team bekam aufgrund seiner Erfolglosigkeit von den Medien den Spitznamen „Aints“ verpasst. Nach einigen Debatten um einen Verkauf der Saints nach Jacksonville, kaufte schließlich Tom Benson 1985 das Team von John Mecom. Benson der aus New Orleans stammte, war sofort um einen Umbruch bemüht. Er ernannte Jim Finks zum neuen Präsidenten und holte sich Jim Mora als Head Coach an Bord. Unter Mora erlangte New Orleans 1987 das erste Mal einen Platz in der Postseason. Mit zwölf Siegen in der regulären Saison belegten die Saints den zweiten Platz in der NFC West hinter San Francisco. Das Wildcard Spiel gegen die Minnesota Vikings ging jedoch mit 44:10 verloren. Ein Jahr später sah es fast danach aus, als könnte New Orleans erneut in die Playoffs einziehen, allerdings reichten die zehn Siege in der Saison, aufgrund der Tiebreaker-Regel, nicht. Gegen die Los Angeles Rams (10-6) und die San Francisco 49ers (10-6) hatten die Saints letztlich das Nachsehen.

1990 - 1999


Die Neunziger begannen äußerst erfolgreich. Drei Spielzeiten hintereinander gelang den Saints der Sprung in die Playoffs (1990-1992). 1991 konnten sie sogar den Divisionstitel nach Hause holen. Trotz aller Bemühungen und starker Vorstellungen in der Regular Season, verlor New Orleans jeweils alle drei Spiele der ersten Runde, 1990 gegen Chicago (16:6), 1991 gegen Atlanta (27:20) und 1992 gegen Philadelphia (36:20). Die nächsten Jahre beendeten die New Orleans Saints jeweils solide, um gegen Ende der Neunziger immer mehr in die Erfolglosigkeit abzurutschen.

2000 - heute


Das Jahr 2000 begann erneut mit einem internen Umbruch in New Orleans. Eigentümer Tom Benson stellte Randy Mueller als General Manager und Jim Haslett als neuen Head Coach ein. Muellers erste Amtshandlung war das Ausmisten des Kaders und die Verpflichtung vieler frischer Talente mit Hilfe des Free Agency Marktes. Spieler wie Wide Receiver Jake Reed und Joe Horn, Quarterback Jeff Blake, Tight End Andrew Glover, Defensive Tackle Norman Hand, Cornerback Fred Thomas, Safety Chris Oldham, oder Linebacker Darrin Smith verhalfen den Saints zum ersten Playoff Sieg der Vereinsgeschichte (31:28 gegen St.Louis). Die Saison 2000 wurde daraufhin von Fans und Medien als unbeschreiblicher Erfolg gefeiert. Coach Haslett wählte Associated Press zum Coach of the Year und fünf Spieler der Saints bekamen eine Einladung zum Pro Bowl. Ab 2002 spielten die Saints in der neuen NFC South, verpassten allerdings bis 2004 immer relativ knapp die Postseason. Im Jahre 2005 wurden die Saints und die Stadt New Orleans von Hurricane Katrina heimgesucht, der nicht nur den Spielbetrieb durcheinander brachte. Der Louisiana Superdome hielt zwar – wenn auch schwer beschädigt – dem Sturm stand, doch wurde dieser als Zufluchtsort für die Opfer des Hurricanes benutzt und fiel als Spielstätte aus. Das Team war dadurch gezwungen in andere Stadien auszuweichen. Die Folge war eine Saison mit nur drei Siegen. Ein Jahr später waren die Saints mehr als erholt und starteten ein beeindruckendes Comeback. Am Ende standen 13 Siege auf der Habenseite der Saints und die Qualifizierung für die Playoffs. Im Divisional Playoff Match gegen die Eagles gingen die Saints dann auch mit 27:24 als Sieger vom Platz und schieden erst eine Woche später gegen Chicago aus (39:14). Sean Payton, der zu Beginn der Spielzeit das Traineramt übernommen hatte, führte New Orleans damit zum ersten Conference Championship Spiel in der Geschichte der Saints.

Namen, Stadien, Erfolge, Awards


Team-Namen:
New Orleans Saints (seit 1967)

Stadien:
Tulane Stadium (1967-1974)
Louisiana Superdome (1975-2004 und wieder ab 2006)
Vorübergehende Spielorte nach dem Hurricane Katrina:
Tiger Stadium (4 Spiele)
Alamodome (3 Spiele)
Giants Stadium (1 Spiel)

Head Coaches:
Tom Fears 1967-1970 (Bilanz: 13-34-2)
J.D. Roberts 1970-1972 (7-25-3)
John North 1973-1975 (11-23-0)
Ernie Hefferle 1975 (1-7-0)
Hank Stram 1976-1977 (7-21-0)
Dick Nolan 1978-1980 (15-29-0)
Dick Stanfel 1980 (1-3-0)
Bum Phillips 1981-1985 (27-42-0)
Wade Phillips 1985 (1-3-0)
Jim E. Mora 1986-1996 (93-78-0)
Rick Venturi 1996 (1-7-0)
Mike Ditka 1997-1999 (15-33-0)
Jim Haslett 2000-2005 (45-51-0)
Sean Payton seit 2006 (25-23-0)

Erfolge:
Division Championships (3)
NFC West: 1991, 2000
NFC South: 2006

Retired Numbers:
8 Archie Manning, QB (nicht offiziell)
31 Jim Taylor, FB
51 Sam Mills, LB
57 Rickey Jackson, LB (nicht offiziell)
81 Doug Atkins, DE (wird trotzdem vergeben)

Awards:

Offensive Player of the Year
2008 Drew Brees, QB

Defensive Player of the Year:
1991 Pat Swilling, LB

Rookie of the Year:
1981 George Rogers, RB
1986 Rueben Mayes, RB

Coach of the Year:
1987 Jim Mora
2000 Jim Haslett
2006 Sean Payton

  • Keine Kommentare gefunden