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    registriert am 08.11.2017

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stlouis

Die Rams wurden 1936 in Cleveland, Ohio gegründet und gelten laut NFL als Nachfolger der früheren Cleveland Rams, die ein Gründungsmitglied der zweiten American Football League waren. Das Team zog 1946 nach Los Angeles um und wurde in Los Angeles Rams umbenannt. Nach der Saison 1979 zogen die Rams in die Nähe von Orange County südlich von Los Angeles. Sie trugen ihre Heimspiele im Anaheim Stadium für 15 Saisons (1980 - 1994) aus, behielten aber ihren Namen. 1995 zog der Club nach St. Louis, Missouri.

1937 - 1945

Die Cleveland Rams wurden 1936 von Rechtsanwalt Homer Marshman gegründet. Ihr Name, die Rams, kommt vom Spitznamen der Fordham Universität. Der Name Rams wurde ausgewählt, um die harte Arbeit der Spieler, die von dieser Universität kamen, zu ehren. Sie waren Teil der neu formierten American Football League und beendeten die Saison 1936 auf dem zweiten Platz mit einer Bilanz von 5-2-2 hinter den Boston Shamrocks.

Im folgenden Jahr schlossen sich die Rams der NFL an und wurden der Western Divison zugeordnet, in der sie die St. Louis Gunners, die die Liga nach nur drei Spielen in der Saison 1934 verließen, ersetzten. Von Beginn an waren die Rams als ein Team mit mehreren Umzügen in insgesamt drei Stadien während mehrerer negativer Saisons bekannt.

Das Team stellte die Arbeit ein und setzte die Saison 1943 aufgrund eines Spielermangels während des Zweiten Weltkriegs aus und stieg zur Saison 1944 wieder ein. Das Team erreichte 1945, der letzten Saison in Cleveland, seinen ersten Erfolg. Die Saison endete mit einer Bilanz von 9-1, und die Rams gewannen das Spiel um die NFL Championship mit 15:14 gegen die Washington Redskins.

1946 - 1979

Der Besitzer der Rams, Dan Reeves, hatte 1946 die schlechten Zuschauerzahlen im Cleveland Stadium und den Konkurrenzkampf gegen die Cleveland Browns (damals Mitglieder der All-America Football League) satt und zog mit den Rams nach Los Angeles um. Somit wurden sie das erste Team an der Westküste der USA. Es gab zwar im Jahr 1926 ein Team namens Los Angeles Buccaneers, aber dies war ein reines Auswärtsteam, das ausschließlich Spieler aus Kalifornien einsetzte. Reeves holte mit Fred Levy, Ed Pauley, Harold Pauley und Hal Seley neue Partner mit ins Boot und pachtete von der Stadt Los Angeles das Los Angeles Memorial Coliseum, wo die Rams von 1946 bis 1979 spielten.

Zufällig startete 1946 noch ein weiteres Football-Team in Los Angeles. Die Los Angeles Dons waren Teil der neugegründeten All-America Football Conference und teilten sich das Los Angeles Memorial Coliseum mit den Rams von 1946 bis 1949. Dann fusionierten beide Teams 1950.

Reeves starb 1971 und wegen eines komplizierten Arrangements mit den Baltimore Colts wurde Bob Irsay der neue Besitzer der Colts und deren alter Besitzer, Carroll Rosenbloom, übernahm die Rams. Rosenbloom war der Meinung, dass VIP-Lounges unerlässlich für zukünftige Erfolge seien. Als diese im Memorial Coliseum nicht möglich waren, verhandelte er mit Walter O'Malley, dem Besitzer der Los Angeles Dodgers, um im Dodgers Stadium spielen zu dürfen. O'Malley war jedoch dagegen und so zog das Team ins Anaheim Stadium, in dem die California Angels spielten. Deren Besitzer Gene Autry konnte überzeugt werden, das Anaheim Stadium so umzubauen, dass es den Anforderungen der Rams entsprach. Dazu gehörten der Ausbau auf 68000 Sitzplätze und eine footballgerechte Sitzverteilung. Die Rams zogen 1980 von Los Angeles nach Anaheim, behielten ihren Namen aber bei.

1980 - 1994

Die Rams zogen 1980 von Los Angeles nach Anaheim, behielten ihren Namen aber bei. 1983 wurde John Robinson Head Coach der Rams, und mit ihm kam der Aufschwung. Der ehemalige USC-Coach führte die Rams in neun Spielzeiten sechs Mal in die Playoffs. Sie gelangten 1985 in das NFC-Championship-Spiel, verloren aber gegen den späteren Super-Bowl-Sieger Chicago Bears mit 0:24. Der bemerkenswerteste Spieler dieser Zeit was Running Back Eric Dickerson, der 1983 gedraftet wurde und den Titel Rookie of the Year gewann. Aufgrund von Vertragsunstimmigkeiten wurde er 1987 zu den Indianapolis Colts getradet.

Trotz dieses Trades blieben die Rams ernsthafte Anwärter auf den Super Bowl, was auch an Ernie Zampese, dem neuen Offensive Coordinator, lag. Er führte die komplexen Timing-Laufwege ein, mit denen er bereits bei den San Diego Chargers sehr erfolgreich war. In den späten 80er Jahren hatten die Rams in Jim Everett einen jungen und talentierten Quarterback in ihren Reihen. Im NFC-Championship-Spiel gegen den Erzrivalen aus San Francisco ging er nach einem „Phantom-Sack" zu Boden, ohne dass ihn die Verteidiger der 49ers berührten. Everett war nach diesem Vorfall nicht mehr der Alte.

Die Rams erholten sich nicht von dieser Blamage. Die erste Hälfte der 90er Jahre bestand aus negativen Saisonrekorden, die Rams nahmen an keinen Playoffs teil, und das Interesse der Fans nahm zusehends ab. Auch die Rückkehr von Head Coach Chuck Knox konnte dies nicht verhindern und die Black-Out-Regel der NFL, die besagt, dass nicht ausverkaufte Spiele nicht im Fernsehen übertragen werden, nahm den Rams die Chance, ihre Heimspiele live im Fernsehen übertragen zu lassen.

1995 - heute

Der Vertrag zwischen den Rams und Anaheim gestattete es den Rams, Grundstücke in der Nähe des Stadions zu erschließen. Als aus diesen Plänen nichts wurde und die Besucherzahlen sanken, bekam Georgia Frontiere, Rosenblooms Witwe und neue Besitzerin, die Erlaubnis, das Team umzusiedeln. Nach einem fehlgeschlagenen Versuch, das Team nach Baltimore zu verlegen, zogen die Rams 1995 von Los Angeles nach St. Louis um. Dort spielten sie die erste Hälfte der Saison 1995 im Busch Memorial Stadium, bis der Trans World Dome (heute Edward Jones Dome) fertig gestellt wurde. Die NFL erlaubte den Umzug zuerst nicht, erst als Frontiere einverstanden war, Dauerkartenerlöse mit der NFL zu teilen, bekam sie die Erlaubnis, das Team umzusiedeln. Im selben Jahr zogen die Los Angeles Raiders ebenfalls um, und zwar zurück nach Oakland. Los Angeles ist bis heute ohne Football-Team.

Rich Brooks war 1995 und 1996 der Head Coach der St. Louis Rams. 1997 ersetzte ihn Dick Vermeil. Er blieb Head Coach, bis die Rams im Jahr 2000 den Super Bowl XXXIV gegen die Tennessee Titans gewannen. Danach übernahm Mike Martz die Position und blieb bis szu einer Entlassung 2005 im Amt. Im Januar 2006 erklärten die Rams Scott Linehan als neuen Trainer in St.Louis. Während dieser Zeit waren Quarterback Kurt Warner, Running Back Marshall Faulk, Wide Receiver Torry Holt und Wide Receiver Isaac Bruce die wichtigsten Spieler. Sie waren Teil einer Offensive mit den Spitznamen „one of the fastest ever" und „The greatest show on turf". Diese Offensive wurde von Kurt Warner (1999 - 2001) und Marc Bulger (2002 bis heute) angeführt.

Georgia Frontiere verstarb am 18. Januar 2008. Ihr Sohn Dale „Chip" Rosenbloom und ihre Tochter Lucia Rodriguez wurden die neuen Besitzer. Chip Rosenbloom besitzt dabei die Mehrheit. Nach einem desolaten Start von vier Niederlagen wurde der Scott Linehan 2008 gefeuert. Defensive Coordinator Jim Haslett übernahm das Team, konnte aber am Ende nur zwei magere Siege feiern. Seit 2009 ist nun Steve Spagnuolo neuer Rams-Head-Coach.

Namen, Stadien, Erfolge, Awards

Team-Namen:
Cleveland
Rams (1936 - 1945)
Los Angeles
Rams (1946 - 1994)
St. Louis Rams (1995 - heute)

Stadien:
Cleveland Municipal Stadium (1936 - 1937, 1939 - 1941, 1945)
League
Park (1937, 1942, 1944 - 1945)
Shaw Stadium (1938)
Los Angeles
Memorial Coliseum (1946 - 1979)
Anaheim
Stadium (1980 - 1994)
Busch Memorial Stadium (First half of 1995 season)
Edward Jones Dome (Zweite Hälfte der Saison - heute)
Trans World Dome (1995 - 2000)
Dome at America's Center (2001)

Head Coaches:
Hugo Bezdek 1937 - 1938 (2-13-0)
Art Lewis 1938 (3-4-0)
Dutch Clark 1939 - 1942 (16-26-2)
Buff Donelli 1944 (4-11-0)
Adam Walsh 1945 - 1946 (15-5-1)
Bob Snyder 1947 (6-6-0)
Clark Shaughnessy 1948 - 1949 (14-7-3)
Joe Stydahar 1950 - 1951 (17-7-0)
Hamp Pool 1952 - 1954 (23-11-2)
Sid Gillman 1955 - 1959 (28-31-1)
Bob Waterfield 1960 - 1962 (9-24-1)
Harland Svare 1962 - 1965 (14-31-3)
George Allen 1966 - 1970 (49-17-4)
Tommy Prothro 1971 - 1972 (14-12-2)
Chuck Knox 1973 - 1977 (54-15-1)
Ray Malavasi 1978 - 1982 (40-33)
John Robinson 1983 - 1991 (75-68)
Chuck Knox 1992 - 1994 (15-33)
Rick Brooks 1995 - 1996 (13-19)
Dick Vermeil 1997 - 1999 (22-26)

Mike Martz 2000 - 2005 (51-29)
Joe Vitt 2005 (3-5)
Scott Linehan 2006 - 2008 (11-25)
Jim Haslett 2008-2008 (2-10) Interimscoach
Steve Spagnuolo seit 2009

Erfolge:

League Championships: 1945, 1951 (NFL Championships), 1999 (Super Bowl XXXIV)
Conference Championships: 1950, 1951 (NFL National), 1955 (NFL Western), 1979, 1999, 2001 (NFC)
Division Championships: 1945, 1949 (NFL West), 1967, 1969 (NFL Coastal), 1973, 1974, 1975, 1976, 1977, 1978, 1979, 1985, 1999, 2001, 2003 (NFC West)

Retired Numbers:
7 Bob Waterfield QB
28
Marshall Faulk RB
29
Eric Dickerson RB
74
Merlin Olsen DT
78
Jackie Slater OT
85
Jack Youngblood DE

Awards:

Super Bowl MVP:
2000 Warner Kurt Warner QB (Super Bowl XXXIV)

MVP:
1999 Kurt Warner QB
2000 Marshall Faulk RB
2001 Kurt Warner QB

Offensive Player of the Year:
1986 Eric Dickerson RB
1999 Marshall Faulk RB
2000 Marshall Faulk RB
2001 Marshall Faulk RB

Offensive Rookie of the Year:
1983 Eric Dickerson RB
1993 Jerome Bettis RB

Defensive Rookie of the Year:
1971 Isiah Robertson LB

Coach of the Year:
1967 George Allen
1973 Chuck Knox
1999 Dick Vermeil

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