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jax

1991-1994

Bereits seit 1946 zeichnete sich Jacksonville als hervorragender Austragungsort für Footballspiele aus, sowohl im College- als auch Profibereich. Berühmtheit erlangte hier insbesondere der sogenannte Gator Bowl, welcher als einer der ersten College Bowls gilt. Aufgrund der großen Bekanntheit im College Football versuchte man bereits in den 80er Jahren erfolglos die Baltimore Colts nach Jacksonville zu locken.

Nach diesem Rückschlag versuchte man zum Ende der Dekade die Houston Oilers nach Jacksonville umzusiedeln. Im Gegensatz zu den Colts konnte man hier bereits früh einige Erfolge verbuchen, inklusive eines Jacksonville-Oilers-Logos. Allerdings konnte man trotz aller Mühen am Ende keinen Zuschlag erhalten. Letztendlich sollten diese Misserfolge den Grundstein für die Bewerbung Jacksonvilles als Standort für eines von zwei neuen NFL Expansion Teams legen.

1991 war es endlich soweit, die National Football League entschloss sich für eine Erweiterung der Liga um zwei Teams. Insgesamt standen fünf Städte in der Endauswahl, neben Jacksonville erreichten Charlotte, St. Louis, Baltimore und Memphis die Endrunde (übrigens beherbergen mittlerweile drei dieser vier Städte ein umgesiedeltes NFL-Team). Unter dieser erdrückenden Konkurrenz galt Jacksonville - aufgrund der ebenfalls in Florida ansäßigen Tampa Bay Buccaneers und Miami Dolphins - von Anfang an als krasser Aussenseiter. Allerdings gab die bereits 1989 gegründete Investorengruppe Touchdown Jacksonville! um Schuhgigant Wayne Weaver, der unter anderem der zukünftige Gouverneur Jeb Bush angehörte, nicht so schnell auf.

Nachdem Charlotte einstimmig als Standort für das 29. Team der NFL bekannt gegeben wurde, ging man in der Bevölkerung allgemein davon aus, dass St. Louis das Rennen macht. Trotzdem wurde Jacksonville am 30. November um 14:12 Uhr offiziell als 31. Team der National Football League bekannt gegeben. Eigens für die Jacksonville Jaguars wurde das traditionsreiche Gators Stadium bis zum August 1995 komplett umgebaut und in Alltel Stadium umbenannt.

1995-1999

1995 debütierten die Jacksonville Jaguars gemeinsam mit den Carolina Panthers als erste Expansion Teams der NFL seit nahezu 20 Jahren mit einer Bilanz von vier Siegen und zwölf Niederlagen. In der folgenden Saison schafften die Jaguars das Unglaubliche. Sie erreichten mit einer Bilanz von neun Siegen und sieben Niederlagen das Conference Final der AFC. In den Divisional Playoffs wurden die Denver Broncos mit 30:27 besiegt. Dieser Moment wird heute von vielen Fans als der Höhepunkt der Franchise bezeichnet. Maßgebend für den großen Erfolg waren Quarterback Mark Brunell, Wide Receiver Jimmy Smith und Offensive Lineman Tony Bosell.

Leider verlor man die Conference Finals gegen die New England Patriots mit 20:6. In dieser Saison wurden die Grundsteine für ein Team gelegt, welches 1999 mit 14-2 erneut in die Conference Finals einzog. In den Divisional Playoffs schlug man bereits Dan Marino und seine Miami Dolphins mit 62:7. Sies war der zweithöchste Sieg in der Geschichte der Playoffs. Leider unterlag man zum dritten Mal in dieser Saison den Tennessee Titans mit 33:14. Somit verloren die Jacksonville Jaguars alle drei Spiele gegen die Titans, ein bis dato einsamer Rekord der NFL.

2000 - heute

Die Erwartungen waren 2006 sehr hoch, erreichte man doch im Vorjahr noch überraschend die Playoffs. Allerdings machten einige Verletzungen (Byron Leftwich, Reggie Hayward, Donovin Darius, Greg Jones, Mike Peterson, Marcous Stroud, Matt Jones und Fred Taylor) den Jaguars einen Strich durch die Rechnung. Jedoch hatte diese Saison auch viele gute Seiten - insbesondere für den Rookie Runningback Maurice Jones-Drew. Mit 5.7 Yards pro Versuch (Bestmarke der NFL in dieser Saison) und 16 Touchdowns war er eine der Überraschungen des Jahres und der beste Zweitrunden-Draft-Pick. Die Jaguars beendeten die Saison mit acht Siegen und acht Niederlagen.

Am 31. August 2007 gab Head Coach Jack Del Rio eine brisante Neuigkeit bekannt. Der langjährige Backup Quarterback David Garrard lief ab diesem Zeizpunkt als Starter aug und Byron Leftwich, welcher nie die Erwartungen des Managements erfüllen konnte, entlassen. Diese Entscheidung wurde von Fans und Presse mit sehr gemischten Gefühlen aufgenommen. Doch die Zweifler verstummten bereits früh in der Saison, denn Garrard mauserte sich zu einem der besten Quarterbacks der Liga. Er warf 18 Touchdowns und erzielte 2509 Yards, denen nur drei Interceptions gegenüber standen. Die Jaguars beendeten die Saison mit elf Siegen und fünf Niederlagen.

Der erkämpfte zweite Platz in der AFC South reichte für eine Wildcard. Man sah sich in der ersten Runde den Pittsburgh Steelers gegenüber, die mit 31:29 geschlagen werden konnten. Besondere Erwähnung verdient David Garrards 32-Yard-Lauf in den letzten Minuten, welcher die Jaguars zum entscheidenden Field Goal führte und jedweilige Zweifel über ihn verblassen ließ. In den Divisional Playoffs unterlag man erneut den bis dahin ungeschlagenen New England Patriots mit 31:20.

Das bittere Playoff-Aus im Hinterkopf, entschied sich das Management einen agressiven Zug im Draft 2008 zu machen, indem man sich weit nach oben auf Position acht tradete und Floridas Defensive End Derrick Harvey wählte. In der zweiten Runde tradete man sich erneut nach oben und wählte einen weiteren Defensive End, nämlich Quentin Groves. In der Free Agency holte man sich mit Oaklands Jerry Porter einen erfahrenen Wide Receiver nach Jacksonville, ergänze ihn mit Minnesotas ehemaligen First Round Draft Pick Wide Receiver Troy Williamson und erhoffte sich dadurch den lange erwarteten Durchbruch im Passspiel.

Namens, Stadien, Erfolge, Awards

Team-Namen:
Jacksonville Jaguars seit 1995

Stadien:
Jacksonville Municipal Stadium seit 1995*

*) Früherer Name:
ALLTELL Stadium 1997-2006

Head Coaches:
Tom Coughlin 1995-2002 (Bilanz: 128-60-0)
Jack Del Rio seit 2003 (50-46-0)

Erfolge:
Division Championships: 1998, 1999
Playoff-Teilnahmen: 1996, 1997, 1998, 1999, 2005, 2007

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