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greenbay

1919-1958

Am 11. August 1919 gründeten Curly Lambeau und George Whitney Calhoun die Green Bay Packers dank finanzieller Hilfe durch Lambeaus damaligen Arbeitgeber, der Indian Packing Company. Die einzige - bis heute nicht gebrochene - Auflage war die Namensgebung. Bis heute ist Green Bay Packers der älteste Teamname der NFL. Am 27. August 1921 nahmen die Packers den Spielbetrieb in der neu gegründeten American Professional Football Association auf. Aufgrund finanzieller Probleme wurde der Spielbetrieb nach nur einer Saison eingestellt und die Lizenz ging verloren. Jedoch fand Lambeau bereits im Folgejahr neue Investoren und erhielt die Lizenz für 250 Dollar zurück.

Die Probleme ließen allerdings nicht nach, man befürchtete einen erneuten Konkurs. Dies war die Geburtsstunde der "Hungry Five", eine Gruppe diverser lokaler Geschäftsmänner mit dem Ziel, die Packers ganz nach vorne zu bringen. Fortan gehörten die Packers der Bevölkerung von Green Bay und nicht wie üblich einem einzigen Investor bzw. einem Investorenzusammenschluss. Man darf davon ausgehen, dass dies einer der Gründe ist, durch den die Packers niemals die 100.000 Seelenstadt Green Bay verlassen haben und dank der seit Jahrzehnten ausverkauften Dauerkarten auch nicht werden.

Im Jahre 1923 musste die bisherige Spielstädte einer High School weichen, so dass die Packers fortan in einem alten Baseball-Stadion ihre Heimspiele austragen mussten. Obwohl diese Spielstätte für Football absolut ungeeignet war, blieben die Besucherzahlen stetig auf einem hohen Niveau. Man konnte in den folgenden Spielzeiten nennenswerte Heimerfolge feiern, jedoch wurden zuviele Auswärtsspiele verloren um sich den Titel zu sichern. Nach langwiedrigen Bauarbeiten stellten die Einwohner Green Bays 1925 hinter der Highschool ein neues - größtenteils provisorisch aus Holz bestehendes - Stadion fertig. Auch die folgenden Spielzeiten waren von konstanten Leistungen geprägt, allerdings konnten die Packers weiterhin nicht mit der absoluten Elite mithalten.

1929 heuerten die Packers Running Back Johnny "Blood" McNally, Offensive Tackle Cal Hubbard und Guard Mike Michalske an. Dies sollte sich als genialer Schachzug herausstellen, da man am Ende die Saison mit zwölf Siegen und nur einem Unentschieden beenden konnte und sich somit die erste NFL-Meisterschaft sicherte. In der folgenden Spielzeit konnte man die ersten acht Spiele gewinnen und war somit seit 23 Spielen ungeschlagen. Diese Serie riss allerdings in Chicago, als man sich gegen die Cardinals mit 13:6 geschlagen geben musste. Hindern konnte dieser kleine Rückschlag die Green Bay Packers allerdings nicht, man gewann erneut die Meisterschaft mit zehn Siegen, drei Niederlagen und einem Unentschieden. Die Saison von 1931 startete mit neun Siegen in Folge und führte zum wiederholten Triumph in der NFL, zum dritten Mal in Folge.

Im Jahre 1933 begann eine neue Ära in der NFL, als die Divisionen eingeführt wurden und die Packers zusammen mit ihren Erzrivalen, den Chicago Bears, in der Western Division landeten. Dies schien ihnen gar nicht zu bekommen, denn man verlor die ersten drei Spiele und stand zum Ende der Spielzeit mit dem ersten negativen Saisonabschluss (fünf Siege, sieben Niederlagen und ein Unentschieden) da.

1935 unterschrieb Don Hutson aus Alabama bei den Packers, einer der meistgefürchtetsten Passempfänger aller Zeiten. Die gesamte Western Conference war in dieser Spielzeit unheimlich stark (kein Team mit einem negativen Saisonabschluss), und die Packers beendeten die Saison als Zweiter. 1936 konnten die Packers trotz einer schmerzhaften 30:3 Niederlage gegen die Bears in das Finale der NFL gegen die Boston Redskins einziehen. In den letzten Minuten fing Don Hutson einen Touchdown-Pass zum 21:6 und sicherte den Packers somit die vierte NFL-Meisterschaft.

Nach einer Niederlage im Finale von 1938 gegen die New York Giants konnten die Packers sich bei einem Heimspiel und windiger Kälte im Folgejahr direkt revanchieren und gewannen ihre fünfte NFL Meisterschaft. Trotz konstanter Leistungen konnte man erst 1944 wieder in das Finale der NFL einziehen und sah sich hier erneut den New York Giants gegenüber. Bereits zum Ende des zweiten Viertel schien alles entschieden, als die Packers 14:0 führten. Ein furioses Comeback im letzten Viertel brachte die Jungs aus Green Bay jedoch ins Schwitzen. Am Ende ging man trotz allem als Sieger vom Platz und sicherte sich den sechsten Titel.

Die glorreiche Zeit des "Packs" schien vorbei zu sein, als man in den 40er Jahren mit sportlichem Misserfolg und finanziellen Problemen zu kämpfen hatte. Don Hutson und Curley Lambeau beendeten ihre Karrieren. 1950 wurde Gene Ronanzi als neuer Head Coach und Vizepräsident ernannt und Anteile des Teams für 118.000 Dollar an die Bewohner von Green Bay verkauft. Auch die frühen 50er Jahre waren erfolglos. 1954 wurde mit Lisle Blackbourn von der Marquette University ein neuer Headcoach verpflichtet und der ehemalige Packers-Spieler Verne Lewellen übernahm die Position des General Managers.

Am 29. September 1957 wurde nach 30 Jahren endlich das neue, größere City Stadium eröffnet. Im Jahre 1958 wurde dann der endgültige Tiefpunkt der Franchise erreicht, als der bisherige Assistant Coach Ray "Scooter" McLean zum neuen Head Coach ernannt wurde und man die Saison mit 1-10-1 beenden musste. Dies hatte die sofortige Aufgabe McLeans zur Folge und die erneute Suche nach einem geeigneten Head Coach. Nach einer langen und schwerwiegenden Suche wurde letztendlich der aufstrebende Assistant Coach der New York Giants, Vince Lombardi, verpflichtet.

1959-1990

Die Lombardi-Ära begann 1959 mit einem großen Knall, als die Bears am 27. September besiegt wurden. Auch die beiden folgenden Spiele konnten die Packers gewinnen. Allerdings geriet das junge Team aus Green Bay während dem Rest der Saison ein wenig ins Schleudern, so dass man aber immer noch mit 7-5 den besten Saisonabschluss seit zwölf Jahren feiern konnte. 1960 kehrte man mit dem Sieg der NFL West in das Meisterschaftsfinale zurück. In den letzten Sekunden setzte Fullback Jim Taylor zum spielentscheidenden Lauf an, wurde allerdings auf der 8-Yard-Linie vor der Endzone von Chuck Bednarik gestoppt. Das Spiel ging knapp verloren. Nach dem Spiel versprach Vince Lombardi seinem Team, dass sie unter seiner Führung kein einziges Meisterschaftsspiel mehr verlieren werden - bekanntermaßen sollte er recht behalten.

In der folgenden Saison kehrten die Packers ins Finale zurück und setzten sich hochverdient mit 37:0 gegen die New York Giants durch. Der siebte NFL Titel und der erste unter Vince Lombardi ging nach Green Bay. Mit einem überragenden Laufspiel legten die Packers 1962 mit zehn Siegen einen furiosen Start hin, bis sie letztendlich in Detrot gestoppt wurden. Man zog mit 13-1 erneut in die Playoffs und letztendlich in das Meisterschaftsspiel gegen die New York Giants ein. In einem defensivbetonten Spiel holten die Packers ihre achte Meisterschaft mit einem 16:7 Sieg.

Die beiden folgenden Spielzeiten waren eher von Mittelmäßigkeit geprägt. Diese kleine Krise fand mit dem Tod von Trainerlegende Curley Lambeau 1965 einen traurigen Höhepunkt. Ihm zu Ehren wurde das City Stadium in Lambeau Field umbenannt, ein bis heute prestigeträchtiger Name. Die Saison 1965 verlief allerdings um einiges erfreulicher, denn die Playoffs konnten durch einen Sieg über die Baltimore Colts erreicht werden. In den Divisional Playoffs traf man erneut auf die Baltimore Colts. Ein Spiel, das man bis heute als einen der größten Klassiker der Geschichte betrachtet. Nach zwei Verlängerungen konnte das Spiel letztendlich durch ein Field Goal von Don Chandler für Green Bay entschieden werden. Im Meisterschaftsspiel wurden die Cleveland Browns besiegt und die neunte Meisterschaft besiegelt.

1966 spielte Quarterback Bart Starr seine beste Saison und führte die Packers mit 12-2 nach 14 Spielen erneut ins Meisterschaftsspiel. Man traf dort auf die Dallas Cowboys, welche in einer spannenden Aufholjagd bis auf sieben Punkte an Green Bay herankamen. Letztendlich hieß der Sieger allerdings Green Bay Packers, und man sah sich einem neuen Ziel gegenüber, dem ersten Super Bowl der Geschichte. Hier traf man auf die Sieger der Konkurrenzliga AFL, die Kansas City Chiefs. Das Spiel wurde 35:10 gewonnen, und der erste Super Bowl ging nach Green Bay.

Der Erfolg hielt auch 1967 an, als die Packers in Vince Lombardis letzter Saison erneut in das Finale der NFL gegen die Dallas Cowboys einzogen. Das Spiel, genannt "Ice Bowl", gilt bis heute als eines der besten aller Zeiten. Bei -45°C Windtemperatur gelang Quarterback Bart Starr in den letzten Sekunden aus eigener Macht ein letzter entscheidender Laufversuch, der ihn in die Endzone trug und den Packers den rekordträchtigen dritten NFL-Championship-Titel in Folge einbrachte. Der Superbowl ging mit einem 33:14 Sieg gegen die Oakland Raiders ebenfalls erneut nach Green Bay.

Nach diesem grandiosen Erfolg zog sich Vince Lombardi als Headcoach zurück, um fortan als General Manager zu fungieren. Seinen Job übernahm Phil Bengston. Nach nur einem Jahr im Büro der Packers zog es Lombardi zurück an den Spielfeldrand, dieses mal zu den Washington Redskins. Nur kurze Zeit später verstarb Vince Lombardi im Jahrem 1970 unverhofft an Krebs. Unmittelbar danach wurde die Super Bowl Trophy in Vince Lombardi Trophy umbenannt. Die viel befahrene Straße, welche zum Lambeau Field führt, wurde Lombardi zu Ehren auf Lombardi Avenue umgetauft.

In den der Spielzeit zwischen 1968 und 1991 konnte man in Greenbay weder einen Titel feiern, noch andere nennenswerte Erfolge. Die insgesamt fünf verschiedenen Trainer brachten fünf positive Bilanzen in 23 Jahren hervor. Viele schlechte Draft Picks und Trades ließen die Dominanz der Lombardi-Ära im Nichts verpuffen.

1991 - heute

1991 wendete sich das Blatt endlich, als Ron Wolf als neuer General Manager eingestellt wurde. 1992 verpflichtete er den Offensive Coordinator der San Francisco 49ers, Mike Holmgren, als neuen Head Coach. Diesem Streich folgte ein zweiter, als Wolf einen First-Round-Draft-Pick nach Atlanta schickte und dafür den jungen Quarterback Brett Favre nach Wisconsin holte. Favre holte den ersten Sieg der neuen Saison nach Green Bay, als er für den verletzten Don Majkowski gegen die Cincinnati Bengals eingewechselt wurde und mit einem furiosen Comeback das Spiel zu Gunsten der Packers drehen konnte. Fortan war Favre der Quarterback und lief in 271 Spielen ununterbrochen auf. Einige Neuverpflichtungen (unter anderem Free Agent Reggie White) später, gelang es den Packers nach harter Arbeit endlich wieder, um einen Titel zu spielen, nämlic den der NFC. Allerdings unterlag man dort den Dallas Cowboys mit 38:27, nachdem man bereits den Titelverteidiger aus San Francisco ausschalten konnte.

Im Jahre 1996 war der Wiederaufbau der Packers perfekt, als man mit der Bestmarke von 13 Siegen und nur drei Niederlagen nach 29 Jahren wieder in den Super Bowl einzog. Der Gegner hieß New England Patriots und wurde mit 35:21 geschlagen. 2007 wurde jenes Team aus Green Bay zum sechstbesten Super Bowl Team aller Zeiten gekührt. 1997 kehrte man als überragender Favorit zurück in den Super Bowl, unterlag hier allerdings John Elway und seinen Denver Broncos mit 32:24. Auch 1998 kehrte man zurück in die Playoffs, allerdings musste man sich San Francisco (welche in den vorigen drei Spielzeiten jeweils in den Playoffs besiegt wurden) geschlagen geben.

Letztendlich wechselte Mike Holmgren auf den Posten des Vizepräsidenten, Headcoach und General Manager der Seattle Seahawks. Als wäre dies noch nicht genug gewesen, nahm er noch den Großteil seines Trainerstabes mit, und Reggie White beendete vorerst seine Karriere (er spielte 2000 noch einmal für die Carolina Panthers). Das Team konnte diese Abgänge nicht verkraften und versank in das Mittelfeld der NFL. Als 2001 Ron Wolf ebenfalls seinen Rücktritt bekannt gab, war es endgültig um die Packers geschehen. Seit 1933 hat man in Green Bay kein Heimspiel in den Playoffs verloren, doch auch diese Serie wurde gebrochen, als man 2002 Atlanta in den Wildcard-Playoffs unterlag.

2006 wurde der bisherige Headcoach, Mike Sherman, aufgrund einer miserablen Saison entlassen und durch den ehemaligen Quarterback-Coach Mike McCarthy ersetzt. Nachdem 2006 die Playoffs verpasst wurden, kündigte Brett Favre an, 2007 an alte Erfolge anzuknüpfen. Er sollte recht behalten, denn zehn der ersten elf Spiele konnten gewonnen werden. In den Playoffs erreichte man das Titelspiel der NFC, unterlag allerdings dem späteren Super Bowl Sieger, den New York Giants, in der Nachspielzeit mit 23:20. Kurz darauf kündigte Bret Favre seinen Rücktritt an, fortan übernahm Aaron Rodgers den Posten des Quarterbacks.

Namen, Stadien, Erfolge, Awards

Team-Namen:
Green Bay Packers seit 1919

Stadien:
Hagemeister Park 1919-1922
Bellevue Park 1923-1924
City Stadium 1925-1956
Lambeau Field seit 1957*

*) Früherer Name:
New City Stadium

Head Coaches:
Earl "Curly" Lambeau 1919-1949 (Bilanz: 231-108-21)
Gene Ronzani 1950-November 1953 (14-31-1)
Hugh Devore/Ray "Scooter" McLean November 1953 - 1953 (0-2-0)
Lisle Blackbourn 1954-1957 (17-31-0)
Ray "Scooter" McLean 1958 (1-10-1)
Vince Lombardi 1959-1967 (98-30-4)
Phil Bengston 1968-1970 (20-21-1)
Dan Devine 1971-1974 (25-28-4)
Bart Starr 1975-1983 (53-77-3)
Forrest Gregg 1984-1987 (25-37-1)
Lindy Infante 1988-1991 (24-40-0)
Mike Holmgren 1992-1998 (8-8-0)
Ray Rhodes 1999 (8-8)
Mike Sherman 2000-2005 (56-39-0)
Mike McCarthy seit 2006 (27-21-0)

Erfolge:
League Championships: 1929, 1930, 1931, 1936, 1939, 1944, 1961, 1962, 1965, 1967 (Super Bowl I), 1968 (Super Bowl II), 1997 (Super Bowl XXXI)
Conference Championships: 1960, 1961, 1962, 1965, 1966, 1967, 1996, 1997
Division Championships: 1936, 1938, 1939, 1944, 1967, 1972, 1995, 1996, 1997, 2002, 2003, 2004, 2007
Playoff Teilnahmen: 1936, 1938, 1939, 1941, 1944, 1960, 1961, 1962, 1965, 1966, 1967, 1972, 1982, 1993, 1994, 1995, 1996, 1997,1998, 2001, 2002, 2003, 2004, 2007

Retired Numbers:
3 Tony Canadeo RB
14 Don Hutson WR
15 Bart Starr QB
66 Ray Nitschke MLB
92 Reggie White DE

Awards:

Super Bowl MVP:
1967 Bart Starr QB
1968 Bart Starr QB
1997 Desmond Howard KR

MVP:
1941 Don Hutson WR
1942 Don Hutson WR
1961 Paul Hornung RB
1962 Jim Taylor RB
1966 Bart Starr QB
1995 Brett Favre QB
1996 Brett Favre QB
1997 Brett Favre QB

Offensive Player of the Year:
1995 Brett Favre QB

Defensive Player of the Year:

1998 Reggie White DE

Offensive Rookie of the Year:

1971 John Brockington RB

Defensive Rookie of the Year:

1972 Willie Buchanon CB

Coach of the Year:

1959 Vince Lombardi
1972 Dan Devine
1989 Lindy Infante

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