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Teams

minnesota

1961-1980

Bereits in den Jahren von 1905 bis 1930 existierte in Minneapolis ein American Football Team, die Minneapolis Mariners (später Red Jackets). Allerdings sollte es bis 1959 dauern, bevor drei Geschäftsmänner, namentlich Bill Boyer, H. P. Skoglund und Max Winter, aus Minneapolis eine Lizenz für ein Football Team in der neu gegründeten American Football League erhielten. Jedoch verloren sie im Januar 1960 ihre Lizenz und erhielten stattdessen eine Zusage der NFL, um das 14. Team der National Football League zu werden. Als Namen wählte man Minnesota Vikings, um die skandinavische Herkunft der Bevölkerung zu repräsentieren. Der Spielbetrieb wurde 1961 unter General Manager Bert Rose aufgenommen. Durch ein hervorragendes Marketing ihres ersten Präsidenten, Bill Boyer, wurden bereits in der Debüt-Saison 85% des Ticketkontingents verkauft.

Der erste Trainerjob ging an Norm Van Brocklin, welcher das Eröffnungsspiel der Saison gegen die Chicago Bears mit 37:13 für sich entscheiden konnte. Jedoch wurden die folgenden sieben Spiele verloren, so dass man die Premieren-Saison mit 3-11 abschließen musste. General Manager Rose trat im Juni 1964 zurück, sein Nachfolger wurde der bisherige General Manager des Canadian Football Teams Calgary Stampeders, Jim Finks. Im selben Jahr konnten die Vikings mit acht Siegen, fünf Niederlagen und einem Unentschieden ihre erste positive Saisonbilanz aufweisen. Die Saison von 1964 hielt für die Vikings auch eines der kuriosesten Ereignisse im Profisport parat, als Jim Marshall gegen die San Francisco 49ers einen Fumble aus Versehen in die falsche Endzone trug.

Max Winter wurde 1965 zum Präsidenten ernannt und nachdem Norm Van Brocklin überraschend sein Amt als Headcoach niederlegte, wurde Bud Grant, damals Coach der Winnipeg Blue Bombers, zu seinem Nachfolger ernannt. Am 7. März 1967 wurde Minnesotas Quarterback Fran Tarkenton für einen Erst- und Zweitrunden-Draft-Pick 1967, einen Erstunden-Pick 1968 and und einen Zweitrunden-Pick 1969 zu den New York Giants getradet. Während der späten 60er Jahre bauten die Vikings kontinuierlich eine äußerst starke Defense auf, bekannt als die Purple People Eaters, angeführt von Alan Page, Carl Eller, Gary Larsen und Jim Marshall.

Im Jahre 1969 schloss man die reguläre Saison mit der besten Bilanz der NFL mit 12-2 ab und marschierte als erstes Expansion-Team bis zum Super Bowl, unterlag dort aber den Kansas City Chiefs mit 23:7.

In den Jahren 1971 und 1972 führten die Purple People Eaters ihr Team erneut in die Playoffs, konnten dort aber nicht an den Erfolg von 1969 anschließen. Allerdings erhielt Alan Page, als erst dritter Defensiv-Spieler überhaupt, die Trophäe zum Regular Season MVP 1971. Im Jahre 1972 tradeten die Vikings Norm Snead, Bob Grim, Vince Clements und einen Erstrunden-Draft-Pick für 1972 und 1973 nach New York, um Tarkenton zurück nach Minnesota zu holen. Im selben Jahr verstarb Teilhaber Bill Boyer und wurde durch Jack Steele ersetzt. Die Vikings beendeten die Saison mit enttäuschenden sieben Siegen und sieben Niederlagen, Problem war das schlechte Laufspiel, welches während des Drafts durch Chuck Foreman aufgewertet wurde.

Der Erfolg stellte sich 1973 schnell ein, man gewann die ersten neun Spiele und beendete die Saison mit zwölf Siegen und nur zwei Niederlagen. Bis zum Super Bowl kämpften sich die Minnesota Vikings vor, allerdings unterlagen sie hier den Miami Dolphins mit 24:7. Im Jahre 1974 wurde die reguläre Saison mit 10-4 beendet und in den Playoffs schlug man sowohl die St. Louis Cardianls, als auch die Los Angeles Rams im eiskalten Minnesota. Im Super Bowl unterlag man dieses mal den Pittsburgh Steelers mit 16:6.

Im Folgejahr startete man mit zehn Siegen, verlor allerdings später in den Playoffs gegen die Dallas Cowboys durch einen fragwürdigen Verzweiflungs-Pass, welcher heute als Hail Mary bekannt ist. Er erreichte sein Ziel und führte zum Touchdown. Fragwürdig in dem Sinne, weil der Passempfänger, Drew Pearson, den Defensive Back Nate Wright weggestoßen haben soll. Nachdem kein Foulspiel von Seiten der Offiziellen angesagt wurde, regnete es Gegenstände von den Rängen des Metropolitan Stadium. Ein Schiedsrichter wurde von einer Flasche am Kopf getroffen und fiel bewusstlos zu Boden. Im Jahr darauf erreichten die Vikings erneut den Super Bowl, unterlagen hier allerdings den Oakland Raiders mit 32:14. Eine wahre Pechsträhne. 1977 kämpften sich die Vikings mit einer 9-5 Bilanz bis zum NFC Championship Game vor, verloren allerdings gegen den späteren Super-Bowl-Gewinner, die Dallas Cowboys.

1981-1989

Am 20. Dezember 1981 spielten die Vikings ihr letztes Spiel im Metropolitan Stadium, welches sie mit 10:6 gegen die Kansas City Chiefs verloren. Fortan war die neue Spielstätte der Hubert H. Humphrey Metrodome. Am 27. Januar 1984 gab Headcoach Bud Grant nach 17 Jahren, 151 Siegen, 87 Niederlagen, fünf Unentschieden und vier Super-Bowl-Teilnahmen seinen Posten auf. Les Steckel, bisheriger Offensive Coach der Vikings, wurde als Nachfolger und dritter Head Coach der Vereinsgeschichte bekanntgegeben. Er hielt seinen Posten nur eine Saison, da die Vikings 13 Spiele der Saison verloren. Nachdem er gefeuert wurde, gewann das Management Bud Grant erneut für den Posten des Head Coaches.

Am 6. Januar 1986 begab sich Bud Grant als sechstbester NFL Coach aller Zeiten endgültig in den wohlverdienten Ruhestand. Mit Jerry Burns wurde ein langjähriger Offensive Coordinator der Vikings zum neuen Head Coach ernannt. Unter ihm erreichten die Vikings nach vier erfolglosen Jahren mit 9-7 erstmals wieder eine positive Saisonbilanz. Im selben Jahr wurde Fran Tarkenton in die Hall of Fame aufgenommen.

Im Jahre 1987 erreichten die 8-7 Vikings über die Wildcard die Playoffs und schlugen dort sowohl die New Orleans Saints, als auch die San Francisco 49ers, welche beide die besten Bilanzen der Saison vorweisen konnten. Im NFC Championship Game unterlag man allerdings den Washington Redskins mit 17:10. 1989 begangen die Vikings einen folgeschweren Fehler, indem sie einen Haufen Draft Picks und Spieler nach Dallas tradeten, um ein paar wenige Picks und den Running Back Herschel Walker zu bekommen. Die Cowboys gewannen mit diesen Draft Picks drei Super Bowls in den 90er Jahren. Herschel hingegen konnte die Erwartungen niemals erfüllen.

1990 - heute

Die frühen 90er Jahre verliefen für die Vikings weitgehend unspektakulär, da durch den schlechten Trade keine guten Draft Picks getätigt werden konnten. Zusätzlich gab Jerry Burns am 3. Dezember 1991 seinen Rücktritt bekannt. Ersetzt wurde er durch Dennis Green. Im Jahre 1998 stellte die Offensive der Vikings, der unter anderem Randy Moss angehörte, unter Quarterback Ranndall Cunningham einen Rekord auf, indem sie in keinem Spiel weniger als 24 Punkte erzielten. Die Vikings beendeten die Saison mit 15 Siegen und einer Niederlage. Die einzige Niederlage wurde durch drei Punkte Unterschied gegen die Tampa Bay Buccaneers entschieden. Im NFC Championship Game gegen die Atlanta Falcons unterlief Kicker Gary Anderson, welcher während der regulären Saison kein Field Goal oder Extra Point verfehlt hatte, ein schwerwiegender Fehler, als er ein 38-Yard-Field-Goal verfehlte. Atlanta erreichte somit die Verlängerung und gewann dort mit 30:27. Im Folgejahr erreichten die Vikings die Divisional Playoffs, unterlagen hier allerdings dem späteren Super Bowl Gewinner, den St. Louis Rams.

2000 erreichten die Vikings mit einer 11-5 Bilanz erneut die Playoffs, zum fünften Mal in Folge. Im NFC Championship Game unterlagen sie aber den New York Giants deutlich mit 41:0. Dies war die bis dato höchste Niederlage der Teamgeschichte. Nachdem man 2001 eine enttäuschende Bilanz von 5-11 erreichte, wurde Dennis Green durch Mike Tice ersetzt. Im Jahre 2004 erreichte Daunte Culpepper Rekordmarken mit 39 Touchdowns (Teaminterner Rekord) und 5123 Yards (NFL Rekord). Allerdings wurden die Vikings in den Divisional Playoffs von den Philadelphia Eagles besiegt. 2005 wurde Headcoach Mike Tice durch Brad Childress ersetzt.

In der ersten Runde des Drafts 2007 wählten die Vikings Running Back Adrian Peterson aus. Die Vikings hatten mit ihm eine gefährliche Waffe in petto, beendeten trotz allem die Saison mit nur mit einer 8-8 Bilanz. Peterson stellte während der Saison einige Rekorde auf und avancierte zum Rookie of the Year. Er wurde ausserdem in den Pro Bowl gewählt und dort zum MVP.

Namen, Stadien, Erfolge, Awards

Team-Namen:
Minnesota Vikings seit 1961

Stadien:
Metropolitan Stadium 1961-1981
Hubert H. Humphrey Metrodome seit 1982

Head Coaches:
Norm Van Brocklin 1961-1966 (Bilanz: 29-51-4)
Bud Grant 1967-1983, 1985 (158-96-5)
Les Steckel 1984 (3-13-0)
Jerry Burns 1986-1991 (52-43-0)
Dennis Green 1992-2001 (97-62-0)
Mike Tice 2001-2005 (32-33-0)
Brad Childress seit 2006 (14-18-0)

Erfolge:
League Championships: 1969
Conference Championships: 1969, 1973, 1974, 1976 (alle NFC)
Division Championships: 1968, 1969, 1970, 1971, 1973, 1974, 1975, 1976, 1977, 1978, 1980, 1989, 1992, 1994, 1998, 2000, 2008
Playoff-Teilnahmen: 1968, 1969, 1970, 1971, 1973, 1974, 1976, 1977, 1978, 1980, 1982, 1987, 1988, 1989, 1992, 1993, 1994, 1996, 1997, 1998, 1999, 2000, 2004

Retired Numbers:
10 Fran Tarkenton QB
53 Mick Tingelhoff Center
70 Jim Marshall DE
77 Korey Stringer OT
80 Cris Carter WR
88 Alan Page DT

Awards:

MVP:
1971 Alan Page DT
1975 Fran Tarkenton QB
1998 Randall Cunningham QB

Offensive Player of the Year:

1975 Fran Tarkenton QB

Defensive Player of the Year:

1971 Alan Page DT
1989 Keith Millard DT

Offensive Rookie of the Year:

1973 Chuck Foreman RB
1976 Sammy White WR
1998 Randy Moss WR
2007 Adrian Peterson RB

Coach of the Year:

1969 Bud Grant

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