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Neuer Insider

  • TERESF
    registriert am 08.11.2017

Zwei Kracher und viel Stückwerk

gamedayPlayoffs? Playoffs?! Ja, denn in allen Spielen, die wir hierzulande im TV präsentiert bekommen, stehen Postseason-Plätze auf dem Spiel. Das Topspiel der Woche ist dabei unzweifelhaft das Monday NIght Game zwischen den Saints und Seahawks im Kampf um den NFC-Top-Seed.

Doch auch davor könnte es hochklassig werden, wenn die Chiefs die Broncos zur Revance empfangen. Die weiteren Begegnungen schwanken zwar zwischen Trainwreck und versteckter Perle, aber für Spannung ist bis aufs Sunday NIght Game sicher gesorgt.

 miami_newnyjets

Miami Dolphins @ New York Jets

Sonntag, 19 Uhr MEZ – SPORT1 US (HD) live

Beide Teams stehen bei 5-6, sind demzufolge lauwarme Playoffkandidaten in der diesjährigen AFC.

Die Dolphins begannen stark gegen Carolina, bekamen dann aber in der zweiten Halbzeit nichts mehr auf die Kette. Das mag auch am ganz schwachen Laufspiel liegen, was aber so wichtig wäre, um das Spiel zu kontrollieren und den Job für Ryan Tannehill leichter zu machen. Gegen die Jets und Muhammad Wilkerson wird er keinen leichten Stand haben. Und das Laufspiel um Lamar Miller trifft auf die beste Lauf-Defense der NFL. Entgegenkommen könnte den Gästen aber der mögliche Ausfall von Cornerback Antonio Cromartie, wodurch Mike Wallace ein wenig mehr Freiraum bekäme.

Die große – und derzeit einzige – Stärke der Jets-Offense ist das Laufspiel. Chris Ivory ist zwar angeschlagen (Knöchel), wird aber spielen. Und er sollte einen guten Tag erwischen, denn auch defensiv haben die Dolphins so ihre Probleme mit Laufspiel. Ein weiterer Grund, warum das klappen muss ist Geno Smith, die Turnover-Maschine auf zwei Beinen. Niemand schenkt den Ball häufiger her als er! Auch das führte dazu, dass man seit der Ankunft von Josh Cribbs wieder die Wildcat häufiger aus der Mottenkiste holt. Teilweise warf Cribbs auch bessere Pässe als Smith. Die besten Chancen für Miami bestehen also dann, wenn man Smith in der Pocket hält und ihn zum Wurf zwingt, während man den Lauf irgendwie stoppt.

Spiele mit Jets-Beteiligung sind schwer zu tippen, zumal nun auch der Zickzackkurs mit der zweiten Pleite in Serie beendet ist. Allerdings spielen sie daheim, wo sie 4-1 sind. Daher sind sie minimalst favorisiert.

 arizonaphilly

Arizona Cardinals @ Philadelphia Eagles

Sonntag, 19 Uhr MEZ – SPORT1 US HD 1 live

Auch in Philly geht es um die Playoffs, denn viele Wege führen nach Rom. Für die Cardinals geht es um die Wildcard, für die Hausherren um den Titel der NFC East. Beide sind in Form – Arizona gewann die letzten vier, die Eagles die letzten drei Spiele in Serie.

Dank einer stabileren Offensive Line und Carson Palmer in der Pocket muss man die Offensive der Cardinals wieder ernstnehmen. Denn diese Kombination sorgt auch dafür, dass Star-Receiver Larry Fitzgerald wieder voll da ist und bereits acht Touchdowns erzielte. Hinzu kommt ein zuweilen respektables Laufspiel mit Rashard Mendenhall und Andre Ellington. Sollten die beiden gegen die gegen den Lauf notorisch schwachen Eagles auch überzeugen, wird es ein langer Nachmittag für die Hausherren. Gegen den Pass wartet in erster Linie Trent Cole auf Left Tackle Bradley Sowell, der nicht eben viel Erfahrung mitbringt.

Der wohl heißeste Quarterback im Football dieser Tage spielt in Philadelphia. Nick Foles war im November überragend und der Hauptgrund dafür, dass die Eagles plötzlich ein Faktor sind im Divisionsrennen. Er hat 16 Touchdowns und keine Interception auf dem Konto. Nun trifft er aber auf eine Defense, in der nicht nur Patrick Peterson, der wohl gegen DeSean Jackson spielt, für den einen oder anderen Turnover sorgen kann. Entscheidend wird es sein, den explosiven Lauf von LeSean McCoy zu stoppen. Hierzu müssen besonders Guard Evan Mathis und Center Jason Kelce auf der Hut sein, denn ihre direkten Gegner heißen Calais Campbell und Darnell Dockett. Beide sind bekannt dafür, die Mitte aufzureißen. Dahinter wartet mit Karlos Dansby ein fähiger Playmaker.

Nach einer gefühlten Ewigkeit gewannen die Eagles vor kurzem mal wieder ein Heimspiel. Will man an den Cowboys dranbleiben, muss nun der nächste Heimsieg folgen. Die Cardinals sind allerdings defensiv besser und sollten daher leicht favorisiert sein.

 denverkc

Denver Broncos @ Kansas City Chiefs

Sonntag, 22:25 Uhr MEZ – SPORT1 US (HD) live

Eines der Topspiele an diesem Wochenende ist der zweite Showdown um die AFC West bzw. Platz 1 der AFC. Spiel 1 ging an die Broncos, die offensiv eiskalt waren, während die Chiefs zu viel liegen ließen.

Denver muss sich zügig vom epischen Meltdown in New England erholen. Mit am Ende angezogener Handbremse und gleich vier Turnovers verlor man gegen die Patriots nach 24:0-Halbzeitführung. Gegen die Chiefs muss man diese vielen Fehler vermeiden und gleichzeitig im Passspiel wieder aggressiver zu Werke gehen. Peyton Manning warf am Sonntag für lediglich 150 Yards. Profitieren kann er gegen Kansas City vom Ausfall von Outside Linebacker Justin Houston (Ellenbogen). Sein Gegenüber Tamba Hali (Sprunggelenk) sollte aber einsatzbereit sein. Ohne die beiden spät im Spiel stand die Defense gegen San Diego vollkommen neben sich und wurde vorgeführt. Die Broncos werden hingegen wohl wieder auf Julius Thomas zurückgreifen können, der in Foxboro merklich vermisst wurde. Knowshon Moreno ist ebenfalls dabei und will sicherlich an seine 200+-Yard-Leistung anknüpfen.

Auch KC verlor ein Spiel, das man hätte gewinnen können. Doch trotz einer guten Vorstellung der Offensive war die Defense nicht in der Lage, die Führung am Ende zu halten. Das lag aber keineswegs an Jamaal Charles. Der Running Back erzielte erstmals seit Oktober wieder Touchdowns und ist gerüstet fürs Spiel gegen Denver. Generell muss man zusehen, dass man dieses Mal Touchdowns und keine Field Goals erzielt. Zudem sind Turnovers tabu – die Broncos haben zwar nicht gut ausgesehen in der Defense gegen die Patriots, doch das könnte auch an deren Offense gelegen haben. Und am Ausfall von Dominique Rodgers-Cromartie (Schulter), der wohl spielen kann und dann direkter Gegenspieler von Dwayne Bowe wäre. Der Schlüssel zum Spiel ist aber die Bewachung von Quarterback Alex Smith. Hier muss Eric Fisher gegen Von Miller seinen Mann stehen.

Trotz der Pleite in New England muss man Denver immer noch als Favoriten betrachten, denn Spiele werden meist durch Offense entschieden und die Chiefs haben im Zweifel nicht die nötige Feuerpower, um Denver zu schlagen.

 cincinnatisandiego

Cincinnati Bengals @ San Diego Chargers

Sonntag, 22:25 Uhr MEZ – SPORT1 US HD 1 live

Die Bengals gingen mit einer starken Vorstellung gegen Clevelandi in ihre Bye-Week, während die Chargers überraschend die Chiefs zerlegten. Für beide geht es um die Playoffs.

Cincy steht für ein explosives Laufspiel dank Giovani Bernard. Zudem ist ihr Passspiel dank Optionen wie A.J. Green und Marvin Lewis sehr ordentlich. Auf der anderen Seite steht eine Defense, die in Total Defense auf Platz 29 der NFL rangiert. Folglich sollte man nicht allzu viel an Gegenwehr erwarten. Besonders dann nicht, wenn Andy Dalton einen guten Tag erwischt und seine Receiver findet. Vergessen sollte man auch nicht Tight End Jermaine Gresham über die Mitte.

Hat San Diego den Ball, ist der Schlüssel die Protection für Philip Rivers. Gegen Kansas City zeigte man, was geht, wenn Rivers Zeit bekommt. Sicherlich profitierte man vom Ausfall der beiden Top-Pass-Rusher der Chiefs, aber das muss man ja auch erstmals ausnutzen. Gegen Cincy wäre es klug, den Lauf durch die Mitte zu etablieren. Hier ist die Bengals-Defense anfällig. Spannend wird der Zweikampf zwischen Rookie-Wide-Receiver Keenan Allen und Adam Jones. Was die Proection angeht, droht der Ausfall von Offensive Tackle King Dulap, so dass sich Chad Rinehart um Carlos Dunlap kümmern müsste.

Man möchte sagen, die Bengals besitzen das bessere Team. Aber San Diego ist nicht zu unterschätzen und immer – siehe letzte Woche – für Überraschungen gut. Sie haben eine Chance.

 nygiantswashington

New York Giants @ Washington Redskins

Nacht auf Montag, 02:30 Uhr MEZ – SPORT1 US (HD) live

Trotz Flex-Schedule sehen wir die 4-7-Giants und die 3-8-Redskins zur amerikanischen Primetime. Irgendwas lief da wohl schief.

Die Giants-Offense liest sich wie ein offenes Buch: Sie setzen aufs Laufspiel und bei Pässen ist meist nur Rueben Randle frei, weil die Defenses alles daran setzen, Victor Cruz zu covern. Dann wäre da noch Hakeem Nicks, doch der spielte schon für viele überraschend gegen Dallas nicht. Vermutlich wegen einer Bauchmuskelgeschichte, doch so genau sagt das keiner. Die beste Chance für die meist anämische Defense der Redskins besteht darin, den Lauf zu stoppen und Eli Manning mit Ryan Kerrigan und Brian Orakpo unter Druck zu setzen, ihn in Fehler zu treiben. Das funktionierte ja meist recht gut in dieser Saison.

Offensiv lieferte Washington am letzten Montag gegen San Francisco eine Bankrotterklärung ab. Robert Griffin III sieht furchtbar aus und bekommt überhaupt nichts auf die Reihe. Seine Pässe sind ungenau und wenn er läuft, fehlt da einfach die letzte Überzeugung. Er sollte derzeit einfach nicht auf dem Platz stehen. Bleibt nur das Laufspiel, in dem sich Alfred Morris in ordentlicher Verfassung präsentiert. Die Giants waren ebenso wenig im Bilde gegen Dallas. Im Grunde gelang ihnen defensiv nur eine wirklich überzeugende Serie. Ansonsten wurden sie häufig einfach überlaufen. Ein großer Grund dafür ist wohl die Schulter von Jason Pierre-Paul, die ihm große Probleme bereitet. So große, dass er an diesem Sonntag definitiv ausfällt.

Not gegen Elend in Maryland. Für dieses Spiel könnte man eine Münze werfen.

neworleansseattle 

New Orleans Saints @ Seattle Seahawks

Nacht auf Dienstag, 02:40 Uhr MEZ – SPORT1 US (HD) live

Der Kracher der Woche steigt im Bundesstaat Washington. Die Seahawks (10-1) empfangen die Saints (9-2) zum wohl vorentscheidenden Spiel um den Top-Seed der NFC. Die Saints verloren zweimal auswärts, während Seahawks-QB Russell Wilson noch kein Heimspiel in der NFL verlor.

Die Saints sind zwar ein Team, das vordergründig über den Pass kommt. Aber wenn die Seahawks defensiv eine kleinere Schwachstelle haben, dann ist es die Laufverteidigung. Hier sind sie nur Mittelmaß in der Liga. Die Saints wiederum liefen zuletzt meist überzeugend dank starker Vorstellungen von Pierre Thomas und Mark Ingram. Außerdem könnte mit Darren Sproles ein sehr gefährlicher Mann ins Backfield zurückkehren. Gegen den Pass ist Pete Carrolls Truppe dagegen die Nummer zwei in der Liga. Das liegt natürlich an der „Legion of Boom“, die trotz der Sperre von Cornerback Walter Thurmond und der Verletzung von Brandon Browner immer noch superb daherkommt. Es wird zumindest außen keine direkte Zuordnung geben, Drew Brees täte aber gut daran, die Seite von Richard Sherman zu meiden. Der wohl wichtigste Anspielpartner für Brees ist Jimmy Graham, der in der Mitte auf die Safetys Earl Thomas und Cam Chancellor trifft. Das wird ein echter Härtetest für den Tight End.

Die Seahawks werden nichts an ihrem Standard-Gameplan ändern müssen. Sie laufen, um den Pass vorzubereiten und tun dies mit Marshawn Lynch und Wilson sehr effektiv. Die Saints präsentierten sich zwar verbessert auf dem Boden, aber gerade die Scrambles von Wilson sind schwer zu stoppen. Hinzu kommt, dass das Wetter wohl auch eher Laufspiel suggeriert – es werden Minusgrade erwartet und gelegentlicher Regen bzw. Schnee ist nicht ausgeschlossen. All das wäre natürlich für das Dome-Team aus Louisiana ein zusätzlicher Nachteil neben der extremen Lautstärke von den Rängen. Höllisch aufpassen muss die Defense auf Percy Harvin, der schon bei seinem Saisondebüt für Furore gesorgt hatte.

Freier Himmel, Kälte, vielleicht Niederschlag und lautes Stadion. All das schreit nicht gerade nach einem Auswärtssieg für die Saints, die so dringend dieses Spiel brauchen, um Home-Field-Advantage in den Playoffs zu sichern.

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