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  • TERESF
    registriert am 08.11.2017

Die Woche der NFC-Festspiele

gamedayDie TV-Übertragungen hierzulande drehen sich in Woche 14 fast ausschließlich um die NFC. Los geht’s mit einem richtungsweisenden Spiel zwischen den Detroit Lions und den Philadelphia Eagles. Hinzu kommt das einzige AFC-Matchup zwischen Cincinnati und Indianapolis, wo im Grunde Platz drei der AFC geklärt wird.

Das nächste Highlight ist der NFC-West-Kracher zwischen den Seahawks und 49ers, obwohl es dort nicht mehr um die Division geht. Um selbige geht es aber im South-Schlager am Sonntagabend: Die Saints empfangen die Panthers zur Vorentscheidung um die Divisionskrone und Platz zwei hinter Seattle. Am Montag dann kämpfen die Bears daheim gegen die Cowboys ums Überleben.

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Detroit Lions @ Philadelphia Eagles

Sonntag, 19 Uhr MEZ – SPORT1 US (HD) live

Die Lions können einen weiteren großen Schritt Richtung NFC-North-Titel machen, die Eagles brauchen jeden Sieg, um das Rennen mit den Cowboys eng zu halten.

Offensiv sind die Lions in starker Verfassung, was nicht zuletzt an Matthew Stafford und Calvin Johnson liegt. Letzteren zu stoppen wird ein wichtiger Faktor für die Eagles sein. Seine direkten Gegenspieler werden Bradley Fletcher und Cary Williams sein, die gegen Arizonas Larry Fitzgerald und Michael Floyd einen guten Job machten. Megatron ist aber ein anderes Kaliber und benötigt Doppel- oder gar Dreifachdeckung, um eine Chance zu haben. Das birgt aber die Gefahr, dass die Nebendarsteller frei sein werden. Zudem wird es schwierig für die Eagles, auch noch das Laufspiel um Reggie Bush und Joique Bell zu stoppen. Bush plagt sich zwar mit Wadenproblemen herum, soll aber spielen. Ebenfalls wichtig wird es, Druck auf Stafford aufzubauen. Dieser musste 2013 erst 15 Sacks einstecken, während der Pass Rush der Eagles langsam zu alter Stärke gefunden hat.

Die Eagles stellen mit ihrem Speed eine neue Herausforderung für Detroit da. Bis jetzt lassen die Lions die drittwenigsten Lauf-Yards der Liga pro Spiel zu, was nicht zuletzt an den massiven Defensive Tackles Ndamukong Suh und Nick Fairley liegt. LeSean McCoy dürfte jedoch schwerer zu stellen sein als viele andere Running Backs, denen Jim Schwartz‘ Team gegenüberstand. Wichtig wird es sein, dass die Mitte der Offensive Line um Center Jason Kelce den direkten Zweikampf an der Line gewinnt, damit Quarterback Nick Foles nicht zu sehr unter Druck gerät. Denn auch im Pass Rush sind die Lions durchaus gefährlich. Spannend wird es, wie Detroit gegen die Tight Ends der Eagles agieren wird. Sowohl Brent Celek als auch Zach Ertz waren in den letzten Wochen sehr involviert ins Passspiel und können über die Mitte viel Schaden anrichten. Fraglich ist noch, wer DeSean Jackson bewacht. Chris Houston ist am Fuß verletzt und verpasste das Packers-Spiel. Wenn er wieder ausfällt, müsste Rookie Darius Slay einspringen.

Beide brauchen den Sieg und verfügen über explosive Offensivreihen. Die Eagles haben scheinbar ihre Heimschwäche abgelegt und die Lions sind nicht so stabil wie man denken könnte. Es wird ein verdammt enges Spiel, in dem die Eagles leichter Favorit sind.

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Indianapolis Colts @ Cincinnati Bengals

Sonntag, 19 Uhr MEZ – SPORT1 US HD 1 live

Die Führenden der AFC South reisen zum Tabellenführer der AFC North, beide haben eine Bilanz von 8-4 und streiten sich folglich aktuell um Platz drei der AFC-Setzliste für die Playoffs.

Die Colts haben derzeit die Angewohnheit, sich früh tiefe Löcher zu buddeln. Gegen Houston und letzte Woche Tennessee, fand man einen Weg, herauszuklettern, in anderen Spielen aber nicht. Auch Cincinnati scheint nicht das richtige Pflaster für ein großes Comeback zu sein, folglich braucht es einen besseren Start als zuletzt. Die Verhältnisse sprechen da aber wohl für betontes Laufspiel, denn es wird kalt und windig in Ohio. Leichte Minusgrade sind angesagt, folglich wird Donald Brown häufiger den Ball bekommen. Angesichts der geschwächten Mitte der D-Line seitens der Gastgeber muss das aber kein Nachteil sein. Zudem ist es eine willkommene Entlastung für Andrew Luck, der allein gegen Tennessee fünf Sacks kassierte. Carlos Dunlap und Michael Johnson dürften sich schon die Finger lecken.

Die Bengals werden auch nicht zu traurig sein ob des Wetters, haben sich doch mit BenJarvus Green-Ellis und Giovani Bernard gleich zwei recht fähige Running Backs zur Verfügung, die scheinbar abwechselnd dem Spiel ihren Stempel aufdrücken – letzte Woche etwa glänzte „Law Firm“ mit über 100 Yards und einem Touchdown. Kommt es doch zum Passspiel, muss sich Andy Dalton vor Robert Mathis in Acht nehmen, der wieder einmal eine hervorragende Saison zusammenbringt. Und es ist anzunehmen, dass die Colts-Secondary größere Probleme mit A.J. Green haben wird.

Auf dem Papier ein sehr spannendes Spiel, aber in punkto Schlechtwettertauglichkeit und aufgrund des Heimvorteils sollten die Bengals favorisiert sein.

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Seattle Seahawks @ San Francisco 49ers

Sonntag, 22:25 Uhr MEZ – SPORT1 US (HD) live

Es ist zwar nicht der erwartete Showdown um die NFC West – dazu sind die Seahawks viel zu weit weg – aber es ist ein Statement Game für die großen Rivalen im Westen im Hinblick auf die Playoffs. Zudem müssen die Niners auch noch nach hinten schauen.

Der Gameplan der Gäste ist recht simpel: Laufen, ein wenig mehr Laufen und dann Play-Action! Allerdings präsentierte sich Marshawn Lynch zuletzt nicht mehr in überragender Verfassung, was gegen New Orleans allerdings durch Read-Option-Keeper von Russell Wilson kompensiert wurde. Die 49ers müssen also zunächst sehen, dass sie Lynch in den Griff bekommen mit Justin Smith in vorderster Front und Patrick Willis sowie NaVorro Bowman dahinter. Gleichzeitig sollten sie immer einen Spy für Wilson parat haben. Im Passspiel gilt es, Golden Tate in Szene zu setzen, zumal Percy Harvin mit seinen neuerlichen Hüftproblemen ausfallen wird. Bei den 49ers müssen wiederum Aldon Smith und Ahmad Brooks zusehen, dass sie Wilson in der Pocket halten und dort unter Druck setzen – dies gegen eine nun wieder komplette O-Line Seattles.

Wieder komplett ist auch das Stichwort für San Francisco: Die Niners können wieder ihr komplettes Arsenal an Receivern aufbieten: Neben Anquan Boldin sind das Michael Crabtree und Mario Manningham sowie Tight End Vernon Davis. Allein die Präsenz der anderen ließ Boldin gegen die Rams groß aufspielen. Gespannt sein darf man, wer dieses Mal gegen Davis antritt. Im ersten Spiel gegeneinander war es Richard Sherman, aber der könnte nun wieder auf seine linke Seite wechseln und dort nehmen, was kommt. Interessant wird es sein, was Colin Kaepernick gegen Seattle auf die Beine stellt. Seine bisherigen zwei Auftritte waren nicht gerade berühmt (50 %, 371, 1 TD, 4 INT). Allerdings waren beide Spiele auswärts, was ein wichtiger Faktor ist. Die Hausherren täten gut daran, an ihrem Stil festzuhalten und auf die Read-Option zu setzen, damit Frank Gore Kaepernick ordentlich unterstützen kann und gleichzeitig der aggressive Pass Rush der Seahawks neutralisiert wird.

Das Spiel könnte spielerisch und taktisch hochklassig werden. Die Seahawks sind aktuell besser, die 49ers haben aber Heimrecht und sind vielleicht eines der wenigen Teams, das Seattle in diesem Jahr stoppen könnte. Ein Statement Game eben.

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St. Louis Rams @ Arizona Cardinals

Sonntag, 22:25 Uhr MEZ – SPORT1 US HD 1 live

Im zweiten NFC-West-Duell des Nachmittags geht es für die Cardinals ums blanke Überleben, während die Rams eigentlich nur noch Spielverderber spielen können.

Ballkontrolle ist wohl der Schlüssel zum Spiel in der Wüste. Die Rams müssen mit Hilfe von Zac Stacy das Laufspiel etablieren und damit Quarterback Kellen Clemens den Rücken freihalten. Das wird aber auch das Problem sein, denn diese Defense ist herausragend gegen den Lauf. Und im Passspiel sollte man den Ball von der Seite fernhalten, auf der Patrick Peterson spielt. Das könnte bedeuten, dass Tavon Austin abgemeldet sein wird. Und der ist der X-Faktor seines Teams.

Die Cardinals verfügen sicherlich über Matchup-Vorteile dank ihrer Wide Receiver Larry Fitzgerald und Michael Floyd gegenüber der Rams-Secondary. Aber die O-Line vor Carson Palmer ist nicht eben stabil, was die schon wieder erstaunlichen 35 Sacks belegen. Und sie spielen gegen Robert Quinn und Chris Long, die zusammen 19 ½ Sacks vorzuweisen haben. Palmer sollte sich also zügig vom Ball trennen. Helfen würde ihm ein guter Tag von Rashard Mendenhall, um den sich letztlich James Laurinaitis kümmern muss. Ob Andre Ellington (Knie) spielen kann, ist dagegen fraglich.

Eine Defensiv-Schlacht, die durch ein Special-Teams-Play entschieden wird, ist durchaus möglich. In dem Fall hätten wohl die Hausherren die besseren Karten. Aber einen klaren Favoriten kann man nicht ausmachen.

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Carolina Panthers @ New Orleans Saints

Nacht auf Montag, 02:30 Uhr MEZ – SPORT1 US (HD) live

Einen echten Divisionsshowdown liefert uns das Sunday Night Game im Superdome. Beide stehen bei 9-3, wobei die Panthers ihre letzten acht Spiele in Folge gewannen – die aktuell längste Serie in der NFL.

Carolina fand offensiv immer wieder Wege, Spiele zu gewinnen. Sei es mit starken Pässen von Cam Newton zur rechten Zeit, dem Laufspiel um Jonathan Stewart, DeAngelo Williams und Mike Tolbert oder eben Scrambles von Newton selbst. Man kann sagen, die Panthers sind fast schon eine Kopie der Seahawks, die ähnlich aufgestellt sind, auch was Robustheit angeht. Und genau da liegt das Problem für New Orleans, das eben nicht gut aussieht gegen körperlich starke Teams mit starkem Laufspiel und durchaus mobilem Quarterback – von den drei Niederlagen in der Saison kamen zwei gegen eben solche Teams (Seahawks, Jets)! Natürlich waren die Pleiten auswärts, während man im Superdome ungeschlagen ist. Aber ob das fehlende Dach und der Naturrasen (in Foxboro liegt FieldTurf) die einzigen Kriterien für Niederlagen sind, wird sich nun herausstellen! Man muss um jeden Preis den Lauf stoppen und Newton in der Pocket halten. Nur dann kann man die Panthers-Offense stoppen und davon abhalten, mit langen Drives Zeit von der Uhr zu nehmen.

Offensiv wird Drew Brees froh sein, wieder in perfekten Bedingungen arbeiten zu können. Seine Hochgeschwindigkeits-Offense, befeuert von schnellen und gerne auch tiefen Pässen funktioniert im Dome einfach besser. Er wird sich allerdings mit einem Pass Rush auseinandersetzen müssen, der nun auch wieder von Charles Johnson bereichert wird, nachdem dieser die letzten zwei Spiele verpasste. Doch während die Panthers an der Line schwer zu stoppen sind, weisen sie doch größere Lücken auf, wenn die tiefen Pässe kommen. In jedem der letzten zwei Spiele gaben sie den einen oder anderen Long Ball ab, was auch Brees‘ Spezialität ist – gerade auf Lance Moore und Robert Meachem wirft er sie gerne. Der Zweikampf zwischen Luke „There is no Penalty“ Kuechly und Tight End Jimmy Graham könnte entscheidend werden für diese Partie.

Die Saints sind zu Hause ungeschlagen, folglich der Favorit. Auf ihnen lastet aber auch der größte Druck, denn um die NFC South und Platz zwei der NFC zu sichern, braucht es mindestens einen Sieg gegen Carolina – und auswärts könnte das richtig schwer werden.

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Dallas Cowboys @ Chicago Bears

Nacht auf Dienstag, 02:40 Uhr MEZ – SPORT1 US (HD) live

Die Cowboys gewannen ihre letzten zwei Spiele, die Bears verloren die letzten beiden. Beide sind zum Siegen verdammt, um den jeweiligen Divisionskampf offenzuhalten.

Das Laufspiel der Cowboys funktionierte in letzter Zeit wieder besser, was vor allem an DeMarco Murray lag, der seine Form wiedergefunden hat. Und auch ohne Lance Dunbar muss man wohl oder übel am Montagabend in der Windy City eben darauf vertrauen, denn der Wind wird heftig und es könnte kälter als -10 Grad Celsius werden. Pass-Spiel dürfte bei dieser Witterung komplizierter werden als sonst. In Antizipation des Wetters haben die Cowboys sogar erstmals in diesem Jahr mit Tyler Clutts einen Fullback engagiert. Folglich wird Chicago alles daran setzen, die Mitte dicht zu halten. Ansonsten gelten die üblichen Zuordnungen wie Safety Major Wright gegen Jason Witten oder eine Doppeldeckung für Dez Bryant.

Die Bears sind auf dem Boden mit Matt Forte und Michael Bush gut besetzt, werden aber wohl trotzdem auf kurze Pässe bauen. Sollte das Passspiel kompromittiert sein, wäre es ein schwerer Schlag für ein Team, das zuletzt sehr viel über die Wide Receiver Alshon Jeffery und Brandon Marshall gemacht hat. Ihre Gegenspieler sind dieses Mal Orlando Scandrick und Brandon Carr, die zu den besseren Verteidigern der schlechtesten Defense der Liga zählen. Dallas könnte zudem Sean Lee zurückbekommen, der natürlich in der Mitte sowohl gegen Martellus Bennett in der Coverage als auch gegen den Lauf im Fokus stünde. Jay Cutler wird den Gastgebern indes fehlen, so dass Josh McCown einmal mehr in die Bresche springt.

Das Spiel schreit nach chaotischen Bedingungen, was eigentlich immer für Chicago spricht.

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