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  • TERESF
    registriert am 08.11.2017

Rennen um die Plätze spitzt sich zu

gamedayDurch den Ausrutscher der Broncos am Donnerstag ist Platz 1 der AFC plötzlich wieder „in Play“, doch können das die Patriots in Miami ohne „Gronk“ ausnutzen? In Dallas geht es für die Packers und Cowboys um den Anschluss an die Playoffplätze, während die Rams gegen die Saints den Spielverderber geben wollen.

Am Sonntagabend müssen die Bengals zum früheren Angstgegner nach Pittsburgh, während es zum Ausklang der Woche in Detroit weiter ums nackte Überleben geht. Die Ravens und Lions müssen gewinnen, wenn sie in die Playoffs wollen.

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New England Patriots @ Miami Dolphins

Sonntag, 19 Uhr MEZ – SPORT1 US (HD) live

Während die Dolphins ihre Wildcard-Hoffnungen aufrechterhalten wollen, geht es für die Patriots nach der überraschenden Pleite der Broncos nicht nur um das Festmachen des Divisionstitels, sondern zugleich um Platz 1 der AFC.

Ohne Rob Gronkowski müssen sich die Patriots abermals komplett neu orientieren. Der Fixpunkt in der Offense ist weg, was bedeutet, dass man neue Wege wird finden müssen. Ein Ansatz wird eine Betonung des Laufspiels sein. Dazu könnte Stevan Ridley wieder mehr Touches bekommen als in den letzten zwei Wochen. Ansonsten wird man auf LeGarrette Blount und gelegentlich Shane Vereen setzen. Dieser ist sowas wie die Lieblingsschachfigur von Josh McDaniels. Er kann überall aufgestellt werden und ist damit schwer zu covern. Tom Brady wird ihn vermehrt suchen, genauso aber auch Danny Amendola und Julian Edelman. Letzterer ist derzeit vielleicht New Englands bester Receiver. Die Dolphins werden alles daran setzen, den Lauf zu stoppen und die Patriots zum Pass zu zwingen. Nicht, weil sie lebensmüde sind, sondern, weil die Patriots massive Probleme in ihrer Offensive Line haben. Alle Tackles sind irgendwie angeschlagen, Nate Solder droht mit einer Gehirnerschütterung sogar auszufallen. Den Browns gelangen letzte Woche vier Sacks und Miami verfügt mit Cameron Wake und Olivier Vernon über zwei herausragende Pass-Rusher. Der Schlüssel für New England wird es also sein, Bradys Rücken freizuhalten und nebenbei schneller in Tritt zu kommen als in den letzten drei Wochen, in denen man vor der Pause eigentlich nicht im Stadion war.

Miami gewann zwei Spiele in Serie und das hing eng mit Ryan Tannehills Vorstellungen zusammen. Ihr Laufspiel ist immer noch unzuverlässig, aber im Pass hat man ein paar Mittel gefunden, die zuletzt fruchteten. Mike Wallace wurde besser in Szene gesetzt, wobei der tiefe Pass immer noch nicht so richtig klappt. Dafür hat man aber mit Charles Clay einen beweglichen und somit gefährlichen Tight End, der vor allem über die Mitte für Matchup-Probleme sorgt. Die Patriots werden mit Dont‘a Hightower und Devin McCourty versuchen, seine Kreise einzuengen. Zudem müssen die angeschlagenen Corners Aqib Talib und Alfonzo Dennard wohl meist in Single-Coverage gegen Wallace und Brian Hartline antreten. Besonders Talib sah nun schon gegen Andre Johnson und Josh Gordon teilweise überfordert aus, nachdem er zu Saisonbeginn in Topform noch gegen jeden glänzte. Ein Punkt, an dem Tannehill ansetzen muss. Eine Herausforderung für Miami wird sicherlich Defensive End Chandler Jones, der gegen den nicht immer sicheren Left Tackle Bryant McKinnie für Probleme sorgen könnte. Tannehill sah zuletzt gut aus, aber dennoch warf er fünf Interceptions in ebenso vielen Spielen. Die Dolphins haben bereits in Foxboro zur Pause hoch geführt, dann aber doch klar verloren. Sollten sie dieses Mal einen starken Start hinlegen, täten sie gut daran, den Fuß auf dem Gaspedal zu belassen.

Tom Brady hat zwar seit 2009 nicht mehr gegen die Dolphins verloren, aber nirgends hat er häufiger verloren als in Miami (fünf Mal). Die Vorzeichen stehen zudem so gut wie lange nicht mehr für einen Dolphins-Sieg über die Patriots, die ohne Gronkowski Schwierigkeiten bekommen werden. Ein Heimsieg wäre somit keine Sensation.

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Philadelphia Eagles @ Minnesota Vikings

Sonntag, 19 Uhr MEZ – SPORT1 US HD 1 live

Wer hält die aktuell längste Siegesserie der NFL? Die Philadelphia Eagles! Und in Minnesota treffen sie auf ein Team, das nach der dramatischen letzten Pleite ziemlich am Boden sein dürfte.

Nachdem LeSean McCoy und Co. quasi per Schneeflug die Lions in Grund und Boden gerannt haben, könnte man im Metrodome zu mehr Pässen zurückkehren. Hauptgrund dafür ist, dass die Vikings miserabel gegen den Pass verteidigen und schon 29 Touchdowns durch die Luft abgegeben haben. Ergo braucht es einen starken Pass Rush, um die meist überforderten Defensive Backs zu unterstützen. Allen voran Jared Allen wird gegen Jason Peters einen starken Tag erwischen müssen, um Nick Foles aus der Ruhe zu bringen – immerhin warf dieser letzte Woche seine erste Interception der Saison!

Bei den Vikings herrscht Personalnot im Backfield. Hinter Matt Cassel wird es eng mit einem Einsatz für Running Back Toby Gerhart (Oberschenkel), während Adrian Peterson wohl ohnehin mit einer Fußverletzung passen muss. Daher gibt es die Überlegung, Wide Receiver Cordarrelle Patterson gelegentlich ins Backfield zu stellen und ihn laufen zu lassen. Das tat er zwar nur einmal bislang, doch es reichte für einen 33-Yard-Touchdown gegen die Bears. Ansonsten gilt es für Cassel, die Fehler minimal zu halten, obgleich er natürlich eher ein Game-Manager und kein Play-Maker ist, wodurch der Ausfall des Laufspiels ein schwerer Schlag für ihn wäre – auch gegen die Secondary der Eagles, die nicht zur Elite zählt. Als Safety wird wohl Patrick Chung auflaufen, der nun wirklich kein Cover-Spezialist ist – ein Ansatzpunkt für Cassel über die Mitte.

Die Eagles sind in Höchstform, die Vikings ohnehin am Boden. Sie werden zwar kämpfen wie in Baltimore, aber ohne Peterson fehlt wohl einfach die Substanz.

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Green Bay Packers @ Dallas Cowboys

Sonntag, 22:25 Uhr MEZ – SPORT1 US (HD) live

Während die Cowboys Gefahr laufen, ihre Chancen auf den Divisionssieg zu verspielen, wittern die Packers nach ihrem Sieg über Atlanta wieder Morgenluft.

Die große Frage bei den Packers ist immer noch dieselbe: Was ist mit Aaron Rodgers? Kann er spielen? Er wirkte zwar in dieser Woche im Training mit, aber die Antwort ist nein. Damit startet erneut Matt Flynn. Nun kehrt man wohl zum Gameplan der zweiten Halbzeit gegen Atlanta zurück. Das heißt, man setzt auf No-Huddle und schnelle Pässe, um Flynn gar nicht erst ins Grübeln kommen zu lassen. Auch hilft diese Vorgehensweise der Offensive Line, die dann nicht ganz so unter Druck stünde gegen DeMarcus Ware über außen und Jason Hatcher durch die Mitte. In gleicher Weise würde es helfen, Eddie Lacy den Ball zu geben, wobei Passspiel gegen die schlechteste Passverteidigung der Liga sicher kein schlechtes Mittel ist.

Was die Cowboys betrifft, ist das Positive: Das Laufspiel sah gut aus gegen die Bears am Montag. Das Negative: Von Tony Romo und seinen Receivern kam gar nichts. Will man gegen die Packers bestehen, muss das Passspiel funktionieren, denn man braucht jede Menge Punkte! Um das zu bewerkstelligen, braucht es starke Vorstellungen von Dez Bryant und Jason Witten, die beide gegen Chicago kaum zu sehen waren. Bryant wird auf Sam Shields und Tramon Williams treffen, Witten bekommt es wohl meist mit A.J. Hawk oder einem Safety zu tun. Hinzu kommt, dass DeMarco Murray für Entlastung sorgen muss und nebenbei Play-Action-Spielzüge vorbereiten soll. Das alles, um dem Pass Rush der Packers entgegenzuwirken, denn Tyron Smith spielt zwar eine starke Saison als Left Tackle, aber Clay Matthews und Nick Perry sind immer gefährlich.

Die Cowboys sind 5-1 daheim und müssen dieses Spiel gewinnen, zumal die Eagles einem vermeintlich leichten Gegner gegenüberstehen. Die Packers wiederum könnten mit einem Erfolg wieder mittendrin sein im Rennen um die North. Ein 50:50-Spiel, wenn Rodgers zurückkommt, ansonsten ist Dallas leichter Favorit.

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New Orleans Saints @ St. Louis Rams

Sonntag, 22:25 Uhr MEZ – SPORT1 US HD 1 live

Nach ihrem klaren Erfolg über die Panthers, haben die Saints Platz 2 der NFC voll im Blick. Die Rams dürften dagegen ihre letzten Playoff-Hoffnungen begraben haben.

Die Saints sind zwar auswärts merklich schwächer als daheim, aber die Rams spielen ja ebenfalls in einem Dome, wo New Orleans in diesem Jahr noch ungeschlagen ist. In dieser Woche wird man wahrscheinlich wieder mehr Wert auf den Lauf legen und weniger aggressiv vorgehen als gegen die Panthers, die bekanntlich stark in der Mitte sind. Die Stärken der Rams liegen dagegen eher im Pass Rush um Robert Quinn, weshalb mehr Touches für Pierre Thomas und Kollegen ein probates Mittel sein könnten. Und ansonsten ist die Receiver-Gruppe der Saints inklusive Tight End Jimmy Graham ein klares Mismatch für die Secondary der Rams.

Will man die Saints stoppen, muss man in erster Linie den Ball von Drew Brees fernhalten. Hierzu braucht es einen guten Tag des Laufspiels um Zac Stacy und konstante Produktion bei dritten Versuchen. Man muss auf dem Feld bleiben solange es geht. Für Gefahr sorgt bei jedem Gegner Tavon Austin, den man auf so vielen verschiedenen Wegen in Szene setzen kann, indem man ihm einfach den Ball gibt. Um das zu verhindern, werden vor allem Defensive End Cameron Jordan und Linebacker Junior Galette gefragt sein, Kellen Clemens zu Boden zu bringen. Bester Angriffspunkt dafür ist die rechte Seite der O-Line mit Joe Barksdale.

Nur wenn die Saints ihren Gegner unterschätzen und entsprechend unkonzentriert auftreten nach ihrem wichtigen Sieg am Montag, haben die Rams eine Chance. Nur dann!

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Cincinnati Bengals @ Pittsburgh Steelers

Nacht auf Montag, 02:30 Uhr MEZ – SPORT1 US (HD) live

Die Bengals kämpfen noch um Platz 2 der AFC-Setzliste und brauchen dafür einen Sieg, die Steelers müssen sich für die letzten drei Wochen mit der Rolle des Spielverderbers begnügen.

Cincy wird versuchen, das Passspiel schnell zu etablieren, um möglichst zügig gegen eine eher dezente Defensive in Führung zu gehen. Hierzu braucht es A.J. Green, gegen den Ike Taylor in Woche 2 sehr gut aussah. Doch seither wurde der erfahrene Corner immer mal wieder entblößt. Er steht immer noch für gute Athletik, doch der Speed fehlt so allmählich. Ferner wird Andy Dalton versuchen, die zwei Tight Ends sowie Marvin Jones auf der anderen Seite einzusetzen. Geht man dann mal in Führung, kommt es aufs Laufspiel an. Pittsburgh braucht in jedem Fall einen guten Tag von Outside Linebacker Jason Worilds, um Dalton aus der Ruhe zu bringen.

Die Steelers sind das zweitschlechteste Team auf dem Boden und werden folglich aufs Passspiel setzen. Bester Mann dort ist Antonio Brown, der sowohl im Kurzpass-Spiel als auch bei langen Bällen äußerst gefährlich ist. Sein Gegenspieler am Sonntag ist wohl Dre Kirkpatrick, der seinen ersten Start überhaupt absolviert. Brown muss man in den Griff kriegen, will man einen ruhigen Abend erleben. Was den Lauf angeht, wusste bislang keiner der Running Backs zu überzeugen, nicht mal Le’Veon Bell, der zumindest das Zeug dazu hätte, die Probleme zu lösen. Hauptaugenmerk der Bengals muss es sein, Ben Roethlisberger in der Pocket zu halten und ihn dort idealerweise zu Boden zu bringen.

Die Steelers sind daheim zwar recht passabel, aber die Bengals sind das bessere Team und kommen mit Schwung und einem klaren Ziel vor Augen. Daher gewinnen sie das Spiel.

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Baltimore Ravens @ Detroit Lions

Nacht auf Dienstag, 02:40 Uhr MEZ – SPORT1 US (HD) live

Die Ziele sind zwar unterschiedlich, aber die Marschrichtung ist gleich: Ein Sieg muss her, koste es, was es wolle.

Letztlich gewann man gegen die Vikings mit purem Glück, doch der Schlüssel war das Passspiel. Und selbiges muss auch in Detroit herhalten, um erfolgreich zu sein. Vom Laufspiel hat man sich wohl leicht resigniert weitestgehend verabschiedet. Doch nun wird man es wieder brauchen, denn der brutalen Defensive Line der Lions sollte man sich nicht eindimensional entgegenstellen. Daher muss man hin und wieder eben doch laufen, um zumindest für Zweifel im Kopf der Defense zu sorgen. Wichtig in jedem Fall wird Center Gino Gradkowski, der zusammen mit den Guards dafür sorgen muss, dass Ndamukong Suh und Nick Fairley nicht durch die Mitte stoßen. Joe Flacco wiederum muss sich zügig vom Ball trennen und den Deep Ball nutzen, wenn sich ihm die Chance bietet, denn in der Secondary ist Detroit verwundbar.

Auf die Defensive Baltimores wartet eine große Herausforderung. In erster Linie muss man Calvin Johnson stoppen, den Rookie-Safety Matt Elam sinnigerweise auch noch medial provozierte. Ihn zu stoppen wird nur im Team möglich sein. Dazu muss schon vorne der Pass Rush funktionieren und dann braucht es neben Cornerback Jimmy Smith auch noch mindestens einen zweiten Mann dahinter. Aber damit ist es nicht getan, denn Reggie Bush wird nach seinem Auslauf letzte Woche wahrscheinlich wieder spielen und für mehr Gefahr sorgen. Um ihn in Zaum zu halten braucht es Linebacker, die sowohl in der Coverage als auch gegen den Mann mithalten können.

Die Lions haben mehr Feuerpower, die Ravens wirken aber vielleicht mental ein wenig stärker. Auch diese Partie könnte ganz eng werden und durch den letzten Ballbesitz entschieden werden.

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