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Drew Brees fällt aus in Joomla Artikel

Neuer Insider

  • TERESF
    registriert am 08.11.2017

Man trifft sich immer zweimal...

gamedayWiedersehen macht Freude, sagt man. Am Divisional-Wochenende dürfte das aber nicht allerorts so sein. Drei der vier anstehenden Begegnungen hat es bereits mindestens einmal in der nun vergangenen Saison gegeben. Das einzig „neue“ Duell ist das der New England Patriots gegen die Indianapolis Colts. Ansonsten steht den New Orleans Saints das wohl schwierigste Auswärtsspiel des Jahres bei den Seattle Seahawks bevor.

Am Sonntag sinnen die San Francisco 49ers auf Revanche gegen die Carolina Panthers und bei den Denver Broncos steht Peyton Manning einmal mehr im Blickpunkt und muss beweisen, dass er gegen die San Diego Chargers in der Kälte bestehen kann, wenn es zählt.

 neworleansseattle

New Orleans Saints (#6) @ Seattle Seahawks (#1)

Samstag, 22:35 Uhr MEZ, SPORT1 US (HD) live

Als die Saints zuletzt Anfang Dezember im CenturyLink Field aufliefen, wurden sie im Grunde vernichtet. Dieses Mal wollen sie es besser machen, sehen sich aber einigen Hindernissen gegenüber.

In Philadelphia siegte das Team von Sean Payton nicht etwa durch Glück, sondern vielmehr vollkommen verdient, obwohl das Endergebnis mit 26:24 denkbar knapp ausfiel. Ohne die unnötigen Interceptions von Drew Brees wäre es wohl deutlicher ausgefallen. Doch genau diese könnten gegen die Seahawks und ihre mächtige Secondary tödlich sein. Man muss fehlerfrei spielen und ähnlich wie letzte Woche das Laufspiel forcieren. Nur so kann man den aggressiven Pass Rush abschwächen und Brees mehr Zeit geben. Fraglich ist aber, ob Passspiel überhaupt großartig zur Geltung kommen wird. Einerseits warten da Recken wie Richard Sherman auf die Receiver, andererseits wird es ziemlich stark regnen mit Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt. Hinzu sind Windstärken von 40 bis 80 Kilometer pro Stunde zu erwarten. Lange Pässe dürften sich dann recht schwierig gestalten. Nicht helfen wird wohl Running Back Pierre Thomas, der immer noch verletzt ist. Das Schlüssel-Matchup besteht aber ohnehin zwischen Jimmy Graham und Cam Chancellor. Zudem sollte sich Brees davor hüten, in die Richtung von Sherman zu werfen. Spannend wird es zu sehen, ob die Gäste dieses Mal besser mit dem ohrenbetäubenden Lärm des 12. Mannes besser klarkommen als beim letzten Mal.

Haben die Hausherren den Ball, werden auch sie versuchen, zügig den Lauf zu etablieren. Marshawn Lynch steht im Mittelpunkt, weil er im letzten Spiel der beiden Teams lediglich 44 Yards erzielte, was für ihn sehr wenig ist. Wenn man vergangene Woche als Maßstab sieht, scheint New Orleans für den Lauf gerüstet zu sein – man hielt Rushing-Leader LeSean McCoy unter 100 Yards! Das größere Problem dürfte aber Russell Wilson werden, denn dieser ist ein Meister des Scramblings und findet scheinbar immer einen Weg, sich gerade bei dritten Versuchen davonzustehlen. Hier werden die Front Seven der Saints gefordert sein. Egal was passiert, Wilson darf nicht aus der Pocket ausbrechen! Zur Überraschung vieler steht Pete Carroll auch Receiver Percy Harvin trotz Hüftproblemen zur Verfügung. Das dürfte der zuletzt schwächelnden Offense einen Schub geben. Bei ihm gilt die Devise – gebt ihm den Ball! Sobald er ihn hat, ist er schwer zu stoppen. Besonders von einer Secondary, die ohne Safety Kenny Vaccaro merklich geschwächt ist. Zudem ist Corner Keenan Lewis angeschlagen, was ein Nachteil ist im Zweikampf mit Golden Tate. Harvin wird auf mehreren Positionen spielen.

Die Saints haben in Philadelphia bewiesen, dass ihnen Kälte nicht so viel ausmacht. Mal sehen, wie es mit strömendem Regen und brutalem Wind aussieht – und dann wären da noch die Seahawks. Letztere werden nächste Woche noch ein Heimspiel haben!

 indianapolisnewengland

Indianapolis Colts (#4) @ New England Patriots (#2)

Nacht auf Sonntag, 02:15 Uhr MEZ, SPORT1 US (HD) live

Die Colts durchlebten eine durchaus selbst verschuldete Achterbahnfahrt der Gefühle auf dem Weg zu ihrem mirakulösen Comeback-Sieg gegen die Chiefs. In New England konzentrierte man sich derweil darauf, gesund zu werden.

Gegen die Chiefs fabrizierten die Colts vier Turnovers. Sollte das am Samstagabend in Foxborough auch passieren, dürfte Chuck Paganos Team keine Chance haben. Folglich muss Andrew Luck seine Fehlerquote minimieren und weniger Risiko gehen. Dabei helfen würde ein starkes Laufspiel, was gegen New England drin sein müsste. Allerdings ist Donald Brown nicht der geborene Feature Back und Trent Richardson verlor bei seinem einzigen Carry letzte Woche prompt den Ball. Gegen den Lauf werden die Patriots allerdings Brandon Spikes vermissen, der auf IR gesetzt wurde. Als Resultat daraus werden wir wohl mehr Sub-Packages sehen mit Dont’a Hightower und Jamie Collins oder Dane Fletcher als Linebacker. Einer von denen – wohl Hightower – wird sich auch um Tight End Coby Fleener kümmern mit Unterstützung eines Safetys dahinter. Möglich ist es auch, dass Bill Belichick in Anbetracht des Improvisationstalents von Luck einen Spy auf ihn abstellt. Die größte Waffe der Colts ist allerdings T.Y. Hilton, auf dem wohl das Hauptaugenmerk der Defense liegen wird. Aqib Talib wird hauptsächlich gegen ihn spielen und versuchen, ihn aus dem Spiel zu nehmen. Allerdings hatte Talib mit Steve Smith schon einmal Probleme mit einem eher kleinen Receiver.

Die Patriots werden angesichts anstehendem Regen wohl erneut vermehrt auf den Lauf setzen. LeGarrette Blount machte da zuletzt einen sehr starken Eindruck und das nebenbei auch als Kickoff-Returner. Zudem scheint Stevan Ridley in der Gunst der Coaches wieder gestiegen zu sein. Indy auf der anderen Seite muss sich massiv steigern, will man das effektiv verteidigen. Gegen KC sah das wenig vielversprechend aus und das selbst nach dem frühen Ausscheiden von Jamaal Charles. Sollte der Lauf funktionieren, öffnet sich für Tom Brady die Chance auf Play-Action. Das gegen eine stark geschwächte und zudem angeschlagene Secondary: Greg Toler steht auf IR, Vontae Davis hat merkliche Hüftprobleme und Safety LaRon Landry, der in der Pass-Coverage komplett überfordert scheint, laboriert an den Folgen einer Gehirnerschütterung und ist damit fraglich. Bleibt nur Antoine Bethea als fitter Defensive Back. Da sollte also etwas möglich sein für Brady und seine Receiver-Schar, angeführt von Julian Edelman, der als dritter Patriot überhaupt eine Saison mit 100 Receptions hinlegte (Troy Brown, Wes Welker). Die größte Gefahr droht dem QB durch Robert Mathis, der die NFL mit 19 ½ Sacks anführte und gegen Alex Smith einen Strip-Sack erzielte.

Die Colts darf man keineswegs unterschätzen, aber die Patriots spielen daheim und sollten eine bessere Defensivleistung zeigen als die Chiefs vorige Woche. Daher gehen sie als Favorit ins Spiel.

 sfcarolina

San Francisco 49ers (#5) @ Carolina Panthers (#2)

Sonntag, 19:05 Uhr MEZ, SPORT1 US (HD) live

Nach ihrem starken, aber nicht souveränen Erfolg im Lambeau Field gilt es für die 49ers nun, die Heimpleite gegen die Panthers aus Woche 10 wettzumachen. Auf den ersten Blick treffen hier zwei sehr ähnliche Teams aufeinander.

Colin Kaepernick wirkte in der Vorwoche etwas nervös und teils nicht so ganz fokussiert. Dennoch steigerte er sich und führte die Seinen nicht zuletzt mit seinen Beinen zum Sieg. Auch gegen Carolina wird es darauf ankommen, jede Lücke zu nutzen. Und die Front Seven der Panthers lassen recht selten Lücken zu. Gerade die Linebacker Luke Kuechly und Thomas Davis werden alles daran setzen, Kaepernick nicht ins Laufen kommen zu lassen und das gilt auch für Running Back Frank Gore, der im ersten Spiel immerhin auf 82 Yards kam. Der Vorteil der Niners könnte aber sein, dass Michael Crabtree nun zurück ist. Er, Anquan Boldin und Vernon Davis könnten die gegnerische Secondary auf eine harte Probe stellen, wenn wiederum Kaepernick Zeit zum Passen bekommt.

Ähnliches Bild auf der anderen Seite: Hier muss Cam Newton mit seiner Beinarbeit versuchen, die starke Defense des Gegners unter Druck zu setzen. Unterstützung erhält er durch Jonathan Stewart, der nach seinem Innenbandriss im Knie wieder zur Verfügung stehen sollte. Hinzu kommen im Backfield DeAngelo Williams und Fullback Mike Tolbert. Alle die werden allerdings auch in der Pass Protection aushelfen müssen, denn Aldon und Justin Smith sowie Ahmad Brooks sind in starker Verfassung und versuchen, Newton nicht zur Entfaltung kommen zu lassen. Gerade der Zweikampf zwischen Left Tackle Jordan Gross gegen Outside Linebacker Aldon Smith könnte entscheidenden Charakter haben. Was die Receiver angeht, kann Steve Smith (Knie) wohl spielen. Ansonsten wird Tight End Greg Olsen wieder eine wichtige Anspielstation über die Mitte sein. Gegen ihn wird meist NaVorro Bowman zu sehen sein.

Ein spannendes Spiel, das sehr eng zugehen wird. Die Panthers haben bewiesen, dass sie San Francisco – und andere Topteams – schlagen können. Auf dem Papier haben jedoch die Niners die besseren Playmaker in der Offensive. Ein 50:50-Spiel.

sandiegodenver 

San Diego Chargers (#6) @ Denver Broncos (#1)

Sonntag, 22:40 Uhr MEZ, SPORT1 US (HD) live

San Diego reist mit gutem Gefühl nach Colorado. Zum einen haben sie bereits in der Regular Season in Denver gewonnen und das erste Spiel zumindest lange eng gestaltet. Zum anderen bewiesen sie auch in der Vorwoche in Cincy starke Form. Die Broncos wiederum hoffen auf einen besseren Start in die Playoffs als im Vorjahr, wo man am späteren Champion Baltimore scheiterte.

Der Schlüssel zum Sieg für die Chargers ist Ballkontrolle. So schlugen sie die Broncos schon einmal und so werden sie es erneut versuchen. Ryan Mathews ist hier der erste Ansprechpartner, obwohl er sich gegen die Bengals eine Verletzung am Sprunggelenk zuzog. Er hat in seiner Karriere in sieben Spielen gegen die Broncos fünfmal die 100-Yard-Marke durchbrochen und wird dies erneut versuchen. Zudem zeigten auch Danny Woodhead und Ronnie Brown, dass mit ihnen jederzeit zu rechnen sein wird. Ein Fragezeichen steht allerdings hinter Center Nick Hardwick und Right Tackle D.J. Fluker. Beide sind angeschlagen und könnten ausfallen. Die Broncos wiederum sind anfällig auf dem Boden, auch wenn die Statistik etwas anderes sagt – dort sind sie auf Platz 9 in der Laufverteidigung. Das liegt allerdings hauptsächlich daran, dass viele Teams krampfhaft aufs Passspiel gegen sie setzten. Um den Lauf zu stoppen, muss besonders Linebacker Danny Trevathan einen starken Tag erwischen. Verzichten muss Denver wahrscheinlich weiterhin auf D-Liner Derek Wolfe, der seit Ende November außer Gefecht ist. Wenn Philip Rivers zum Pass ansetzt, dürften sich ihm Matchup-Vorteile eröffnen gegen eine Secondary, die im Vorjahr maßgeblich am Saison-Aus beteiligt war. Gerade Keenan Allen sieht im Direktvergleich besser aus als Dominique Rodgers-Cromartie und Eddie Royal dürfte im Slot Vorteile haben gegen den angeschlagenen und alternden Champ Bailey. Ein großes Problem ist zudem Tight End Antonio Gates. Im Pass Rush muss das Team von John Fox beweisen, dass es ohne Von Miller für den nötigen Druck sorgen kann.

Bei den Broncos dreht sich dagegen alles um Peyton Manning. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt, recht starkem Wind und seiner Geschichte in der Kälte werden alle Augen einmal mehr auf den designierten MVP gerichtet sein. Er muss es schaffen, längere Drives als beim letzten Mal gegen die Chargers zu orchestrieren. Das heißt, er sollte das Laufspiel nicht vernachlässigen – Knowshon Moreno hatte beim letzten Mal gegen San Diego 19 Yards – und zusätzlich präzise Pässe bei dritten Versuchen anbringen. Dabei helfen wird die Rückkehr von Wes Welker, der die letzten Saisonspiele mit seiner zweiten Gehirnerschütterung verpasst hatte. Letzterer könnte generell der Schlüssel sein, denn bis auf Shareece Wright und – mit Abstrichen – Richard Marshall verfügen die Chargers nicht unbedingt über starke Defensive Backs. Also dürfte Welker einige Lücken vorfinden. Gleiches gilt auch für Tight End Julius Thomas, der von einem Linebacker oder Safety kaum zu halten ist. Die Gäste werden dennoch versuchen, so eng wie möglich zu decken und damit für Frustration beim QB zu sorgen. Effektiver Pass Rush wäre ein Bonus gegen Manning, der schneller als jeder andere den Ball los wird und damit potentielle Angreifer neutralisiert. Sollte es gegen Ende aber eng werden, neigt auch er zu (spielentscheidenden) Fehlern, wie seine acht Erstrunden-Niederlagen in der Postseason untermauern.

Natürlich gehen die Broncos als klarer Favorit ins Heimspiel gegen die Chargers. Aber die Chargers haben die Broncos bereits einmal an Ort und Stelle besiegt und Manning selbst verlor schon zweimal gegen San Diego und Philip Rivers in den Playoffs. Dies hier riecht nach „Upset Special“.

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