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  • TERESF
    registriert am 08.11.2017

Brady vs. Manning & die Schultern von Gore

gamedayChampionship Sunday steht vor der Tür und präsentiert uns zwei hochkarätig besetzte Spiele um die so begehrten Tickets nach New Jersey. Große Namen treffen aufeinander, große Rivalitäten werden fortgeführt und am Ende wissen wir dann, wer Super Bowl XLVIII in zwei Wochen bestreitet.

Schaut man auf die Liste der vor-saisonalen Favoriten für die aktuelle Spielzeit, findet man alle vier am Sonntag aktiven Teams wieder. In der AFC treffen mit Tom Brady und Peyton Manning die größten Quarterbacks ihrer Ära einmal mehr aufeinander. Und in der NFC bekommen wir die dritte Auflage des Duells der beiden Giganten aus der NFC West.

 newenglanddenver

New England Patriots (#2) @ Denver Broncos (#1)

Sonntag, 21 Uhr MEZ – SPORT1 US (HD) live

Tom Brady gegen Peyton Manning. Das Duell der zwei besten Quarterbacks der NFL der letzten zehn bis 15 Jahre. Am Sonntag treffen sie zum dritten Mal im AFC Championship aufeinander, jeder gewann einmal. Insgesamt führt Brady den direkten Vergleich mit 10-4 an. In diesem Jahr begegnete man sich schon in Foxborough, wo die Patriots nach 0:24-Rückstand zur Pause am Ende noch in der Verlängerung gewannen.

Unter der Woche löste die Meldung vom Trainingsausfall von Tom Brady am Mittwoch bei einigen Journalisten vor Ort leichte Schnappatmung aus. Dennoch wird der Quarterback nach überstandener Erkältung am Sonntag auflaufen. Zuletzt verließ man sich offensiv vorwiegend auf ein vielbeiniges Laufspiel, wobei LeGarrette Blount eindeutig der effektivste Back war. Gegen Indy erinnerte aber auch Stevan Ridley wieder daran, was möglich ist, wenn er das Vertrauen bekommt. Sie treffen nun auf eine Defense, die gegen den Lauf zu den zehn Besten der Liga gehört und das auch gegen San Diego demonstrierte. Gerade die Defensive Tackles Terrance Knighton und Sylvester Williams werden das gegen New England erneut zeigen müssen, um die Patriots zum Pass zu zwingen. Das allerdings muss nicht unbedingt ein Nachteil sein für die Gäste, da die Broncos durch die Luft extrem anfällig sind. Brady hat zwar nicht all seine Waffen am Start, aber ohne Chris Harris (IR) bleibt den Hausherren mit Dominique Rodgers-Cromartie eben auch nur noch ein zuverlässiger Cornerback übrig. Danny Amendola wird gefragt sein, genauso Aaron Dobson und/oder Kenbrell Thompkins, deren Status für Sonntag noch nicht so ganz klar ist. Ein Schlüssel könnte Play-Action sein, was gegen die Colts viel zu selten genutzt wurde. Der Gegner wird auf Läufe lauern, was Lücken für tiefe Pässe eröffnen könnte. Zudem wird man auf Ballkontrolle aus sein, um den anderen Top-QB an der Seitenlinie zu halten.

Peyton Manning wiederum steht einmal mehr im Mittelpunkt. Und anders als sein Kontrahent hat er alle Waffen geladen und entsichert. Das Wetter wird eher mild und ist damit kein Faktor. Also dürfte Manning anders als in der Regular Season vermehrt auf Pässe setzen, zumal New England seine Laufverteidigung im Vergleich zu damals merklich verbessert hat – damals liefen die Broncos für fast 300 Yards, Knowshon Moreno kam auf über 200. Hier wird es interessant, wie die Matchups aussehen. Aqib Talib dürfte hauptsächlich mit Demaryius Thomas beschäftigt sein, während Eric Decker von Alfonzo Dennard gestellt wird. Im Slot trifft Ex-Patriot Wes Welker auf Kyle Arrington oder Logan Ryan. Das sind alles Duelle, die mehr oder minder auf Augenhöhe stattfinden, zumal Dennard wohl Hilfe eines Safetys bekommen wird. Somit wird die Bewachung von Tight End Julius Thomas zum Kernduell. Rookie-Linebacker Jamie Collins, der gegen die Colts überragte. bietet sich an. Er hat die Athletik und den Speed, um mitzuhalten, aber Thomas ist sicherlich seine größte Herausforderung bislang. Die Patriots werden hauptsächlich in Sub-Packages auflaufen, schon deshalb, weil das Personal für eine 4-3-Formation im Grunde fehlt. Das könnte Manning dann dazu veranlassen, mit Moreno und Montee Ball zu laufen, was gegen San Diego meist gut funktionierte. Gegen Manning obligatorisch ist es, die Formation der Defense bis zur letzten Sekunde zu verschleiern, was im Training wieder ausgiebig einstudiert wurde mit einem "Omaha" brüllenden Ryan Mallett als Peyton-Platzhalter. Ferner wird es für die Patriots wichtig sein, Manning zu stören. Sacks gegen Nummer 18 sind schwierig, da er sich sehr schnell vom Ball trennt, folglich muss man sich damit begnügen, gut zu covern und damit Chandler Jones und Rob Ninkovich mehr Zeit zu verschaffen. Das Ziel der Broncos sollte es ebenfalls sein, lange den Ball zu halten, da die eigene Defense im Zweifel nicht halten wird.

Ein enges Spiel ist vorprogrammiert. Mit den beiden Quarterbacks ist man geneigt zu sagen, dass derjenige, der zuletzt den Ball hat, gewinnt. Allerdings sind die Broncos Favorit, da sie eine vollbestückte Offense aufbieten können, während bei den Patriots einige Schlüsselspieler auf beiden Seiten des Balls fehlen. Zudem bestritten die Patriots seit 2006 (Championship Game in Indianapolis) kein Auswärtsspiel mehr in den Playoffs, was theoretisch ein Nachteil sein kann. Übrigens: Der Sieger eines Playoff-Duells zwischen Brady und Manning gewann immer danach den Super Bowl.

 sfseattle

San Francisco 49ers (#5) @ Seattle Seahawks (#1)

Nacht auf Montag, 00:30 Uhr MEZ – SPORT1 US (HD) live

Auch die NFC freut sich auf ein Duell zweier Rivalen im Kampf um das Ticket nach New Jersey. Die Niners und Seahawks trennten sich in der Regular Season 1-1, wobei Seattle das Team von Jim Harbaugh daheim abwatschte, während die Partie im Candlestick Park knapp an San Francisco ging.

Der Schlüssel zum Sieg in dieser Begegnung liegt statistisch gesehen auf den Schultern von Frank Gore. Ist er effektiv gegen Seattle, gewinnen die 49ers. Stoppen ihn die Seahawks, verlieren die Niners. In den letzten vier Spielen gegeneinander lief Gore zweimal über 100 Yards und sein Team gewann. Das waren allerdings Heimspiele. Bei den letzten zwei Pleiten im CenturyLink Field kam der Running Back dagegen nur auf 44 Yards insgesamt. Überhaupt sehen die Zahlen der letzten zwei Partien im Nordwesten eindeutig aus: Die Seahawks gewannen insgesamt mit 71:16 Punkten!
Das unterstreicht deutlich, dass man den Kampf an der Line-of-Scrimmage gewinnen muss, um Gore ans Laufen zu bringen. Helfen könnten dabei Anquan Boldin und Michael Crabtree, wenn man dem Gegner schnell zeigen kann, dass das Passspiel dieses Mal ein Faktor ist. Das könnte dann Pete Carroll dazu bewegen, Safety Kam Chancellor aus der Tackle-Box nach hinten zu ziehen, um eben die Cornerbacks zu unterstützen. Gleiches gilt, wenn es früh gelingt, Tight End Vernon Davis einzusetzen. Die Seahawks wiederum werden alles daran setzen, zunächst mal den Lauf zu stoppen und Colin Kaepernick in der Pocket zu halten. Dann muss dieser seinen Arm benutzen und es könnte interessant werden. Dabei helfen könnte Linebacker K.J. Wright, der seinen Fußbruch wohl überstanden hat.

Beide Teams sind sich sehr ähnlich, folglich liegt die Stärke der Seahawks-Offense ebenfalls auf dem Boden. Marshawn Lynch war einmal mehr der überragende Akteur gegen die Saints und muss das auch am Sonntag sein. Percy Harvin erlitt in der Vorwoche eine Gehirnerschütterung und ist fraglich, womit es für Russell Wilson umso schwieriger wird, viel durch die Luft zu machen. Golden Tate ist weiterhin eine gefährliche Anspielstation, sollte aber bei Tarell Brown in guten Händen sein. Bleiben noch Doug Baldwin und Jermaine Kearse als weniger zuverlässige Anspielstationen. San Francisco wird ebenfalls darauf setzen, den Lauf zu unterbinden und Wilson nicht aus der Pocket ausbrechen zu lassen. Sobald der QB Raum zum Laufen hat, wird er ihn auch nutzen. Schon deshalb rückt NaVorro Bowman in den Fokus und könnte als Spy auf Wilson abgestellt werden, zumal Patrick Willis auch allein gegen den Lauf glänzen kann.

Auf dem Papier sind die Seahawks der klare Favorit, da Kaepernick in Seattle nie gut aussah, was wohl auch am extremen Lärm liegen mag. Allerdings wirkt die Seahawks-Offense wenig furchteinflößend, so dass die Niners eine Chance haben, wenn sie selbst offensiv keine Fehler machen.

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