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  • TERESF
    registriert am 08.11.2017

Seahawks vs. Packers - Da war doch was...

Es ist soweit. Die neue NFL-Saison beginnt. Zum Auftakt empfängt der Super Bowl Champion Seattle Seahawks die Green Bay Packers, die im Vorjahr die NFC North mit Ach und Krach noch gewannen.

Die Packers sind gleich ein echter Prüfstein für das Team von Pete Carroll. Allerdings muss Mike McCarthy auf ein paar Schlüsselspieler verzichten, die gerade gegen Seattle schmerzlich vermisst werden dürften. Und dann wäre da noch eine alte Rechnung zu begleichen.

Rückblick: Vor ziemlich genau zwei Jahren kam die NFL auf die glorreiche Idee, ihre Schiedsrichter auszusperren, weil mit ihnen ein neuer Grundlagenvertrag verhandelt werden musste und es zu keiner Einigung kam. Als Ersatz wurden Schiris von sonst wo organisiert. Es gab welche vom College, der Arena Football League und sogar die Lingerie Football League stellte ein paar Aushilfen.

Der Höhepunkt dieser Farce ereignete sich in Woche drei der Saison 2012 im CenturyLink Field von Seattle. Damals am Montagabend lagen die Seahawks 7:12 hinten und Russell Wilson griff zu einem Hail Mary in den Schlusssekunden. Es kam, wie es kommen musste: Der damalige Packers-Safety M.D. Jennings fing den Ball in der Endzone ab und die Packers hatten den Sieg in der Tasche.

Aber halt! Die hochqualifizierten Zebras sahen das ein wenig anders! Wide Receiver Golden Tate, heute in Diensten der Detroit Lions, hatte auf dem Boden liegend plötzlich eine Hand auf dem Ball, den Jennings sicher hatte, und wollte nicht mehr loslassen. Die Schiedsrichter-Crew war sich einig: Der eine winkte ab, der andere entschied auf Touchdown. Touchdown war dann auch der Call.

Aber dazu gibt es ja einen Videobeweis, der deutlichst aufklärte, dass es natürlich eine Interception und kein Touchdown war. Das Problem dabei war nur, dass der diensthabende Referee nicht so ganz regelfest war. Er entschied folglich auf Touchdown, weil er dachte, dass man einen simultanen Catch nicht überprüfen kann. Das Regelbuch sieht das zwar in der Endzone anders, aber woher sollte der Referee das wissen?!

Folglich gewannen die Seahawks das Spiel durch einen „Fail Mary“. Am Donnerstag nun folgt die Neuauflage.

Green Bay Packers @ Seattle Seahawks

Nacht auf Freitag, 2:30 Uhr MESZ SPORT1 US (HD) live

Bei den Packers fällt bekanntlich Nose Tackle B.J. Raji die komplette Saison aus. Zu allem Überfluss wird nun aber auch dessen Backup, Letroy Guion, nicht zur Verfügung stehen. Er steht zunächst auf der Non-Football-Injury-Liste. Zudem müssen Tight End Brandon Bostick und Cornerback Casey Hayward passen.

Die Seahawks wurden von massiven Ausfällen verschont. Fraglich sind aber dennoch Defensive Back Jeremy Lane (Leiste) und Running Back Christine Michael, der Probleme am hinteren Oberschenkel hat.

Hochgradig spannend wird das Duell zwischen der Offensive der Packers und der Seahawks-Defense. Das geht schon an der Line of Scrimmage los. Die Offensive Line der Packers war schon länger eine große Baustelle. Nun sind alle fit. Die Frage ist aber, wie Leute wie Left Tackle David Bakhtiari mit dem Pass Rush von Seattles D-Line klarkommen werden. Cliff Avril und Michael Bennett werden sehr viel Druck ausüben.

Aaron Rodgers ist also gut beraten, den Ball schnell loszuwerden. Er muss aber aufpassen auf Safety Earl Thomas, der jeden Fehler eiskalt ausnutzt. Und es wird entscheidend sein, wie sich Jordy Nelson, Randall Cobb und Jarrett Boykin gegen Richard Sherman und Kollegen behaupten.

Eine große Hilfe für Rodgers wäre es, wenn Eddie Lacy gleich zu Beginn eine gute Figur abgäbe und damit das Passspiel entlasten würde. Ganz zu schweigen davon, dass ein erfolgreiches Laufspiel die Möglichkeit für Play-Action eröffnen würde.

Auf der anderen Seite wird Seattle sicherlich betont aufs Laufspiel setzen. Ohne Raji und Guion ist die Mitte in der Front der Packers geschwächt. Marshawn Lynch ist gefragt, dies auszunutzen. Mike Pennel wird die Nose besetzen und weiß A.J. Hawk und Brad Jones hinter sich.

Im Pass Rush bekommt Green Bay durch Julius Peppers eine neue Waffe gegenüber von Clay Matthews. Beide werden die Aufgabe haben, Wilson in der Pocket zu halten und ihn dann natürlich auch per Sack zu Boden zu bringen. Aber ihm sollte es nicht erlaubt werden, zu häufig zu Scramblings anzusetzen. Das zerstört jegliche Grundordnung. Überhaupt sollte Seattle die Read-Option häufig einsetzen, denn damit hatte diese Defense in der näheren Vergangenheit so ihre Probleme.

Gespannt sein darf man, wie Percy Harvin eingesetzt wird. Und vor allem, wer ihn verteidigt. Die ersten Kandidaten sind Tramon Williams und Sam Shields, wobei Davon House die Option wäre, wenn Harvin im Slot aufläuft. In jedem Fall wird es schwierig.

Unter dem Strich sind die Seahawks der klare Favorit. Sie haben das insgesamt bessere Team und sind vor heimischem Publikum ohnehin favorisiert. Das gibt einen Auftaktsieg für den Titelverteidiger.

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