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Glaube, auch mit Brees werden sie nichts reißen. Gegen die Bucs war es eine sehr, sehr enttäuschende...
Drew Brees fällt aus in Joomla Artikel

Neuer Insider

  • TERESF
    registriert am 08.11.2017

Pevton vs. Luck als Krönung in Woche 1

Das Kickoff-Weekend steht vor der Tür und wir blicken wie immer auf die Spiele, die im deutschen Fernsehen präsentiert werden. Den Auftakt machen zwei Divisionsduelle. Die Saints reisen zu den Falcons, die ihre letzte Saison vergessen machen wollen. Und Miami empfängt New England.

Später dann sind die ersatzgeschwächten 49ers zu Gast in Texas, während Carolina zum NFC-South-Duell nach Tampa reist. Sunday Night trifft schließlich Peyton Manning auf sein altes Team. Zum Abschluss der ersten Woche blicken wir außerdem nach Detroit, wo die New York Giants gastieren.

New Orleans Saints @ Atlanta Falcons

Sonntag, 19 Uhr MESZ – SPORT1 US (HD) live

Here we go again. Das ewig junge Duell der beiden Erzrivalen in der NFC South steht mal wieder gleich zum Auftakt an. Im Gegensatz zum letzten Jahr sind die Vorzeichen aber komplett andere. Nicht die Falcons sind der Favorit, sondern die Saints, die sogar zu den Favoriten in der Conference zählen.

New Orleans reist mit drei Fragezeichen an. Allerdings scheint nur Wide Receiver Kenny Stills von den wichtigen Spielern betroffen zu sein. Er setzte unter der Woche nach einer Quadrizepsverletzung mit dem Training aus. Bei den Falcons ist Defensive Tackle Corey Peters noch leicht angeschlagen infolge einer Achillessehnenverletzung vom letzten Dezember. Sein Einsatz gilt jedoch als wahrscheinlich.

Die größte Herausforderung für die Falcons dürfte einmal mehr Drew Brees darstellen. Im Vorjahr warf der Quarterback in zwei Spielen gegen Atlanta für 635 Yards (4 TD, 1 INT) bei einer Passquote von 72,1 Prozent. Kommt er auch nur annähernd an diese Zahlen gegen die Falcons heran, sieht es ganz schlecht aus für das Heimteam. Auch kaum zu stoppen ist Jimmy Graham. In den letzten sieben Spielen gegen die Falcons erzielte der Tight End ebenso viele Touchdowns. Gegen ihn werden wohl William Moore und einer der Linebacker spielen.

Haben die Falcons den Ball, sind die Augen auf die Offensive Line vor Matt Ryan gerichtet. Besonders Rookie-Left-Tackle Jake Matthews steht im Fokus. Kann er Leute wie Junior Galette oder Parys Haralson stoppen und seinem QB den Rücken freihalten? Wichtig wird es sein, dass Atlanta das Laufspiel schnell in Gang bekommt, um Ryan mehr Zeit zu geben. Sollte dies mit Steven Jackson gelingen, können Julio Jones und Roddy White sicher Schaden anrichten gegen Keenan Lewis und Patrick Robinson auf den Ecken.

Die Saints sollten ihr Auftaktspiel gewinnen, denn sie haben zu viel Feuerpower aus Sicht der wackligen Defense der Falcons.

New England Patriots @ Miami Dolphins

Sonntag, 19 Uhr MESZ – SPORT1 US HD 1 live

Die Patriots kassierten im Vorjahr eine ihrer enttäuschenderen Niederlagen in Miami Gardens. Sie hatten den Sieg in den Händen, ließen ihn jedoch buchstäblich in der Endzone fallen. Die Dolphins wollen den Erfolg wiederholen und gleich ein Ausrufezeichen setzen.

Die Patriots hatten unter der Woche alle Mann an Bord im Training, also auch den so wichtigen Tight End Rob Gronkowski, der nach überstandener Knieverletzung grünes Licht zum Spielen hat. Allerdings listete ihn das Team ebenso wie Defensive End Michael Buchanan sowie die Defensive Tackles Chris Jones und Sealver Siliga als fraglich. Was wiederum alles und nichts heißen kann in Foxborough. Am Donnerstag kam dann noch Tom Brady dazu, der aufgrund einer Wadenverletzung aussetzte. Er sollte aber am Sonntag einsatzbereit sein.

Bei den Dolphins hingegen ist eine Reihe von Spielern fraglich für Sonntag. Gar nicht am Training unter der Woche nahm dabei Center Mike Pouncey teil. Angeschlagen sind Spieler wie Linebacker Koa Misi (Schulter), Tight End Charles Clay (Knie), Running Back Knowshon Moreno (Knie), Kicker Caleb Sturgis (Leiste) und Cornerback Jamar Taylor (Hüfte). Definitiv nicht dabei sind Dion Jordan und Reshad Jones, die beide Sperren absitzen.

Auch wenn Bill Belichick es noch nicht offen zugeben will, wird Gronkowski ziemlich sicher spielen. Man wird ihn langsam heranführen, aber er wird starten. Und das wirft die Frage auf, wie ihn denn die Dolphins gedenken zu verteidigen. Safety Louis Delmas dürfte einer der Kandidaten sein, gepaart mit einem Linebacker wie Philip Wheeler. Aber auch das könnte gerade in der Red Zone nicht reichen. Spannender ist aber ohnehin die Besetzung der Offensive Line der Patriots. Speziell: Wer ersetzt Logan Mankins? Eine Möglichkeit ist Josh Kline. Die andere wäre Sebastian Vollmer, der eigentlich auf Right Tackle gesetzt ist. Sollte dies so eintreten, wäre Marcus Cannon der Right Tackle. Dieser und Nate Solder werden es mit den gefährlichen Pass-Rushern Cameron Wake und Olivier Vernon aufnehmen, wobei gerade Wake selten gut aussah gegen New England.

Haben die Dolphins den Ball, sind sie die ersten, die die New-Look-Defense der Patriots hautnah in Aktion erleben werden. Ryan Tannehill muss Geduld beweisen und darf nichts erzwingen. Fehler kann diese Secondary gut ausnutzen. Über die Mitte etwa durch Safety Devin McCourty. Der Schlüssel wird es sein, Charles Clay schnell ins Spiel zu integrieren und seine Vorteile über die Mitte zu nutzen. Allerdings ist dessen Gegenspieler Jamie Collins durchaus in der Lage, das Tempo mitzugehen. Interessant wird zu sehen, wie „Revis Island“ positioniert sein wird. Strikt auf der linken Seite oder doch im Eins-gegen-eins gegen Brian Hartline oder Mike Wallace? In jedem Fall wird Darrelle Revis dafür sorgen, dass ein Drittel des Feldes für Tannehill zur verbotenen Zone wird.

Auch wenn die Offensive der Patriots noch ein paar Fragezeichen beinhaltet, ist damit zu rechnen, dass sie sich zum Auftakt keine Blöße geben – zumal nur wenige Teams zweimal nacheinander gegen Belichick gewinnen.

San Francisco 49ers @ Dallas Cowboys

Sonntag, 22:25 Uhr MESZ – SPORT1 US (HD) live

Während sie in Dallas noch Johnny Football nachtrauern, ist man in San Francisco damit beschäftigt, Lücken zu schließen nach zahlreichen Ausfällen.

Die 49ers, die aus diversen Gründen auf einige Leistungsträger verzichten müssen, bangen nun auch noch um Wide Receiver Michael Crabtree, den die Wade zwickt. Die Cowboys hoffen noch auf Einsätze von Defensive End Anthony Spencer (Knie) und Defensive Tackle Terrell McClain. Beide sind fraglich.

Was können wir von den 49ers erwarten? Offensiv ging in der Preseason herzlich wenig, was aber wohl eher zeigt, dass herkömmlicher Football nichts für Colin Kaepernick und seine laufbasierte Offense ist. Doch den guten Stoff zeigt man eben nicht vor der Saison. Das wird sich ändern, wenn das Spiel im Jones Mahal gestartet ist. Dann wird es wieder die volle Ladung an Read-Option aus der Pistol geben. Mit Frank Gore und Carlos Hyde im Backfield. Allerdings sollten wir auch ein verbessertes Passspiel sehen, denn Steve Johnson ist der Deep-Threat, der zuletzt gefehlt hat. Und ob die Cowboys dem irgendwas entgegenzusetzen haben, erscheint fraglich. Ihr schwacher Pass-Rush dürfte dabei aber weniger zum Tragen kommen. Eher die unbeweglichen Front Seven.

Haben die Cowboys den Ball, könnte im Pass-Spiel um Tony Romo der Schlüssel zum Erfolg liegen. Die Offensive Line sieht ordentlich aus und mit Dez Bryant haben sie den besten Receiver auf dem Platz. Terrence Williams sollte auch niemand vergessen, ebenso wenig Jason Witten in der Mitte. Was Romo entgegenkommt ist die Tatsache, dass den Niners essentiell wichtige Leute fehlen. Allen voran Outside Linebacker Aldon Smith, der den Pass Rush wie kein Zweiter verkörpert in der Bay Area. Er ist gesperrt. Auch der Ausfall von NaVorro Bowman wiegt schwer und dürfte auch die Laufverteidigung behindern. Hier kommt es dann komplett auf Patrick Willis an gegen DeMarco Murray. Der Status von Ray McDonald ist zudem unklar, doch wenn Jim Harbaugh seinen Äußerungen zu häuslicher Gewalt Taten folgen lässt, spielt auch der D-Liner nicht.

Normal gilt unter Jason Garrett, dass die Cowboys eigentlich nur schlechte Teams schlagen. Die 49ers sind ein sehr gutes Team, folglich gewinnen sie das Spiel. Aber die Ausfälle geben Dallas zumindest eine Chance.

Carolina Panthers @ Tampa Bay Buccaneers

Sonntag, 22:25 Uhr MESZ – SPORT1 US HD 1 live

Die runderneuerten Bucs empfangen mit ihrem neuen Head Coach Lovie Smith das Überraschungsteam des Vorjahres. Die Panthers wiederum mussten gerade offensiv umbauen.

Nahezu alle Panthers-Spieler sind fit. Wenn da nicht die Rippenfraktur bei Quarterback und Superstar Cam Newton wäre. Der trainiert dieser Tage mit heftiger Protection durch eine äußerst auffällige Weste und wird ähnliches auch zum Start tragen. Spielen wird aber er laut Head Coach „Riverboat“ Ron Rivera. Bei den Bucs sind Defensive End Da’Quan Bowers (Bauchmuskelbereich), Running Back Mike James (Schulter) und Wide Receiver Louis Murphy (Rücken) fraglich.

Fangen wir mit dem Bekannten an: Im Backfield werden DeAngelo Williams und Jonathan Stewart die Carries unter sich aufteilen. Zudem wird Newton trotz Rippenbruch auch zu Fuß aktiv sein. So viel ist klar und das müssen die Bucs irgendwie stoppen. Besonders Defensive Tackle Gerald McCoy wird gefragt sein, um wenigstens die Mitte dicht zu machen. Defensive Ends Adrian Clayborn und Neuzugang Michael Johnson werden versuchen, Newton in der Pocket zu halten. Was dann passiert, ist interessant. Nahezu alle namhaften Targets sind nämlich weg. Geblieben ist nur Tight End Greg Olsen, der durch Ed Dickson ergänzt wird. Das ist die Mitte des Feldes. An den Seiten muss sich der Quarterback mit Leuten wie Kelvin Benjamin und Jerricho Cotchery erst noch anfreunden. Sie treten an gegen Alterraun Verner und Mike Jenkins. Stoppt Tampa den Lauf, sollte einiges drin sein.

Offensiv darf sich das Piratengefolge vor allem über die Ankunft von Logan Mankins freuen. Der Guard ist ein echter Leader und einer der taffsten Spieler überhaupt in der NFL. Er wird Gold wert sein im Run-Blocking und dürfte für Doug Martin und Bobby Rainey einige Lücken reißen. Das wird auch gleich nötig sein, denn der beste Mannschaftsteil der Panthers ist wohl deren Defensive Line mit Star Lotulelei in der Mitte. Dahinter wartet mit Luke Kuechly natürlich einer der besten Linebacker der Liga. Der Schlüssel für Tampa in der Offensive ist die Pass Protection. Gelingt es, Josh McCown vor Charles Johnson und Greg Hardy zu schützen, könnte der neue QB großen Schaden anrichten mithilfe von Vincent Jackson und Mike Evans. Die Secondary bleibt die Schwachstelle Carolinas.

Ein hochinteressantes Spiel steht uns bevor im Raymond James Stadium. Die Panthers sind leichter Favorit, ein Heimsieg wäre jedoch keine große Überraschung.

Indianapolis Colts @ Denver Broncos

Nacht auf Montag, 02:30 Uhr MESZ – SPORT1 US (HD) live

Die Indianapolis Colts treten zum zweiten Mal gegen ihre Teamlegende Peyton Manning an, dieses Mal in dessen neuer Heimat. Im Vorjahr kassierten die Broncos ihre erste Saisonniederlage ausgerechnet in Indy.

Die Colts kommen ohne den gesperrten Outside Linebacker Robert Mathis in die Mile High City. Zudem ist der Einsatz von Reggie Wayne nach dessen Kreuzbandriss im Vorjahr fraglich. Er soll aber spielen können. Auf Seiten von Denver wird Linebacker Danny Trevathan mit einer Fraktur unterhalb des Knies ausfallen. Dazu sind Kicker Matt Prater und Slot Receiver Wes Welker gesperrt.

Will man gegen Denver bestehen, muss man Punkte erzielen. Viele, viele Punkte. Hierzu wird es aufs Passspiel ankommen, da dem Laufspiel von Trent Richardson keiner wirklich traut. Also ist Andrew Luck gefragt, seine Receiver wie Wayne, Hakeem Nicks und T.Y. Hilton entsprechend einzusetzen. Auf die Probe gestellt wird dabei direkt die Offensive Line. Von Miller ist zurück, DeMarcus Ware kam dazu und das allein dürfte reichen, um einen immensen Pass Rush aufzubauen. Aqib Talib wird voraussichtlich auf den gefährlichsten Receiver des Gegners, nämlich Hilton, angesetzt. Schafft er es den Deep Threat in den Griff zu bekommen, wäre das ein Pfund für Denver.

Offensiv sollte Manning kein Problem haben gegen eine Defense, deren bester Spieler – Mathis – gesperrt ist. Björn Werner bekommt anstelle seiner den Start. Doch ob er und Erik Walden zum QB durchdringen können, ist fraglich, da auch die Secondary kaum helfen wird, die zahlreichen Waffen der Broncos lange genug zu covern. Peyton tut dennoch gut daran, das Laufspiel um Montee Ball früh zu etablieren, denn in dieser Disziplin sind die Colts historisch schwach. Der Ausfall von Welker sollte nebenher kein Problem darstellen, denn mit Emmanuel Sanders steht ein guter Vertreter bereits parat. Brandon McManus wird im Übrigen Prater vertreten.

Anders als im Vorjahr spricht eigentlich nichts für die Colts. Die Broncos werden das Sunday Night Game locker gewinnen.

New York Giants @ Detroit Lions

Nacht auf Dienstag, 01:10 Uhr MESZ – SPORT1 US (HD) live

Die New York Giants und Detroit Lions haben eines gemeinsam: Das Vorjahr lief schlecht für beide. Beide Teams blieben weit hinter den Erwartungen zurück.

Bei den Giants knüpfen sie in punkto Verletzungspech nahtlos ans Vorjahr an. Cornerback Prince Amukamara droht mit einer Leistenverletzung auszufallen, während Defensive Tackle Markus Kuhn am Bein verletzt ist. Zudem wird Rookie-Wide-Receiver Odell Beckham mit muskulären Problemen am hinteren Oberschenkel den Start verpassen. Die Lions haben alle wichtigen Spieler am Start.

Die Giants werden erstmals in einem echten Spiel auf ihre neuformierte Offensive Line zurückgreifen. Der Mannschaftsteil also, der einer der Hauptgründe für das teils desaströse Auftreten der gesamten Offensive war. Left Tackle Will Beatty ist allerdings noch da. Die spannende Frage bleibt: Zu wem wirft eigentlich Eli Manning – wenn nicht zum Gegner – wenn ein Team daran denkt, Victor Cruz zu decken? Eine Kombination aus Rashean Mathis oder Darius Slay in Kombination mit einem Safety dahinter wird sich dieser Aufgabe annehmen. Und dann bleibt dem Quarterback eigentlich nur eine Gruppe aus Jerrel Jernigan, Rueben Randle und einem No-Name-Tight-End, um durch die Luft zu gehen. Das ist, wenn es der O-Line gelingt, den Pass Rush der Lions-D-Line zu stoppen. Bleibt aus New Yorker Sicht nur zu hoffen, dass Rashad Jennings und Andre Williams für Entlastung auf dem Boden sorgen werden.

Offensiv hat Matthew Stafford alle seine Waffen zur Hand. Allen voran Calvin Johnson dürfte die Giants um Dominique Rodgers-Cromartie vor massive Probleme stellen. Auch eine Doppeldeckung ist zu wenig. Auf der anderen Seite feiert Golden Tate seinen Einstand und wird meist auf Trumaine McBride treffen. In der Mitte wird es schwer für die Defense, die Tight Ends Brandon Pettigrew, Eric Ebron und Joe Fauria (in der Red Zone) zu stoppen. Die beste Chance, Stafford in Schwierigkeiten zu bringen, wäre der Pass Rush. Hier ist Jason Pierre-Paul gefragt und muss sich gegen Riley Reiff behaupten. Ein Matchup, das zur Abwechslung für die Giants spricht. Und dann wäre da noch der Lauf über Reggie Bush und Joique Bell, für den man mit Cullen Jenkins und Jameel McClain dahinter durchaus gerüstet scheint.

Wenn die Lions keine Turnover fabrizieren, dann gewinnen sie dieses Spiel deutlich. Die Giants sind nicht in der Verfassung, um gerade offensiv mithalten zu können.

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