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  • TERESF
    registriert am 08.11.2017

Super-Re-Match vorm 12. Mann

Es ist gerade mal etwas mehr als sieben Monate her, dass die Seattle Seahawks die Denver Broncos im Super Bowl vernichtet haben. Jetzt kommt es zum Re-Match zwischen den zwei wohl besten Teams ihrer jeweiligen Conference. Das ist zugleich der Höhepunkt von Woche 3 der Saison.

Neben diesem Kracher stehen vor allem hitzige Divisionsduelle an, die allesamt wegweisenden Charakter haben könnten. Besonders spannend ist das Spiel der 49ers bei den Cardinals. Letztere könnten auf 3-0 gehen. In der Primetime bieten sich uns dieses Mal Spiele mit Mannschaften, die nach nur zwei Spielen ihre Höhen und Tiefen hatten und nicht ganz sattelfest wirken.

Green Bay Packers @ Detroit Lions

Sonntag, 19 Uhr MESZ – SPORT1 US (HD) live

Beide stehen bei 1-1, doch nach dem furiosen Comeback der Packers gegen die Jets – sie lagen zwischenzeitlich mit 3:21 hinten – kommt Green Bay mit Schwung ins Ford Field. Die Lions wiederum sahen bei den Panthers kein Land.

Die Packers kommen recht gesund nach Motown. Einzig Safety Micah Hyde ist fraglich mit einer Knieverletzung. Ansonsten sind alle noch verbliebenen Spieler einigermaßen fit. Detroit bangt hingegen um Running Back Joique Bell, der am Knie verletzt ist.
Wie gehabt bleibt das Passspiel die große Stärke der Packers. Aaron Rodgers kam in Schwung, nachdem die Anfangsphase aufgrund einer wackligen O-Line brutal war gegen die Jets. Dann aber fanden sie einen Weg, ihrem QB etwas mehr Zeit zu geben und er nutzte das brutal aus. Seine Lieblingsziele sind Jordy Nelson und Randall Cobb. Beide dürften der schwachen Secondary der Lions große Probleme bereiten. Die Stärke der Lions-D ist dagegen die Defensive Line und wie New York gezeigt hat, ist die Offensive Line der Packers zu überwinden. Das wird der Ansatz sein. Rodgers muss unter Druck geraten, darf keine Zeit bekommen. Und nebenbei sollte er auch nicht aus der Pocket ausbrechen.

Haben die Lions den Ball, muss auch deren O-Line wieder besser funktionieren als gegen Carolina. Matthew Stafford hatte einen schweren Stand und kaum Zeit, „Megatron“ oder Golden Tate zu finden. Ein weiteres Problem waren Turnovers. Die Lions verloren dreimal den Ball, was gegen Green Bay nicht passieren darf. Das Letzte, was man Rodgers geben will, ist eine extra Chance auf Punkte. Gegen Carolina kam noch hinzu, dass Reggie Bush aufgrund einer Knieverletzung merklich angeschlagen und damit nicht voll da war. Das sollte diese Woche wieder besser aussehen. Das wird besonders dann wichtig, wenn Bell tatsächlich passen muss. Spannend wird wie immer, ob Tramon Williams oder Sam Shields gegen Calvin Johnson antreten. Schafft man es irgendwie, diesen Leuchtturm in Schach zu halten, wird es eng für Detroit.

Die Lions zeigten in der Vorwoche mal wieder, dass sie es selten schaffen, ein konstant hohes Level zu halten. Das wird es aber brauchen, um den Packers gefährlich zu werden. Letztere sind Favoriten in dieser Begegnung.

Washington Redskins @ Philadelphia Eagles

Sonntag, 19 Uhr MESZ – SPORT1 US HD 1 live

Während die Redskins eine Woche brauchten, um ihren ersten Saisonsieg – auf furiose Weise – einzufahren, überzeugten die Eagles mit zwei großen Comeback-Siegen.

Die größte Personalie in der Hauptstadt ist natürlich Robert Griffin III. Der Quarterback hat sich den Knöchel ausgekugelt und wird auf unbestimmte Zeit fehlen. Wide Receiver DeSean Jackson (Schulter) sollte dagegen spielen können. Was Tight End Jordan Reed (Oberschenkelmuskulatur) angeht, steht dessen Status noch in den Sternen. Bei den Eagles ist nur Linebacker Mychal Kendricks fraglich. Er hat Probleme an der Wade.

Die Redskins waren richtig schwach in Woche 1, steigerten sich aber immens in der Vorwoche und fackelten ein Feuerwerk ab gegen überforderte Jaguars. Im Mittelpunkt dabei standen das Laufspiel und natürlich Kirk Cousins, der wohl besser in Jay Grudens Konzept passt als der weitaus mobilere RGIII. Cousins steht in der Pocket und spielt mehr den klassischen QB, was natürlich den Receivern ungemein hilft. Besonders Tight End Niles Paul sah gut aus im Zusammenspiel mit Cousins und war ein guter Vertreter für Reed. Philly wird allerdings eher auf Ex-Spieler Jackson fokussiert sein, wissen sie doch, was für ein Playmaker er ist. Vermutlich wird Cary Williams sein direkter Gegenspieler sein. Ansonsten kommt es darauf an, den Lauf um Alfred Morris in den Griff zu kriegen.

Die Eagles werden wieder massiv aufs Laufspiel setzen und damit versuchen, den bisher inkonstanten Nick Foles zu entlasten. Mit LeSean McCoy und Darren Sproles, die beide auch exzellente Receiver sind, klappte das zuletzt sehr gut. Zudem würde es dem Pass Rush der Redskins, der für zehn Sacks am letzten Sonntag verantwortlich war, gehörig den Wind aus den Segeln nehmen. Hauptaufgabe Washingtons ist es also, irgendwie das Laufspiel zu stoppen. Eine Aufgabe, die schwierig erscheint, wenn man aufs Vorjahr blickt: McCoy allein lief für 261 Yards und drei Touchdowns in beiden Siegen über die Redskins.

Philadelphia ist besser aufgestellt und steckt nie auf, wie die zwei Comeback-Siege unterstreichen. Hinzu kommt, dass die Redskins noch ihren Rhythmus suchen. Ein Heimsieg scheint wahrscheinlich.

Denver Broncos @ Seattle Seahawks

Sonntag, 22:25 Uhr MESZ – SPORT1 US (HD) live

icht mal zehn Zähler erlaubten die Seahawks den Broncos im vergangenen Februar in der Kälte von New Jersey. Dieses Mal wird es ungemein wärmer sein, doch da das Spiel in Seattle steigt, kann es nur einen Sieger geben, oder?

Die Personalsorgen der Broncos halten sich in Grenzen. Außerdem ist Wes Welker nach Substanz-Missbrauchs-Sperre aufgrund des neuen Drug Agreements wieder spielberechtigt. Beim Super-Bowl-Sieger ist eigentlich nur Tight End Zach Miller (Sprunggelenk) fraglich. Marshawn Lynch hat zwar Rückenprobleme, wird aber spielen.

Die Broncos haben ihre beiden Spiele gewonnen, allerdings nicht ganz so überzeugend wie es zu erwarten war. Immer wieder begannen sie stark, um dann phasenweise extrem nachzulassen, was auch mit äußerst konservativem Play-Calling nach großen Führungen zusammenhängen könnte. Dann wird gelaufen und das scheint nicht zu funktionieren mit Montee Ball und Co. Solange Peyton Manning den Fuß auf dem Gas hat, läuft die Angriffsmaschinerie. Das könnte sich allerdings ändern, wenn Denver auf die Defense der Seahawks trifft. Erstens hat diese Truppe die Wahnsinns-Offense des Vorjahres im Super Bowl vermöbelt. Zweitens wird der 12. Mann am Sonntag besonders motiviert und extrem laut sein, was Mannings so wichtige Audibles beeinträchtigen dürfte. Das spannendste Duell dürfte sich ergeben zwischen Manning und Safety Earl Thomas. Dieser lauert auf Fehler und wenn Manning unter Druck gerät, was bei dieser Defensive Line passieren könnte, dann neigt er auch zu solchen. Zudem dürfte Richard Sherman nach der Niederlage gegen San Diego und den anschließenden Kommentaren besonders motiviert sein.

Seattle wird wie gehabt erstmal versuchen, den Lauf um Lynch und Robert Turbin zu etablieren. Denken wir allerdings an den Super Bowl zurück, dann erinnern wir uns, dass Denver diesen Teil des Spiels durchaus beherrscht hatte. Viel schwieriger war es, das Passspiel unter Berücksichtigung der Mobilität von Russell Wilson unter Kontrolle zu bringen. Da lag einiges im Argen. Zunächst sollten die Broncos also sicherstellen, dass der Quarterback nicht aus der Pocket ausbricht. Dann sollte man ihn unter Druck setzen, wofür Von Miller und DeMarcus Ware zuständig sind – beide waren nicht Teil des Teams, das im Februar unterging. Auch neu auf dem Feld ist Aqib Talib, der wohl die glorreiche Aufgabe haben wird, gegen Percy Harvin für Schadensbegrenzung zu sorgen, denn der Super-Playmaker ist wieder vollkommen fit.

Das Spiel wird spannend. Es wird keine öffentliche Hinrichtung wie noch im Februar, so viel dürfte klar sein. Die Seahawks werden gewinnen, weil sie daheim quasi unschlagbar sind und mit ihrer Brutalo-Defense genau das haben, was den Broncos wehtut, aber einfach wird es nicht.

San Francisco 49ers @ Arizona Cardinals

Sonntag, 22:25 Uhr MESZ – SPORT1 US HD 1 live

Klar sind die Seahawks der Favorit in der NFC West und die 49ers direkt dahinter. Aber die Cardinals haben als einzige von diesen dreien zwei Siege auf dem Konto. Gegen die Niners wollen sie nun beweisen, dass dies kein Zufall ist.

Die Niners werden wohl ein weiteres Spiel auf Cornerback Tramaine Brock verzichten müssen. Er leidet immer noch an einer Zehenverletzung. Zudem sieht es schlecht aus bei Tight End Vernon Davis, der am Sprunggelenk verletzt ist. Sein möglicher Vertreter, Vance McDonald, plagt sich mit einer Knieverletzung herum und ist ebenfalls fraglich.

Bei den Cardinals steht in den Sternen, ob Carson Palmer (Schulter) zurückkehrt oder erneut ausfällt. Nicht dabei sein wird Running Back Jonathan Dwyer, der nach seiner Verhaftung aus dem Verkehr gezogen wurde. Ein Fragezeichen steht hinter Outside Linebacker John Abraham, der noch nicht den Test auf Gehirnerschütterungen bestanden hat.

Nach gutem Start brachen die 49ers am Sonntagabend gegen die Bears auseinander. Das lag auch an Fehlern in der eigenen Offensive. Gegen die Cardinals hat Jim Harbaughs Team aber den Vorteil, dass deren Top-Verteidiger gegen den Lauf nahezu komplett verletzt oder gesperrt sind. Hier sollte also einiges gehen. Was das Passspiel angeht, sah Colin Kaepernick schwach aus gegen Chicago. Ob das nun besser wird mit Leuten wie Patrick Peterson oder Tyrann Mathieu, darf zumindest bezweifelt werden. Peterson wird wohl gegen Michael Crabtree spielen, während Mathieu alles übernimmt, was über die Mitte kommt. Wichtig wird sein, dass Frank Gore und Carlos Hyde zusammen mit Kaepernick auf dem Boden für Furore sorgen, um gar nicht erst in die Verlegenheit zu kommen, die starke Secondary herausfordern zu müssen.

Bei den Cardinals ist zunächst einmal zu klären, wer nun unter Center startet. Vermutlich wird es erneut Drew Stanton sein, der seine Sache gegen die Giants gut gemacht hat. Die Defense der 49ers ist da allerdings eine andere Hausnummer, auch ohne die vielen Ausfälle. Running Back Andre Ellington wird den QB entlasten müssen und das hauptsächlich alleine ohne Dwyer. Hier liegt aber die Stärke der 49ers. Mit Justin Smith, Ray McDonald – warum der spielen darf, ist wohl allen ein Rätsel – und Patrick Willis haben sie exzellente Run-Stopper auf dem Feld. Die Secondary ist angeschlagen, aber immer noch gefährlich. Die Vorwoche zeigte jedoch, dass es gegen Top-Receiver schwierig wird. Brandon Marshall war kaum zu halten, gerade in der Red Zone. Vielleicht sollte Stanton also gezielt Larry Fitzgerald suchen.

Dieses Spiel könnte spielerisch der Höhepunkt des Wochenendes werden. Kein anderes Matchup verspricht so viel Spannung. Die Cardinals wären mit Palmer leichter Favorit, so dürften die Gäste leicht im Vorteil sein.

Pittsburgh Steelers @ Carolina Panthers

Nacht auf Montag, 02:25 Uhr MESZ – SPORT1 US (HD) live

Während Pittsburgh noch nicht so recht weiß, wo die Reise hingeht, haben sich die Panthers ziemlich schnell zurecht gefunden mit ihren neuen Receivern und die Saison mit zwei Siegen begonnen.

Mike Tomlin kann wohl wieder auf Wide Receiver Lance Moore zurückgreifen, der seine Leistenprobleme überstanden hat. Fraglich ist noch Return-Spezialist Dri Archer (Knöchel). Carolina wird hingegen auf Defensive End Greg Hardy verzichten müssen. Er steht auf der Exempt/Commissioner’s Permission List wie zu viele andere derzeit in der Liga. Fraglich ist der Einsatz von Running Back DeAngelo Williams (Oberschenkel).

Die Steelers hatten gegen Baltimore Probleme, überhaupt zu Punkten zu kommen. Es blieben dann auch nur zwei Field Goals. Hauptgrund dafür dürfte ein starker Pass Rush gewesen sein, der Ben Roethlisberger keine Zeit ließ und noch dazu in der Pocket hält. Theoretisch können die Panthers das auch bringen, die Frage ist aber, ob das auch ohne Hardy effektiv funktioniert. Pässe über die Mitte sollte sich „Big Ben“ aber sparen, denn Luke Kuechly lauert überall. Das dürfte auch problematisch im Laufspiel werden, wo Le’Veon Bell noch nicht seine Form gefunden hat. Und auch LeGarrette Blount blieb bislang eher wirkungslos. Die Trumpfkarte wären die Wide Receiver. Antonio Brown spielt bisher sehr gut und mit Lance Moore kommt wohl nun ein erfahrener Mann dazu, um Roethlisberger neue Möglichkeiten zu eröffnen.

Die Panthers setzen vor allem auf den Lauf und das mag das genau richtige Rezept sein für diesen Gegner. Pittsburgh ließ im Schnitt 174 Yards auf dem Boden zu. Jonathan Stewart und Cam Newton könnten da großen Schaden anrichten. Im Passspiel sehen die Steelers recht ordentlich aus, was aber auch nicht unbedingt Carolinas Stärke ist. Vor allem, da die neuen Receiver noch nicht voll integriert sind. Dick LeBeau muss einen Weg finden, die Mitte dicht zu machen und Newton zum Pass zu zwingen. Vor allem aber darf der nicht zu häufig selbst laufen, denn das würde das Grundgefüge zerstören. Besonders wichtig wird es wohl, Tight End Greg Olsen zu stellen, denn der ist Newtons beste Option.

Die Panthers wirken zu stabil, die Steelers zu fragil, um auf etwas anderes als einen Heimsieg zu tippen.

 

Chicago Bears @ New York Jets

Nacht auf Dienstag, 02:40 Uhr MESZ – SPORT1 US (HD) live

omebacks sind die Story zwischen den Bears und Jets. Während Chicago einen großen Rückstand im Field of Jeans aufgeholt hat, gab Rex Ryans Truppe eine haushohe Führung noch ab.

Die Bears werden ohne Cornerback Charles Tillman auskommen müssen. Er steht auf Injured Reserve. Wide Receiver Alshon Jeffery ist dagegen trotz Oberschenkelproblemen einsatzfähig. Die Jets bangen nur um Wide Receiver Eric Decker (Oberschenkel), der aber wohl spielen kann.

Der Schlüssel zum Spiel liegt auf dem Boden. Die Jets lassen kaum etwas zu im Laufspiel, die Bears laufen kaum effektiv. Wenn die Bears zu eindimensional bleiben, wird es ein langer Abend für Jay Cutler, denn der Pass Rush New Yorks kann sich sehen lassen mit Muhammad Wilkerson an der Spitze. Gelingt es aber, dem QB ein wenig Zeit zu geben, sind Brandon Marshall und Jeffery zwei Receiver, auf die New York wohl keine adäquate Antwort hat.

Haben die Jets den Ball, geht alles zunächst über den Lauf. Chris Ivory und Chris Johnson machten bisher eine gute Figur hinter der massiven Offensive Line. Und auch Geno Smith ist für den gelegentlichen Lauf zu haben. Die Bears wiederum haben genau hier ihre Schwäche. Sie sehen nicht stabil aus gegen das Laufspiel. Wird das nicht gestoppt, sind die Jets kaum zu halten. Zwingen sie dagegen Smith zum Pass, ist etwas drin, denn Kyle Fuller und Tim Jennings sollten mithalten können mit Decker und David Nelson.

Die Bears mögen eine bessere Offensive haben, aber die Jets sind besser als ihr Ruf. Ich tippe daher auf einen knappen Heimsieg, da sich schon im Vorjahr bei ihnen Sieg und Niederlage meist abgewechselt haben.

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