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  • TERESF
    registriert am 08.11.2017

Shootouts in San Francisco & Dallas?

In Woche 4 können wir mit einigen engen Spielen rechnen. Am schillerndsten ist dabei wohl das Spiel der Philadelphia Eagles gegen die San Francisco 49ers. Ein Shootout ist durchaus möglich zwischen diesen offensivstarken Teams. Ebenfalls Spannung verspricht das Sunday Night Game zwischen den New Orleans Saints und Dallas Cowboys, die unterschiedlich in die Saison gestartet sind.

Abgerundet wird das Wochenende durch das Gastspiel der New England Patriots bei den Kansas City Chiefs im Arrowhead Stadium. Werden Brady und Co. endlich offensiv überzeugen oder gelingt dem Team von Andy Reid eine Überraschung?

In dieser Woche werden wir mangels Attraktivität und aufgrund von terminlichen Problemen auf die zwei Parallelspiele von „Sport1 US HD 1“ verzichten.

Tennessee Titans @ Indianapolis Colts

Sonntag, 19 Uhr MESZ – SPORT1 US (HD) live

Die Tennessee Titans haben sich nach ihrem überraschenden Sieg über die Kansas City Chiefs stetig verschlechtert und sind nun wohl da angekommen, wo es viele erwartet hatten. Die Colts wiederum brauchten etwas, um in Tritt zu kommen, aber seit dem Kantersieg letzte Woche scheint hier wieder alles im Lot zu sein.

Als wäre die sportliche Form nicht schon genug an Problemen, wird nun wohl auch noch Quarterback Jake Locker mit einer Verletzung am Handgelenk wahrscheinlich ausfallen. Zudem laboriert Tight End Delanie Walker an einer Schulterverletzung. Sein Status ist unbekannt. Bei den Colts ist eigentlich nur Wide Receiver T.Y. Hilton (Knöchel) angeschlagen, soll aber spielen können.

Sollte Locker tatsächlich ausfallen, würde voraussichtlich Charlie Whitehurst starten und nicht Rookie Zach Mettenberger. Whitehurst hat 13 NFL-Spiele bestritten. Er ist ein QB, der gut zu Fuß ist, dafür aber kaum mehr als die Hälfte seiner Pässe in der NFL angebracht hat. Das hieße auch, dass der Fokus auf dem Laufspiel liegen sollte. Hier ist Shonn Greene die erste Option, zumal Backup Bishop Sankey laut Coach Ken Whisenhunt noch an seiner Beinarbeit arbeiten muss. Die Defense der Colts ist zwar anfällig gegen Lauf und Pass, aber mit Whitehurst auf dem Feld, könnte im Pass Rush einiges gehen. Er neigt nämlich dazu, den Ball länger als nötig zu halten. Wirft er ihn dann doch, müssten Nate Washington und Kendall Wright aber in der Lage sein, sich gegen Greg Toler und Vontae Davis zu behaupten.

Defensiv wird es für Tennessee darauf ankommen, irgendwie Andrew Luck zu stören. Kamerion Wimbley und Derrick Morgan werden das im Pass Rush bewerkstelligen müssen. Luck ist stark in der Pocket und hat mit Reggie Wayne seine beste Option zurück. Er ist nicht mehr der Schnellste, aber er hat sichere Hände und dürfte sowohl für Blidi Wreh-Wilson als auch für Jason McCourty eine Herausforderung sein. Gefährlich wird es auch, wenn Hilton spielen kann. Er ist verdammt schnell und der Typ Spieler, der doppelt gedeckt werden muss. Hier müsste dann Safety Michael Griffin aushelfen. Zudem ist jegliche Produktion von Trent Richardson auf dem Boden sehr willkommen bei den zuweilen eindimensionalen Colts.

Die Colts spielen zu Hause und sind ohnehin das klar bessere Team. Daher gewinnen sie dieses Spiel und das nicht knapp.

Philadelphia Eagles @ San Francisco 49ers

Sonntag, 22:25 Uhr MESZ – SPORT1 US (HD) live

Unterschiedlicher könnten die Vorzeichen dieser Begegnung nicht sein. Während die Eagles mit drei mehr oder minder großen Comebacks ihre ersten drei Partien gewannen, setzte es für San Francisco schon zwei Pleiten. Mit einer weiteren Niederlage drohen sie, schon früh den Anschluss zu verlieren.

Die Gäste reisen ohne Center Jason Kelce in die Bay Area, denn er muss sich einer Leistenoperation unterziehen und fällt sechs bis acht Wochen aus. Entwarnung gab dagegen Running Back LeSean McCoy, der das Spiel am Sonntag kurz mal Richtung Kabine verlassen hatte. Er wird spielen können.

Die 49ers dürfen voraussichtlich zwei Rückkehrer begrüßen. Zum einen ist wohl Tight End Vernon Davis wieder mit von der Partie, zum anderen hat sich Offensive Tackle Anthony Davis von seiner Oberschenkelverletzung erholt. Er hatte die ersten drei Spiele komplett verpasst.

Mit geschwächter O-Line werden die Eagles dennoch auf ihr starkes Laufspiel setzen, was gegen Justin Smith und Patrick Willis vor einer besonderen Prüfung steht. LeSean McCoy und Darren Sproles werden versuchen, Nick Foles weiterhin so gut es geht zu entlasten, damit dieser mehr Zeit fürs Passspiel bekommt. Denn wenn die Niners derzeit anfällig sind, dann durch die Luft, da ihr Pass Rush ohne Aldon Smith enorm geschwächt ist. Gespannt sein darf man, ob Jordan Matthews vorwiegend im Slot an seine starke Vorwoche anknüpfen kann. Sein Gegenspieler wird entweder Chris Cook oder Perrish Cox sein.

Haben die Niners den Ball, wird auch bei ihnen gelaufen, zumal das Passspiel immer noch lahmt. Gegen den Pass sind die Eagles allerdings anfällig, während sie auf dem Boden gerade mal 109 Yards zugelassen haben im Schnitt. Und Mismatches wären durchaus vorhanden mit Michael Crabtree gegen Cary Williams und Anquan Boldin gegen Bradley Fletcher. Der Schlüssel könnte aber Vernon Davis sein, auf den kaum jemand eine klare Antwort hat, wenn er fit ist. Er wird hauptsächlich gegen Mike Jenkins spielen. Der Lauf muss aber dennoch im Vordergrund stehen, denn Frank Gore, Carlos Hyde und natürlich Colin Kaepernick sind zu gut, um sie nicht vollends einzusetzen.

Es spricht wenig gegen einen Shootout im Field of Jeans. Daher sollten sich die Zuschauer anschnallen. Es wird eine wilde Fahrt. Die Eagles sind der Favorit, aber die Niners sollte niemand unterschätzen.

New Orleans Saints @ Dallas Cowboys

Nacht auf Montag, 02:30 Uhr MESZ – SPORT1 US (HD) live

Etwas überraschend haben die Cowboys vor dieser Partie einen Sieg mehr als die Saints. Zudem haben die Saints auswärts schon wieder zwei Spiele verloren und auch daheim nicht überzeugt.

Die Saints werden auf Center Jonathan Goodwin verzichten müssen. Er ist am Sprunggelenk verletzt. Fraglich ist zudem Tight End Ben Watson, dessen Verletzung nicht bekannt ist. Weiterhin ausfallen wird Running Back Mark Ingram. Bei den Cowboys wurden Quarterback Tony Romo und Wide Receiver Dez Bryant im Training geschont. Sie werden aber spielen. Was Morris Claiborne angeht, könnte der nach seinem kurzfristigen Abgang unter der Woche deaktiviert werden.

Die Saints sind wie üblich ein Team, das vor allem über den Pass zu Punkten kommt. Das wird sich auch gegen die Cowboys nicht ändern, die gar nicht mal so schlecht aussahen gegen den Pass bis hierhin. Die große Frage ist natürlich, wie Dallas gegen Jimmy Graham verteidigen wird. Safety J.J. Wilcox oder einer der beiden Linebacker Anthony Hitchens oder Bruce Carter werden wohl nicht genug sein. Eventuell wird sich Rod Marinelli auch dafür entscheiden, Cornerback Brandon Carr auf ihn anzusetzen. Mit seinen 1,82 Metern kommt er noch am ehesten an Grahams fast zwei Meter Körpergröße heran. Gegen Marques Colston, Brandin Cooks und Kenny Stills muss allerdings auch irgendjemand verteidigen. Da kommen dann Sterling Moore und Orlando Scandrick, der den Platz von Claiborne übernommen hat, ins Spiel.

Die Cowboys wiederum werden genau das tun, was sie bisher schon gemacht haben. Sie werden das Laufspiel forcieren. DeMarco Murray befindet sich in starker Form und hat bislang einen guten Job gemacht. Sollte das auch gegen die Saints funktionieren, hätte Drew Brees zumindest schon mal weniger Zeit, seine Offense übers Feld zu führen. Auf Turnover müssen aber sowohl Murray als auch Tony Romo verzichten, wenn sie eine Chance haben wollen. Durch die Luft ist Bryant die klar beste Option und wer ihn stoppen soll, ist fraglich. Am ehesten kommt Keenan Lewis infrage. Terrance Williams wird auf Corey White treffen und Kenny Vaccaro wird sich Jason Witten annehmen. Einen echten Härtetest gibt es für die Offensive Line, denn Parys Haralson und Junior Galette sind extrem dynamische Pass-Rush-Spezialisten.

Auch hier könnte es einen Shootout geben. Und einen solchen gewinnen in der Regel die Saints, auch wenn die Partie auswärts stattfindet. Die Saints gehören zu den guten Teams und solche schlägt Jason Garretts Truppe recht selten.

New England Patriots @ Kansas City Chiefs

Nacht auf Dienstag, 02:30 Uhr MESZ – SPORT1 US (HD) live

Am Montagabend treffen zwei Topteams aufeinander. Zumindest auf dem Papier jedenfalls. In der Realität haben die Patriots noch nicht überzeugt in der Offensive, während die Defense von Woche zu Woche besser wird. Bei den Chiefs ist man aufgrund zahlreicher Verletzungen schon früh arg gebeutelt, doch für einen Sieg in Miami reichte es.

Bei den Patriots fehlten zuletzt Linebacker Jamie Collins und Cornerback Alfonzo Dennard verletzt. Ob sie spielen können, ist noch nicht klar. Bei den Chiefs wird wohl Safety Eric Berry ausfallen, während Jamaal Charles wahrscheinlich zurückkehrt nach seiner Sprunggelenksverletzung.

Das größte Problem der Patriots in dieser Saison liegt in der Offensive Line. Diese ist alles andere als stabil und hat auch noch keine feste Formation gefunden. Und wenn bei den Chiefs irgendwas funktioniert hat defensiv, dann ist es der Pass Rush um Tamba Hali und Justin Houston. Sie werden Nate Solder und Sebastian Vollmer das Leben schwer machen. In der Mitte ist Dontari Poe eine große Gefahr für die Guards Marcus Cannon und Joe Devey, die beide noch nicht überzeugten. Insofern erscheint es wahrscheinlich, dass New England erneut den Lauf forcieren wird, zumal die Chiefs in der Mitte geschwächt sind. Im Passspiel scheint nur Julian Edelman derzeit das Vertrauen von Tom Brady zu genießen und er produziert. Rob Gronkowski kommt so langsam in Form, braucht aber noch Zeit. Und ansonsten weiß keiner, was von Danny Amendola und Co. zu erwarten ist.

Die Chiefs treffen auf ein Team, das nur 273 Yards im Schnitt abgegeben hat. Und dennoch werden sie aufs Laufspiel setzen. Mit Charles, aber auch mit Knile Davis, der zuletzt überzeugt hat. Auch ihr Passspiel ist noch ausbaufähig, was daran liegt, dass Alex Smith kaum brauchbare Passoptionen zur Verfügung hat. Dwayne Bowe etwa ist zu inkonstant, was auch für den Rest der Gruppe gilt. Es stellt sich somit die Frage, ob Darrelle Revis auf Bowe abgestellt oder doch eher auf der linken Seite bleiben wird, denn wirklich notwendig erscheint diese Maßnahme derzeit nicht. Aufpassen muss New England auf Tight End Travis Kelce, der das Team mit zehn Receptions für 166 Yards (1 TD) anführt. Er fliegt unter dem Radar, könnte aber ziemlich gut werden. Die Offensive Line der Hausherren muss im Übrigen auf Defensive End Chandler Jones aufpassen, denn der ist „on Fire“ und hatte schon des Öfteren seine Finger im Spiel, wenn es um Sacks, aber auch um Pass Deflections geht.

Normalerweise sollten die Patriots diese Partie für sich entscheiden. Aber sie haben offensiv noch keinerlei Stabilität gezeigt. Auf der anderen Seite haben die Chiefs ähnliche Probleme. Es ist ein offenes Spiel.

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  • Was für eine schwache Woche an Spielen, nichtmal von Niners vs Eagles erwarte ich mir was, ansonsten haben alle guten Teams frei. Also wenn man mal eine Woche auslassen will, dann wohl diese jetzt...