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  • TERESF
    registriert am 08.11.2017

Defense wins Championships

twifDie Green Bay Packers und Pittsburgh Steelers fahren nach Arlington, TX und spielen um Super Bowl XLV! Einfach war es aber für beide Teams nicht, zumal in beiden Championship Games zwei völlig unterschiedliche Halbzeiten zu bestaunen waren.

Willkommen zu This Week in Football. Die Packers haben in Chicago die Bears bezwungen, haben dies aber weniger ihrer Offense sondern eher einer ausgezeichneten Defensivvorstellung zu verdanken. In jedem Fall hatten sie aber einen schweren Stand in der zweiten Spielhälfte, nachdem in Durchgang eins alles nach Plan lief. Bei den Steelers war es ähnlich: Sie dominierten Halbzeit eins, kamen jedoch in Halbzeit zwei mächtig ins Schwimmen. In der heutigen Ausgabe beschäftigen wir uns mit den entscheidenden Aspekten der Partien um die Conference-Titel.

Packers @ Bears

Ich denke, die am längsten anhaltende Geschichte ist die um Quarterback Jay Cutler. Dieser hatte sich irgendwann in der ersten Hälfte am Knie verletzt, kam dann nach der Pause für eine Serie aufs Feld und wurde dann nicht mehr eingesetzt. Keiner wusste so recht, warum. Offiziell nannte das Team seine weiteren Einsatzchancen „fraglich“. Wie wir heute wissen, war dies aber nur ein Bluff. Stattdessen wusste man schon früh im dritten Viertel, dass der Tag des Quarterbacks beendet war.

Die Öffentlichkeit wusste dies nicht und somit kam es zu wilden Spekulationen und wüsten Anschuldigungen, Cutler sei ein Feigling und hätte nicht die nötige Härte für diesen Sport. Hinzu kam, dass er an der Seitenlinie eher gelangweilt, denn gequält wirkte. Und auch die Konfusion am Montag, was für eine Verletzung er nun genau erlitten hatte, half sicher nicht, die Sache zu entkräften. Zunächst war von einem Innenbandriss die Rede, dann hieß es plötzlich, es sei nur eine Stauchung desselben.

Was es nun genau ist, sei mal dahingestellt, dass es jedenfalls äußerst schmerzhaft und bewegungseinschränkend ist, sollte jedem klar sein. Der ehemalige Eagles-Quarterback und aktuelle ESPN-Monday-Night-Football-Analyst Ron Jaworski gab auf ESPN z.B. an, dass er mal eine ähnliche Verletzung erlitten hatte und beim Versuch, sich als Holder bei einem Field Goal zu betätigen, aufgrund der Schmerzen beinahe in Ohnmacht gefallen wäre. Dies nur zur Illustration der Schmerzen, die eine solche Verletzung nach sich ziehen kann.

Cutler war also draußen, Todd Collins kam kurz rein, verletzte sich an der Schulter und musste ebenfalls raus. Die Parallele zu Cutler: Auch hier weiß keiner genau, wobei dies eigentlich passiert war. Als nächstes durfte sich Caleb Hanie versuchen und dieser schaffte es sogar, zwei Touchdowns zu orchestrieren. Und natürlich die Interceptions. Die Erste, die B.J. Raji zum letztlich siegbringenden Touchdown verwandelte und die Zweite, mit der Sam Shields die Partie beendete.

Unterm Strich erwachte die Bears-Offense viel zu spät, um eine wirkliche Chance auf den Sieg zu haben. Der einzige Grund, warum das Spiel so lange offen blieb, war die bärenstarke Defense der Hausherren. Dieser Mannschaftsteil war Championship-würdig, die Offensive nicht wirklich.

Jets @ Steelers

Die New York Jets haben nach dem Erfolg gegen die New England Patriots in der Vorwoche ausgiebig gefeiert und die Nacht zum Tag gemacht. Man konnte den Eindruck gewinnen, sie hätten bereits den Super Bowl gewonnen. Entsprechend traten sie auf zu Beginn des Spiels im Heinz Field. Das Wort „Hangover“ ist hier nicht von der Hand zu weisen. Dem Team fehlte gerade in der Defensive die Einstellung. Grundlegendste Dinge funktionierten nicht wie etwa das Tackling eines Gegenspielers.

Und so marschierte Pittsburgh von einem erfolgreichen Angriff zum nächsten. Bemerkenswert war vor allem die Eröffnungsserie, die mehr als neun Minuten dauerte und in einem Touchdown endete. Am Ende des zweiten Viertels schien die Partie nach dem Fumble von Sanchez und dem Touchdown von William Gay bereits entschieden. Doch dann kamen die Jets doch noch in die Spur.

Die zweite Hälfte schien komplett umgekehrt zu laufen. Plötzlich waren sich die Steelers ihrer Sache sehr sicher, während New York konsequenter und selbstsicherer auftrat. Nun erzwangen sie Fehler und stoppten den Gegner. Und ähnlich wie im NFC Championship Game fehlte auch hier am Ende nicht viel, um die Partie noch zu drehen. Letztlich erzielten die Steelers aber doch noch das entscheidende First Down, um den Sieg zu besiegeln.

Der interessanteste Aspekt bei beiden Siegern ist aber dieser: Beide Quarterbacks – Aaron Rodgers und Ben Roethlisberger – warfen keine Touchdown-Pässe, dafür je zwei Interceptions. Und sie erzielten beide selbst einen Touchdown. Defense gewinnt also doch Championships.

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