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  • TERESF
    registriert am 08.11.2017

Football kann so simpel sein

twifDie Green Bay Packers haben Super Bowl XLV gewonnen. Alles erdenklich Gute dazu! Damit ist die Saison 2010 beendet und uns steht eine ungewisse Zukunft ins Haus. Niemand weiß, was nach dem 3. März, dem letzten Tag des aktuellen CBA, passieren wird.

Willkommen zu This Week in Football. In der heutigen Ausgabe gibt es eine kleine Nachlese zum Super Bowl sowie einen kleinen Ausblick auf die nächsten Wochen.

Football ganz simpel

Manchmal kann dieser von einigen als kompliziert angesehene Sport ja doch recht einfach zu erklären sein. So auch am letzten Sonntag. Die Steelers haben sich drei Ballverluste geleistet, die Packers nutzten diese Gelegenheiten eiskalt aus und erzielten direkt im Anschluss an alle drei Punkte. 21 um genau zu sein. Green Bay dagegen passierten keine solchen Fehler, insofern war dies wohl der entscheidende Faktor in dieser Partie.

Hinzu kam, dass Pittsburgh generell nicht den besten Tag erwischte und das, was in den letzten beiden Super-Bowl-Siegen gut lief, wollte dieses Mal einfach nicht funktionieren. Ben Roethlisbergers Pässe waren oft ungenau. Zudem fehlten die Aktionen, die ihre Defense normalerweise vom Rest der Liga abhebt. Von Troy Polamalu war nicht viel zu sehen und der sonst so gefürchtete Pass-Rush wurde sehr gut eingedämmt von der Offensive Line der Packers. Aaron Rodgers hatte also einen ziemlich entspannten Abend.

Hinzu kam der taktische Fehler, ein 52-Yard-Field-Goal zu schießen, anstatt zu punten. Kicker Shaun Suisham war davor schon wackelig und hätte beinahe seinen ersten Field-Goal-Versuch sowie einen Extrapunkt danebengeschossen. Dies führte zwar nicht zu weiteren Punkten der Packers, aber es killte so ein wenig das Momentum. Denn nachdem man durch Rashard Mendenhalls Touchdown kurz nach der Pause wieder in Schwung kam und die Defensive einige Stops hinlegte, war dies ein Rückschlag, der dem Team sicher nicht half.

Letzten Endes sind die Packers der verdiente Sieger des Super Bowls und auch der verdiente Champion der Saison 2010, denn sie gewannen nicht nur drei Auswärtsspiele, um nach Arlington, TX zu kommen, sie taten dies auch mit insgesamt 15 Spielern auf der Reserve/Injured-Liste. Zu allem Überfluss verlor man dann während des Spiels auch noch Charles Woodson und Donald Driver. Dennoch ließen sie nicht locker und fingen auch diese Ausfälle als Team auf. Dies macht einen wahren Champion aus.

Nationalhymne

Ich muss sagen, ich habe diesen Fauxpas erst gar nicht bemerkt. Jedenfalls nicht als Fehler von Christina Aguilera. Ich saß vor dem Fernseher, hatte bereits etwas getrunken und war wohl auch von meinen Party-Gästen abgelenkt. Was ich merkte war, dass ein Teil des Textes fehlte, doch ich dachte, ich hätte diesen Teil einfach verpasst. Scheinbar war ich aber doch aufmerksam…

Die Frage ist nun, was schlimmer ist: „Nipplegate“ von damals oder die fehlerhafte Nationalhymne vom letzten Sonntag. Das eine war für das prüde Amerika eine Beleidigung, ein Affront für alle Jugendschützer, doch den Text der Nationalhymne fehlerhaft zu singen, ist ein Angriff auf den betonten Patriotismus der Amerikaner. Und wie konnte dies überhaupt passieren? Aguilera hat den „Star-Spangled Banner“ nicht zum ersten Mal gesungen und auch das Millionenpublikum ist keine Premiere für die mehrfache Grammy-Gewinnerin gewesen. U.a. präsentierte sie dieses Lied bereits vor einem NBA-All-Star-Game sowie den NBA Finals. Und bei diesen Gelegenheiten funktionierte es doch auch.

Es ist zwar richtig, dass Fehler menschlich sind, doch beim Super Bowl sollte sowas nicht passieren. Und schon gar nicht solchen hochkarätigen Interpreten, die zum Besten gehören, was die Musikwelt zu bieten hat. Das ist auch der Grund, warum man dafür keine Amateure engagiert…

Die nähere Zukunft

Am Tag vor dem Super Bowl gab es zum ersten Mal seit längerer Zeit wieder Verhandlungen zwischen der NFL und der NFLPA wegen eines neuen Collective Bargaining Agreements. Wie diese aussahen und ob eine Tendenz zu erkennen war, blieb uns zwar verborgen, aber wenigstens scheint Bewegung reinzukommen. Gestern und heute sowie in den nächsten Wochen sind einige weitere Meetings angesetzt, dies stand aber schon vor letztem Sonntag fest.

Die Deadline ist der 3. März, danach läuft das aktuelle CBA aus und es droht ein Lockout seitens der NFL. Jedoch könnte diese Deadline nach hinten verschoben werden, sollte es Hinweise geben, dass eine Einigung nahe wäre. Es liegt nun also an beiden Verhandlungsteams, eine gemeinsame Ebene zu finden. Das erklärte Ziel von Commissioner Roger Goodell ist ein Deal vor Anfang März. Wie viel davon Überzeugung und wie viel lediglich Zweckoptimismus ist, bleibt jedem selbst überlassen, aber zumindest ist das Ziel klar formuliert.

Klar formuliert ist jedoch auch der Standpunkt der NFLPA. Deren Vorsitzender, DeMaurice Smith, erklärte unlängst, man befände sich im Krieg. Diese Haltung muss nicht unbedingt zu einer besseren Verhandlungsatmosphäre führen, vielmehr könnte sie die Fronten verhärten. Das Streitobjekt bleiben aber in jedem Fall die 18 Saisonspiele, auf welche die NFL besteht, gegen die sich die Spieler aber strikt weigern. Es wird interessant sein zu sehen, wie ein Kompromiss in dieser Situation aussehen wird. In jedem Fall würden aber beide Seiten durch einen Lockout viel Geld verlieren und Geld dürfte für beide Parteien letztlich Motivation genug sein, die Verhandlungen nicht zu lange hinzuziehen.

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