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  • TERESF
    registriert am 08.11.2017

Stillstand muss kein Rückschritt sein

twifSie verhandeln immer noch. Die NFL und NFLPA arbeiten weiterhin akribisch an einer Lösung im Streit um ein neues Collective Bargaining Agreement. Zudem will der bald 36Jährige Tiki Barber nach vier Jahren Pause ein Comeback in der Liga versuchen.

Willkommen zu This Week in Football. Die letzte Ausgabe dieser Kolumne liegt zwei Wochen zurück, seither hat sich allerdings nichts Gravierendes getan. Vor allem haben wir immer noch kein neues CBA, doch wenigstens befinden wir uns auch noch nicht in einem Lockout. Genauso gut könnten wir dem ganz großen Chaos gegenüberblicken, wenn sich die NFLPA bereits aufgelöst hätte. Stillstand ist also manchmal doch nicht so schlecht. Und Hoffnung besteht weiterhin.

Da nun aber so gut wie nichts passiert ist an der CBA-Front, gibt es auch keine wirklich interessanten neuen Entwicklungen, über die man schreiben könnte. Alles hängt in der Schwebe, denn erst wenn ein neues CBA ausgehandelt ist und in Kraft tritt, sind Transaktionen wieder möglich. Vorher geht nichts mehr. Insofern beschränke ich mich heute auf eine kleine Bestandsaufnahme und greife eine weitere interessante Geschichte auf.

CBA Update

Am letzten Donnerstag wurde bekanntlich die Deadline für das Auslaufen des Collective Bargaining Agreements um 24 Stunden nach hinten verschoben und Freitag hing man schließlich sieben Tage dran. Der neue Countdown läuft also morgen um 23:59 Uhr Ostküstenzeit ab. Eine erneute Verlängerung ist genauso möglich wie die beiden anderen Szenarien, also Lockout oder Auflösung der NFLPA.

Eine Auflösung der Gewerkschaft hätte zur Folge, dass die NFL niemanden mehr hätte, mit dem man verhandeln könnte. Für diesen Fall haben sich im Übrigen schon die Star-Quarterbacks Tom Brady, Drew Brees und Peyton Manning bereit erklärt, als Haupt-Kläger in einem Kartellverfahren aufzutreten. Sollten sie dieses wiederum gewinnen, könnte die NFL dazu gezwungen werden, den Spielbetrieb unter den letztjährigen Bedingungen fortzuführen. Doch bis dahin wäre es ein weiter, steiniger Weg.

Aktuell geht es im Übrigen darum, dass die NFLPA gerne die Finanzunterlagen der Teams einsehen möchte, um zu verifizieren, dass einige Teams tatsächlich finanzielle Probleme haben, wie sie behaupten. Die NFL ist zwar mittlerweile bereit, Gesamtzahlen der Liga offenzulegen, doch eine Auflistung der jeweiligen Teams wollen sie nicht veröffentlichen. Dies hängt dem Vernehmen nach damit zusammen, dass die Besitzer diese Informationen nicht an die Konkurrenz – also andere Teams – weiterreichen wollen. Es bleibt also kompliziert.

Eine Lösung scheint es aber nun zu geben beim Problem der Rookie-Gehälter! Wie am späten Mittwochabend unserer Zeit bekannt wurde, einigte man sich hier auf eine Begrenzung. Viele Details sind zwar noch nicht bekannt, aber zumindest sollen Erstrundenpicks nun nur noch maximal Vierjahresverträge erhalten, während alle Picks darunter nur noch über drei Jahre gebunden werden können. Im vierten Jahr werden sie dann Restricted-Free-Agents. Wie das finanziell aussieht, ist jedoch noch nicht bekannt. Wahnsinnssummen wie in den letzten Jahren soll es aber in keinem Fall mehr geben.

Tiki Barber

Die Nachricht der Woche, die nichts mit Tarifverhandlungen zu tun hat, ist Tiki Barbers Entscheidung, in die NFL zurückzukehren. Der Running Back wird im April 36 und hat die letzten vier Jahre nicht gespielt. Wie stellt er sich jetzt eine Rückkehr vor?

Er kann unmöglich noch die körperliche Fitness besitzen nach so langer Zeit und selbst wenn er sich fitgehalten hat, heißt das nicht, dass er auch im Footballsinne fit ist bzw. sein wird. Und man muss bedenken, dass gerade seine Position traditionell von jungen Spielern dominiert wird. Mit 36 sind die wenigsten noch dazu in der Lage, Topleistungen zu bringen.

Nichtsdestoweniger will er zurück. Seine Begründung ist, dass er bei seinem Brüder, Ronde Barber von den Buccaneers, immer noch die Freude am Spiel sieht. Diese will er selber wieder erfahren. Die Frage ist nun, welches Team sich dieses Risiko zumuten will. Barber kann eigentlich nicht mehr die Form und das Niveau erreichen, mit denen aufgehört hatte. Fraglich ist, ob er überhaupt noch einmal den Sprung in ein Team schafft. Vier Jahre sind eine extrem lange Zeit für so ein Unterfangen und das Risiko einer schweren Verletzung scheint größer als die Chance, dass die Geschichte ein gutes Ende nimmt.

Teams sollten Barber vor sich selbst schützen und ihn nicht verpflichten, doch allein schon wegen der PR wird es einige geben, die Interesse haben werden, auch wenn dies ein grandioser Fehler sein könnte. Die Giants, die die Rechte an ihm halten, sind nicht gewillt, ihn zurückzuholen und sagten bereits zu, ihn zu entlassen, sobald dies möglich wird.

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