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  • TERESF
    registriert am 08.11.2017

Weiterhin Stillstand

twifEine weitere Woche ist vergangenen und es gibt immer noch keinerlei Bewegung im Disput zwischen den Besitzern der 32 Teams der Liga und der Spielergewerkschaft NFLPA. Einen Draft-Boykott wird es derweil wohl nicht geben.

Willkommen zu This Week in Football. In der heutigen Ausgabe schauen wir einmal mehr auf den anhaltenden und stillstehenden Konflikt zwischen der NFLPA und der NFL und blicken schon mal vorsichtig voraus auf den Draft, der Ende April ansteht.

Lockout-Update

Stillstand ist Rückschritt, insofern läuft die aktuelle Situation in die vollkommen falsche Richtung. Es gibt keine neuen Entwicklungen, dafür aber ein wenig Einblick in die Perspektive der NFLPA. Genau genommen ist mittlerweile bekannt geworden, mit welcher Begründung die Spieler die Auflösung ihrer Gewerkschaft erklären wollen. Dies ist insofern interessant, als dass genau dieser Vorgang vor dem National Labor Relations Board (NLRB) auf dem Prüfstand steht.

Die NFL hatte bereits vor einigen Monaten eine Beschwerde eingereicht für den Fall, dass sich die NFLPA auflöst und den Vorwurf geäußert, dass ein solcher Schritt lediglich zum Schein getätigt würde, um die eigene Verhandlungsposition zu stärken. Die NFLPA beruft sich darauf, dass es nicht zwingend erforderlich ist, dass sich angestellte eines Unternehmens zu einer Gewerkschaft zusammenschließen müssen. Stattdessen könnte auch jeder für sich selbst verantwortlich sein. Insofern wäre eine Auflösung der Gewerkschaft im Grunde ein zulässiger Schritt, dem die Mitglieder mehrheitlich zugestimmt haben.

Oberflächlich betrachtet trifft dies auch zu, denn schaut man sich die Arbeitswelt an, so wird man viele Berufsfelder sehen, in denen es keine Gewerkschaften gibt bzw. einzelne Arbeitnehmer einer solchen aus freien Stücken nicht angehören. Aber die Frage ist eben, ob solche Regeln und Gesetze in diesem Fall überhaupt zulässig sind. Professioneller Sport nimmt im Allgemeinen eine Ausnahmestellung ein. Das ist nicht nur in den USA so sondern auch z.B. in Europa. Wir erleben dies ja im Grunde bei jeder Bieterrunde um Fernsehrechte für die Bundesliga.

Rein kartellrechtlich steht es den Spielern natürlich zu, auf eine Gewerkschaft zu verzichten, jedoch ist da eben der Passus im alten Grundlagenvertrag (CBA), der die Sache verkompliziert. Nur durch die Auflösung der Gewerkschaft vor Ablauf des alten CBA ist es den Spielern gestattet, eine Kartellklage gegen die NFL einzureichen. Ohne diese Auflösung wäre eine derartige Klage erst sechs Monate nach Ablauf des CBA möglich gewesen. Man könnte also argumentieren, dass die Auflösung nur zum Zwecke der Klage geschah – genau das behauptet die NFL.

Im Übrigen startet die NFLPA – der Wirtschaftsverband – demnächst mit Zahlungen für bedürftige Spieler, die durch den Lockout in finanzielle Nöte geraten sind. Die Zahlungen belaufen sich auf eine Gesamthöhe von max. 60.000 $ pro Spieler. Für die volle Höhe muss ein Spieler allerdings über die letzten zwei Jahre in allen 34 Wochen zum 53-Mann-Kader gehört haben. Das wiederum hört sich stark nach dem Vorgehen einer Gewerkschaft an, nicht nach einem Wirtschaftsverband, der die Interessen von professionellen Footballspielern vertritt…

Kein Draft-Boykott

Wie die NFLPA mitteilte, wird man von der kolportierten Idee Abstand nehmen, die künftigen Rookies zum Draft-Boykott aufzurufen. Auch wird es weder am ersten noch am zweiten Tag des Drafts in New York eine Konkurrenzveranstaltung von den Spielern geben.

Dies ist so ziemlich die vernünftigste Nachricht, die man aus beiden Lagern in letzter Zeit gehört hat. Die einzigen, die dies negativ betroffen hätte, wären die Neulinge, denen man somit einen der wichtigsten Tage in ihrer Karriere – vielleicht sogar in ihrem Leben – verdorben hätte. Unangenehm wird es für die im Draft gezogenen Spieler sowieso früh genug. Nämlich, streng genommen, direkt nachdem sie gezogen werden. Denn ab dann dürfen sie keinerlei Kontakt mehr mit ihren zukünftigen Coaches und anderen Teamangehörigen haben bis zum Ende des Lockouts.

Einer der ersten, der eine Einladung zur Veranstaltung in New York angenommen hat, ist im Übrigen Wide Receiver Julio Jones von der University of Alabama. Er gilt als einer der zwei besten Spieler seiner Position neben A.J. Green von der University of Georgia.

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