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  • TERESF
    registriert am 08.11.2017

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twifWir haben einen langwierigen Lockout hinter uns und selbst die Preseason ist überstanden. Was nun kommt, ist die Kür: Die NFL ist zurück! In der Nacht von Donnerstag auf Freitag eröffnen die Green Bay Packers die Saison. Im heimischen Lambeau Field empfängt der amtierende Titelträger die New Orleans Saints.

Willkommen zu einer Sonderausgabe von This Week in Football. Wir haben es erneut geschafft, die lange Zeit von Anfang Februar bis Anfang September zu überbrücken. Nun meldet sich endlich die National Football League zurück. In dieser Ausgabe geht es um den möglichen Ausfall von Peyton Manning und wir blicken natürlich auf den Opener am Donnerstag.

Manning droht auszufallen

Ihr werdet es mitbekommen haben: Quarterback Peyton Manning geht es nicht so gut, wie die Colts gehofft hätten. Sein Einsatz ist zweifelhaft. Für die Colts hätte dies gravierende Konsequenzen, denn Manning ist wohl der Quarterback, der am schwersten zu ersetzen ist.

Der Grund dafür ist einfach das System der Colts. Es ist komplett auf Nummer 18 abgestimmt. Er ist sozusagen sein eigener Offensive Coordinator. Die große Stärke von Manning ist nicht nur sein Arm. Da könnten auch andere mithalten. Nein, seine Stärke ist sein Auge für die Situation. Direkt an der Line of Scrimmage entscheidet sich erst, welcher Spielzug ansteht. Nicht vorher! Er scannt das Feld, analysiert die Defensive des Gegners und wählt dann das passende Mittel.

Was noch hinzukommt, ist seine Fähigkeit, seine Mitspieler besserzumachen. Nehmen wir Leute wie Austin Collie oder Pierre Garcon. Ich persönlich bezweifle, dass die beiden so gut sind, wie sie Manning im letzten Jahr aussehen ließ. Durch seine Führung wurden sie erst zu Namen, die man kennt. Gleiches gilt noch mehr für Blair White!

Ein weiterer Vorteil eines Peyton Manning ist sein Tempo. Er versteht es, ungemein schnell den Ball loszuwerden. Sacks sind daher sehr schwer zu erreichen. 2010 ließen die Colts nur deren 16 zu – Bestwert der Liga. Die Offensive Line hatte daran aber nur bedingt großen Anteil, denn sie wirkt seit einiger Zeit eher löchrig. Manning kann so etwas kompensieren. Die Frage wird sein, ob ein Kerry Collins das auch kann.

Überhaupt darf bezweifelt werden, dass Collins auch nur annähernd das zeigt, was man von Manning gewohnt ist. Collins ist dann am besten, wenn er als Game Manager auftreten kann. Wie in Tennessee, wo er Chris Johnson hinter sich hatte. Laufspiel ist jedoch nicht die Stärke der Colts. Und ihre Offensive Line ist darauf auch nicht ausgelegt. Erschwert wird alles dadurch, dass der 38Jährige die Offense der Colts nicht kennt.

Mannings Ausfall ist ein riesen Problem für Indianapolis. Er hat die Fähigkeit, ein Spiel mehr oder minder allein zu gewinnen. Fällt er jedoch aus, müssten dies Leute tun, die das bisher noch nicht tun mussten. Es ist aber auch ein interessantes Unterfangen für den neutralen Zuschauer. Jetzt werden wir sehen, wie gut die Kaderplanung der Colts wirklich war. Kann dieses Team auch alleine gewinnen oder ist es so sehr von Manning abhängig, wie alle denken?

Season Opener

Die letzten beiden Super-Bowl-Sieger treffen am Donnerstag aufeinander. Beide Teams zählen auch dieses Jahr wieder zum engeren Favoritenkreis. Zudem setzen beide Mannschaften vor allem aufs Passspiel. Mit Quarterbacks wie Drew Brees und Aaron Rodgers dürfen wir uns also auf ein Offensivfeuerwerk freuen.

Stand Mittwoch sind auch alle Leistungsträger fit, was uns schon ein aussagekräftiges Bild über das Leistungsvermögen der beiden Teams geben dürfte. Es ist zwar noch früh in der Saison, aber es gab wenige Änderungen in diesen Mannschaften. Sie sind also beide eingespielt.

Lambeau

Wenn man nach Schlüsselduellen sucht, stößt man unweigerlich auf die Duelle an der Line of Scrimmage. Beide Teams entfachen fast bei jedem Down einen aggressiven Pass Rush. Die Saints bekommen es in erster Linie mit Clay Matthews zu tun, der hauptsächlich über links attackieren wird. Zach Strief hat also alle Hände voll zu tun.

Auf Seiten der Saints ist es nicht ganz so einfach, eine klare Bedrohung auszumachen. Deren Defensive basiert auf Druck von mehreren Position. Es wird häufig geblitzt. Die leicht veränderte Offensive Line der Packers bekommt also gleich die Feuertaufe im ersten Spiel.

Ansonsten werden die direkten Duelle zwischen Greg Jennings, Donald Driver, Jordy Nelson auf der einen und Jabari Greer, Tracy Porter, Patrick Robinson auf der anderen Seite entscheidend sein. Gleiches gilt für Marques Colston gegen Tramon Williams oder Charles Woodson. Hier sehe ich im Übrigen die Packers im Vorteil, weil die eine insgesamt stärkere Secondary aufbieten. Sam Shields oder Woodson als Nickelback zu stellen, macht großen Eindruck!

Gespannt sein darf man auch auf zwei Running Backs. Ryan Grant gibt sein Comeback für die Packers nach langer Verletzungspause. Gegen ihn wird meist Jonathan Vilma spielen. Und bei den Saints feiert Mark Ingram sein NFL-Debüt. Sein direkter Kontrahent wird A.J. Hawk.

Insgesamt darf man sich freuen auf ein Spiel mit zwei richtig starken Teams, die sich einen offensiven Schlagabtausch liefern sollten. Da es der Opener ist und Titelverteidiger den meist gewinnen, tippe ich auf die Packers. Es wird aber knapp und sehenswert! Die Partie gibt es live ab 02:30 Uhr in der Nacht zum Freitag bei ESPN America und Sport1+.

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