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  • TERESF
    registriert am 08.11.2017

Far from Perfect

twifTom Brady ist schon wieder in Höchstform, die Steelers haben vermutlich gedacht, dass erst nächste Woche die Saison startet. Und dann wären da noch die neuen Kickoff-Regeln, die scheinbar doch nicht so viel Unterhaltung aus dem Spiel nehmen wie befürchtet.

Willkommen zu This Week in Football. Nach einer turbulenten Offseason meldete sich die NFL in Gänze stark zurück. Die TV-Quoten in den USA schossen in die Höhe und viele der Spiele verliefen spektakulär. Es begann mit einem Offensiv-Feuerwerk am Donnerstag und endete mit einem solchen am Montag. In dieser Ausgabe schauen wir auf interessante Aspekte der ersten Woche.

Far from Perfect

Tom Brady hat mal wieder für Aufsehen gesorgt. Vor dem Spiel wurde über Dinge diskutiert wie den Ausfall von Sebastian Vollmer oder der Einbindung ins Spiel von Chad Ochocinco. Im Spiel selbst verletzte sich dann auch noch Center Dan Koppen. All das war am Ende aber uninteressant. Brady trug sich mal wieder in die Geschichtsbücher ein mit seinen 517 Yards – den meisten in der NFL seit Boomer Esiason Mitte der 90er 522 warf. Es war die fünftbeste Pass-Leistung in der professionellen Footballgeschichte der USA. Und natürlich bedeutete es einen neuen Franchise-Rekord.

Der Punkt, der Brady aber mehr interessierte, war ganz simpel: Das Spiel wurde gewonnen! Und anstatt sich über seine erneut grandiose Vorstellung zu freuen, ärgert er sich wohl mehr über seine erste Regular-Season-Interception seit Woche fünf des Vorjahres. Damals warf er sogar zwei gegen Baltimore.

Sein Head Coach Bill Belichick hatte ganz andere Sorgen. Er sah eine Defensive, die über 400 Yards abgab und selbst an der Offensive hatte er Mängel erkannt. So sprach er am Mittwoch an, dass es ihm nicht gefallen hat, wie man am Ende des Spiels kein First Down mehr erzielt hatte. Damit hätte man das Spiel ohne weiteren Dolphins-Drive beenden können.

Was überzogen klingt, ist jedoch die Grundlage für die Arbeit der Patriots. Ein Sieg ist nur ein Sieg, nicht mehr. Sie streben immer danach, sich zu verbessern. Und seien es nur Kleinigkeiten, die kaum einem auffallen. Die Fehler der Abwehr waren natürlich keine Kleinigkeiten. Das waren größere Dinge, die behoben werden müssen.

Kickoffs

Das Hauptargument der Gegner der neuen Kickoff-Regel war, dass man dem Spiel ein wichtiges Element nähme. Spektakuläre Kickoff-Returns würden wegfallen. An diesem Wochenende trugen aber gleich drei Spieler den Ball vom Kickoff zurück in die Endzone des Gegners – nie passierte dies häufiger in der NFL an einem Spieltag!

Natürlich ging die Zahl der Touchbacks nach oben. Das war auch das Ziel der Regelkommission. Aber wenn der Ball doch mal returniert wurde, stieg die durchschnittliche Yard-Zahl merklich an im Vergleich zum Vorjahr.

Natürlich ist ein Spieltag noch kein Gradmesser. Ein interessanter Trend deutete sich aber dennoch an. Es sieht so aus, als ob die Top-Returner immer noch in der Lage wären, beim Kickoff Schaden anzurichten. Ganz nutzlos ist dieser Job im Team also weiterhin nicht.

Steelers in Not?

ben_roethlisberger
Ben Roethlisberger (CC-BY) Foto von SteelCityHobbies
Die Vorstellung der Steelers in Baltimore darf man getrost als erschreckend umschreiben. Baltimore schien in allen Belangen überlegen. Schockierend war vor allem die Laufleistung der Hausherren. Ray Rice und Ricky Williams liefen zusammen für 170 Yards gegen die eigentlich beste Laufverteidigung der NFL. Im Schnitt ließen die Steelers 2010 nur knapp mehr als 60 Yards zu. Am Sonntag hatten sie nichts entgegenzusetzen. Auch der Pass-Rush funktionierte nicht.

James Harrison sagte unter der Woche, dass er nach zwei Rückenoperationen nur bei 70 bis 80 Prozent sei. Dies werde sich wohl die ganze Saison nicht verbessern. Offenbar hat er nicht übertrieben. Gerade er lebt von seiner Physis. Ist die nicht in Topverfassung, leidet sein Spiel gewaltig.

Nun werden die Steelers im Laufe der Saison nicht zu oft auf Teams stoßen, die ihnen so dermaßen auch körperlich überlegen sind. Aber so eine Pleite in Baltimore mit Ben Roethlisberger ist ein gewaltiger Schuss vor den Bug! Wie sie sich davon erholen, wird interessant zu sehen. Am Sonntag kommt Seattle. Wenn alles normal läuft, wird das Spiel wohl zur Frustbewältigung herhalten. Dumm natürlich für die Seahawks, die wohl einfach zur falschen Zeit am falschen Ort sein werden.

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