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  • TERESF
    registriert am 08.11.2017

Kaepernick unterschreibt Mega-Deal bei Niners

Die San Francisco 49ers haben nach langen Verhandlungsrunden Einigkeit mit Quarterback Colin Kaepernick über eine lukrative Vertragsverlängerung erzielt. Der neue Deal geht über sechs Jahre und bringt dem 26-Jährigen insgesamt bis zu 126 Millionen Dollar ein. 61 Millionen davon sind garantiert.

Kaepernick war im letzten Jahr seines Rookie-Vertrages und hätte weniger als eine Million Dollar verdient. Er war der 36. Pick im Draft 2011 und ging zuvor auf die University of Nevada. Zum Starter wurde der QB im Laufe der Saison 2012, nachdem sich Alex Smith eine Gehirnerschütterung zugezogen hatte. Seither führte „Kaep“ die Niners zweimal ins NFC Championship Game, einmal gar in den Super Bowl.

Über nunmehr 23 Starts (32 Spiele insgesamt) warf Kaepernick für 5.046 Yards und 31 Touchdowns (11 INT). Zudem lief er für 937 Yards und neun Touchdowns.

Vertrag im Detail

61 Millionen als Garantie lesen sich auf den ersten Blick schon mal richtig gut. Allerdings heißt das in der NFL noch nicht so viel. Lediglich 12,328 Millionen davon sind als Handgeld ausgezahlt worden. Hinzu kommt ein garantiertes Jahresgehalt für 2014 in Höhe von 645.000 Dollar sowie ein Workout-Bonus von 100.000 Dollar.

Danach sind festgeschriebene Beträge pro Jahr nur im Fall einer schweren Verletzung garantiert. Jeweils zum 1. April wird die jeweilige Summe zum garantierten Jahressalär, so Kaepernick zu dem Zeitpunkt im Kader steht. Wird er vorher entlassen, sieht er nichts von diesem Geld.

2015 wären dies 12,4 Millionen, 2016 13,9 Millionen, 2017 16,5 Millionen Dollar und 2018 17 Millionen Dollar. 2019 und 2020 liegt das Grundgehalt dann bei 18,8 bzw. 21 Millionen Dollar. Die letzten beiden Spielzeiten sind jedoch nicht mehr garantiert.

Außerdem verliert der Deal pro Jahr bis zu zwei Millionen Dollar an Wert, sollte Kaepernick nicht mindestens 80 Prozent der Snaps absolvieren und entweder die Niners den Super Bowl erreichen oder der Spieler ins All-Pro-First- oder Second-Team gewählt werden.

Entscheidung gegen Baseball

Neben seiner Tätigkeit als Football-Quarterback spielte der Rechtshänder auch Baseball bis zum College und wurde im Amateur Draft der MLB 2009 von den Chicago Cubs in der 43. Runde als Pitcher gezogen. Er entschied sich jedoch für Football, was spätestens jetzt wohl der richtige Schritt gewesen sein dürfte.

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  • Die Niners zahlen lediglich den Preis, den der Markt derzeit vorschreibt. Und das ist legitim. Man kann einem NFL-Spieler zudem nicht vorwerfen, dass er zu gierig wäre. Das Verletzungsrisiko ist enorm und von jetzt auf gleich kann alles vorbei sein. Zudem dauert eine Football- oder generell Sportkarriere eben nicht so wahnsinnig lange, also ist es verständlich, dass man so viel rausschjägt wie eben möglich.

    Und was Brady angeht, ist dessen Gehalt über die insgesamt fünf Jahre (57 Millionen Dollar) voll garantiert. Etwas, was eben nicht üblich ist. Normal schreibt man Fantasiesummen in einen Vertrag, obwohl man genau weiß, dass die nie ausgezahlt werden. Kaepernicks Deal ist eigentlich auch eher einer über zwei Jahre und 28 Millionen...

  • PS: Zudem war Kaepernick kein Erstrundenpick, weshalb sein Gehalt bislang relativ gering war im Vergleich zu anderen Quarterbacks, die in den letzten Jahren deutlich weniger Erfolg hatten... Russell Wilsons Vertrag im kommenden Jahr wird wohl noch höher ausfallen, zumal der nur ein Drittrundenpick war.

  • Wie schon geschrieben: die 49ers sollen Kaepernick ruhig zahlen was sie gedenken, dass er es ihnen wert ist. Kaepernick war zwar an 36., wenn ich mich recht erinnere (ohne danach zu googlen)... Brady jedoch an 196. Und wer der Bessere von den beiden ist...naja, das ist aber eine andere Diskussion (bzw. Geschmackssache)! ;)
    Natürlich hast du Recht: der Spielstil, den Kaepernick pflegt, ist intensiv und die Möglichkeiten einer eventuellen Verletzung sind enorm....sind sie bei anderen Spieler aber auch (oder zählen die nicht?)!!!
    Er kann auch gerne so viel Geld verdienen, wie er will bzw. wie sie ihm bereit sind zu zahlen. Warum aber muss man als Verantwortlicher einer Frachise so ein Risiko eingehen? Flacco würden sie doch selbst noch mit einer Verletzung auf den Platz tragen...Hauptsache er wirft noch ein Six Pick;). ...arme Ravens!!!
    Also mal ehrlich, auch wenn du noch ein paar Vertragsupdates angehängt hast: ich kann es nicht verstehen...nicht wegen dem Geld, sondern weil die Verantwortlichen, meiner Meinung nach, mit so einem Deal die Chancen auf mögliche Titel schmällern...oder wann hat denn America's Team das letzte Mal ein Spiel in den PlayOffs gewonnen bzw. wann hat Romo mal ein Spiel in den PlayOffs gewonnen, denn geschweige, wann hat er es denn überhaupt mal geschafft seine Cowboys in die selbigen hineinzuführen? Aber wichtig war den Verantwortlichen scheinbar nur das er genug Geld bekommt, wie auch bei Flacco, obwohl dieser schon eine beeindruckende 2012er PlayOff-Serie gespielt hat.
    Und Wilson? Was soll dieser denn verdienen? Websl hatte mit sein Gesagtem schon recht: "Was da gerade abgeht ist Wahnsinn."

  • Der Deal ist extrem teamfreundlich. Wenn sie ihn nicht mehr wollen, wird er entlassen und gut. Dann schulden sie ihm keinen Cent mehr.

    Davon ab kostet ein QB eben mehr als andere Spieler. Und außerdem steigt die Gehaltsobergrenze nochmal kräftig im nächsten Jahr und da ist dann durchaus noch Platz für Crabtree z.B.

  • Brady ist aber wohl eher sein Geld wert als Kaepernick es jemals sein wird, oder?

  • Quervergleiche sind schwierig. Sie spielen in unterschiedlichen Systemen und haben unterschiedliche Spielstile. Die Niners haben unter Harbaugh ein System, das ideal zu Kaepernick passt. Und er führte sein Team zweimal ins Championship Game, einmal in den Super Bowl. So schlecht ist das jetzt nicht.

    Wenn Brady in der heutigen Zeit auf den Markt köme, würde man ihn auch mit Geld zuschütten. Aber er wollte eben nie auf den offenen Markt. Und die Niners zahlen entsprechend, um Kaepernick nicht auf den Markt zu lassen.

  • Brady kann auch nur unter der Führung von Bill Belichick so glänzen, dass ist (mir) schon klar (und bewußt). Woanders würde er auch nur zum Warmhalten des Sitzplatz des Starting QB fungieren. Aber es paßt halt eben in NE!

  • Dein Wort in des Football Gottes Ohr...zumindestens was die 49ers Anhänger betreffen mag. Ich persönlich habe meine Zweifel...da die Ravens, für welche ich persönlich große Sympathie hege...nur mal nebenbei, wie auch die Cowboys für mich gesehen als absolut abschreckendes Beispiel dazu dienen, wie man es denn nun nicht unbedingt als Manager mit solch' großen Verträgen machen sollte.
    Es wird doch in den nächsten Jahren nicht wesentlich leichter für die 49ers in ihrer Division...welche wahrscheinlich mit Abstand die Schwerste aller Divisonen ist...oder seh' ich da etwas falsch...die Rams haben sich durch die Draft gut aufgestellt, die Seahawks sind Titelträger( und damit immer Favorit) und Arizona sollte man auch nicht unterschätzen?
    Und die Ravens? Ha, wenn sie Glück haben werden, so werden sie hinter den Browns und Steelers Dritter, aber die PlayOffs finden wieder ohne Baltimore statt. Und die Cowboys...die spielen doch auch nur um ein guten Draft Pick im nächsten Jahr mit! So viel zum Thema der gutbezahlten QB!!!;)

  • Die Ravens und Cowboys sind ja nicht wegen der QB-Verträge in sportlichen Problemen. Bei den Ravens war es ein großer Umbruch nach dem Super-Bowl-Sieg. Und der Cap-Hit bei Flacco ist in den ersten Jahren des Deals auch noch sehr moderat.

    Bei den Cowboys ist es die schwache Defense sowie teils dummes Play-Calling und individuelle Fehler der Spieler. Kann man aber nicht an QB-Gehältern festmachen, denn die guten verdienen im Grunde alle richtig gutes Geld.

  • Gewiss war nach dem Gewinn der Super Bowl ein großes Problem der Ravens die Altersstruktur innerhalb des Kaders, welcher in einem größeren Umbruch zur letzten Saison endete (und aber auch zugleich einen mittelmäßigen QB einen Megavertrag einbrachte, der die Ravens in den nächsten Jahren finanziell noch arg weh tun wird). Und auch wenn sie dann bis zuletzt noch um ein Ticket für die PlayOffs mitspielten, hat man doch gesehen, dass der Kader vorn wie hinten recht destruktiv zusammen gestellt wurde, was sich grad im Verhalten der Ravens-Spieler widerspiegelt, die scheinbar den Ruf der Raufbolde Nr.1, gerade was das Verhalten in der Offseason angeht (und den sich die Lions einst hart erarbeitet hatten), unbedingt übernehmen zu wollen.
    Bei den Cowboys die Probleme nur auf die schwache Defensive wie auch ein mitunter recht merkwürdiges Play-Calling mit einhergehenden individuellen Fehlern der Spieler zu schieben, wird meiner Meinung nach den tieferen Problemen, gerade in finanzieller Sicht, in Dallas nicht ganz gerecht. Wann hat denn Dallas das letzte Mal ein Spiel in den PlayOffs gewonnen, wenn wir mal die zwei gewonnenen Spiele in der Wildcard seit 1996 rausnehmen? Und wenn man sich dann noch dazu den Salary Cup der Cowboys anschaut...ich seh' es eher als ein absolutes Desaster in Form von Missmanagement. Die Verantwortlichen in Dallas haben zu vielen mittelmäßigen Spielern überzogene Gehälter gezahlt, wobei hier Romo als Paradebeispiel dient, und dementsprechend keine Gelder mehr gehabt, um ein brauchbares Team auf die Beine zu stellen.
    Wie schon geschrieben: mir ist es egal wie viel ein einzelner Spieler verdient - muss man aber deswegen eine Franchise finanziell und somit auch sportlich über Jahre hinweg an die Wand fahren?
    Da lob ich mir NE...Bares gegen Leistung, und wenn nicht, dann weg (und erst recht bei überzogenen Gehaltsvorstellungen einzelner Spieler, wie einst bei Welker).