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    registriert am 08.11.2017

Steelers trauern um Trainer-Legende Chuck Noll

Die Football-Familie hat eine Legende verloren. Der langjährige Head Coach der Pittsburgh Steelers, Chuck Noll, ist am Freitag im Alter von 82 Jahren verstorben.

Noll arbeitete insgesamt 23 Jahre (1969 bis 1991) als Coach der Steelers und gewann in den 70er Jahren viermal den Super Bowl. Kurz nach Beendigung seiner geschichtsträchtigen Zeit in der „Steel City“ wurde er 1993 in die Pro Football Hall of Fame aufgenommen.

„Chuck Noll war das Beste, was den Rooneys je passiert ist, seit sie das Schiff in Irland bestiegen hatten“, wird Art Rooney II, der Sohn des Gründers der Franchise, Art Rooney, und heutige Teampräsident, im „Pittsburgh Tribune-Review“ zitiert.

Die Steelers waren seine einzige Station als Cheftrainer in der NFL. Zuvor arbeitete Noll als Defensivassistent für die Los Angeles und dann San Diego Chargers sowie für die Baltimore Colts unter Don Shula.

Große Erfolge nach schwierigem Start

Bevor es Noll auf 209 Siege (156 Niederlagen, ein Remis inklusive der Playoffs) als Head Coach brachte, war er von 1953 bis 1959 für die Cleveland Browns aktiv. Er spielte hauptsächlich als Guard, aber auch vereinzelt als Linebacker unter der Leitung von Coach Paul Brown.

In seiner ersten Saison Saison in Pittsburgh gewannen die Steelers nur ein Spiel (1-13) und es dauerte gar bis zum Jahr 1972, dass dem Team eine positive Bilanz glückte. Mit 11-3 gewann man erstmals in seiner Ära die AFC Central. Zwei Jahre später folgte der erste Super-Triumph. Das Team um weitere Hall-of-Famer wie Terry Bradshaw, Lynn Swann, Franco Harris oder „Mean“ Joe Greene gilt noch heute als eine der größten Dynastien in der Geschichte der NFL.

Pionier der Diversität

Neben seiner sportlichen Erfolge gilt Noll auch als Pionier in der Bekämpfung von Diskriminierung ethnischer Minderheiten. Er war der erste Coach, der mit Joe Gilliam einen Afroamerikaner zum Starting Quarterback eines NFL-Teams machte.

Und Franco Harris war auch der erste Afroamerikaner, der den MVP Award im Super Bowl (1975) gewann. Ferner galt Noll auch als großer Förderer von Tony Dungy, der unter ihm als Assistent arbeitete und später sehr erfolgreich als Head Coach der Tampa Bay Buccaneers und Indianapolis fungierte.

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